DE60021606T2 - Verfahren und vorrichtung zum biegen von glass - Google Patents

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    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B23/00Re-forming shaped glass
    • C03B23/02Re-forming glass sheets
    • C03B23/023Re-forming glass sheets by bending
    • C03B23/025Re-forming glass sheets by bending by gravity
    • C03B23/0258Gravity bending involving applying local or additional heating, cooling or insulating means
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
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    • C03B2225/02Means for positioning, aligning or orientating the sheets during their travel, e.g. stops

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Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Biegen von Glasplatten gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine Vorrichtung zum Biegen von Glasplatten gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 11.
  • Im wesentlichen wurden bisher zwei verschiedene Lösungen für das Biegen von Glasplatten vorgeschlagen, und zwar wird die Glasplatte dabei entweder innerhalb oder außerhalb eines Biegeofens gebogen. Das Biegen von Glasplatten außerhalb eines Biegeofens ist beispielsweise in der WO-A-95/11202 und den finnischen Patentanmeldungen 891646 und 863826 beschrieben. Üblicherweise wird Glas in herkömmlichen Rollenöfen erwärmt. Das eigentliche Biegen erfolgt außerhalb des Ofens normalerweise mit Hilfe der Schwerkraft oder durch Pressen des Glases gegen eine wunschgemäße Formoberfläche. Wird die Glasplatte außerhalb des Ofens gebogen, so besteht das Problem darin, dass die Glasplatte während des Biegens abkühlt. Naturgemäß kühlen die Oberflächen der Glasplatte schneller ab als das Innere der Glasplatte. Das Problem besteht somit darin, dass der Biegewiederstand der Glasplatte erheblich zunimmt und zusätzlich die Temperatur der Glasplatte unter die Härtetemperatur fällt, wenn die Glasplatte mit einer nur geringfügig über der Härtetemperatur liegenden Temperatur aus dem Ofen entnommen wird. Das Biegen außerhalb des Ofens erfordert immer ein zusätzliches Erwärmen der Glasplatte auf eine Temperatur, die über der normalen Härtetemperatur liegt. Ein übermäßiges Erwärmen der Glasplatte führt stets zu erheblichen Problemen hinsichtlich der Qualität der Glasplatte, so dass sich kein hohes Qualitätsniveau für die Glasplatten erzielen lässt. Zudem ist es im Hinblick auf die Biegeform sehr schwierig, einwandfreie Glasplatten herzustellen.
  • Wird die Glasplatte im Ofen gebogen, so wird für das Transferieren der zu erwärmenden Glasplatte zur Biegeform ein hohes Maß an Fachkenntnissen benötigt. Probleme ergeben sich dabei beispielsweise aufgrund der Tatsache, dass das Transferieren im heißen Zustand erfolgen muss, d.h. die Temperatur des Ofens muss beispielsweise bei etwa 700°C liegen. Nun ist z.B. das korrekte Positionieren von Glasplatten im heißen Zustand schwierig. Zudem kann die Oberseite der Glasplatte unter Umständen beschichtet oder bemalt sein und somit leicht beschädigt werden. Darüber hinaus ist die Glasplatte aufgrund ihrer Temperatur weich und ein Berühren des Glases hinterlässt leicht Spuren am Glas. Hinsichtlich der optischen Qualität erlaubt das Biegen von Glasplatten im Ofen allerdings die Herstellung der bestmöglichen Glasplatten.
  • In einem Verfahren, in dem das Erwärmen und Biegen von Glasplatten innerhalb des Ofens erfolgt, wird die Glasplatte auf Keramikrollen erwärmt. Danach wird die Glasplatte von der Keramikrollenanordnung mit Hilfe eines Vakuumhebers angehoben, aus der Nähe der Rollen wegbewegt und auf eine Kantenform herabgelassen, die unter den Vakuumheber verbracht wurde. Die Glasplatte wird dann sofort zum durch Abkühlen erfolgenden Härten transferiert. Allerdings kommt es hierbei leicht zu einem übermäßigen Verbiegen des Mittelbereichs der Glasplatte, d.h. es bildet sich eine 'Überbiegung' in der Glasplatte aus, die allerdings bei der Herstellung von Fahrzeugglas sogar wünschenswert sein kann, während sich das Verfahren aus diesem Grund nicht für die Herstellung von Möbelglas einsetzen lässt. Zudem hinterlassen Vakuumheber Spuren auf der Oberseite der zu biegenden Glasplatte, und dies insbesondere bei der Behandlung von beschichtetem und bemaltem Glas.
  • Die finnischen Patentanmeldungen 884443 und 931828 beschreiben eine Lösung, bei der die Glasplatte direkt auf einer Biegeform positioniert wird, wobei die Glasplatte von Anfang an beim Erwärmen von der Form getragen wird. Die große Anzahl an Formen und die daraus folgende eingeschränkte Wiederholungsgenauigkeit stellen Nachteile dieser Lösung dar. Zudem ist die Herstellung der Form selbst problematisch, da es sehr schwierig ist, eine optimale Form zu erzeugen, wenn die Glasplatte von der Form während des gesamten Erwärmungs- und des durch Abkühlen erfolgenden Härteprozesses getragen wird. Auch bei diesem Verfahren verbiegt sich der mittlere Abschnitt der Glasplatte zu sehr, d.h. in der Glasplatte bildet sich eine Überbiegung aus.
  • Darüber hinaus ist ein Verfahren bekannt, bei dem eine Rollenanordnung eingesetzt wird, die sich gemäß der Form der Glasplatte innerhalb des Ofens verbiegt.
  • Die Glasplatte wird von dieser Rollenanordnung in entsprechender Weise auf die Rollenanordnung der Kühleinheit transferiert. Das Verfahren ist sehr komplex und kostenintensiv und zudem ist die Anzahl der potentiell herstellbaren unterschiedlichen Glasplattenformen relativ begrenzt.
  • Das finnische Patent 82438 beschreibt ein Verfahren zum Transferieren von Glasplatten von einem Förderer auf eine Form. Zwischen der Bahn der Form und der Bewegungsbahn der vom Förderer kommenden Glasplatten ist dabei ein spitzer Winkel ausgebildet. Wird die Glasplatte auf die Form transferiert, so entspricht die Geschwindigkeit der Form im wesentlichen derjenigen der Glasplatte. Allerdings erfolgt das Transferieren der Glasplatte auf die Form auf eine relativ unbeholfene Weise und da die Glasplatte im Moment des Transferierens relativ weich ist, besteht das Risiko einer Beschädigung der Glasplatte.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung vorzusehen, mit deren Hilfe sich beim Biegen von Glasplatten ein gutes Resultat erzielen lässt. Diese Aufgabe wird durch das Verfahren nach Anspruch 1 und die Vorrichtung nach Anspruch 11 gelöst.
  • Eine grundlegende Idee der Erfindung besteht darin, dass Glas in einem Ofen erwärmt und daraufhin derart auf eine auf die Erwärmungsstation des Ofens folgende Form transferiert wird, dass während des Transferierens des Glases die horizontale Geschwindigkeit der Vorderkante der Form im wesentlichen der horizontalen Geschwindigkeit des Glases entspricht, und dass die Vorderkante und die Hinterkante der Form unterschiedliche Bewegungsbahnen aufweisen. Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Ein Vorteil der Erfindung liegt darin, dass eine gute optische Qualität und eine fehlerlose Biegeform der Glasplatten erzielt werden. Auf der Oberseite des Glases bleiben keine Spuren zurück. Zudem ist die Form einfach aufgebaut und die Lösung ist in ihrer Gesamtheit unkompliziert und zuverlässig. Die Erfindung erlaubt die Herstellung von gebogenen Glasplatten in flexibler Weise für unterschiedliche Zwecke, etwa für die Automobilindustrie und zudem für die Möbel- sowie die Schiffbau- und/oder die Bauindustrie. Wenn die Glasplatte im Ofen gebogen wird, muss sie nicht auf eine nennenswert über der Härtetemperatur liegende Temperatur erwärmt werden.
  • Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen
  • 1 eine schematische Seitenansicht eines Querschnitts einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
  • 2a, 2b und 2c eine schematische Seitenansicht des Transferierens von Glas von Rollen auf eine Form unter Verwendung der in 1 gezeigten Vorrichtung;
  • 3 eine schematische Vorderansicht einer in der Vorrichtung gemäß 1 verwendeten Form;
  • 4 eine schematische Seitenansicht eines Querschnitts einer anderen erfindungsgemäßen Vorrichtung;
  • 5a, 5b und 5c eine schematische Seitenansicht des Transferierens von Glas von Rollen auf eine Form unter Verwendung der Vorrichtung gemäß 4, und
  • 6 eine schematische Perspektivansicht einer in der Vorrichtung gemäß 4 verwendeten Form.
  • 1 zeigt einen Biegeofen 1. Der Biegeofen 1 umfasst Mittel, beispielsweise obere Widerstände 2, zum Erwärmen einer Glasplatte 5 im Ofen von oben, und Mittel, beispielsweise untere Widerstände 3, zum Erwärmen des Glases 5 im Ofen von unten. Während das Glas 5 sich im Biegeofen 1 befindet, wird es von Rollen 4, beispielsweise Keramikrollen, getragen. Der schematisch dargestellte Rollenantrieb 6 kann wunschgemäß so angeordnet werden, dass der Biegeofen beispiels weise oszillierend, halb-oszillierend oder kontinuierlich arbeitet. Der Biegeofen 1 umfasst zudem eine Form 7, wobei das erwärmte Glas 5 von den Rollen 4 auf die Form 7 geführt wird, so dass sich das Glas 5 auf der Form 7 biegt.
  • Die Form 7 ist derart beweglich gestaltet, dass ihre Bewegungen durch einen Formantrieb 8 gesteuert werden. Bei dem Formantrieb kann es sich beispielsweise um einen Kettentrieb oder einen Zahnradantrieb handeln oder er kann in der Verwendung eines außerhalb des Ofens angeordneten Roboters bestehen. Der Rollenantrieb 6 und der Formantrieb 8 werden durch eine Steuereinheit 9 gesteuert. Somit können sowohl der Rollenantrieb 6 als auch der Formantrieb 8 in jeder beliebigen, dem Fachmann bekannten Weise ausgebildet sein und der Rollenantrieb 6 und der Formantrieb 8 lassen sich mit Hilfe der Steuereinheit 9 derart steuern, dass gewünschte und ausreichend genaue Bewegungen des Glases 5 und der Form 7 erzielt werden. Die Vorrichtung umfasst zusätzlich einen Sensor 10, der es erlaubt, die Position des in den Biegeofen 1 in 1 von rechts eingeführten Glases 5 zu ermitteln. Auf der Grundlage der in dem Sensor 10 und dem Rollenantrieb 6 enthaltenen Informationen, erfasst die Steuereinheit 9 zu jedem beliebigen Zeitpunkt, in welchem Teil des Ofens sich das Glas 5 befindet. Zudem ist der Rollenantrieb 6 so ausgebildet, dass die Bewegungen genau und kontinuierlich durchgeführt werden können.
  • Die 1 und 4 zeigen eine schematische Darstellung des Rahmens 11 des Biegeofens 1, wobei beispielsweise Öffnungen, durch die das Glas in den Biegeofen 1 hinein- bzw. andererseits Öffnungen, durch die das Glas aus dem Biegeofen 1 heraustransportiert wird, nicht gezeigt sind. Der Rahmen 11 umfasst eine sehr gute Isolierung, so dass die Wärme innerhalb des Biegeofens 1 nicht aus dem Ofen entweicht. Außerdem ist in 1 ein Förderer nicht gezeigt, der auf der rechten Seite des Biegeofens 1 angeordnet ist und dazu dient, das Glas 5 in den Biegeofen zu befördern. Ein Teil der Härteinheit 23 auf der linken Seite des Biegeofens 1 ist in 1 durch gestrichelte Linien angedeutet. Die Grundstruktur des Biegeofens 1 und die sich auf den Biegeofen 1 beziehenden grundlegenden Lösungen sind dem Fachmann auf diesem Gebiet an sich vollständig bekannt und werden daher hier nicht näher erläutert.
  • Das Glas 5 wird derart in den Ofen verbracht, dass das Glas 5 zuerst in einen Erwärmungsabschnitt 12 gelangt. Der Erwärmungsabschnitt 12 umfasst obere Widerstände 2 oberhalb der Rollen 4 und untere Widerstände 3 unterhalb der Rollen 4, durch die das Glas 5 in dem Erwärmungsabschnitt 12 sowohl von oben als auch von unten erwärmt wird. Sobald das Glas 5 auf eine ausreichende Temperatur erwärmt wurde, wird es in einen Biegeabschnitt 13 transferiert. Am Anfang des Biegeabschnitts befinden sich Rollen 4 und oberhalb des gesamten Bereichs des Biegeabschnitts 13 sind obere Widerstände 2 angeordnet. Hingegen weist der Biegeabschnitt 13 keine unteren Widerstände 3 auf. Allerdings kann der gesamte mit Rollen 4 ausgestattete Bereich als Erwärmungspunkt bzw. Erwärmungszone des Glases 5 betrachtet werden.
  • Im Biegeabschnitt 13 wird das Glas 5 mit gleichmäßiger Geschwindigkeit vorwärtsbewegt. Hinter dem vorderen Ende des Biegeabschnitts 13 befinden sich keine weiteren Rollen 4, wobei die Form 7 hinter den Rollen 4 in einer schrägen Position angeordnet ist. Der Winkel der Form 7 beträgt zu diesem Zeitpunkt typischerweise etwa 15°. Das hintere Ende der Form 7 ist unterhalb der Rollen 4 angeordnet, während das vordere Ende sich beispielsweise etwa 300 mm vor dem Mittelpunkt der letzten Rolle befindet. Das vordere Ende der Form 7 ist etwa 25 mm unterhalb des oberen Teils der Rollen 4 angeordnet. Wenn also der Durchmesser einer Rolle 4 etwa 75 mm und der Abstand zwischen der Form 7 und der letzten Rolle 4 25 mm beträgt, so ist die Form 7, wie erwähnt, in einem Winkel von etwa 14° relativ zur Horizontalen ausgerichtet.
  • Das Glas 5 wird langsam und gleichmäßig von der in 2a gezeigten Position aus vorwärtsbewegt. Sobald die Vorderkante des Glases 5 die Vorderkante der Form 7 erreicht, beginnt die Form 7, sich mit exakt derselben Geschwindigkeit vorwärtszugbewegen wie das Glas 5, wie dies in 2b gezeigt ist. Die Bewegung und Geschwindigkeit des Glases 5 und der Form 7 werden somit synchronisiert. Die Vorderkante des Glases 5 kommt dabei in Kontakt mit der Vorderkante der Form 7 und die Vorwärtsbewegung der Form 7 und des Glases 5 setzt sich fort, bis auch die Hinterkante des Glases 5 die letzte Rolle 4 passiert und auch der hin tere Teil des Glases 5 auf die Form 7 herabsinkt, wie dies in 2c dargestellt ist. Das auf der Form 7 befindliche Glas 5 kann sich nun im Biegeofen 1 gegen die Form 7 verbiegen, woraufhin das Glas 5 zum Härten auf der Form 7 aus dem Biegeofen 1 transferiert wird.
  • Wird das Glas 5 auf die Form 7 verbracht, so bewegt sich die Vorderkante der Form 7 im wesentlichen horizontal. Die Form 7 wird auf einem Tragepunkt 14 abgestützt, wodurch sich die Hinterkante der Form sich nicht nur vorwärts, sondern auch nach oben bewegt. Die Vorder- und Hinterkante der Form 7 weisen somit unterschiedliche Bewegungsbahnen auf, wodurch das Glas 5 in sehr gleichmäßiger Weise auf die Form 7 transferiert werden kann. Die Vorderkante der Form 7 ist unterhalb der oberen Ebene der Rollen 4 angeordnet, wobei das Glas 5 sich hinter der letzten Rolle 4 leicht nach unten biegen kann, ehe es die Vorderkante der Form 7 erreicht.
  • Insbesondere beim Biegen von Glas 5 mit geringen Abmessungen bzw. geringer Dicke kann eine Hilfsstütze 15 beim Transferieren des Glases 5 auf die Form 7 zum Einsatz kommen. Im einfachsten Fall handelt es sich bei der Hilfsstütze 15 um einen dünnen Stab, der von außerhalb des Ofens her eingesetzt wird und sich mit derselben Geschwindigkeit bewegt wie die Vorderkante des Glases 5 und dabei das Glas 5 abstützt, bis die Vorderkante des Glases 5 den Punkt erreicht, an dem sie durch die Vorderkante der Form 7 abgestützt wird. Wenn das Glas 5 die Form 7 erreicht und so ausgerichtet ist, dass es durch die Form 7 abgestützt wird, wird die Hilfsstütze 15 nach unten vom Glas 5 wegbewegt und weiter aus dem Ofen herausgezogen. Dieser Lösungsansatz ist dann sinnvoll, wenn das Glas in Bewegungsrichtung betrachtet von der Mitte aus nach unten gebogen wird, wobei in dem Zustand, wenn das Glas 5 nicht vollständig gegen die Form 7 gebogen ist, noch ein Freiraum am mittleren Punkt des Glases 5 zwischen der Form 7 und dem Glas 5 verbleibt. Dieser Lösungsweg ermöglicht es insbesondere, Glas 5 mit kleinen Abmessungen von den Rollen 4 auf die Form zu transferieren, und er erleichtert auch vor allem das Transferieren von dünnem Glas 5 auf die Form 7 in Fällen, in denen das Glas 5 andernfalls dazu neigen würde, sich hinter der letzten Rolle 4 aufgrund der hohen Temperatur des Glases 5 zu stark nach unten zu biegen.
  • 3 zeigt eine Vorderansicht der Form 7. Bei der Form 7 kann es sich um eine sogenannte Kantenform handeln, wobei das Glas 5 die Form nur an den Kantenabschnitten 16 berührt. Hierdurch wird ein Biegen des mittleren Bereichs des Glases 5 mit Hilfe eines präzisen Erwärmungsprofils in Kombination mit einer präzisen Biegezeit gesteuert. Eine Form 7 mit einer Teil-Stützfläche kann ebenfalls zum Einsatz kommen, wobei die Form 7 mit mittleren Stützen 17 ausgestattet ist, d.h. auch im mittleren Abschnitt des Glases 5 sind Teile vorhanden, die das Glas 5 abstützen. Die Struktur der mittleren Stütze 17 ist der Struktur des Kantenabschnitts 16 angepasst, wobei nun allerdings die Struktur der Biegeform der Endform des Glases 5 entspricht.
  • 4 zeigt einen Biegeofen 1, bei dem die Lösung im wesentlichen derjenigen gemäß 1 entspricht, d.h. während das Glas 5 auf die Form 7 transferiert wird, entspricht die horizontale Geschwindigkeit der Vorderkante des Glases 5 im wesentlichen der horizontalen Geschwindigkeit der Form 7. Allerdings ist bei dem in 4 dargestellten Fall die Form 7 an wenigstens einem Punkt im wesentlichen in ihrer Gesamtheit biegbar, wenn die Form 7 von der Position, die sie während des anfänglichen Erwärmens des Glases 5 innehatte, zu einer Position transferiert wird, in der das Glas 5 auf der Form 7 angeordnet ist. Die Biegelinie der Form 7 verläuft im wesentlichen senkrecht zur Bewegungsrichtung des Glases 5. Die Form 7 besteht beispielsweise aus mehreren unterschiedlichen Teilen, d.h. Formteilen 7a, die miteinander durch Gelenke oder Drehzapfen 22 verbunden sind, wobei die das Glas stützende Oberfläche der Form 7 in einer kettenführungsartigen Weise geführt wird, um das Glas 5 abzustützen. Da die Form 7 biegbar ist, können oberhalb aller Rollen 4 obere Widerstände 2 und unterhalb aller Rollen 4 untere Widerstände 3 vorgesehen sein. Somit kann der nur mit oberen Widerständen 2 ausgestattete Biegeabschnitt 13 im Biegeofen 1 in dem auf die Rollen 4 folgenden Bereich im Biegeofen 1 vorgesehen sein, wobei der Teil des Biegeofens, der mit Rollen 4 ausgestattet ist, in seiner Gesamtheit als Erwärmungsbereich 12 dienen kann. Andererseits können, falls gewünscht, auch untere Widerstände 3 oder andere Mittel, etwa Blasmittel, im Biegeofen 1 vorgesehen werden, um das Glas 5 von unten her zu erwärmen.
  • Bei der Lösung nach 1 kann zwischen der letzten Rolle 4 und dem Punkt, an dem die Vorderkante der Glasplatte 5 den Punkt erreicht, an dem es durch die Vorderkante der Form 7 abgestützt wird, ein relativ großer Abstand vorhanden sein. Dieser Abstand lässt sich beispielsweise dadurch verkürzen, dass man die Form 7 in einem spitzeren Winkel anordnet, als dies in 1 gezeigt ist, wobei jedoch beim Einsatz einer langen Form 7, wie dies beispielsweise bei Anwendungen für Möbel der Fall ist, wobei die Länge der Form üblicherweise 2.000 mm oder mehr beträgt, die Rollen 4 auf einem ziemlich hohen Niveau positioniert werden müssen, so dass die Gesamthöhe des Biegeofens 1 zu groß wird. Eine Lösung besteht hierbei darin, das Glas mit einer etwas niedrigeren Temperatur von den Rollen 4 zu transferieren, als dies normalerweise üblich ist, wobei das Glass 5 noch ziemlich steif ist und kein Risiko besteht, dass der vordere Teil nach unten klappt. Hierdurch verringert sich allerdings die Kapazität des Biegeofens, wobei das Glas 5 stärker erwärmt werden muss, während es durch die Form 7 gestützt wird. Dies würde wiederum Zeit beanspruchen und die Kapazität des Ofens weiter verringern.
  • Der vordere Teil des Form 7 kann so angeordnet werden, dass er die Vorderkante des Glases 5 aufnimmt, wie sich dies 5a entnehmen lässt. Somit befindet sich die Form 7 zuerst hauptsächlich in einer senkrechten Position. Andererseits kann der vordere Teil 7a der Form, deren Länge etwa 250 mm beträgt, etwa 25 mm unterhalb des oberen Niveaus der Rollen 4 angeordnet werden, während der Rest der Form 7 so angeordnet werden kann, dass er aus der ersten Schwenkposition 22 nach unten gebogen wird. Die Form 7 kann auch in der durch die gestrichelten Linien in den 4, 5a und 5b angedeuteten Weise gebogen werden, d.h. derart, dass beispielweise in der in 5b gezeigten Situation der hintere Teil der Form 7 unterhalb des vorderen Teils liegt, so dass die Höhe des Ofens nicht durch die Form 7 vergrößert wird. Das Glas 5 wird langsam und gleichmäßig vorwärtsbewegt und wenn die Vorderkante des Glases 5 die Vorderkante der Form 7 erreicht, beginnt die Form 7, sich mit exakt derselben Geschwindigkeit vorwärts zu bewegen wie das Glas 5. Während sich das Glas 5 und die Form 7 vorwärts bewegen, steigt der nächste schwenkbewegliche Teil 7a der Form jeweils auf das Niveau des vorherigen Teils der Form 7a auf, wie sich das 5b entnehmen lässt. Die Form 7 und das Glas 5 bewegen sich weiter vorwärts und die übrigen schwenkbeweglichen Teile 7a der Form steigen ebenfalls im wesentlichen auf die Höhe der Oberseite der Rollen 4 auf, bis sich die Hinterkante des Glases 5 über die letzte Rolle 4 hinausbewegt und der hintere Teil des Glases ebenfalls auf die Form 7 herabsinkt, wie sich dies 5c entnehmen lässt. Daraufhin kann sich das Glas 5 im Biegeofen 1 gegen die Form 7 biegen und das Glas 5 wird auf der Form 7 zum Härten transferiert.
  • Die Form 7 ist so angeordnet, dass sie sich auf einer Führung 18 bewegen kann. Die Form 7 kann auf der Führung 18 beispielsweise mit Hilfe eines oberhalb der Form 7 angeordneten Getriebes 19 bewegt werden. Dabei können beispielsweise frei drehbewegliche kleine Räder 20 oberhalb der Führung 18 angeordnet sein. Andererseits kann auch eine glatte Gleitoberfläche zwischen der Form 7 und der Führung 18 vorhanden sein, wobei die Form 7 leicht auf der Führung 18 gleitet. Die Führung 18 kann auch mit einem Abnahmepunkt 21 versehen werden, wobei der horizontale Teil der Führung 18 von der Außenseite des Biegeofens 1 aus heraus- und die Form 7 und das darauf befindliche Glas 5 auf dem horizontalen Teil der Führung 18 zum dem Härten dienenden Abkühlen gezogen werden können. Die Führung 18 ist so steif, dass dann, wenn die geschwenkte Form 7 auf der Führung 18 gehaltert wird, auch die mit dem Glas 5 in Kontakt stehende Oberfläche der Form 7 gerade ausgerichtet ist.
  • Bei der verwendeten Form 7 kann es sich um eine sogenannte Kantenform handelt, die mit dem Glas 5 nur an den Kantenteilen in Kontakt steht, wobei das Biegen des mittleren Bereichs des Glases 5 durch ein präzises Erwärmungsprofil in Verbindung mit einer präzisen Biegezeit gesteuert wird. Die Steuerung eines präzisen Erwärmungsprofils und einer präzisen Biegezeit verhindert ein exzessives Biegen des zentralen Bereichs des Glases, d.h. die Ausbildung einer Überbiegung. Die Form 7 kann zudem eine Teilstützoberfläche umfassen, wobei auch der zentrale Bereich des Glases 5 mit zentralen Stützen 17 ausgestattet ist, die das Glas 5 abstützen, wie sich dies 6 entnehmen lässt. Mit Hilfe der zentralen Stützen 17 kann die Ausbildung einer Überbiegung sehr effizient verhindert werden. Die Schwenkzapfen 22 werden nur für die Kantenteile benötigt, wobei die zentralen Stützen 17 aus gesonderten Teilen bestehen können. Im übrigen kann die Struktur der zentralen Stützen 17 der Struktur des Kantenteils entsprechen, wobei hier allerdings die Struktur der Form auch im zentralen Bereich des Glases der Endform des Glases 5 angepasst ist.
  • Die Form 7 muss nicht aus durch Schwenkzapfen miteinander verbundenen Teilen bestehen; vielmehr können die Längsteile der Kantenform und auch die Längsteile der zentralen Stützen 17 derart aus einem Teil gefertigt sein, dass sie biegbar sind und so ein Biegen der Form 7 ermöglichen. Die Längsteile können beispielsweise durch ein aus Fasern bestehendes Seil, beispielsweise einen Strang aus korrosionsbeständiger Stahlfaser, gebildet sein. An den zentralen Stützen 17 kann der längs verlaufende Strang beim Biegen der Form lose sein, wobei ein gerades Ausrichten der Form 7 mit einem Straffen des Strangs einhergeht, so dass der gestraffte Strang dann das Glas 5 stützt. Somit muss zwischen dem Glas 5 und der Form 7 keine eigentliche gesonderte Schicht vorgesehen werden; vielmehr kann der Strang selbst so eingesetzt werden, dass er nur minimale Spuren auf dem Glas 5 hinterlässt und das durch Abkühlen erfolgende Härten nicht beeinträchtigt.
  • Die Zeichnungen und die zugehörige Beschreibung dienen allein zur Veranschaulichung der erfindungsgemäßen Idee. Die Einzelheiten der Erfindung können innerhalb der Reichweite der Ansprüche variieren. So kann die Form 7 auch außerhalb des Biegeofens 1 angeordnet werden, wobei das Glas 5 außerhalb des Biegeofens 1 gebogen wird. Das Biegen erfolgt dabei auch in einem stark isolierten Raum. Das Biegen innerhalb Biegeofens 1 wird jedoch weitaus bevorzugt.

Claims (21)

  1. Verfahren zum Biegen von Glasplatten, wobei während des Verfahrens eine Glasplatte (5) in einem Biegeofen (1) erwärmt und die Glasplatte (5) sodann beim Verlassen des Erwärmungsabschnitts (12) des Ofens (1) auf eine bewegliche Form (7) transferiert wird, wobei sich die Glasplatte (5) auf der Form (7) biegt und wobei beim Transferieren der Glasplatte (5) auf die Form (7) die Form (7) derart bewegt wird, dass die horizontale Geschwindigkeit wenigstens der Vorderkante der Form (7) im wesentlichen der horizontalen Geschwindigkeit der Glasplatte (5) entspricht, und wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass die Vorder- und Hinterkante der Form (7) unterschiedliche Bewegungsbahnen aufweisen, während die Glasplatte (5) auf die Form transferiert wird, wobei die Vorderkante der Glasplatte (5) zum ersten mal mit der Vorderkante der Form (7) in Kontakt kommt, wobei sich die Vorder- und Hinterkante der Form anfänglich in unterschiedliche Richtungen bewegen.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Biegeofen (1) Rollen (4) umfasst, wobei die Glasplatte (5) im Biegeofen (1) auf den Rollen (4) erwärmt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasplatte (5) durch die Rollen (4) auf die Form (7) transferiert wird.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderkante der Form (7) geringfügig unterhalb der Bewegungsbahn der Glasplatte (5) durch den Erwärmungsabschnitt (12) des Ofens (1) oder der Position der Glasplatte (5) im Erwärmungsabschnitt (12) des Ofens (1) angeordnet ist.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Form (7) in einer schrägen Position derart angeordnet wird, dass die Vorderkante der Form (7) höher liegt als die Hinterkante, wenn die Vorderkante der Glasplatte (5) das Ende des Erwärmungsabschnitts (12) des Ofens (1) passiert.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hinterkante der Form (7) in einem frühen Stadium des Transferierens der Glasplatte (5) unterhalb des Erwärmungsabschnitts (12) des Ofens (1) angeordnet wird.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, das die Vorderkante der Glasplatte (5) mit Hilfe eines Hilfsträgers (15) abgestützt wird, nachdem die Vorderkante der Glasplatte (5) das Ende des Erwärmungsabschnitts (12) des Ofens (1) passiert hat, bis die Vorderkante der Glasplatte (5) den Punkt erreicht, an dem sie durch die Form (7) abgestützt wird.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im wesentlichen die gesamte Form (7) an wenigstens einem Punkt gebogen wird, wenn die Form (7) aus der Position, die sie während des anfänglichen Erwärmens der Glasplatte (5) einnimmt, in eine Position gebracht wird, in der die Glasplatte (5) auf der Form (7) angeordnet ist.
  9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasplatte (5) im Biegeofen (1) auf die Form (7) aufgebogen wird.
  10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasplatte (5) nach dem Biegen gehärtet wird.
  11. Vorrichtung zum Biegen von Glasplatten, wobei die Vorrichtung die folgenden Bestandteile enthält: einen Biegeofen (1) enthaltend Erwärmungsmittel zum Erwärmen einer Glasplatte (5); eine Form (7) zum Biegen der Glasplatte (5); Mittel zum Transferieren der Glasplatte (5) auf die Form (7), wobei die Form (7) so angeordnet ist, dass sie in eine auf den Erwärmungsabschnitt (12) des Ofens (1) folgende Position bewegt werden kann; sowie eine Steuereinheit (9), welche eine geführte Bewegungen der Form (7) und der Glasplatte in einer solchen Weise ermöglicht, dass beim Transferieren der Glasplatte (5) auf die Form (7) die horizontale Geschwindigkeit wenigstens der Vorderkante der Form (7) so gewählt wird, dass sie im wesentlichen der horizontalen Geschwindigkeit der Glasplatte (5) entspricht, und wobei die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass während des Transferierens der Glasplatte (5) auf die Form (7) die Vorderkante der Glasplatte (5) zuerst mit der Vorderkante der Form (7) in Kontakt kommt, während die Vorder- und die Hinterkante der Form (7) so angeordnet sind, das sie unterschiedliche Bewegungsbahnen aufweisen, wobei sie anfänglich so angeordnet sind, dass sie sich in unterschiedliche Richtungen bewegen.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Biegofen (1) Rollen (4) zum Abstützen der Glasplatte (5) umfasst, wobei die Glasplatte (5) so angeordnet ist, dass sie auf den Rollen (4) erwärmt wird.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, das die Vorrichtung einen Rollenantrieb (6) und eine Steuereinheit (9) umfasst, die für eine Steuerung des Rollenantriebs (6) zum Transferieren der Glasplatte (5) von den Rollen (4) auf die Form (7) ausgelegt ist.
  14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderkante der Form (7) geringfügig unterhalb der Bewegungsbahn der Glasplatte (5) durch den Erwärmungsabschnitt (12) des Ofens (1) oder geringfügig unterhalb der Position der Glasplatte (5) im Erwärmungsabschnitt (12) des Ofens (1) angeordnet ist.
  15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Form (7) in einer schrägen Position derart angeordnet ist, dass die Vorderkante der Form (7) höher liegt als die Hinterkante, wenn die Vorderkante der Glasplatte (5) die Hinterkante des Erwärmungsbereiches (12) des Ofens (1) passiert.
  16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Hinterkante der Form (7) in einer frühen Stufe des Transferierens unterhalb der Rollen (4) angeordnet ist.
  17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung einen Hilfsträger (15) umfasst, der die Vorderkante der Glasplatte (5) stützt, nachdem die Vorderkante des Glases das Ende des Erwärmungsabschnitts (12) des Ofens (1) passiert hat und ehe die Vorderkante der Glasplatte (5) den Punkt erreicht, an dem sie von der Form (7) gestützt wird.
  18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Form (7) an wenigstens einem Punkt in ihrer Gesamtheit gebogen werden kann.
  19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Form (7) wenigstens zwei Formteile (7a) umfasst, die mit einander durch Drehzapfen (22) verbunden sind.
  20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Form (7) innerhalb des Biegeofens (1) derart angeordnet ist, dass die Glasplatte (5) für ein Biegen im Biegeofen (1) ausgerichtet ist.
  21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Härteeinheit (23) umfasst, die im Anschluss an den Biegeofen (1) angeordnet ist.
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