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Diese
Erfindung bezieht sich auf eine selbstkühlende Dose. Sie bezieht sich
insbesondere auf eine Dose, die zur Aufnahme eines Getränkes geeignet
ist und welche eine Kühleinrichtung
umfasst, die sich innerhalb der Dose befindet und/oder an dieser befestigt
ist, so dass jederzeit eine Kühlung
eingeleitet werden kann, und zwar an jedem Ort, insbesondere entfernt
von einem häuslichen
oder kommerziellen Kühlschrank.
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Die
Prinzipien der Kühlung
sind allgemein bekannt, wobei ein Kühlmittel in einem Verdampfer zur
Abfuhr von Wärme
aus einer Kühlabteilung
(oder falls anwendbar eines Kühlfaches)
benutzt wird, wobei die Wärme
dem Kühlmittel
mittels eines Kompressors und eines Kondensators oder alternativ
in einem Absorber entnommen wird.
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Ein
Problem, welches bei der Einrichtung bekannter, zum Kühlen eines
Getränkes
in einer Dose bestimmter Kühleinrichtungen
auftritt, besteht darin, dass die Einleitung des Kühlverfahrens
für den
Verbraucher vorzugsweise eine einfach auszuführende Handlung sein sollte.
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Ein
weiteres Problem besteht in der Zeit, die benötigt wird, um das Flüssigkeitsvolumen
auf eine erwünschte
Trinktemperatur abzukühlen.
Der Fluss bestehend aus einer Flüssigkeit
und einem Dampf durch eine miniaturisierte Kühleinrichtung hindurch und
die Wahl des Kühlmittels
können
in diesem Zusammenhang begrenzende Faktoren sein. In jedem Fall
ist zumindest ein nicht toxisches Kühlmittel wünschenswert und möglicherweise
wesentlich für
einen Gebrauch in Verbindung mit Getränken.
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Keine
der auf einem Phasenwechsel basierenden, bis heute vorgeschlagenen
Vorrichtungen sind zum Kühlen
eines Produktes in einer Dose geeignet, und zwar aufgrund des Verlustes
an für
das eigentliche Produkt verfügbaren
Dosenraumes.
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In
der britischen Patenanmeldung Nr. 9918318.8 der Anmelderin, (welche
der noch anhängigen
PCT-Anmeldung PCT/GB 00/02983 entspricht) wird eine selbstkühlende Dose
vorgeschlagen, bei welcher außerhalb
des Dosengrundkörpers
eine Absorbereinheit vorgesehen ist, die mit einem Verdampfer verbindbar
ist, der entweder innerhalb der Dose selbst angeordnet ist oder
der einen Teil der Dosenwand bildet. Das Produkt, z. B. ein Getränk wird
vorzugsweise mittels Dampf gekühlt,
der aus dem Verdampfer austritt und in den Absorber gelangt, sobald
der Verdampfer und der Absorber mit der Maßgabe verbunden werden, dass
ein Dampfpfad durch die Verbindung gebildet ist. Eine Kühlung wird
auf diese Weise hauptsächlich
aufgrund natürlicher
Konvektion und Wärmeleitung
aufgrund des Umstandes bewirkt, dass sich der Verdampfer auf einer
niedrigeren Temperatur als das Produkt befindet. Falls jedoch eine
Absorbereinheit benutzt wird, die sich außerhalb der Dose befindet,
so dass das, für das
Getränk
verfügbare
Dosenvolumen nur durch den Verdampfer vermindert wird, besteht eine
größere Schwierigkeit
darin, einen Pfad für
Wasserdampf ausgehend von dem Verdampfer bis zu dem Absorber bereitzustellen.
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In
dem Dokument WO-A-9937958 ist eine selbstkühlende Dose offenbart, welche
einen zylindrischen Dosengrundkörper
aufweist und aus einem Verdampfer zum Kühlen eines Produktes innerhalb des
Dosengrundkörpers,
einer Absorbereinheit, die wenigstens teilweise auf der Außenseite
des Dosengrundkörpers
angeordnet ist, einem zerbrechbaren Feld, welches aus einer oder
mehreren, gasundurchlässigen
Schichten zur Trennung des Verdampfers von der Absorbereinheit,
einer oder mehreren Dichtungen, die dazu bestimmt sind, einen Gasdurchtritt von
dem Verdampfer und/oder dem Absorber zu verhindern, einem Messer,
und einer Betätigungseinrichtung
zur Bewegung des Feldes und des Messer relativ zueinander besteht,
um das Feld mittels des Messers zu durchdringen, so dass ein Durchgang
für Dampf
von dem Verdampfer zu der Absorbereinheit hin zwecks Einleitung
des Kühlens
bereitgestellt werden kann.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird eine selbstkühlende
Dose entsprechend dem Anspruch 1 bereitgestellt. Die aus Folie bestehenden
Schichten können
untereinander durch einen Kleber wie z. B. einen Heißschmelzkleber
oder eine Dichtung mit einem Dichtungsmittel z. B. einem Silikondichtungsmittel
in Verbindung stehen. Das auf diese Weise gebildete Laminat kann
zum Zweck der Durchbrechung des Feldes geschert werden, und zwar
mit der Maßgabe,
dass aufgrund der Dichtung nicht nur ein Lufteintritt ausgeschlossen
wird, sondern auch vor und nach dem Durchbrechen ein Lufteintritt
verhindert wird.
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Die
Dichtung zwischen dem Folienschichten kann ein Dichtungskörper sein,
der als umlaufende Dichtung ausgebildet sein kann und der, falls
dies zweckmäßig sein
sollte, Schmierungseigenschaften aufweist.
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Das
verformbare Teil kann ein bistabiler Abschnitt der Absorbereinheit
sein, üblicherweise
eine Membran oder ein Teil des Bodens des Absorbers. Das Mittel
zur Verformung des verformbaren Teils kann ein drehbarer Stößel sein,
ein Nockenprofil oder eine mit einem Schraubgewinde versehende Kappe sein,
die nach oben in Richtung auf das deformierbare Teil hin drehbar
ist. Das Messer kann ein Dorn sein, der gewöhnlich porös ist und der axial bewegbar
ist.
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Bevorzugte
Ausführungsformen
der Erfindung werden nunmehr unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
beschrieben werden. Es zeigen:
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1 eine Seitenansicht einer
ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform
einer selbstkühlenden
Dose in perspektivischer Darstellung und im Schnitt;
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2 eine Seitenansicht im
Schnitt gemäß 1 nach erfolgter Betätigung;
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3 eine Seitenansicht einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung in perspektivischer Darstellung und im Schnitt;
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4 eine Seitenansicht einer
dritten Ausführungsform
der Erfindung in perspektivischer Darstellung und im Schnitt;
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5 eine vergrößerte Seitenansicht
der Struktur V der 4;
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6 eine vergrößerte Seitenansicht
einer Ausführungsform
einer Foliendichtung;
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7 eine schematische Seitenansicht
einer selbstkühlenden
Dose, welche das zugrundeliegende Prinzip einer Stoßbetätigung zeigt,
welche jedoch nicht einen Teil der Erfindung bildet;
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8 eine schematische Seitenansicht
einer selbstkühlenden
Dose, welche eine andere Ausführungsform
einer Betätigungseinrichtung
zeigt;
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9 eine schematische Ansicht
einer selbstkühlenden
Dose mit einer Nockenbetätigung;
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10 eine schematische Seitenansicht
einer selbstkühlenden
Dose mit einer Drehbetätigung;
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11 eine schematische Ansicht
einer selbstkühlenden
Dose mit einer alternativen Drehbetätigung;
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12 eine schematische Seitenansicht
einer selbstkühlenden
Dose mit einer axialen Stoßbestätigung,
welche jedoch keinen Teil der Erfindung bildet;
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13 eine teilweise Seitenansicht
einer anderen Ausführungsform
einer selbstkühlenden
Dose im Schnitt und
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14 eine teilweise Seitenansicht
der in 13 gezeigten
Ausführungsform
im Schnitt nach erfolgter Betätigung.
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1 zeigt eine erste Ausführungsform
einer selbstkühlenden
Dose, welche aus einem Dosengrundkörper 10, einer Absorbereinheit 20 und
einem Verdampfer 30 besteht. Der Dosengrundkörper kann ein
Volumen von ungefähr
380 ml aufweisen und dementsprechend 300 ml eines Produktes enthalten.
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Die
Absorbereinheit 20 umfasst einen aus vielen Abteilungen
hergestellten Behälter 22 bestehend
aus einem Weißblech
von ungefähr
0,16 mm Wandstärke.
Der Behälter 22 enthält ein Trocknungsmittel 24 und
ist seinerseits innerhalb eines aus Kunststoff geformten Behälters 25 angeordnet.
Der Behälter 25 ist
mit einem, eine Wärmesenke
bildende Material 26 auf der Basis eines Phasenwechselazetats
gefüllt.
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Der
ein Trocknungsmittel enthaltene Behälter 22 umfasst konzentrische
Ringwandungen, die mit ungefähr
70 ml bis 130 ml eines Trocknungsmittels 24 gefüllt sind,
so dass eine große
Berührungsfläche mit
dem umgebenden, eine Wärmesenke
bildenden Material 26 gebildet ist. Der das Trocknungsmittel
enthaltene Behälter 22 ist
nach Maßgabe
eines hohen Vakuumniveaus durch eine verformbare Membran 28 vakuumdicht
verschlossen. Ein Laminat 40 bestehend aus der Schichtenfolge
Folie/Heißschmelzkleber/Folie
(oder andere Kleber oder Dichtungsmittel) sichert einen dichtenden
Verschluss sowohl des das Trocknungsmittel enthaltenen Modulteils
als auch des Verdampferelementes 30, so dass jeglicher
Luftspalt zwischen den Folien (vgl. 6 unten)
unterbunden ist.
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Das,
eine Wärmesenke
bildende Azetatmaterial 26 wird in den isolierten Behälter 25 über dessen
Boden vor dem Verschließen
eingefüllt.
Der Isolierbehälter
ist erforderlich, um dem Verbraucher zu ermöglichen, die Absorbereinheit
zu handhaben, welche sich ansonsten während des Kühlens des Getränkes erhitzen
würde.
Angeformte Einzelheiten des Isolationsbehälters 25 umfassen
eine auf einem Drehvorgang beruhende Einrichtung zur Aktivierung der
Absorbereinheit.
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Das
Verdampferelement 30 umfasst eine ringförmig umgekehrt aus Stahl oder
Aluminium gezogene Wandungskomponente, die mit Lack oder einem Polymer
wie z. B. PET beschichtet ist und die eine Fertighöhe von 100
mm sowie einen Durchmesser von 50 mm aufweist. Infolge einer Höhe von 100 mm
befindet sich die Oberseite des Verdampfers ungefähr 10 mm
unterhalb der Flüssigkeitsoberfläche und
es wird diese Höhe
als das notwendige Minimum angesehen, um eine optimale Kühloberfläche zur Verfügung zu
stellen. Der Durchmesser mit der Maßgabe gewählt, dass er durch einen Dosenhals
von einem Durchmesser von 202 passt. Der Spalt zwischen
den Innen- und Außenwandungen 32, 34 wird minimal
gehalten, um einen Verlust an für
das Produkt wie z. B. ein Getränk
verfügbaren
Dosenvolumen minimal zu halten. Die Innenoberfläche des Verdampferringkörpers ist
mit einem Gelfilm 35 beschichtet. Das Verdampferelement
wird dichtend geschlossen und mit der Aufstandsicke 12 der
Dose 10 mittels einer dementsprechend geformten Berandung 14 auf
der Innenseite der gewölbten
Wandung verrastet. Die Berandung kann beispielsweise durch eine
interne Bodennachverformung hergestellt werden.
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Die
Kante des Verdampferelementes 32 wird mit einer Anrollung
versehen und eine für
die Verwendung bei Getränken
gebilligte Dichtungsverbindung auf Wasserbasis wird auf der Innenseite
des Bodens des Dosengrundkörpers
zwischen der Aufstandsicke 12 der Dose und der Anrollung
vorgesehen, um eine hermetische Dichtung zu bilden. Die Anrollung
des Verdampfers kann entweder durch Verrastung dichtend mit der
Berandung 14 verbunden werden oder es kann der Verdampfer über ein Nachverformen
des Berandungsteils 14 entlang der Anrollung des Verdampfers
gesichert sein. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass der Verdampfer
ein hohes Vakuum (welches für
eine gewünschte
Kühlleistung
während
des Kühlverfahrens
notwendig ist) aufrechterhält
und dass die Dichtung durch den Druck des Getränkes nicht beeinträchtigt wird.
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Das
Gel wird auf die Innenseite des Verdampfers aufgetragen, indem die
Oberfläche
mittels einer Suspension eines Pulvers in Methanol überflutet
wird, wobei überschüssige Suspension
abfließt und
wobei zurückbleibendes
Methanol anschließend verdampft
wird. Der Trocknungsfilm wird anschließend durch Überflutung mit Wasser gewässert, wobei wiederum überschüssiges Wasser
abfließt.
Ein Gelfilm von ungefähr
0,5 mm wird verwendet, um 10 ml bis 12 ml Wasser zur Kühlung von
300 ml Getränk zu
führen.
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Der
aus Kunststoff bestehende Behälter 25 der
Absorbereinheit 20 wird mit der Dose über Ringe 29, 42 verrastet,
wobei der Letztere beispielsweise über eine Verrastung mit der äußeren Oberfläche der Berandung 14 fest
mit dem Dosengrundkörper
in Verbindung steht. Ein aus Kunststoff bestehender äußerer Ring 29 wird
mit dem Behälter 25 verschraubt
und ist demzufolge über
eine Schraubbetätigung
drehbar. Ein röhrenförmiger poröser Dorn 44 befindet
sich in einer Rückzugsposition,
die in 1 gezeigt ist,
sobald der Absorber mit der Dose verrastet ist.
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2 zeigt die betätigte selbstkühlende Dose.
Die Absorbereinheit 20 ist mit der Dose über den äußeren Ring 29 und
den Ring 42 verrastet. Die Innenwandung des Ringes 29 ist
mit dem Behälter 25 verschraubt.
Demzufolge führt
eine Drehung des Ringes 29 dazu, dass der gesamte, das
Trocknungsmittel enthaltene Behälter
relativ zu der Dose axial bewegt wird. Eine Drehung des das Trocknungsmittel enthaltenden
Moduls wird durch Keilnuten verhindert. Sobald sich der das Trocknungsmittel
enthaltene Behälter
axial bewegt, wird die Membran 28 verformt, so dass das
Laminat 40 schließlich
mittels des porösen
Dorns 44 durchbrochen wird. Schließlich wird durch den Dorn 44 in
das Laminat ein Loch geschnitten, wobei aufgrund des Umstands, dass
der Rohrkörper
des Dorns porös
ist, ein Pfad für
Wasserdampf bereitgestellt wird, der ausgehend von Verdampfer zu
der Absorbereinheit führt.
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Aufgrund
der Verwendung einer Laminatdichtung und einer sorgfältigen Befüllung des
das Trocknungsmittel enthaltenen Behälters unter Hochvakuum werden
diese Bedingungen aufrechterhalten, nachdem der Kühlmechanismus
aktiviert worden ist. Der Verbraucher muss lediglich den Außenring 29 der
Absorbereinheit drehen, woraufhin nach üblicherweise etwas drei Minuten
der Inhalt der Dose auf eine Ideale Trinktemperatur gekühlt ist.
Es ist festgestellt worden, dass eine Kühleinrichtung, die erfindungsgemäß aktiviert
worden ist, zur Kühlung
von 300 ml eines Getränkes
um 30° Fahrenheit
innerhalb von drei Minuten geeignet ist.
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Die
Wirkungsweise der in 3 gezeigten Ausführungsform
ist derjenigen der 1 und 2 darin ähnlich, dass eine Drehung eines
Teils der Absorbereinheit 50 zur Folge hat, dass ein mittig
angeordneter Dorn 52 axial bewegt wird, ein Laminat 54 bestehend
aus einer Folie und einem Heizschmelzkleber schert und auf diese
Weise die Vorrichtung aktiviert.
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Bei
dieser Ausführungsform
wird eine Drehung mittels einer Gewindemutter 56 im Bodenbereich
der Absorbereinheit 50 eingeleitet. Während die Mutter dreht, wird
der das Trocknungsmittel enthaltene Modul 58 deformiert
und der Dorn 52 durch das Laminat 54 hindurch
gestoßen.
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In
den 4 und 5 ist eine andere Ausführungsform
gezeigt, bei welcher das Konzept der Drehung eines Teils der Absorbereinheit
benutzt wird, um eine axiale Bewegung eines Dornes zu erzwingen,
um einen Pfad ausgehend von dem Verdampfer zu dem das Trocknungsmittel
enthaltenen Modul des Absorbers bereitzustellen. Bei dieser Vorrichtung
ist ein Schneidelement 60 im Bodenbereich des Verdampfers
vorgesehen und es ist ein gewölbtes
Feld 62 entweder auf seiner Innenseite oder auf seiner Außenseite
gekerbt. Der das Trocknungsmittel enthaltende Modul ist durch eine
Folie 66 verschlossen, die sich unmittelbar unterhalb der
Kerbung des gewölbten
Feldes befindet. Ein Gehäuse 64 für den, das
Trocknungsmittel enthaltenden Modul umschließt und isoliert ein, eine Wärmesenke
bildendes Azetat in ähnlicher
Weise wie bei den ersten beiden Ausführungsformen. Eine Anpassung
des gewölbten Profils 62,
der Folie 66 und einer Dichtung 69 aneinander
sichern eine Dichtung beider Vakuummodule und verhindern jeglichen
Luftspalt und Luftdurchtritt während
der Betätigung.
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Die
Betätigung
wird durch Drehung der gesamten Absorbereinheit um die Stirnseite
der Dosenseitenwandung bewirkt. Ein mehrgängiges Gewinde 68 bewirkt
eine vertikale Bewegung während
der Absorber gedreht wird. Während
sich der, das Trocknungsmittel enthaltene Modul aufwärts bewegt,
werden durch das Schneidelement 60 das gekerbte gewölbte Feld 62 und
der mittlere Bereich 67 der Folie 66 des, das
Trocknungsmittel enthaltenden Moduls ausgestoßen (vgl. 5b). Ein Dampfpfad ausgehend von der
Verdampfereinheit bis zu der Absorbereinheit ist auf diese Weise
gebildet. Der geformte Rand 14 der Aufstandsicke der Dose
wird nicht nur zum Halten des inneren Verdampfers sondern auch zum
Halten der Absorbereinheit in deren jeweiliger Position verwendet.
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Eine
vergrößerte Ansicht
der für
die Erfindung benutzten, in 5 gezeigten
Foliendichtung 66 ist in 6a gezeigt.
Die Dichtung 66 umfasst zwei Folienschichten 70, 71,
die einander anfänglich in
einem mittleren Bereich 72 berühren, aus welchem sämtliche
Luft verdrängt
worden ist. Die obere Folie 70 (für die Absorberdichtung) ist
kaltverformt um eine, durch ein Vakuum erzeugte schüsselartige
Struktur der Dichtung 71 auszugleichen, die der Trocknungsmittelbehälterdichtung
zugeordnet ist oder umgekehrt, wobei jedoch der Schnittvorgang der
Folie von deren konkaver Seite her eingeleitet werden muss. Ein abgeschrägter Dichtungsring 69 kann auch
als drehbare Dichtung wirken, falls eine ausreichende Schmierfähigkeit
gegeben ist. Die Dicke der Folie wird mit der Maßgabe gewählt, dass sie einem über die
Fläche
der Dichtung anstehenden Vakuum von beispielsweise 15 psi über einem
Durchmesser von 3/8'' (1.65 lb.f) widersteht.
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Nachdem
sowohl die Verdampfer- als auch die Absorbereinheit ein Vakuum erzeugen
werden die Schichten 70, 71, sobald sie mit ihren
jeweiligen Baueinheiten verbunden sind, in einem mittleren Bereich 72 voneinander
fort gezogen. Die Schicht 70 wird durch den Verdampfer
aufwärts
gezogen und die Schicht 71 wird durch die Absorbereinheit
gezogen. Bei einer drehbaren Dichtung wird das Schmiermittel der
Dichtung 69 in den mittleren Bereich zwischen den Schichten 70, 71 eindringen.
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Die
schematischen seitlichen Schnittansichten der 7a, 7b zeigen
die zugrundeliegenden Prinzipien einer Stoßbetätigung und bilden keinen Teil
der vorliegenden Erfindung. Bei diesen Zeichnungsfiguren umfasst
die Absorbereinheit 20 ein Schneidwerkzeug 44 wie
z. B. einen porösen
Dorn und wird durch ein Laminat 66 bestehend aus der Schichtenfolge
Folie/Kleber/Folie geschlossen. Der Boden der Absorbereinheit ist
zur Außenseite
wie in 7a gezeigt ausgewölbt. Zur
Einleitung des Kühlvorgangs übt der Benutzer
einen Druck auf den Boden der Absorbereinheit aus, um die bistabile
Wölbung 75 in
ihre zweite stabile, in 7b gezeigte
Position zu überführen. Diese
Bewegung wird durch das Vakuum des Absorbers unterstützt. Sobald
die Wölbung
aufwärts
klappt, durchdringt der Dorn 44 die Folie 66,
so dass ein Pfad für
Wasserdampf ausgehend von dem Verdampfer zu dem Trocknungsmittelmodul bereitgestellt
wird. Die Prinzipien dieser Betätigung sind
bei den alternativen Ausführungsformen
der 8 bis 12 benutzt.
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Obwohl
die drehbare Dichtung 66 gemäß 6a für
einen Gebrauch bei einer jeden der Ausführungsformen der 7 bis 12 und gleichermaßen bei derjenigen 5 geeignet ist, kann die
in einfacherer Weise befestigte (z. B. nicht drehende) Dichtung
gemäß 6b bei den Ausführungsformen
gemäß den 7 bis 12 benutzt werden, bei denen für die Dichtung
keine Drehbewegung erforderlich ist. Anstelle eines Schmiermittels
zwischen den Schichten 70, 71 sind in diesem Fall
die Schichten aneinander mittels eines Klebers 73 festgelegt.
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In ähnlicher
Weise ist in 8 ein Dampfpfad
hergestellt, sobald der poröse
Dorn 44 das Feld 66 durchdringt. Um diesen Vorgang
einzuleiten, wird die Kappe 80 des Bodenbereichs wie durch
den, eine Schraubbewegung entlang des Gewindes 81 des Trocknungsmittel behälters andeutenden
Pfeil gedreht. Alternativ kann ein aus Kunststoff bestehender, mit
einem Gewinde versehener Ring mit einem glattwandigen Trocknungsmittelbehälter verklebt oder
an diesem mechanisch befestigt sein, wobei die Kappe des Bodenbereichs
in diesen aus Kunststoff bestehenden Ring eingeschraubt ist. Bei
dieser Ausführungsform
ist der Absorber mit dem Boden 84 der Dose verklebt.
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Eine
mittlere Vertiefung 82 in der Kappe 80 presst
die bistabile Wölbung 75 des
Absorbers bis schließlich
die Wölbung 75 in
die durch die gestrichelte Linie angezeigte Position umklappt. Sobald dies
geschieht, wird der Dorn 44 aufwärts in die gestrichelte Position 44' bewegt, wodurch
der Dampfpfad geschaffen wird, da das Feld 66 durchbrochen ist.
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Anstelle
der Benutzung eines Schraubgewindes wird bei der Ausführungsform
gemäß 9 mittels einer Drehung
der Kappe 85 des Bodenbereichs die Wölbung 75 durch einen
Nockenmechanismus aufwärtsbewegt,
indem ein Nockenprofil 86 mit zu diesem komplementär angepassten
Rillen 87 benutzt wird. Eine Umkehrung dieser Ausführungsform
ist gleichermaßen
möglich.
Aus Sicherheitsgründen,
wird üblicherweise
ein, einen Originalitätsnachweis
bildender Streifen 83 auf einer außenseitigen Muffe 77 benutzt.
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Ein
drehbarer Stößel ist
bereitgestellt, um bei den Absorbern der 10 und 11 die
Kühlung
einzuleiten. Gemäß 10 wird eine Außenkappe 90 gedreht,
so dass Anformungen 101 entlang schraubenlinienförmiger Schlitze 102 (es
ist einer gezeigt) in der Muffe 77 bewegt werden, so dass
der Betätigungsrotor
(Kappe 90) sich aufwärts
bewegt. Dies wiederum stößt einen
bistabilen Knopf 103 am Boden der Absorberdose 20 bis
er in seine invertierte Stellung klappt und dementsprechend den
aus einer steifen gitterartigen Röhre bestehenden Dorn 44 durch
ein Folienfeld 66 im Bodenbereich der Getränkedose hindurch
presst, die oberhalb des Absorbers 20 festgelegt ist, so
dass ein Durchgang für
Dampf ausgehend von dem Verdampfer bis zu dem Absorber bereitgestellt
wird. Der Deckel 107 der Absorbereinheit ist steif und
ein Luftspalt 91 ist zwischen dem Absorber und der Muffe 77 vorgesehen.
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Bei
der Ausführungsform
gemäß 11 ist ein mit Gewinde versehender
Betätigungsring 92 auf der
Außenkappe
mittels eines Kragens 93 an einem metallischen Endteil 104 gesichert.
Das Gewinde 105 auf der Innenseite der Außenkappe
steht mit einer Mutter 94 im Eingriff welche in einer Ausnehmung 95 des
Bodens der Absorberdose nach Art eines Schiebesitzes angeordnet
ist. Sobald der Betätigungsring 92 der
Außenkappe
gedreht wird, bewegt sich die Gewindemutter 94 aufwärts und
stößt an die Absorberdose
in der Muffe 77. Während
die Absorberdose eine aufsteigende Bewegung ausführt, wird der kollabierfähige Deckel 106 deformiert
bis er in seine andere stabile Position umklappt. Sobald der Deckel
umklappt, durchdringt die dornartige Röhre 44 das Folienfeld 66.
Eine Drehung der Absorberdose kann durch jedes herkömmliche
bekannte Mittel verhindert werden.
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Bei
der schematisch in 12 gezeigten selbstkühlenden
Dose wird wiederum das Prinzip der 7 verwendet,
wobei lediglich eine Stoßhandlung für die Aktivierung
der Kühlung
vorgesehen ist, die jedoch nicht einen Teil der vorliegenden Erfindung
bildet. Die Betätigungseinrichtung
umfasst einen harten Körper 96,
der sandwichartig in seiner Stellung am Boden des porösen Dorns 44 zwischen
einer biegsamen Schicht 97 und der Membran 98 gehalten
ist. Durch die Membran 98 wird verhindert, dass der Körper 96 sich
vor der Betätigung
bewegt und es können die
Membran und/oder die Schicht 97 mit Mitteln versehen sein,
die einen Originalitätsnachweis
bilden. Durch diese Schichten wird verhindert, dass aus der Atmosphäre Gas oder
Dampf in die Absorbereinheit eindringen.
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Um
die Kühlung
auszulösen,
stößt der Benutzer
auf die Oberfläche 99 der
Schicht 97, um den Körper 96 durch
die Membran 98 hindurchzustoßen. Dies wiederum bewirkt,
dass der Dorn 44 nach oben durch die Schicht 66 hindurchgestoßen wird,
so dass ein Dampfpfad gebildet ist.
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Theoretisch
könnte
der Benutzer den Dorn einfach direkt oder mittels einer einzelnen
Schicht wie z. B. der Schicht 97 stoßen, wobei dieses jedoch die
Gefahr mit sich brächte,
dass unerwünschtes
Gas oder unerwünschter
Dampf eindringt, so dass das Vakuum innerhalb des Absorbers entweder
beeinträchtigt
würde oder
eine unkontrollierte Auslösung des
Kühlvorgangs
bewirkt werden würde.
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Die 13 und 14 zeigen eine Ausführungsform, die derjenigen
der 8 ähnlich ist,
wobei jedoch der Deckel 108 der Absorbereinheit 20 zur
Betätigung
nach außen
geklappt wird. Dies ist dann vorzuziehen, wenn der Absorber ein
steifes Trocknungsmittelmodul 22 aufweist, welches gegenüber Verzerrungen
unempfindlich ist. Eine Foliendichtung 66 ist eine drehbare
Dichtung, die ähnlich
derjenigen der 6a angelegt
ist, wobei jedoch ein O-Ring 69' benutzt wird, um sicherzustellen,
dass eine gute Dichtung aufrecht erhalten wird, und dass jegliche
Luft ausgeschlossen wird. Ein aus Kunststoff bestehender, mit Gewinde
versehener Ring ist mit der Aufstandsicke des nachverformten Bodens
der Dose 10 verrastet und weist ein Außengewinde auf, welches dazu
bestimmt ist, mit dem komplementären
Gewinde der Absorbereinheit in Eingriff zu gelangen.
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14 zeigt die Bewegung des
Deckels 108, des Dorns 44, der Dichtung 66 und
der Absorbereinheit nach erfolgter Betätigung. Da die Absorbereinheit
gedreht wird, wird der mit Gewinde versehene Ring 110 aufwärts bewegt,
bis der äußere Teil
des Deckels 108 in die Position 108' umklappt und der Dorn die Folie 66 durchschneidet,
so dass ein Pfad für
Dampf ausgehend von dem Verdampfer bereitgestellt wird, um den Kühlvorgang
auszulösen.
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Während bei
den meisten der vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele eine Betätigung von
dem Absorber bzw. dem Bodenbereich der Dose ausgeht, ist es ohne
weiteres möglich
und liegt innerhalb des Schutzumfangs der Erfindung, einen Dampfpfad
mittels einer Betätigung
von oben nach unten vorzusehen, indem Betätigungsmittel in der Dose und/oder
in dem Verdampfer benutzt werden.