DE59633C - Sägenblatt mit Einrichtung zum Glätten der Schnittflächen - Google Patents

Sägenblatt mit Einrichtung zum Glätten der Schnittflächen

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DE59633C
DE59633C DENDAT59633D DE59633DA DE59633C DE 59633 C DE59633 C DE 59633C DE NDAT59633 D DENDAT59633 D DE NDAT59633D DE 59633D A DE59633D A DE 59633DA DE 59633 C DE59633 C DE 59633C
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Germany
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tooth
planing
saw
wood
teeth
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT59633D
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English (en)
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J. BOWLES in Washington
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D61/00Tools for sawing machines or sawing devices; Clamping devices for these tools
    • B23D61/02Circular saw blades
    • B23D61/021Types of set; Variable teeth, e.g. variable in height or gullet depth; Varying pitch; Details of gullet

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Erfindung hat eine Säge zum Gegenstande, mittelst welcher es ermöglicht werden soll, die Oberfläche des Holzes während des Zerschneidens des letzteren durch die Säge zu hobeln und zu glätten, das Holz bei Beginn des Sägeschnittes abzuspanen und zu ebnen, um die bei gewöhnlichen Sägen auftretende Rippenbildung sowie das Ausreifsen des Holzes zu verhindern, und endlich die eine oder beide Holzflächen zu verdichten und zu poliren. Hierdurch wird viel Zeit und Arbeit erspart, da es nicht nöthig ist, das Arbeitsstück nach erfolgtem Zerschneiden behufs Abhobeins und Glättens nochmals zu bearbeiten, wobei auch die Säge mit vie! weniger Reibung und mit einer gröfseren Nutzleistung arbeitet.
Zu diesem Zwecke wird nach vorliegender Erfindung eine Säge und ein Hobelwerkzeug geschaffen, dessen Zähne mit hobelnden Kanten ausgerüstet sind; letztere stehen mehr oder weniger über einer oder beiden Seitenflächen genannter Zähne vor. Der einzelne Zahn' der Säge erhält eine sticheisenartige Spitze, die über die Hobelkante des Zahnes übersteht und dergestalt angeordnet ist, .dafs sie bei Beginn des Sägens zuerst schneidet, um das Holz abzuspanen oder abzuhobeln. Nach einer anderen Ausführungsweise erhält der Sägezahn an der einen oder an beiden Seiten eine hobelnde Fläche und eine innerhalb der letzteren liegende Fläche zum Verdichten und Poliren.
Fig. i, 2 und 3 zeigen die Neuerung angebracht an einer Kreissäge; ausgeschlossen ist nicht, dafs dieselbe auch an hin- und hergeführten Sägen, Band-, Handsägen sowie an allen anderen Sägen beliebiger Art angebracht werden kann.
Fig. ι zeigt die Seitenansicht eines Theiles einer Kreissäge, deren Zähne mit hobelnden Kanten ausgerüstet sind. Fig. 2 zeigt die Stirnansicht zu Fig. 1. Fig. 3 zeigt in Seitenansicht den Theil einer Blattsäge, deren Zähne ebenfalls mit hobelnden Kanten ausgestattet sind.
Fig. 4 zeigt in gröfserem Mafsstabe die Stirnansicht eines Zahnes der in Fig. 3 angegebenen Säge. Fig. 5 zeigt in Stirnansicht eine Säge, bei welcher ein jeder Zahn mit einer hobelnden sowie mit einer verdichtenden und polirenden Fläche versehen ist. Fig. 6 zeigt in vergröfsertem Mafsstabe das Detail eines Zahnes nach Fig. 5. Fig. 7 zeigt in vergröfsertem Mafsstabe und in Seitenansicht eine andere Form von Sägezähnen mit hobelnden Kanten zu beiden Seiten des Zahnes und Fig. 8 in Stirnansicht und gröfserem Mafsstabe einen der Zähne aus Fig. 7.
A ist die Säge (Kreissäge, hin- und hergeführte Säge, Bandsäge u. dergl.), BB1 sind die Zähne von beliebiger Gestalt, Art und mit geeignetem Schneidwinkel.
In der Anordnung nach Fig. 3 und 4 ist jeder erste, dritte u. s. w. Zahn an der einen Seite bei b in der einen Richtung abgeschrägt; diese Abschrägung erstreckt sich bis nahezu über die gesammte Zahnlänge.. Jeder zwischenliegende zweite, vierte u. s. w. Zahn B1 ist an seiner Kante bei b1 ebenfalls, aber in entgegengesetzter Richtung zu b, abgeschrägt. Die Kanten am äufsersten vorderen Theile der Zähne, welche Kanten durch Abschrägen bei

Claims (2)

b b 1 gebildet sind, werden auslaufen gelassen, so dafs sie über die Seitenflächen der Zähne vorstehen und hobelnde Kanten C bilden; dabei steht die hobelnde Kante C am Zahn B in der einen Richtung und die hobelnde Kante C am benachbarten Zahn Bh in der anderen Richtung seitlich aus dem Zahnkörper vor. Aufserdem ist ein jeder Zahn an der der Abschrägung b oder b1 entgegengesetzten Seite mit einer zweiten Abschrägung d versehen. Diese Abschrägungen d und b oder bl laufen in der ersichtlichen Weise zusammen und bilden eine sticheisenartige Spitze jD, welche über die hobelnde Kante oder Kanten C vorsteht und bei Beginn des Sägeschnittes das Holz abfast, wodurch das bei Benutzung einer gewöhnlichen Säge auftretende Ausreifsen oder Rippenbilden im Holze vermieden wird. Die in den Fig. ι bis 3 dargestellte und vorbeschriebene Säge eignet sich ganz besonders zum Sägen und Hobeln von Fichtenholz oder anderen harzreichen Hölzern und zerschneidet das Holz rein und hobelt gleichzeitig die Flächen des Holzes an beiden Seiten des beim Zerschneiden des letzteren entstehenden Schnittes ab. Beim Sägen von harten Hölzern jedoch, wie Wallnufsbaumholz und anderen harzfreien Holzarten, kommen die in Fig. 7 und 8 ersichtlichen Zähne zur Verwendung. Hier ist jeder Sägezahn von derselben Ausführung; der Zahn erhält die stichartige Spitze D an dem schneidenden Theile, aber zwei hobelnde Flächen C C, die von den gegenüberliegenden Seiten des Zahnes nach innen zusammenlaufen, Fig. 8. Bei Herstellung eines Zahnes mit hobelnden Flächen an beiden Seiten wird in der Vorderkante des Zahnes ein länglicher Einschnitt e angebracht, welcher sich von der Zahnwurzel bis zur Spitze D erstreckt. In diesen Einschnitt wird ein mit Fase ausgestattetes Werkzeug eingesetzt und das Metall wird durch Druck oder Schlag auf das Werkzeug aus. einander gebogen, um die hobelnden Flächen C C zu bilden, die mehr oder weniger über den Seitenflächen des Zahnes vorstehen. Bei den vorbeschriebenen Sägen werden auch Vorkehrungen zum Verdichten und Poliren, sowie zum gleichzeitigen Hobeln der Holzflächen während des Sägens getroffen. Fig. 5 und 6 zeigen diese Ausführung. Hier erstreckt sich die hobelnde Fläche E über die Seitenfläche des Zahnes, und die verdichtende und polirende Fläche E1 liegt an derselben Fläche des Zahnes, aber innerhalb der hobelnden Fläche E. Die verdichtende und polirende Fläche kann mit der hobelnden Fläche in einer Linie oder es kann die erstere gegenüber der Verticalen versetzt gegen die hobelnde Fläche liegen, es mufs aber immer die polirende Fläche innerhalb der hobelnden Fläche sich befinden. Die beiden Flächen EE1 können in beliebiger Weise hergestellt werden. In der Anordnung nach Fig. 5 liegen die Flächen EE1 einmal an der einen Seite des Zahnes, beim nächsten Zahne an der gegenüberliegenden Seite des Zahnes; hierdurch liegen die Flächen an jedem ersten, dritten u. s. w. Zahne an der einen Seite des Sägeblattes und an jedem dazwischenliegenden Zahne an der gegenüberliegenden Seite des Sägeblattes, wodurch das Arbeitsstück während seines Zerschneiden mittelst der Säge durch die an den Sägezähnen vorstehenden Flächen gehobelt und gleichzeitig verdichtet und polirt werden kann. Pa ten τ-Ansprüche:
1. Eine Sägeblatt, bei welchem während des Zerschneidens von Holz gleichzeitig die Schnittflächen gehobelt werden und ein Ausreifsen des Holzes bei Beginn des Sägeschnittes ausgeschlossen ist, gekennzeichnet durch die combinirte Anordnung von in der Höhe eines jeden Zahnes und abwechselnd nach beiden Seiten schräg verlaufenden Flächen b b1 mit den anschliefsenden und abwechselnd seitlich vorstehenden Hobelzähnchen oder Kanten C und den durch
■ — genannten Flächen gegenüberliegende — Abschrägungen d gebildeten Spitzen D, Fig. ι bis 4.
2. Die Abänderung eines solchen Sägeblattes in der Weise, dafs die Hobelzähnchen C und die an letztere sich anschliefsenden schrägen Flächen an jedem Zahne sich befinden, Fig. 7 und 8.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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