DE587736C - Verfahren zur Gewinnung von Zinkoxyd - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Zinkoxyd

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DE587736C
DE587736C DEM119743D DEM0119743D DE587736C DE 587736 C DE587736 C DE 587736C DE M119743 D DEM119743 D DE M119743D DE M0119743 D DEM0119743 D DE M0119743D DE 587736 C DE587736 C DE 587736C
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Germany
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zinc
zinc oxide
fuel
oxide
gases
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Expired
Application number
DEM119743D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Klencke
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GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/34Obtaining zinc oxide
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/04Compounds of zinc
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/34Obtaining zinc oxide
    • C22B19/36Obtaining zinc oxide in blast or reverberatory furnaces

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Description

  • Verfahren zur Gewinnung von Zinkoxyd Um ihren Brennstoffgehalt auszunutzen und die in ihnen noch enthaltenen 'Metalle zu gewinnen, hat man die Rückstände von Zinkreduktionsöfen schon fein zerkleinert und nach Zumischung von Brennstoffstaub, mittels Kohlenstaubbrennern verbrannt. Ein Kupfergehalt der Rückstände reicherte sich in der entstehenden Schlacke an, die @@-ärnie der Abgase. wurde am besten für Kesselheizung und ähnliche Zwecke nutzbar gemacht, und es wurden aus den derart abgekühlten Verbrennungsgasen die Oxyde der flüchtigen Metalle, z. B. des Zinks, Bleis, Cadmiums, abgeschieden. In den Zinkmuffelrückständen liegen Zink, Blei, Kupfer teils als Sulfid vor. Ein Teil des Kupfers, Bleis, Zinns wird in der Zinkmuffel auch. zu Metall reduziert. Will man aus Muffelrückstärden die Metalle durch Verflüchtigung gewinnen, so muß der Kohlenstaubbrenner mit stark oxydierender Flamme .betrieben werden, damit die Sulfide abgeröstet und die Metalle oxydiert werden können.
  • Erfindungsgemäß wird die Verbrennung eines pulverförmigen Gemisches von Kohlenstaub ; und zinksulfathaltigem Gut mittels Kohlenstaubbrennern dazu benutzt, um Zinksulfat durch thermische Zersetzung 'in Zinkoxyd überzuführen. Es wurde nämlich gefunden, daß die Reaktion eines durch thermische Zersetzung entstandenen Zinkoxyds mit dem in den Verbrennungsgasen enthaltenen SCliwefeldioxN'd während der Abkühlung der Gase nicht mehr eintritt, wenn die Verbrennung des Gemisches aus Brennstoff und zinksulfathaltigem Gut ohne Luftüberschuß durchgeführt wird.
  • Auf Grund dieser Erkenntnis wird nach der Erfindung das zinksulfathaltige Ausgangsg ut mit fein verteilteiii kohlenAoffhaltigem Brennstoff gemischt, mittels eines Brenners nach Art eines I<ohlenstaubbrenners in einen Verbrennungsraum eingeblasen und der Brenner so betrieben, daß eine vollständige Verbrennung unter gleichzeitigem Ausschluß von überschüssigem Luftsauerstoff erreicht wird. Die vollständige Verbrennung ohne Luftfiberschuß liefert sehr heiße Gase. Je heißer die Gase bei der Verbrennung werden, desto vollständiger wird die Zersetzung des Zinksulfats. Auch in dieser Beziehung hat die Verbrennung ohne Sauerstoffüberschuß gemäß der Erfindung also noch Vorteile. Die Brennergase und die darin enthaltenen festen Bestandteile 'werden mit zerstäubtem Wasser in Berührung gebracht und auf diese Weise abgekühlt, um das entstandene Zinkoxyd niederzuschlagen und bei der Verbrennung gegebenenfalls gebildetes metallisches Zink wieder zu oxydieren. Die Kühlung staubhaltiger Flammengase mittels zerstäubten Wassers unter gleichzeitiger Niederschlagung des Staubes aus den gekühlten Gasen ist bekannt.
  • Ferner ist es bekannt, zwecks Zersetzung von Zinksulfat zinksulfathaltige Stoffe auf eine oberhalb der Zersetzungstemperatur des Zinksulfates liegende Temperatur zu erhitzen, die durch Verbrennung von dem Gut beigemischter Kohle erzeugt wird. Während bei dem bekannten Verfahren mit dem Vorhandensein von wärmelieferndem Zinksulfid gerechnet und mit stark oxydierender Flamme, also mit erheblichem Oberschuß an Luftsauerstoff, gearbeitet wurde, legt die Erfindung, die darauf abzielt, beispielsweise einen Flugstaub vor der Zinkerzröstung mit sehr geringen Mengen Zinksulfid -auf eine Temperatur zu bringen, bei der aus Zinksulfat Zinkoxyd zurückgebildet wird, auf die Wärmemenge, die durch Verbrennung von geringen Mengen Zinksulfid entsteht, keinen Wert, sie strebt vielmehr dahin, daß außer dein- Zinksulfat im Ausgangsgut kein Zinksulfid mehr vorhanden ist, um den Gehalt an Schwefeldioxyd in den Brennerabgasen möglichst herunterzudrücken und auch auf diese Weise die Reaktion von durch thermische Zersetzung entstandenem Zinkoxyd mit Schwefeldioxyd in den Gasen während der Abkühlung zu vermeiden. Das Verfahren nach der Erfindung ' läßt sich ohne besondere bauliche oder betriebliche Kosten durchführen und erfordert keinen kontinuierlichen Betrieb, braucht vielmehr nur von Fall zu Fall zur Aufarbeitung der Abfallprodukte angewendet zu werden. Irgendeine Verunreinigung des Materials findet nicht statt, denn der fein verteilte kohlenstoffhaltige Brennstoff (Staubkohle) verbrennt fast restlos.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Verfahren zur Gewinnung von Zinkoxyd durch Verbrennen eines pülverförinigen Gemisches des zinkhaltigen Ausgangsgutes mit Brennstoff in Kohlenstaubbrennern und Abscheidung des Oxyds aus den zuvor gekühlten Abgasen des Brenners, dadurch gekennzeichnet, daß zinksulfathaltige Stoffe, insbesondere Flugstaub von der Zinkerzröstung, unter Ausschluß überschüssiger Verbrennungsluft in einer Brennstoffstaubflamme über die' Zersetzüngsternperatur des Zinksulfats erhitzt werden. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Niederschlagung des entstandenen Zinkoxyds mit Hilfe von zerstäubtem Wasser erfolgt.
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