DE586002C - Elektrische Maschine, insbesondere elektrische Hochspannungsmaschine - Google Patents

Elektrische Maschine, insbesondere elektrische Hochspannungsmaschine

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DE586002C
DE586002C DEA60451D DEA0060451D DE586002C DE 586002 C DE586002 C DE 586002C DE A60451 D DEA60451 D DE A60451D DE A0060451 D DEA0060451 D DE A0060451D DE 586002 C DE586002 C DE 586002C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K13/00Structural associations of current collectors with motors or generators, e.g. brush mounting plates or connections to windings; Disposition of current collectors in motors or generators; Arrangements for improving commutation
    • H02K13/04Connections between commutator segments and windings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

Bei manchen elektrischen Maschinen, insbesondere bei elektrischen Hochspannungsmaschinen, bestehen die Spulen meist aus einer großen Zahl von Windungen -feiner Drähte. Die Enden der Spulen dienen als Verbindungsleiter zwischen den Spulen und den Stromwenderlamellen bzw. den Schleifringen. Die auf dem Läufer in üblicher Weise angeordneten Spulen dehnen sich bei Temperaturänderungen aus bzw. ziehen sich wieder zusammen. Die Ausdehnung und die Zusammenziehung der Spulen bzw. auch evtl. auftretende Schwingungen verursachen häufig an ein und derselben Stelle ein wiederholtes Abbiegen der Verbindungsleiter, wodurch dieselben sehr oft abgebrochen werden, so daß die Spulen häufig ausgewechselt werden müssen.
Zur Vermeidung dieser Nachteile ist es
ao nun bereits bekannt, zwischen den Spulen des Läufers und den Stromwendersegmenten nachgiebige Verbindungsstücke, z. B. aus Drahtgeflecht oder biegsamen. Stahlbändern, vorzusehen oder den Stromwender selbst mit dem Läufer federnd zu verbinden.
Diese bekannten Anordnungen erfordern entweder die Einschaltung eines Verbindungsstückes aus einem besonderen Material (Drahtgeflecht, nachgiebigem Stahlband) zwischen Spule und Stromwender segment oder eine vollkommene Umgestaltung einzelner Maschinenteile und damit gegenüber der gewöhnlichen Maschinenausführung nicht zu vernachlässigende Mehrkosten.
Diese Nachteile beseitigt die Erfindung dadurch, daß die die Spulen mit den Stromwendersegmenten oder den Schleifringen verbindenden Leiterstücke von einem zu einer Spirale aufgewickelten isolierten Draht umgeben wird. Hierdurch ist es möglich, daß der Wickler, welcher die Läuferspule herstellt bzw. einlegt, lediglich eine Spirale über die Enden der Spulen zu ziehen bzw. zu wickeln hat und keinerlei Zwischenstücke aus besonderem Material zwischen Läuferleiter und Stromwendersegment eingeschaltet oder anormale Maschinenteile verwendet werden müssen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht. Die Abb. 1 stellt eine teilweise Ansicht bzw. einen teilweisen Schnitt einer erfindungsgemäßen elektrischen Maschine, die Abb. 2 eine erfindungsgemäße Spule, die Abb. 3 und 4 eine Ansicht, teilweise im Schnitt, von Verbindungsleitern dar.
In der Abb. 1 ist die Erfindung an einer elektrischen Kollektormaschine mit dem
Ständer ίο, der Feldwicklung 11 und dem Läufer 12 veranschaulicht. Der Läufer 12 besteht aus einem Kern 13 und aus dem Stromwender 14. Die Läuferwicklung ist in üblicher Weise in den Nuten 15 des Kernes 13 eingebettet und besteht aus mehrere Windungen besitzenden Spulen 16.
Gemäß den Abb. 2 und 3 ist auf den Verbindungsleitern 18, welche die Spulen 16 mit den Lamellen des Stromwenders 14 verbinden, eine isolierte Spirale 17 angeordnet. Der blanke Teil 19 der Spirale 17 ist, wie die Abb. 3 zeigt, um den blanken Teil 20 des Verbindungsleiters 18 gewickelt und das Ende 23 der Spirale 17 gemeinsam mit dem Ende 22 des Leiters an ein und dieselbe Stromwenderlamelle angeschlossen. Bei 21 (Abb. 2) umfaßt die Isolation der Spule 16 auch die Spirale 17.
Die Wirkungsweise der Anordnung ist nun folgende:
Beim Ausdehnen bzw. Zusammenziehen der Spule 16 können sich die Verbindungsleiter 18 infolge der Spirale 17 nicht an einer bestimmten Stelle scharf abbiegen, sondern die Biegung umfaßt stets ein bestimmtes Stück des 'Verbindungsleiters. Infolgedessen ist ein Abbrechen des dünnen Verbinduhgsleiters i8 fast unmöglich. Würde aber trotzdem noch eine Beschädigung des Verbindungsleiters 18 eintreten, so.könnte die Spirale 17 die Leitung.des Stromes übernehmen.
In der Abb. 4 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht. Bei dieser Ausführungsform ist der Verbindungsleiter 18 bei 24 selbst spiralförmig ausgebildet.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Elektrische Maschine, insbesondere elektrische Hochspannungsmaschine, bei der die Läuferspulenenden nachgiebig mit den Stromwendersegmenten oder Schleifringen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die die Spulen mit den Stromwenderlamellen oder den Schleifringen verbindenden Leiterstücke von einem zu einer Spirale aufgewickelten isolierten Draht umgeben sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die über die Verbindungsleiter geschobenen federnden Glieder als Stromleiter dienen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA60451D 1930-01-23 1931-01-24 Elektrische Maschine, insbesondere elektrische Hochspannungsmaschine Expired DE586002C (de)

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DE586002C true DE586002C (de) 1933-10-14

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DEA60451D Expired DE586002C (de) 1930-01-23 1931-01-24 Elektrische Maschine, insbesondere elektrische Hochspannungsmaschine

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