DE58558C - Neuerung an ummantelten Schrauben - Google Patents

Neuerung an ummantelten Schrauben

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DE58558C
DE58558C DENDAT58558D DE58558DA DE58558C DE 58558 C DE58558 C DE 58558C DE NDAT58558 D DENDAT58558 D DE NDAT58558D DE 58558D A DE58558D A DE 58558DA DE 58558 C DE58558 C DE 58558C
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screw
water
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shaped
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DENDAT58558D
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H.DOCK in Philadelphia, V. St. A
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H5/00Arrangements on vessels of propulsion elements directly acting on water
    • B63H5/07Arrangements on vessels of propulsion elements directly acting on water of propellers
    • B63H5/14Arrangements on vessels of propulsion elements directly acting on water of propellers characterised by being mounted in non-rotating ducts or rings, e.g. adjustable for steering purpose

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Screw Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die. im Seewesen gebräuchlichen Treibapparate, namentlich Propellerschrauben, und bezweckt, deren Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Die Schraube wird von einem Führungsmantel umgeben, damit das auf dieselbe einwirkende Wasser von dem Mantel aufgehalten wird und eine zweckentsprechende Richtung erha'lt, so dafs kein Theil der zum Treiben bestimmten Kraft durch Centrifugalwirkung verloren geht oder dadurch verschwendet wird, dafs das die Schraube umgebende Wasser von derselben in der Radial- oder Tangentialrichtung in Wallung gesetzt wird.
Die besondere Construction des in Rede stehenden Treibapparates ist durch beiliegende Zeichnung veranschaulicht, und zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht des neuen Propellers, Fig. 2 einen Verticalschnitt desselben, Fig. 3 einen senkrechten Centralschnitt einer Variante; Fig. 4, 5, 6, 7 und 8 sind ebensolche senkrechte Querschnitte nach anderen Varianten, Fig. 9 und 10 sind eine Vorder- und eine Endansicht der in Fig. 5 und 6 dargestellten Form der Schraube, Fig. 11 und 12 sind eine Seitenansicht und ein Längsschnitt, die Anwendung einer trichterförmigen Führung bei einer Propellerschraube verdeutlichend. Letztere ist hierbei in ihrer üblichen Lage am Steuer angeordnet. Fig. 13 ist ein verticaler Längsschnitt eines Propellermantels abgeänderter Form, wobei die Schraube sich am hinteren Theile des Schiffes befindet. Fig. 14 und 15 sind ähnliche Schnitte nach weiteren Varianten des Mantels und Fig. 16, 17 und 18 sind Querschnitte nach den Punktirungen x,y und \ bezw. Fig. 13, 14 und 15.
Mit ι ist die Propellerachse, mit 2 die Schraubennabe bezeichnet und 3 sind deren Blätter oder Schaufeln. In sUmmtlichcn, Figuren wird angenommen, dafs sich die Schraube bezw. das Schiff in der Richtung der grofsen Pfeile, also von links nach rechts, fortbewegt. Die Schraube umgiebt der an seinem Ende 5 trichterförmig erweiterte Mantel 4. Nach dem anderen Ende zu bildet derselbe eine sanft abfallende Curve und läuft trompetenartig in einen cylindrischen Theil aus, der sich dem äufseren Durchmesser der Schraube genau anpafst, damit sich die Blätter derselben darin reibungslos bewegen können. Das Wasser wird den Blättern oder Schaufeln durch die Führungswandungen 4 des Mantels zugeleitet und entweicht mit seiner Maximalgeschwindigkeit durch den verjüngten Theil 6 des Mantels. Indem es nun durch diesen Theil strömt, unterliegt es der Einwirkung der Schraubenmutter" 3, die somit verhindert werden, dasselbe aus einander zu spritzen bezw. fortzutreiben. Es tritt also am hinteren Ende 7 des Mantels 4 in einem zusammenhängenden Strom aus, und.da bekanntlich das Beharrungsvermögen der Flüssigkeiten sich als um so wirksamer erweist, je gröfser die Geschwindigkeit der sich ihnen entgegenbewegenden Körper ist, so bildet das Wasser, das die Schraube gerade an der Stelle umringt, wo seine Geschwindigkeit am gröfsten, eine mutterartige Stütze, die das Ausgleiten der Schraube auf ein möglichst geringes Minimum herabsetzt und den Treibeffect entsprechend erhöht. Der Wasserstrom wird von den Schraubenblättern 3 durch den Führungsmantel 4 hindurch in der Richtung der kleinen Pfeile (Fig. 2, 3 und 4 links) getrieben. Hierdurch entsteht eine in der Richtung der über und unter der Schraubenachse befindlichen Pfeile zusammenlaufende Strömung, anstatt der von gewöhnlichen Schrauben am hinteren Ende des Schiffes seitlich aus einander getriebenen Wellen.

Claims (2)

Um es der Schraube unmöglich zu machen, im Wasser befindliche Thiere,, vegetabilische Stoffe oder dergleichen mit in das trompetenförmige Rohr hineinzuziehen und so eine Verstopfung herbeizuführen, kann das besagte Rohr durch sich gitterartig kreuzende Stäbe 11 am Eintrittsende verschlossen werden. In Fig. 3 ist eine Einrichtung dargestellt, bei welcher Führungsplatten 9 im vorderen Ende des Rohres oder Mantels angebracht sind, zum Zweck, dem sich nach der Schraube zu bewegenden Wasserstrom eine drehende oder windende Bewegung zu ertheilen, damit derselbe die Schraubenblatter 3 gleich auf die wirksamste Weise angreift und jeglichem Ausgleiten oder Kraftverlust vorbeugt. Aufserdem ist das hintere schmale Ende des Rohres 4 zu einem kurzen, kegelförmigen Stutzen ausgebildet, wodurch die hinaustretende Wassersäule eine Stütze erlangt, die deren Vereinigung mit der umgebenden Wassermasse fördert. Der rohrförmige Leitmantel 4 wird durch Stützbä'nder 10, die an den benachbarten Theilen des Schiffes befestigt, in seiner Stellung erhalten, und müssen diese Bänder derart gestaltet bezw. abgeschrägt sein, dafs sie bei der Fortbewegung des Fahrzeuges dem Wasser einen möglichst geringen Widerstand bieten. In der in Fig. 4 dargestellten Einrichtung ist der Leitmantel4 aufsen glockenförmig, demzufolge strömt das denselben umgebende Wasser in der entsprechenden Richtung. Dabei ist dieser Mantel leichter und nimmt weniger Raum ein. In der in Fig. 7 veranschaulichten Form ist der Mantel aufsen cylindrisch und die Schraube am äufsersten Ende des verjüngten Theiles (also da, wo sich der Mantel nach vorn zu zu erweitern beginnt) angeordnet. In Fig. 8 ist dessen Gestalt mehr einem abgestumpften Kegel ähnlich, wobei die Stellung der Schraube ungefähr dieselbe ist, wie in Fig. 7. Sowohl in Fig. 7 als in Fig. 8 wird angenommen, dafs die Schraube sich in der Richtung des senkrechten Pfeiles dreht, während der waagrechte Pfeil die Bewegungsrichtung des Schiffes angiebt. In der in Fig. 8 und 9 dargestellten Form ist das Eintrittsende 5 des Mantels 4 im Querschnitt polygonal, und in der Form Fig. 6 und io ist dieser Theil mit Spiralriffeln versehen. Anstatt aus einem einzigen ring-, rohr- oder glockenförmigen Stücke kann der Führungsmantel auch, wie dies Fig. 11 und 12 zeigen, aus Segmenten bestehen. Anstatt also das Wasser um die Schraube herum abzuschliefsen, wird das Wasser in diesem Falle zu beiden Seiten des Kieles der Schraube zugeführt, wobei der erzielte Effect derselbe ist. In den Fig. 13, 14, 15, 16, 17 und i8, bezeichnet 4 ebenfalls einen cylindrischen oder kegelförmigen Mantel, der sich jedoch innen, vom vorderen Ende nach der Mitte zu, curvenartig oder auch in geraden Linien verjüngt, so dafs der Minimaldurchmesser sich im Mittelpunkte befindet. Durch den gesammten Mantel 4 sind schräge Oeffnungen. 14 (vorzugsweise von kegelförmiger Form) vorgesehen, die nach hinten zu aus einander laufen und Wasser von aufsen einlassen und nach hinten wieder hinausbefördern. Die Bewegungsrichtung des Schiffes ist in den Fig. 13, 14 und 15 durch waagrechte Pfeile und die Umdrehungsrichtung der Schraube durch senkrechte Pfeile bezeichnet. In Fig. 16, 17 und 18 wird letzterer von bogenförmigen Pfeilen angedeutet. In den Fig. i3Nund 16 ist nur eine ringförmige Oeffnung 14 dargestellt. In Fig. 14 und 18 sind deren mehrere von gleicher Gestalt vorhanden. In Fig. 15 und 17 sind dieselben spiralförmig und blos im in der Bewegungsrichtung der Schraube abgeschrägten Theile ringförmig, ähnlich dem, wie die Führungen bei Reactions - Wasserrädern der Neigung der Schaufeln bezw. Schwimmer des sich drehenden Rades schräg entgegen laufen. Der durch Verwendung solcher Führungen bei Propellerschrauben erreichte Effect besteht in einer bedeutenden Erhöhung der Leistung der Schraube, d. h. der Fortbewegungsgeschwindigkeit des Schiffes bei gleicher Treibkraft. Patent-Aνsprüche:
1. An Schiffspropellerschrauben die Anordnung einer kreisförmigen Hülle, bezw. eines Gehäuses (4), welches als Führung für das Wasser dient und die Schraube (3) umgiebt, ohne mit derselben in Berührung zu kommen, wobei das vordere Ende glockenförmig erweitert ist und sich nach der Schraube hin verjüngt, zu dem Zweck, der Schraube das Wasser unter Pressung mit erhöhter Geschwindigkeit zuzuführen.
2. An der unter 1. gekennzeichneten Einrichtung die Anordnung aus einander laufender bezw. schraubenförmiger Oeffnungen (14) in dem Schraubengehäuse (4)
■ zu dem Zweck des Ausgleiches zwischen der inneren und der das Gehäuse umgebenden Wassermasse. ■■;■■■
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT58558D Neuerung an ummantelten Schrauben Expired - Lifetime DE58558C (de)

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