DE582161C - Herstellung von Reinigungsoeffnungen an im Pressverfahren erzeugten Rohrkruemmern aus Blei - Google Patents

Herstellung von Reinigungsoeffnungen an im Pressverfahren erzeugten Rohrkruemmern aus Blei

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DE582161C
DE582161C DE1930582161D DE582161DD DE582161C DE 582161 C DE582161 C DE 582161C DE 1930582161 D DE1930582161 D DE 1930582161D DE 582161D D DE582161D D DE 582161DD DE 582161 C DE582161 C DE 582161C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/15Making tubes of special shape; Making tube fittings
    • B21C37/28Making tube fittings for connecting pipes, e.g. U-pieces
    • B21C37/29Making branched pieces, e.g. T-pieces
    • B21C37/292Forming collars by drawing or pushing a rigid forming tool through an opening in the tube wall

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

  • Herstellung von Reinigungsöffnungen an im Preßverfahren erzeugten Rohrkrümmern aus Blei Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung der Reinigungsöffnung in knieförmigen Metallrohren. Die knieförmigen Metallrohre, welche insbesondere als Geruchsverschlüsse in Abflußleitungen verwendet und auch Traps oder Siphons genannt werden, müssen im untersten Teil der Rohrwandung mit einer Reinigungsöffnung versehen sein, deren Anbringung aber insofern Schwierigkeiten bietet, als sie einerseits völlig dicht verschlossen werden muß, andererseits aber auch keine Kanten oder Erhöhungen im Rohrinneren aufweisen darf, damit keine Schmutzteile hängenbleiben und so Veranlassung zu Verstopfungen bieten.
  • Zum Verschluß solcher Reinigungsöffnungen wunde bisher ein Messingstutzen mit Gewinde in die Rohrwandung eingelötet, in welchen ein mit entsprechendem Gewinde versehener 'Deckel :ein- oder aufgeschraubt wurde. Die Dichtung wurde durch Lederscheiben bewirkt. Diese Ausführung hat aber den Nachteil, daß der eingelötete Messingstutzen in den Traps hineinragt und dort den mit den Abwässern mitgeführten Festteilchen Widerstand entgegengesetzt, der zu Anhäufungen und schließlich Verstopfungen führt. Außerdem sind der Stutzen und die Berührungsstellen zwischen Messingstutzen und Bleiwandungen den korrodierenden Einflüssen des Abwassers ausgesetzt. Dadurch leiden die Gewinde derart, daß sie der öffnung des eingeschraubten Deckels Widerstand entgegensetzen und sogar unbrauchbar werden. Schließlich ist diese Ausführung auch ziemlich kostspielig.
  • Die Erfindung vermeidet alle diese Nachteile durch die Anwendung des an sich bekannten Herstellungsverfahrens für _ Öffnungen in Metallwandungen, bei dem zuerst aus der Wandung ein Halsansatz herausgestoßen oder -gezogen wird und dann durch Umlegen auf die Wandung als Verstärkung des Randes der so entstandenen öffnung dient, auf die Herstellung der Reinigungsöffnungen an im Preßverfahren erzeugte Rohrkrümmer aus Blei.
  • Wenn auch dieses Verfahren, wie gesagt, an sich bekannt ist, so muß doch für das vorliegende Anwendungsgebiet berücksichtigt werden, daß die Bleirohrkrümmer aus wirtschaftlichen Gründen im Preßverfahren erzeugt werden müssen. Dieses Verfahren bedingt, daß der Durchmesser des Rohrkrümmers und die Wandung in nahezu allen Querschnittsteilen, wie Abb. i zeigt, praktisch gleich sind und daß° die Wandungen im Herstellungsverfahren nicht mit vorstehenden Hälsen o. dgl. versehen werden können, wie dies z. B. bei der Herstellung durch diesen möglich ist.
  • Wenn man bisher bei solchen im Preßverfahren erzeugten Rohrkrümmern noch nicht auf den Gedanken gekommen ist, das an sich so einfache bekannte Verfahren für die Herstellung der öffnung zu verwenden, so liegt es doch wohl daran, daß man der verhältnismäßig dünnen: und wenig widerstandsfähigen Bleiwandung nicht die notwendige Tragfähigkeit für die Anbringung des eigentlichen Verschlußkörpers (Deckels, Stopfens o. dgl.) zutraute. Auch hat man die Nachteile des oben geschilderten bisherigen Verfahrens sowohl in bezug auf die Herstellung als auch in bezu,g auf die Verstopfungen und korrodierenden Einflüsse im Betriebe nicht erkannt.
  • In den beiliegenden Zeichnungen sind einige Schnitte durch einen gemäß der Erfindung hergestellten Bleitrap in verschiedenen Stadien des Verfahrens dargestellt, und zwar zeigt: Abb. r einen Schnitt durch den ganzen fertigen Bleitrap mit verschlossener öffnung, Abb. 2 einen Querschnitt durch den unteren Teil der Rohrwandung des Bleitraps, bevor die Öffnung angebracht ist, Abb.3 denselben Schnitt, jedoch mit bereits eingestoßener Öffnung, Abb. q. denselben Schnitt zu Beginn des Preßvorganges für die Umfalzung des Randes der Öffnung, Abb. 5 einen Querschnitt durch die fertige Öffnung mit umgefalztem und festgepreßtem Rand.
  • Aus den Zeichnungen ist der Verlauf des Herstellungsverfahrens leicht zu erkennen. An ..der Stelle, wo die Reinigungsöffnung angebracht werden soll, wird zunächst, wie Abb. 2 zeigt, beispielsweise eine kleine Bohrung in die Rohrwandung gemacht, oder es wird auch nur der Mittelpunkt der Öffnung eingekerbt. Dann wird,von außen vermittels irgendeines geeigneten Werkzeuges, beispielsweise eines kegelmantelförmigen Keiles, die Öffnung in der Weise erweitert, daß dieser Keil nach innen in das Rohr eingetrieben wird, so daß die Rohrwandung nach innen ausgeweitet wird (Abb.3). Da die Rohre, bei denen dieses Verfahren angewendet werden soll, aus Blei bestehen, so bietet das Herausziehen des Randes keinerlei Schwierigkeiten, und die für das Auseinandertreiben des Öffnungsrandes nötige Kraft kann sehr gering sein.
  • Der nach innen hochstehende Rand wird dann umgebördelt und festgepreßt, wie in Abb. 4 gezeigt ist. Dies geschieht vorzugsweise derart, daß eine Matrize A von außen gegen die Rohrwandung angesetzt wird, während von innen mit einer Matrize B entgegengedrückt wird.
  • Durch dieses Verfahren wird die Wandstärke am Rande der Öffnung nicht nur verdoppelt, sondern das Metall wird durch die mechanische Bearbeitung beim Pressen auch noch härter.
  • Ein weiteres Merkmal zeichnet das an sich bekannte Verfahren gerade für das vorliegende Anwendungsgebiet als besonders zweckmäßig aus. Durch das Hochziehen oder Heraustreiben des in Abb. 3 dargestellten Halsansatzes wird nämlich der in der Nähe der Kante des Halses befindliche Werkstoff gezwungen, einen Kreis von größerem Durchmesser zu umfassen als in seiner ursprünglichen Lage gemäß Abb. 2. Dies wirkt sich in einer allmählichen Verminderung der Wandstärke des Halsansatzes gegen die Kante hin aus. Wird nun dieser Halsansatz gemäß Abb. q. und 5 umgebogen, so muß der Werkstoff an der Kante des Halses noch weiter nachgeben, d. h. dünnwandiger werden, weil der von ihm umfaßte Kreis noch größer wird. Dadurch wird in der Innenwandung des Rohrkrümmers, wie Abb. 2 bis 5 zeigen, ein allmählicher Übergang zu dem verstärkten Rand erzielt, so daß scharfe Vorsprünge, die die erste Veranlassung zu späteren Verstopfungen geben, vermieden sind.
  • Der in Abb. z dargestellte -Pfropfen, welcher zum Verschließen der Öffnung dient, besteht vorzugsweise aus säurefestem Gummi.
  • Das beschriebene Herstellungsverfahren zeichnet sich nicht nur durch seine höhere Wirtschaftlichkeit gegenüber den früheren Verfahren aus, sondern es ermöglicht auch einen vollständig dichten und säurefesten Verschluß.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Die Anwendung des an sich bekannten Herstellungsverfahrens für Öffnung in Metallwandungen, bei dem zuerst aus der Wandung ein Halsansatz herausgestoßen oder -gezogen wird und dann durch Umlegen auf die Wandung als Verstärkung des Randes der so entstandenen Öffnung dient, auf die Herstellung von keinigungsöffnungen an im Preßverfahren erzeugten Rohrkrümmern (Geruchsverschlüsse, Siphons; Traps) aus Blei.
DE1930582161D 1930-09-25 1930-09-25 Herstellung von Reinigungsoeffnungen an im Pressverfahren erzeugten Rohrkruemmern aus Blei Expired DE582161C (de)

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DE1930582161D Expired DE582161C (de) 1930-09-25 1930-09-25 Herstellung von Reinigungsoeffnungen an im Pressverfahren erzeugten Rohrkruemmern aus Blei

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