DE580913C - Vorrichtung zur Erleichterung des Walzenwechsels an Praegekalandern - Google Patents

Vorrichtung zur Erleichterung des Walzenwechsels an Praegekalandern

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DE580913C
DE580913C DE1930580913D DE580913DD DE580913C DE 580913 C DE580913 C DE 580913C DE 1930580913 D DE1930580913 D DE 1930580913D DE 580913D D DE580913D D DE 580913DD DE 580913 C DE580913 C DE 580913C
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roll
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C23/00Making patterns or designs on fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/31Methods for making patterns on fabrics, e.g. by application of powder dye, moiréing, embossing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zur Erleichterung des Walzenwechsels an Prägekalandern Das Einprägen von Mustern in Stoffe aller Art wird auf Prägekalandern ausgeführt. Diese Kalander besitzen eine Stahl- und eine elastische Walze, in welche das Prägemuster angebracht ist und durch die die Stoffe zum Prägen hindurchgeführt werden. Um: nun verschiedene Muster prägen zu können, müssen die Walzen ausgewechselt werden, was oft in sehr kurzen Zeitabständen zu erfolgen hat. Bisher wurde hierzu ein über der Maangebrachter Flaschenzug mit zwei im Abstand der Maschinengestellwände angeordneten Seilzügen oder ein Drehkran verwendet, welche den Walzenwechsel nur durch zwei Arbeiter ermöglichten, und was dabei außerdem noch sehr zeitraubend war. In diesem Falle wurden die Walzen an jedem Ende nur je an einem Seil. angehängt, und es bestand die Gefahr, daß die Walzen durch die ruckweise Bewegung des Ein- und Ausfahrens ins Pendeln gerieten und dadurch leicht durch Anstoßen beschädigt wurden. Ferner mußten erst die Walzen durch Spindeln und Handräder um die reichliche halbe Zapfenstärke voneinander entfernt werden, was durch zwei Arbeiter auf je einer Seite der Maschine ausgeführt wurde und -bei schweren Walzen sehr zeitraubend war.
  • Um nun obige Nachteile zu beseitigen, werden bei der Erfindung zur Verhinderung des Pendelns der Walzen Seilschlaufen, und zwar für jedes Walzenende eine, verwendet und zum Wegfall des zeitraubenden Auseinanderschraubens der Walzen werden die Lager der unteren Walze durch gekuppelte Zahnstangengetriebe gleichzeitig so weit seitlich verschoben, daß ein leichtes Heben und Senken der Walze möglich ist, ohne daß die obere Walze hinderlich ist. Der Walzenwechsel kann bei dieser Ausführung bequem durch einen Arbeiter in kürzester Zeit ausgeführt werden.
  • Abb. r ist eine Seitenansicht mit eingebauten Walzen, Abb. 2 eine Seitenansicht, darstellend den Ausbau der Unterwalze, Abb.3 und q. stellt den Ausbau der oberen Walze dar. Abb. 5 ist die Vorderansicht der Maschine.
  • Das Wechseln der Walzen geht nun auf folgende Weise vor sich: Zunächst wird die Walze r ausgebaut. Nach Entfernen der Haltestifte 6 wird die Einlaßvorrichtung 2 durch die Hebel 3 nach unten geklappt. Dabei werden gleichzeitig durch auf die Bolzen 5 aufgekeilte Zahnräder 7, welche in an die Lager 9 angeschraubte Zahnstangen 8 eingreifen, die Lager 9 mit der Walze r seitlich verschoben (Abb. 2). Nunmehr werden zum Herausheben der Walze r aus den Lagern 9 die Tragseile ro um die inneren Walzenzapfen gelegt und an der Einhakstelle r r eingehakt. Durch Drehen der ortsfest .gelagerten Trommelwelle mit den zwei Seltrommeh @. 12 wird die Walze r gleichmäßig hochgehoben und wird nunmehr nach Anbringung der Führungen 13 auf einen seitlichen Tisch oder Wägen r¢ abgelegt (Abb.2, strichpunktiert). Ausbau der Walze 15: Zunächst werden die Lager 9 durch Hochklappen der EinlaBvorrichtung 2 wieder nach hinten geschoben. Die freien Tragseilenden werden um die inneren Zapfen der Walze 15 gelegt und an den Einhakstellen 16 eingehakt. Nach Entfernen der Lagerdeckel wird nun die Walze 15 durch Drehen der ortsfest gelagerten Trommelwelle in die Lager 9 herabgelassen, was ohne eine besondere Führung der Walze 15 geschieht. Der weitere Ausbau der Walze 1S wird nun nach Einhaken der Tragseilenden an der Einhakstellle i i in derselben Weise wie bei Walze i vorgenommen. .
  • Der Einbau der Walzen i und 15 wird auf die gleiche Art vorgenommen, und es wird zuerst die Walze 15 und dann die Walze i eingebaut.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Erleichterung des Walzenwechsels an Prägekalandern unter Verwendung eines auf die Walzenzapfen wirkenden Hebezeuges, dadurch gekennzeichnet, daB die Lager (9) der elastischen Gegenwalze (i) durch gekuppelte Zahnstangengetri.ebe gleichzeitig verschiebbar sind und daB als Hebezeug von einer gemeinsamen Welle antreibbare ortsfest gelagerte Seiltrommeln (12) am oberen Teil der offenen Seite der Gestellwände (q.) und mit diesen in etwa gleicher Höhe zu beiden Seiten der durch die Walzenachsen gehenden Ebene Einhakstellen (I1, 16) für die freien Enden der Tragseile (io) angeordnet sind.
DE1930580913D 1930-12-30 1930-12-30 Vorrichtung zur Erleichterung des Walzenwechsels an Praegekalandern Expired DE580913C (de)

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DE (1) DE580913C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1123648B (de) * 1959-07-11 1962-02-15 Kleinewefers Soehne J Walzen-Schnellwechseleinrichtung fuer Kalander

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1123648B (de) * 1959-07-11 1962-02-15 Kleinewefers Soehne J Walzen-Schnellwechseleinrichtung fuer Kalander

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