DE577127C - Teermakadamanlage - Google Patents
TeermakadamanlageInfo
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- DE577127C DE577127C DEST47920D DEST047920D DE577127C DE 577127 C DE577127 C DE 577127C DE ST47920 D DEST47920 D DE ST47920D DE ST047920 D DEST047920 D DE ST047920D DE 577127 C DE577127 C DE 577127C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C19/00—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
- E01C19/02—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for preparing the materials
- E01C19/05—Crushing, pulverising or disintegrating apparatus; Aggregate screening, cleaning, drying or heating apparatus; Dust-collecting arrangements specially adapted therefor
Landscapes
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Description
- Teermakadamanlage Es ist bekannt, bei der Herstellung vori Teer- und Asphaltmakadam das Stein-Sand-Gemisch vor dem Mischen mit dem Bindemittel durch Erhitzen. zu trocknen. Das Erhitzen erfolgt gewöhnlich in Trockentrommeln, aus denen das Material über einen Vorsilo in den Meßbehälter und sodann in den Mischer befördert wird. Nun ist es sehr schwer, die Temperatur des Gemisches so zu regeln, wie es für den Mischprozeß erforderlich ist. Meistens ist das Stein-Sand-Gemisch, wenn es in den Mischer gelangt, zu heiß, und infolgedessen fließt das Bindemittel von dem Gemisch ab, so daß eine einwandfreie .Mischung mit gleichmäßigem Bindemittelgehalt nicht zu erzielen ist. Auch verringern zu hohe Temperaturen die Klebfähigkeit des Bindemittels, die Mischung verbrennt. Andererseits kommt es vor, daß das Steinmaterial nicht warm genug ist. In diesem Falle wird eine vollkommene Umhüllung mit dem Bindemittel in Frage gestellt, zum mindesten wird der Mischvorgang verlangsamt. Wenn es aber gelingt, das Stein-Sand-Gemisch in der richtigen Temperatur aus der Trockentrommel zu bringen, dann ist - besonders bei den für die Teerung erforderlichen mäßigen Temperaturen - meist die Trocknung nicht ausreichend, da bei den bisherigen Verfahren und Anlagen die vollkommene Entfernung des Wasserdampfes nicht gewährleistet ist; viehmehr bleibt das Stein-Sand-Gemischfeucht und führt damit leicht fehlerhafte Veränderungen des Bindemittels herbei. Es gibt nun zwar schon Vorrichtungen, mit denen man versucht hat, die Temperatur des Gesteins so zu regeln, wie sie für den Mischprozeß erforderlich ist. So hat man z. B. der Trokkentrommel eine weitere Trommel nachgeschaltet; in der das erhitzte Steinmaterial durch Frischluft gekühlt wird. Indessen ist hierdurch eine auch nur einigermaßen genaue Regelung der Temperatur nicht möglich.
- Die Erfindung beseitigt diese genannten übelstände dadurch, daß zwischen Trockentrommel und Mischer ein oder mehrere Spei chersilos zwischengeschaltet werden, in denen die Temperatur des Stein-Sand-Gemisches unter gleichzeitiger Entfernung des Wasserdampfes auf das genaueste geregelt wird; und zwar erfolgt diese Temperaturregelung dadurch, daß durch das Mineralgemisch ein je nach Bedarf kälterer oder wärmerer Luftstrom hindurchgeblasen wird. Die Speichersilos, in denen größere Mengen auch verschiedener Körnung angesammelt werden, haben zugleich den großen Vorteil, daß sie Steinzufuhr und Mischvorgang unabhängig voneinander machen.
- Vorrichtung und Arbeitsgang sind nachstehend an Hand -des zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben, und zwar zeigt Abb. r eine Ansicht, Abb. z die Draufsicht der Vorrichtung, Abb. 3 und ¢ den kastenförmigen Gebläsemündungskopf. Das die Trockentrommel a verlassende heiße Stein-Sand-Gemisch wird durch das Becherwerk b in den zweckmäßig zylindrischen, unten trichterförmig auslaufenden Speichersilo c befördert. Mittels eines Luftgebläses d wird durch kreisförmig angeordnete Einblaseöffnungen e kalte Luft so lange zugeführt, bis das Gemisch die erforderliche Temperatur erreicht hat, um dann über den auch bisher schon gebräuchlichen Vorsilo und Meßbehälter dem Mischer zugeführt zu werden. Um die Temperatur im Speicher nach dem Duichblasen der Luft längere Zeit auf gleicher Höhe halten und von der Außentemperatur unabhängiger machen zu können, werden die Wandungen zweckmäßigerweise isoliert ausgeführt.
- Falls das Stein-Sand-Gemisch im Speichersilo, z. B. nach längeren Betriebspausen, unter die zum Mischen mit dem Bindematerial erforderliche Temperatur heruntergekühlt ist, ist eine Erwärmung ohne weiteres dadurch möglich, daß dem Silo durch. das Luftgebläse warme Luft zugeführt wird, wozu beispielsweise die Abhitze der Trockentrommel verwendet werden kann. Anstatt des Durchblasens von Luft kann die Luft selbstverständlich auch .durch das Stein-Sand-Gemisch hindurchgesaust werden.
- Um -ein Verstopfen der Einblaseöffnungen e zu verhindern, ist es angebracht, diese durch ein Schutzdach zu sichern. Als besonders zweckmäßig hat sich der in den Abb. 3 und 4 dargestellte kastenförmige Gebläsemündungskopf erwiesen. Dieser Mündungskopf besteht aus einem gußeisernen oder stählernen Kasten, der mittels Schrauben an dem trichterförmigen Boden des Silos befestigt ist. Er ist in der Höhe so bemessen, da.ß er mit seinem oberen Teile über die Schutzpflasterung g des Silobodens hinausragt. In diesem seinem freien Teil befinden sich die Ausströmungsöffnungen h. Diese Öffnungen sind sowohl von oben wie auch seitlich abgedeckt, und zwar von oben durch das überstehende Dach mit abwärts gekröpftem Rand i, seitlich durch die Leitfläche k, durch die das herabrutschende Steinmaterial von den Öffnungen abgeleitet wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Teermakadamanlage, bei welcher die Temperatur des in einer Trockenvorrichtung erhitzten Stein-Sand-Gemisc-Iies regelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in einem oder mehreren Speichersilos Vorrichtungen zum Durchblasen odgr Durchsäugen von kalter oder warmer Luft durch cjie Mischung vorgesehen sind, um das Stein-Sand-Gemisch auf die zum Mischen mit dem =Bindemittel erforderliche Temperatur zu bringen. ' z. Teermakadamanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß kreisförmig an dem trichterförmigen unteren Teil. des zweckmäßig zylindrischen Silomantels Einblaseöffnungen (e) angebracht sind. 3. Teermakadamanlage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Silowandungen wärmeisoliert sind. 4. Teermakadamanlage nach Anspruch i bis 3 mit durch einen Gebläsemündungskopf geschützten Einblaseöffnungen, dadurch gekennzeichnet, daß der als kastenförmiges Gehäuse ausgebildete Mündungskopf mit Ausströmöffnungen (h) versehen ist, die durch ein Schutzdach und durch Leitflächen (k) gegen Verstopfung gesichert sind. -
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST47920D DE577127C (de) | 1931-07-04 | 1931-07-04 | Teermakadamanlage |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEST47920D DE577127C (de) | 1931-07-04 | 1931-07-04 | Teermakadamanlage |
Publications (1)
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|---|---|
| DE577127C true DE577127C (de) | 1933-05-24 |
Family
ID=7465518
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST47920D Expired DE577127C (de) | 1931-07-04 | 1931-07-04 | Teermakadamanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE577127C (de) |
-
1931
- 1931-07-04 DE DEST47920D patent/DE577127C/de not_active Expired
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