DE575353C - Vorrichtung zur Regelung der Dampfzufuhr in Warmwasserheizungen, hauptsaechlich fuer Eisenbahnwagen - Google Patents
Vorrichtung zur Regelung der Dampfzufuhr in Warmwasserheizungen, hauptsaechlich fuer EisenbahnwagenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D27/00—Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
- B61D27/0036—Means for heating only
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Control Of Fluid Pressure (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
27. APRIL 1933
27. APRIL 1933
• REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20c GRUPPE
Julius Pintsch Akt.-Ges. in Berlin
Patentiert im Deutschen Reiche voni i. Juli 1931 ab
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Regelung des Dampfzutritts
in Warmwasserheizungen, insbesondere bei Eisenbahnfahrzeugen, bei denen ein Ventil
gegen die Strömungsrichtung des Dampfes schließt und die Ventilsteuerung vom Vordruck
abhängig ist. Zu diesem Zweck sind einfache Reduzierventile fast unbrauchbar, da
sie auf die Druckschwankungen in der Dampfzuführungsleitung überhaupt nicht ansprechen.
Gerade diese Druckschwankungen treten aber bei dem Betrieb von Eisenbahnwagen sehr stark ein.
Nach der Erfindung soll als Steuerorgan für das Dampfabschlußventil eine Meßdose
vorgesehen sein, so daß die Ventilsteuerung durch äußere und innere Dampfbeaufschlagung
der Meßdose vom Vordruck und Hinterdruck abhängig ist. Es ist an sich be-
eo kannt, das Ventil gegen die Dampfrichtung
schließen zu lassen, wobei eine vom Druck des zuströmenden Dampfes abhängige Membrane
als Steuerorgan für das Ventil dient. Für diese Art von Ventilen hat man jedoch ziemlich schwere Ausgleichsvorrichtungen mit
Gewichtsbelastung o. dgl. bisher angeordnet. Für den vorliegenden Zweck brauchen diese
Ausgleichsvorrichtungen nicht vorgesehen zu werden. Ja, sie sind sogar für den Betrieb
von Eisenbahnwagen unzulänglich, da der Massenausgleich beispielsweise durch die Erschütterungen,
wie sie im Eisenbahnbetrieb auftreten, sich eher störend auswirken kann. Es ist ferner bekannt, einen vom Druck des
zuströmenden Dampfes abhängigen Schwimmer als Steuerorgan für das gegen die Dampfrichtung
schließende Ventil zu benutzen. Infolge der großen Masse der Schwimmerflüssigkeit
ist aber die Steuerung wenig empfindlich.
Durch die besondere Ausbildung der Meßdose wird ein ruhiges Arbeiten der Ventilsteuerung
erreicht. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung
dargestellt.
Durch einen Stutzen 1 -tritt der Dampf in
einen größeren Raum 2 ein. In diesem befindet sich eine Regelmembrane in Form einer
Meßdose 3. Diese ist an ihrer einen Seite an einem Stutzen 4 befestigt, der im Deckel 5
verschraubt ist. Der Stutzen 4 kann durch das Gewinde hin und her geschraubt und so
eingestellt werden. Durch die Gegenmutter 6 wird er in seiner Lage festgehalten, wobei die
Mutter 6 gleichzeitig als Abdichtung dienen kann. In dem Stutzen 4 ist eine Feder 7 vorgesehen,
die durch eine Schraube 8 verstellt werden kann. Über der ganzen Einrichtung kann eine Kappe 9 vorgesehen sein, die durch
eine Dichtung 10 den Oberteil des Stutzens 4 abdichtet. Die Feder 7 drückt dabei auf die
Unterseite der Meßdose 3. An der Unterseite ist gleichzeitig eine Ventilstange 11 vorgesehen,
die das Abschlußventil 12 trägt.
Dieses kann nach strömungstechnischen Gesichtspunkten geformt sein. Ventil 12 und
Ventilstange 11 haben eine Bohrung 13, durch die sich der Hinterdruck in die Meßdose 3
fortpflanzen kann. Steigt nun der Druck im Gehäuse 2, so wird diese Drucksteigerung ein
Zusammenpressen der Meßdose 3 hervorrufen. Diese Zusammenpressung kann geregelt werden
durch den Gegendruck der Feder 7 gegenüber dem auf der Außenfläche der Meßdose lastenden Vordruck. Gleichzeitig wirkt im
Innern der Meßdose 3 durch die Bohrung 13 hindurch der Hinterdruck, so daß die .Ventilsteuerung
vom Unterschied zwischen Vordruck und Hinterdruck abhängig ist und ein Flattern des Ventils mit stark klapperndem
Geräusch vermieden wird.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zur Regelung der Dampfzufuhr in Warmwasserheizungen, hauptsächlich für Eisenbahnwagen, mittels eines entgegen der Strömungsrichtung des Dampfes schließenden Ventils und einer vom Vordruck abhängigen Ventilsteuerung, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuerorgan für das Ventil (12) eine Meßdose (3) vorgesehen 1st, so daß die Ventilsteuerung durch äußere und innere Dampfbeaufschlagung der Meßdose vom Vordruck und Hinterdruck abhängig ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßdose (3) zwischen der Dampfzuleitung (1) und dem Ventil (12) liegt, so daß sie vom Vordruck abhängig ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammendrückbarkeit der Meßdose (3) durch einen Stutzen 4 verstellbar ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Innere der Meßdose (3) mit dem Hinterdruck durch eine Verbindungsleitung (13) im Ventil (12) in Verbindung steht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP63424D DE575353C (de) | 1931-07-01 | 1931-07-01 | Vorrichtung zur Regelung der Dampfzufuhr in Warmwasserheizungen, hauptsaechlich fuer Eisenbahnwagen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEP63424D DE575353C (de) | 1931-07-01 | 1931-07-01 | Vorrichtung zur Regelung der Dampfzufuhr in Warmwasserheizungen, hauptsaechlich fuer Eisenbahnwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE575353C true DE575353C (de) | 1933-04-27 |
Family
ID=7390177
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP63424D Expired DE575353C (de) | 1931-07-01 | 1931-07-01 | Vorrichtung zur Regelung der Dampfzufuhr in Warmwasserheizungen, hauptsaechlich fuer Eisenbahnwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE575353C (de) |
-
1931
- 1931-07-01 DE DEP63424D patent/DE575353C/de not_active Expired
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