DE565353C - Verfahren zum Herstellen einer Mehrzahl auf einem Traeger uebereinandergelagerter Schallaufzeichnungen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen einer Mehrzahl auf einem Traeger uebereinandergelagerter Schallaufzeichnungen

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DE565353C
DE565353C DED58035D DED0058035D DE565353C DE 565353 C DE565353 C DE 565353C DE D58035 D DED58035 D DE D58035D DE D0058035 D DED0058035 D DE D0058035D DE 565353 C DE565353 C DE 565353C
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Description

  • Verfahren zum Herstellen einer Mehrzahl auf einem Träger übereinandergelagerter Schallaufzeichnungen Es ist bekannt, auf einen Träger mehrere überlagerte Tonaufzeichnungen zu bringen, ohne daß diese sich gegenseitig bei der Wiedergabe stören. Dies wird z. B. bei elektromagnetischen Tonaufzeichnungen dadurch erreicht, daß die Wiedergabemagnete genau wie die Aufzeichnungsmagnete für die verschiedenen übereinandergelagerten Aufzeichnungen in verschiedenem gegenseitigen Abstand und in verschiedenen Schaltungen (in Reihe oder gegeneinander) benutzt werden. Für jede Aufzeichnung ist also eine besondere Schaltung oder ein besonderer Spulenabstand zu wählen, so daß aus konstruktiven Gründen die Anzahl der auf diese Weise übereinanderzulagernden Aufzeichnungen begrenzt ist.
  • Die vorliegende Erfindung gestattet jedoch, eine beliebige, fast unbegrenzte Anzahl von Aufnahmen auf einem verhältnismäßig kleinen Raum unterzubringen. Dies wird dadurch erreicht, daß von jedem Schallvorgang gleichzeitig zwei Aufzeichnungen gemacht werden, deren Intensität jedoch nach einer bestimmten Frequenz schwankt. Dabei sind die Intensitätskurven der beiden Aufzeichnungen um i 8o' ihrer Periode gegeneinander verschoben, so daß in jeder Phase die Summe beider Intensitäten gleich ist, d. h. die resultierende Intensität konstant ist. Für jede der aufeinanderzubringenden Aufzeichnungen ist eine andere Frequenz der Intensitätsschwankungen zu wählen, während die Geschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers gegenüber dem aufzeichnenden Organ konstant bleibt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar in Fig. i bei einem elektromagnetischen und in Fig. 2 bei einem mechanischen Tonaufzeichnungsgerät.
  • In den Figuren. bedeutet x den Aufzeichnungsträger (Fig. r : Stahlband, Fig. 2 Schallplatte), der sich mit gleichbleibender Geschwindigkeit fortbewegt. Bei Fig. i fließt der Sprechstrom durch die Zuleitungsdrähte a einmal zu den Spulenenden b und einmal zu den Schleifkontakten c der Drehwiderstände d, welche anderspolig mit den Spulenanfängen e verbunden sind. Die Schleifkontakte c der Widerstände d sind gegeneinander um i 8o° versetzt, bezogen auf die Anschlußstellen der Spulenanfänge e. Werden jetzt während der Tonaufnahme die Schleifkontakte e in gleichmäßige rotierende Bewegung versetzt, so entsteht durch die Widerstände d einmal in der Spule f und einmal in der Spule g ein stärkerer bzw. schwächerer Stromstoß, so daß das eine oder das andere Stahlband stärker bzw. schwächer beeinflußt wird, wobei jedoch die Gesamtintensität der Beeinflussung stets dieselbe bleibt. Gleichzeitig werden die Magnete h, i durch Nocken k, l in wechselnde Bewegung versetzt, so daß sie sich dem ihnen zugeordneten Stahlband mehr oder weniger nähern. Durch beliebige Wahl der Umdrehungsgeschwindigkeit der Widerstände d und der Nocken h, L ist die Möglichkeit - für eine große Zahl erzeugbarer verschiedener Frequenzen und damit eine große Zahl übereinanderzulagernderAufzeichnungen gegeben. hie Wiedergabe muß natürlich unter denselben Betriebsbedingungen erfolgen.
  • Dieselben Verhältnisse finden sich irr der Fig. 2, gemäß welcher die Lochblende m dicht vor den beiden Trichtern o, p so angeordnet ist, daß sich der eine - Trichter in, dem gleichen Maße öffnet. wie sich der andere schließt, wenn die Lochblende m in entsprechende Bewegung versetzt wird. Gleichzeitig werden die aufzeichnenden Organes, 1 durch die Nocken w, y abwechselnd gezwungen, auf der einen oder anderen Schallplatte stärker oder schwächer zu wirken. Die Verhältnisse sind also dieselben wie in Fig. i.
  • Die Erfindung ist nicht an die angegebenen Beispiele gebunden, vielmehr können die Modulationsfrequenze n natürlich auch auf andere Weise erzeugt werden, sofern das Wesen der Erfindung unverändert bleibt, nämlich mehrere Aufnahmen auf denselben Träger mittels verschiedener Frequenzen aufzubringen und unter denselben Bedingungen abzutasten.

Claims (1)

  1. PATrNTANSPRUCH Verfahren zum Herstellen einer Mehrzähl auf einem Träger übereinandergelagerter Schallaufzeichnungen, dadurch gekennzeichnet, daß von jedem Schallvorgang gleichzeitig ein Paar von Aufzeichnungen hergestellt werden, deren Intensität sich nach einer durch zwei in verschiedener Periode gesteuerter Vorrichtungen (c, g, h) bestimmten Frequenz ändert und die eine solche Phasenverschiebung haben, daß die Summe je zweier zeitlich gleicher Aufzeichnungsintensitäten konstant bleibt.
DED58035D 1929-03-31 1929-03-31 Verfahren zum Herstellen einer Mehrzahl auf einem Traeger uebereinandergelagerter Schallaufzeichnungen Expired DE565353C (de)

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