DE56153C - Verfahren zur Herstellung von Bleirohrverbindungen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von BleirohrverbindungenInfo
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- DE56153C DE56153C DENDAT56153D DE56153DA DE56153C DE 56153 C DE56153 C DE 56153C DE NDAT56153 D DENDAT56153 D DE NDAT56153D DE 56153D A DE56153D A DE 56153DA DE 56153 C DE56153 C DE 56153C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D39/00—Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders
- B21D39/04—Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders of tubes with tubes; of tubes with rods
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Joints With Pressure Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Bleirohrverbin-.
düngen, welche leichter, schneller und billiger, als dies bis jetzt möglich war, anzufertigen
sind. Das neue Verfahren besteht in der Prägung eines Schraubengewindes an den zu verbindenden
Bleirohrenden, welche nachher mittelst einer weifsmetallenen Muffe zusammengeschraubt werden.
Fig. i, 3, 4, 5, 6 und 7 der beiliegenden Zeichnung sind Längsschnitte der Muffe, Fig. 2
eine Endansicht derselben und ,Fig. 8 eine Seitenansicht, verbunden mit Bleirohr und
Hahn. Fig. 9, 12 und 13 sind theilweise
Längsschnitte und theilweise Seitenansichten der zur Prägung des Schraubengewindes benutzten
Gesenke.
Fig. 10 ist eine Seitenansicht des verengten Bleirohrendes und Fig. 11 eine Endansicht
des bei der Gewindeprägung verwendeten Gesenkes.
Um das Bleirohrende α mit einem dauerhaften
Schraubengewinde versehen zu können, wird dasselbe durch ein hutartiges Gesenk e,
Fig. 9, durch Antreiben, gemäfs der in Fig. 1 ο gezeigten Form, im Durchmesser verengt; das
Gesenk e ist mit einem cylindrischen Loch el
gebildet, dessen Durchmesser am äufseren Ende entsprechend ist dem Bleirohrende α vor der
Verengung und am inneren Ende entsprechend ist dem Bleirohrende mit gewünschter Verengung. Zwischen den beiden Durchmessern
befindet sich eine konische Fläche g, welche die allmälige Verengung des Bleirohrendes a
bewirkt. Nach der Verengung des Bleirohrendes a, wie beschrieben, wird dasselbe in ein
schraubenmutterartiges Gesenk d, Fig. 12, gelegt
und durch den konischen Treiber h darin ausgedehnt. Das Gesenk d ist inwendig theilweise
mit einem Schraubengewinde versehen, so dafs beim Eintreiben durch den Treiber h
das Bleirohrende α sich ausdehnt und das Schraubengewinde eingeprägt erhält (Fig. 13).
Der Treiber h ist mit einem Ansatz g1 versehen, welcher beim Ausdehnen des Bleirohrendes
α gegen dasselbe schlägt und demselben eine ebene, rechtwinklige Fläche verleiht, so
dafs beim Zusammenkuppeln die Bleirohrenden α sich vollständig dichten. Nach dem
Ausdehnen des Bleirohrendes α wird der Treiber h herausgezogen und das Gesenk d abgeschraubt.
■ : '
Die Ausdehnung des Bleirohrendes α behufs
Schraubengewindeprägung an dasselbe kann in gewissen Fällen auch geschehen, ohne dafs
das Bleirohrende α vorher verengt wird.
Beide der zu verbindenden Bleirohrenden α können auf beschriebene Weise mit je einem
linken oder rechten Gewinde versehen werden, wie in Fig. 1 veranschaulicht. In diesem Falle
werden die Bleirohrenden α gegen einander
geschraubt und die weifsmetallene Muffe durch Sicherheitsmuttern c am Lösen verhindert.
Anstatt jedes Bleirohrende von α mit gleichgehendem Gewinde zu versehen, kann das
eine rechts- und das andere link_sgehend sein, wie in Fig. 3 und 4, und anstatt dafs die
Rohrenden α mit einander in Berührung' korn-
men, können dieselben gegen einen in der Mitte der weifsmetallenen Muffe b angebrachten
konischen Anpafs b\ Fig. 3, oder gegen einen darin angebrachten Dichtungsring c1 behufs
Dichtung (Fig. 4) geschraubt werden. Um den mit Schraubengewinde versehenen Theil .des
Bleirohrendes α von etwa vorkommendem seitlichen Druck zu befreien, wird die weifsmetallene
Muffe b an jedem Ende ohne Schraubengewinde formirt, so dafs der betreffende
Theil dem unverschraubten Theil des Bleirohres α entspricht, der sich darin lagert
und etwaigen seitlichen Druck aufhebt (Fig. 3 und 4). ·
Auf ähnliche Weise kann auch eine winkel- oder bogenartige Verbindung zweier Bleirohrenden
W hergestellt 'Werden, indem man, wie in Fig. 5 gezeigt, das eine Ende des Winkels
oder Bogenstückes t auswendig an das eine der Bleirohrenden α und das andere durch eine
weifsmetallene Muffe b, wie beschrieben, damit verbindet. Bei T- förmigen Verbindungen der
Bleiröhren kann das T-Stück k entweder für die Aufnahme von einer Muffe b, wie in Fig. 6,
oder für die Aufnahme von zwei Muffen b angeordnet werden, wie in Fig. 7 veranschaulicht. Fig. 8 zeigt die Verbindung eines Hahnes /
mit einem Bleirohr α durch die Muffe b, auf die beschriebene Art hergestellt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: ■■ <Ein Verfahren zur Herstellung von Bleirohrverbindungen, darin bestehend, dafs die zu verbindenden Rohrenden in der aus Fig. 9 bis 13 ersichtlichen Art und Weise. mit aufgepressten Schraubengewinden versehen und hierauf mittelst einer weifsmetallenen Muffe (b) zusammengeschraubt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56153C true DE56153C (de) |
Family
ID=330633
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56153D Expired - Lifetime DE56153C (de) | Verfahren zur Herstellung von Bleirohrverbindungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE56153C (de) |
-
0
- DE DENDAT56153D patent/DE56153C/de not_active Expired - Lifetime
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