DE553669C - Einrichtung zum Kuehlen der Stege der Auslassschlitze von Zweitaktbrennkraftmaschinen - Google Patents

Einrichtung zum Kuehlen der Stege der Auslassschlitze von Zweitaktbrennkraftmaschinen

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DE553669C
DE553669C DEM117086D DEM0117086D DE553669C DE 553669 C DE553669 C DE 553669C DE M117086 D DEM117086 D DE M117086D DE M0117086 D DEM0117086 D DE M0117086D DE 553669 C DE553669 C DE 553669C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F1/00Cylinders; Cylinder heads 
    • F02F1/18Other cylinders
    • F02F1/22Other cylinders characterised by having ports in cylinder wall for scavenging or charging
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
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    • F02B2075/025Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle two

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Description

  • Einrichtung zum Kühlen der Stege der Auslaßschlitze von Zweitaktbrennkraftmaschinen Es hat sich bei Zweitaktbrennkraftmaschinen mit in der Zylinderwand angeordneten, vom Kolben gesteuerten Ein- und Auslaßschlitzen gezeigt, @ daß die zwischen den nebeneinanderliegenden Auslaßschlitzen befindlichen Stege durch die austretenden heißen Abgase sehr stark angegriffen werden, sobald die Abgase eine bestimmte Temperatur überschreiten. Besitzen diese Stege zwecks Erzielung eines möglichst großen Üffnungsquerschnittes für die Schlitze eine geringe Stärke, dann führt die damit verbundene geringe Möglichkeit einer genügenden Wärmeabfuhr zu ihrer baldigen Zerstörung, insbesondere an den dem Zylinderraum zugewandten Vorderkanten.
  • Es ist nun bereits vorgeschlagen worden, die Stege mit Längsbohrungen zu versehen, durch welche Kühlwasser hindurchgeleitet wird. Auch ist es bekannt, die Vorderkanten der Stege als besonders geformte, wasserdurchflossene Rohre auszubilden. Diese Ausfübrungen weisen aber den Nachteil auf, daß die Stege verhältnismäßig breit gemacht werden müssen, um einen einigermaßen wirksamen Kühlwasserdurchtritt zu erhalten. Dies geschieht auf Kosten des Üffnungsquerschnittes der dazwischenliegenden Auslaßschlitze. Dazu kommt, daß der Einbau getrennt vom Zylinder hergestellter Stege verhältnismäßig teuer ist.
  • Erfindungsgemäß sollen nun diese Nachteile dadurch vermieden werden, daß insbesondere bei übereinanderliegenden Ein- und Auslaßschlitzen die Trennwände zwischen diesen Schlitzen mit Bohrungen verseben sind, durch die Spülluft aus den Einlaßschlitzen unmittelbar in die Auslaßschlitze strömt. Die Bohrungen sind so gerichtet, daß die Spülluft gegen die Stege zwischen den Auslaßschlitzen prallt und sie auf diese Weise wirkungsvoll kühlt. Diese Art der Stegkühlung stellt gegenüber den bekannten Ausführungen eine ganz erhebliche Vereinfachung und damit verbunden die Möglichkeit einer Senkung der Herstellungskosten dar. Als weiterer Vorteil ist der Umstand anzusehen, daß die Bohrungen in den Zwischenwänden sich nicht zusetzen können, da sie stets von der Spülluft rein geblasen werden, so daß eine Störung der Stegkühlung durch Verstopfung der Leitungswege nicht eintreten kann.
  • Um die Spülluft möglichst nahe an die besonders gefährdeten Vorderkanten der Stege heranzuführen, können die Bohrungen auch durch Aussparungen an der Vorderkante der Zwischenwände zwischen Ein- und Auslaßschlitze ersetzt werden. Diese Aussparungen bestehen aus offenen Rinnen, die während des größten Teiles einer vollen Kurbelumdrehung vom Kolben abgedeckt werden und gemeinsam mit diesem Kanäle bilden, die die Ein- und Auslaßschlitze verbinden und dadurch Spülluft gegen die Stege zwischen den Auslaßschlitzen leiten. In der Zeichnung sind beide Ausführungsarten beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch den Arbeitszylinder einer Brennkraftmaschine mit in der Zylinderwandung angeordneten Ein-und Auslaßschlitzen, bei weichen Spülluft durch Bohrungen gegen die Stege der Auslaßschlitze geleitet wird, Abb.2 einen Querschnitt durch den Zylinder nach der Linie A-A in Abb. i, Abb. 3 eine Ansicht der inneren Zylinderfläche in abgewickelter Darstellung, Abb. q. einen Längsschnitt durch einen Zylinder, bei welchem die Spülluft durch rinnenartige Aussparungen an der Vorderkante der Zwischenwand gegen die Stege der Auslaßschlitze geleitet wird, Abb. 5 einen Quez schnitt durch den Zylinder nach Linie B-B in Abb. q., Abb. 6 eine Ansicht der inneren Zylinderfläche in abgewickelter Darstellung.
  • In der Abb. i ist mit d der Zylinder einer Zweitaktbrennkraftmaschine bezeichnet; b sind die Auslaßschlitze und c die Einlaßschlitze, die übereinanderliegend in der Zylinderwandung angeordnet sind. Die zwischen den Auslaßschlitzen verbleibenden Stege sind mit d bezeichnet. In den Trennwänden e zwischen den Aus- und Einlaßschlitzen sind zweckmäßig konzentrisch um die Zylinderachse Bohrungen f angeordnet, deren Achse, wie die Abb.3 zeigt, schräg gegen die Stege d gerichtet ist.
  • Die Ausführungsform nach Abb. q. bis 6 unterscheidet sich von der nach Abb. i bis 3 lediglich dadurch, daß statt der Bohrungen an der Vorderkante der Zwischenwände e schräg nach aufwärts gerichtete rinnenartige Aussparungen g vorgesehen sind, deren nach vorn offene Seiten von dem Arbeitskolben über den größten Teil einer Kurbelwellenumdrehung abgedeckt werden und so Kanäle für den Spülluftdurchtritt bilden.
  • In beiden Ausführungsformen strömt Spülluft unmittelbar aus den Einlaßschlitzen in die Auslaßschlitze und prallt hier in schräger Richtung gegen die Stege d zwischen den einzelnen Auslaßschlitzen, die auf diese Weise wirksam@gekühlt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Kühlen der Stege der Auslaßschlitze von Zweitaktbrennkraftmaschinen mit übereinanderliegenden Reihen von Ein- und Auslaßschlitzen, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Reihen (b, c) liegenden Trennwände (e) schräg gegen die Stege (d) der Auslaßschlitze gerichtete Bohrungen (f) besitzen, durch die Spülluft aus den Einlaßschlitzen (c) gegen die Stege (a) bläst.
  2. 2. Eihrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schlitzreihen trennenden Wände (e) an ihrer dem Zylinderraum zugewandten Kante rinnenartige Aussparungen (g) besitzen, die mit dem Arbeitskolben schräg gegen die Stege (d) der Auslaßschlitze gerichtete Kanäle für den Durchtritt von Spülluft bilden
DEM117086D 1931-09-30 1931-09-30 Einrichtung zum Kuehlen der Stege der Auslassschlitze von Zweitaktbrennkraftmaschinen Expired DE553669C (de)

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DE (1) DE553669C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE768121C (de) * 1940-06-27 1955-11-03 Messerschmitt Boelkow Blohm Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens zum Betrieb einer Krafterzeugungsanlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE768121C (de) * 1940-06-27 1955-11-03 Messerschmitt Boelkow Blohm Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens zum Betrieb einer Krafterzeugungsanlage

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