DE547C - Turbine mit eingeschalteten Zwischenschaufeln - Google Patents

Turbine mit eingeschalteten Zwischenschaufeln

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DE547C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B3/00Machines or engines of reaction type; Parts or details peculiar thereto
    • F03B3/16Stators
    • Y02E10/223

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydraulic Turbines (AREA)

Description

1877.
Klasse 88.
SCHNEIDER & JAQUET in NEUDORF bei STRASSBURG i. E. Turbine mit eingeschalteten Zwischenschaufeln.
•Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. September 1877 a
Die Turbinen aller bisherigen Systeme werden in ihrem Wirkungsgrad namentlich durch folgende Ursachen beeinträchtigt:
Arbeiten die Turbinen über Stauwasser, so folgt der Wasserstrahl der concaven Seite der Treibradschaufeln und berührt nur unten die convexe Seite der gegenüberstehenden Schaufeln, so dafs sich eine Luftschicht in der Mitte der convexen Schaufelfläche bildet; arbeiten die Turbinen im Stauwasser, so wird die gebildete Luftschicht durch Wasser verdrängt, der continuirliche Wasserstrahl durchbrochen, und der Nutzeffect bedeutend verringert.
Auch sind bei den bisherigen Systemen, um ein zu schnelles Durchfliefsen des Wassers zu verhindern, ehe letzteres seine Kraft an das Treibrad abgegeben, die EinflufsöfFnungen zu grofs im Verhältnifs zum Ausflufs des Treibrades, so dafs sich der Wasserstrahl zwängte und so die Bewegung des Treibrades aufhielt.
Ferner mufsten eben infolge dessen die Treibräder der bisherigen Turbinen möglichst hoch werden, um das zu schnelle Durchfliefsen des Wassers zu verhindern.
Endlich machten die bisherigen Systeme ein kostspieliges Fundamentiren nöthig, wobei meist für längere Zeit das Wasser in ein anderes, künstliches Bett geleitet werden mufste.
Durch die Construction der aus beiliegender Zeichnung ersichtlichen Turbine ist vorstehenden Uebelständen abgeholfen. Durch die Form der Leitradschaufeln b, sowie der durchgehenden Treibradschaufeln c und eingeschalteten Zwischenschaufeln α wird erreicht, dafs das Wasser, mit vollem Druck gegen die Schaufeln c und α geleitet, an letztere seine Kraft abgiebt, infolge der grofsen AusflufsöfFnungen als todte Masse abfliefst, und ein Ansammeln von Luftschichten an den convexen Seiten der Treibradschaufeln verhindert.
Die Anzahl der eingeschalteten Zwischenschaufeln und deren Höhe hängt von der Gröfse der Turbine, dem variablen Wasserstande und dem Gefalle ab. Durch die Anordnung der Zwischenschaufeln erreicht man, dafs die Turbine bei niedrigstem Wasserstande, wie bei höchstem" Stauwasser von 1 bis 1,5 m mit gleichem NutzefFect (proportional dem vorhandenen Gefalle) arbeitet.
Was namentlich bei kleinen Wassergefällen werthvoll ist, ist, dafs durch die Construction die Höhe des Treibrades bedeutend verringert werden kann, ohne dafs die Leistung der Turbine sich ändert.
Die Spurpfanne d, vermittelst an das Turbinengehäuse angegossener Lappen e mit diesem verbunden, und zur Aufnahme des gufseisernen Ständers f bestimmt, gestattet,' die Turbine fertig montirt, ohne jede Fundamentirung in das Wasserbett zu setzen.
Die nach diesem System schon ausgeführten Turbinen haben, wie die Proben mit Dynamometer, sowie mit diversen anderen Turbinen in demselben Flufsbett angestellten Versuche erwiesen haben, 10 pCt. NutzefFect mehr 'abgegeben, als alle anderen bisherigen Constructionen.
Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen.
DE547DA 1877-09-03 1877-09-03 Turbine mit eingeschalteten Zwischenschaufeln Expired - Lifetime DE547C (de)

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