DE544159C - Federbefestigung an Fahrzeugen - Google Patents
Federbefestigung an FahrzeugenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D21/00—Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted
- B62D21/18—Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted characterised by the vehicle type and not provided for in groups B62D21/02 - B62D21/17
Landscapes
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Description
Bei Federbefestigungsanordnungen an Fahrzeugen mit weit unter den Längsträgern
liegenden Federaufhängepunkten, z. B. bei Fahrzeugen mit vorderem Drehgestell und
geradlinig durchlaufenden Trägern, ist es bekannt, zwecks Erzielung besserer Festigkeitsbedingungen die eigentlichen Federtragböcke
auf zwischen ihnen und den Hauptlängsträgern angeordneten Höhenausgleichsböcken anzubringen, und es ist auch schon versucht
worden, dabei die Festigkeit, insbesondere quer zum Fahrzeug, noch zu erhöhen durch
Anordnung einer einfachen Strebe als Querverbindung. Es ist ferner bekannt, aus einem
Stück bestehende hohe Federtragböcke quer zu verbinden durch in Rohrstutzen dieser
Federtragböcke eingreifende Querrohre, oder zwecks Anbringung eines Räderbocks in der
Längssymmetrieebene des Fahrzeugs die diesen tragende Brücke endseitig flach unter
Böcken zu lagern, welche an längsverlaufenden Trägern des Fahrzeugs befestigt sind.
Zur Versteifung des Fahrzeugrahmens in sich ist es endlich bekannt, zwischen den
Längsträgern wannenförmige, mit der Öffnung nach unten gekehrte Querverbindungen
vorzusehen, welche mit den Längsträgern durch stirnseitig angeordnete, also senkrecht
zur Längserstreckung der Querverbindungen verlaufende Flanschen verbunden sind, und
wobei die diese Flanschen mit den Längsträgerstegen verbindenden Schrauben oder Nieten auch zur Befestigung der Federtragböcke,
deren Federtragbolzen dann dementsprechend innerhalb der Höhenerstreckung der Längsträgerstege liegen, dienen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Federbefestigung an Fahrzeugen, welche bei weit
unter den Hauptlängsträgern angeordneten Federaufhängungspunkten mit außerordentlieh
geringem Aufwand an Material und Arbeit eine nach allen Richtungen außerordentlich
große Festigkeit ergibt, welche die Festigkeit der vorbekannten Bauarten weit
überschreitet, und zwar sowohl was die Festigkeit der Federböcke gegenüber dem Fahrzeugrahmen wie was den Fahrzeugrahmen'selbst
betrifft. Es wird das dadurch erreicht, daß die Querverbindungen zwischen je zwei Höhenausgleichsböcken nach oben
offen trogartig ausgebildet werden und die vorzugsweise trapezförmigen Höhenausgleichsböcke
endseitig zum größten Teil umfassen und mit ihnen fest verbunden sind. Eine derartige Konstruktion, bei welcher die
Querverbindung äußerst solide mit den Höhenausgleichsböcken zu verbinden ist, bildet einen sehr druck-, torsions-, knick- und
biegungsfesten, sowohl die Lage der Ausgleichsböcke zu den Hauptlängsträgern wie
diese gegeneinander gegen Verschiebung sichernden Querbalken selbst bei Verwendung
kleiner Blechstärken. Besonders vorteilhaft wird das trogartige Querverbindungsprofil noch oben neben den Höhenausgleichs-
bocken durch in seiner Längsrichtung verlaufende und daher auch bei Walzmaterial
auf einfachste Weise herzustellende Flan-
sehen ergänzt, mittels welcher die Querverbindungsstücke
auch unmittelbar mit den Hauptlängsträgern verbunden werden. Die Festigkeit der Verbindung der Höhenausgleichsböcke
mit den Längsträgern besonders gegen Stöße von der Seite und des Fahrzeugrahmens
besonders gegen Verschiebung in seiner Ebene wird dadurch bei äußerst geringem Mehraufwand noch außerordentlich
ίο erhöht.
Eine noch weitere Verstärkung der Verbindung zwischen den Höhenausgleichsböcken
und den Hauptlängsträgern sowie gleichzeitig eine weitere Versteifung des Rahmens ergibt
sich, wenn Hauptlängsträger und Höhenausgleichsböcke durch seitliche Tragwinkel,
welche die eigentlichen Federtragböcke annähernd zur Hälfte unterstützen, verbunden
werden, wobei, im Gegensatz zu bekannten Anordnungen von Stützwinkeln für Federn,
welche Stützwinkel nur für sich an Längsträgern angeordnet sind, die Verbindung von
Höhenausgleichsböcken, Stützwinkeln, trogförmigen Querverbindungen, Flanschen zur
unmittelbaren Befestigung derselben an den Längsträgern und dieser Längsträger selbst
eine eigenartige und bei großer Leichtigkeit allseitig ganz besonders feste Gesamtkonstruktion
ergibt. Höhenausgleichsböcke und seitliche Tragwinkel können dabei noch so ausgestaltet werden, daß sie miteinander an
ihren aneinanderstoßenden Flächen ein rohrförmiges Profil von großer Widerstandsfähigkeit
gegen axiale, also auf Knickung wirkende, und seitliche, also Biegungskräfte ergeben.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Federbefestigung nach der Erfindung
dargestellt, und zwar zeigt Abb. ι ein Übersichtsbild eines Fahrzeugs
mit vorderem Drehgestell und geradlinig durchlaufenden Hauptlängsträgern, aus dem
die z.-B. in diesem Falle an sich ungünstige Lage der hinteren Federbefestigungsstellen
+5 ersichtlich ist, im Aufriß von der Seite,
Abb. 2 in größerem Maßstabe die neue Federbefestigung im Aufriß von der Seite,
Abb. 3 in axonometrischer Darstellung die Federbefestigung,
Abb. 4 einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. 2 und
Abb. 5 einen Schnitt nach Linie C-D der Abb. 2 mit strichpunktiert gezeichneten Fortsetzungen
der wannenförmigen Querverbindungsstücke nach oben.
Es bezeichnet α die Hauptlängsträger, b die Feder, c die eigentlichen Federtragböcke
mit den Aufhängungsstellen d, e und / die Höhenausgleichsböcke. Diese sind zweckmäßig
als einseitig offene Hohlkörper gepreßt oder in Stahlguß ausgeführt, so daß die Zargen g, h, i die Möglichkeit zur Befestigung
der Querverbindungen bieten, während die vierte Zarge k zur Befestigung an den
Hauptträgern dient. Der Erfindung gemäß sind diese Höhenausgleichsböcke durch trogförmige,
an ihnen starr befestigte Querverbindungsstücke m miteinander verbunden.
Diese umfassen die Höhenausgleichsböcke seitlich und unten, wozu zu ihrer Verbindung
mit der unteren Zarge g auch die Befestigungsschrauben oder -nieten der eigentlichen
Federböcke c dienen können. Es wird auf diese Weise nicht nur eine ausgezeichnete
Querstabilität erzielt, da jeder seitliche Stoß von zwei Federtrageinrichtungen aufgenommen
wird, sondern das Profil der Querverbindungsstücke mit seinem hohen Widerstandsmoment
versteift auch den Rahmen gegen Verwindungen und Verschiebungen in der Ebene sehr stark.
Besonders vorteilhaft werden die Querverbindungsstücke m mit breiten Flanschen η
versehen, mit denen sie selbst an den Hauptlängsträgern befestigt sind. Es wird dadurch
die Festigkeit in der Längsrichtung und die Festigkeit des Rahmens gegen Verschiebung
in seiner Ebene erhöht, außerdem aber auch die Querstabilität, da Seitenstöße so auch unmittelbar
von den Hauptlängsträgern abge- go fangen werden.
Die Festigkeit der ganzen Verbindung wird endlich noch wesentlich vergrößert
durch Anbringung der seitlichen Hilfstragwinkel 0, die sowohl mit den Höhenausgleichsböcken
/ wie mit den Hauptlängsträgern α verbunden sind. Die eigentlichen
Federtragböcke werden dabei zweckmäßig so gesetzt, daß sie annähernd zur Hälfte von
den Höhenausgleichsböcken und annähernd zur Hälfte von den Hüfstragwinkeln getragen werden, wodurch die Beanspruchung
der Hauptlängsträger noch eine besonders günstige wird.
Zur Erzielung einer besonders großen Festigkeit können, wie in Abb. 5 gezeigt,
Höhenausgleichsböcke/ und Hilfstragwinkelo
mit von oben nach unten durchlaufenden Ausbuchtungen p und q versehen werden, um
der Höhenausgleichskonstruktion die größt- n0
mögliche Festigkeit gegen Einknickung und seitliche Verbiegung zu geben. Die Ausbuchtung
q setzt (s. Abb. 4) vorteilhaft oben seicht an und vergrößert sich nach unten, um
bei Seitenkippern für den Hauptlängsträger r des Kipprahmens (s. Abb. 4) die Anordnung
nahe an den Hauptlängsträgern a des Fahrgestells zu ermöglichen.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Federbefestigung an Fahrzeugen mit zwischen den Hauptlängsträgern und denFedertragböcken liegenden querverbundenen Höhenausgleichsböcken, dadurch gekennzeichnet, daß die Querverbindungen (in) im Querschnitt trogartig ausgebildet sind, endseitig die vorzugsweise trapezförmigen Höhenausgleichsböcke (f) zum größten Teil umfassen und mit ihnen fest verbunden sind.
- 2. Federbefestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Querverbindungen (m) mittels in ihrer Längsrichtung verlaufender Flanschen (n) auch mit'^^ßHauptlängsträgern (a) unmittelbar fest'verbunden sind.
- 3. Federbefestigung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch seitlich an den Hauptlängsträgern (a) und den Höhenausgleichsböcken (/) befestigte, die Federtragböcke (c) annähernd zur Hälfte unterstützende Hilfstragwinkel (0).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK116218D DE544159C (de) | 1929-08-20 | 1929-08-20 | Federbefestigung an Fahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK116218D DE544159C (de) | 1929-08-20 | 1929-08-20 | Federbefestigung an Fahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE544159C true DE544159C (de) | 1932-02-15 |
Family
ID=7243505
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK116218D Expired DE544159C (de) | 1929-08-20 | 1929-08-20 | Federbefestigung an Fahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE544159C (de) |
-
1929
- 1929-08-20 DE DEK116218D patent/DE544159C/de not_active Expired
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