Röntgengoniometer Das Röntgengoniorneter von Weißenberg hat einen
gewöhnlichen Goniometerkopf, der auch auf ein gewöhnliches optisches Goniometer
derart paßt, daß seine Achse sich einerseits mit der Achse des Röntgengoniometers
und anderseits mit der Achse eines gewöhnlichen optischen Goniometers zur Deckung
bringen läßt. Der Kopf mit dem Kristallpräparat muß zunächst auf das optische Goniometer
gebracht werden, um den Kristall in eine vorgegebene Lage gegen die Drehachse dieses
Goniometers zu bringen. Nach dieser Justierung wird der Kopf mit dem Kristallpräparat
auf das Röntgengoniomete(r umgesetzt. Von der Genauigkeit der koaxialen Befestigung
des Kopfes auf beiden Instrumenten hängt die Genauigkeit der Röntgenmessung ab.X-ray goniometer The X-ray goniometer from Weißenberg has one
ordinary goniometer head that also works on an ordinary optical goniometer
fits in such a way that its axis coincides with the axis of the X-ray goniometer
and on the other hand to coincide with the axis of an ordinary optical goniometer
can bring. The head with the crystal preparation must first be on the optical goniometer
be brought to the crystal in a predetermined position against the axis of rotation of this
Bring goniometers. After this adjustment, the head with the crystal preparation
implemented on the X-ray goniometer (r. On the accuracy of the coaxial attachment
of the head on both instruments depends on the accuracy of the x-ray measurement.
Die Erfindung besteht darin, beide Goniometer in einem zu vereinigen,
um das Umsetzen zu ersparen und gleichzeitig die Gefahr einer ungenauen Übereinstimmung
der beiden Instrumente zu vermeiden. Zu diesem Zwecke wird der optische Teil eines
gewöhnlichen Kristallgoniometers bzw. Kristallreflektometers in derselben Weise
am Röntgengoniometer angebracht wie bei einem gewöhnlichen optischen Goniometer.
Fig. i der Zeichnung zeigt die Anordnung von der Seite gesehen, Fig. 2. gibt eine
Ansicht senkrecht zur Achse des Röntgengoniometers wieder. Es bedeuten in den Figuren:
A den zu untersuchenden Kristall, der auf dem Goniometerkopf D angebracht
ist, B den Wagen für den Filmzylinder, C die Dreh- bzw. Zugvorrichtung für
den Kristall A und den Filmzylinder, D die Eintrittsblende für die Röntgenstrahlen,
wie diese Teile in bekannter Weise bei dem Weißenbergschen Röntgengoniometer angeordnet
sind. E stellt das Koltimatorrohr dar, dessen Spalt durch die Lampe F beleuchtet
wird. Das Fernrohr G ist zusammen mit dem Kollimatorrohr E an der Stütze 11 befestigt,
die ihrerseits mit dem Röntgengoniometer verbunden ist. In Fig. 3 ist das Kollimatorrohr
mit dem Fernrohr G zu der Autokollimationsvorrichtung I vereinigt und diese wiederum
an einer Stütze H befestigt. Die Fig. q. zeigt, wie die justiereinrichtung am Röntgengoniometer
abnehmbar bzw. ausschwenkbar angeordnet werden kann, um bei Nichtgebrauch der justiereinrichtung
ein leichtes Hantieren am Goniometerkopf, insbesondere aber, um ein unbehindertes
Ausführen der Röntgenaufnahmen zu ermöglichen. Die Befestigung der justiervorrichtung
G-1 an dem Röntgengoniometer ist in Fig. 4 beispielsweise durch einen Fuß K erreicht,
der seinerseits mit den Handschrauben L unverrückbar angeschraubt wird. Das Gelenk
M am Fuß K gestattet dabei das seitliche Umlegen der justiereinrichturig.The invention consists in combining both goniometers in one in order to save the repositioning and at the same time to avoid the risk of an inaccurate match between the two instruments. For this purpose, the optical part of an ordinary crystal goniometer or crystal reflectometer is attached to the X-ray goniometer in the same way as in an ordinary optical goniometer. FIG. 1 of the drawing shows the arrangement seen from the side, FIG. 2 shows a view perpendicular to the axis of the X-ray goniometer. In the figures: A denotes the crystal to be examined, which is attached to the goniometer head D , B the carriage for the film cylinder, C the rotating or pulling device for the crystal A and the film cylinder, D the entrance aperture for the X-rays, such as these parts are arranged in a known manner in the Weißenberg x-ray goniometer. E represents the Koltimatorrohr, the gap of which is illuminated by the lamp F. The telescope G is fastened together with the collimator tube E to the support 11, which in turn is connected to the X-ray goniometer. In FIG. 3, the collimator tube is combined with the telescope G to form the autocollimation device I, which in turn is attached to a support H. The Fig. Q. shows how the adjusting device on the x-ray goniometer can be detachably or swiveled out in order to allow easy handling of the goniometer head when the adjusting device is not in use, but in particular to enable unhindered execution of the x-ray exposures. The fastening of the adjusting device G-1 to the X-ray goniometer is achieved in FIG. The joint M on the foot K allows the adjustment device to be turned to the side.