DE530940C - Kontrollstreifen fuer Verpackungen und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Kontrollstreifen fuer Verpackungen und Verfahren zu seiner Herstellung

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DE530940C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D75/00Packages comprising articles or materials partially or wholly enclosed in strips, sheets, blanks, tubes or webs of flexible sheet material, e.g. in folded wrappers
    • B65D75/52Details
    • B65D75/54Cards, coupons or other inserts or accessories

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wrappers (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

  • Kontrollstreifen für Verpackungen und Verfahren zu seiner Herstellung Für die Hersteller von Massenartikeln jeder Art, insbesondere Eßwaren und Genußmitteln, wie Schokolade, Butter, Margarine, Kaffee, Tee, Teigwaren usw., ferner Tabakwaren (Tabak, Zigarren, Zigaretten), chemischen und pharmazeutischen Präparaten usw., ist es von Wichtigkeit, festzustellen, wann die Ware hergestellt und verkauft wurde und wer der Abnehmer war. Denn durch den Verkauf überalterter Ware, die beim Lagern minderwertig werden kann, wie beim Verkauf unter Preis (Verschleudern) wird der Hersteller geschädigt.
  • Bisher gab es kein Mittel, Massenpackungen mit Bezug auf Herstellungszeit und Abnehmer so zu markieren, daß diese Markierungen nicht von dem Verkäufer entfernt werden konnten. Alle an der Außenseite der Packung angebrachten Markierungen können leicht zerstört werden; in die Packung markierte Einlagen einzulegen, verbietet sich wiederum dadurch, daß Massenartikel in bereits verschlossener Packung vom Lager verkauft werden.
  • Hier setzt die Erfindung ein, indem sie die Markierung innerhalb der geschlossenen Packung und durch das Verpackungsmaterial hindurch mittels Röntgenstrahlen, ultraviolettem Licht oder einer anderen Strahlenart bewirkt, die eine durch diese Strahlenart veränderbare Schicht im Innern der Packung, z. B. durch Vermittlung einer Schablone, so verändert, daß auf der empfindlichen Schicht beim späteren Entwickeln die der benutzten Schablone entsprechende Markierung (Name des Abnehmers, Datum der Herstellung und des Verkaufs usw.) sichtbar erscheint.
  • Eine gemäß der Erfindung ausgestattete Packung besteht also aus dem zu verpackenden Gegenstand (Schokoladentafel, Zigaretten, Kaffeepulver usw.), mindestens einer Hülle, die lichtundurchlässig ist, und einer für Röntgenstrahlen oder eine andere Strahlenart empfindlichen Schicht. Diese Schicht kann auf einem besonderen Papierstreifen angebracht sein, der innerhalb der lichtundurchlässigen Hülle liegt und beliebigen Aufdruck tragen kann; man kann die lichtempfindliche Schicht aber auch auf der Innenseite der Umhüllung anordnen.
  • Als Beispiel ist in Fig. i der Zeichnung eine Schokoladenpackung dargestellt. Die Schokoladentafel i ist, wie üblich, von einer Stanniolhülle z, diese von einer Hülle 3 aus Papier (Pergamyn) und der üblichen Verpackungshülle q. umgeben. Die Pergamynhülle sei in diesem Fall für sichtbares Licht lichtundurchlässig, d. h. rot oder schwarz gefärbt. Zwischen der Tafel i und der Hülle 3 ist ein Papierblatt 5 eingelegt, das eine lichtempfindliche Schicht trägt. Wird diese verschlossene Packung unter einer auf sie gelegten Schablone kurz mit Röntgenstrahlen belichtet, so werden diese durch alle Hüllen hindurch entsprechende Veränderungen der lichtempfindlichen Schicht hervorrufen.
  • Stellt sich durch Beschwerden seitens der Kleinabnehmer heraus, daß z. B. im Straßenhandel Packungen dieser Art zu Schleuderpreisen verkauft worden sind, oder daß Pakkungen mit überalterter Ware verkauft wurden, so kann der Hersteller durch Entnahme einer bei dem Straßenhändler noch vorhandenen Packung und Entwickeln der lichtempfindlichen Einlage den Großabnehmer, die Herstellungszeit und den Tag des Verkaufs feststellen.
  • Fig. a zeigt das Prinzip der Erfindung auf eine Zigarettenpackung angewendet. . Selbstverständlich kann statt Papier und Stanniol auch beliebiges anderes Verpakkungsmaterial, z. B. Holz, Glas und Metall usw., verwendet werden, sofern dasselbe nur für eine Strahlenart, z. B. für Röntgenstrahlen, durchlässig ist, die die lichtempfindliche Schicht zu verändern vermögen. .
  • Statt einer gewöhnlichen lichtempfindlichen (photographischen) Schicht kann auch eine andere Schicht verwendet werden, sofern sie nur durch die gewählte Strahlenart, z. B. durch Röntgenstrahlen, veränderbar ist.

Claims (1)

  1. PATEN TANsPRÜcIIr: i. Verfahren zum Kennzeichnen von Waren innerhalb der verschlossenen Packung, dadurch gekennzeichnet, daß eine in der Packung angeordnete, für Röntgenstrahlen oder ultraviolette Strahlen lichtempfindliche Schicht durch die Verpackung hindurch der Einwirkung dieser Strahlen ausgesetzt und dadurch mit einer Markierung versehen wird. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierung durch eine auf die Packung aufgelegte Schablone hindurch bewirkt wird. 3. Verpackung für Massenwaren, insbesondere für Schokolade. und Zigaretten, gekennzeichnet durch eine gegen Röntgenstrahlen oder ultraviolette Strahlen empfindliche Schicht oder Einlage (5) zwischen Ware (i) und Verpackungshülle (3).
DE1930530940D 1930-07-10 1930-07-10 Kontrollstreifen fuer Verpackungen und Verfahren zu seiner Herstellung Expired DE530940C (de)

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