DE519540C - Plandrehfilter - Google Patents

Plandrehfilter

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DE519540C
DE519540C DEV23825D DEV0023825D DE519540C DE 519540 C DE519540 C DE 519540C DE V23825 D DEV23825 D DE V23825D DE V0023825 D DEV0023825 D DE V0023825D DE 519540 C DE519540 C DE 519540C
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DE
Germany
Prior art keywords
filter
chamber
housing
pipelines
rear wall
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Expired
Application number
DEV23825D
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English (en)
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HENRY ANDRE VALLEZ
Original Assignee
HENRY ANDRE VALLEZ
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Publication date
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  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

  • Plandrehfilter Die Erfindung bezieht sich auf Druckfilter, und zwar insbesondere auf ein Plandrehfilter, bei dem die von den Filterkammern kommenden und einzeln absperrbaren Rohrleitungen in eine außerhalb des Filtergehäuses angeordnete Sammelkammer münden. Das Neue besteht darin, daß in der außerhalb des Filtergehäuses angeordneten Kammer ein in Längsrichtung der Drehachse des Filters verschiebbares Armkreuz angeordnet ist, an dessen Armen Ventilplatten sitzen, die zum gleichzeitigen Abschluß der Ausflußenden sämtlicher Rohrleitungen dienen. Die zum Einzelabschluß der Rohrleitungen dienenden Ventile o. dgl. werden nur dann benutzt, wenn eine Filterkammer während des Betriebes undicht werden sollte, so daß man nicht die Filtrierung unterbrechen braucht, sondern lediglich die undichte Filterkammer absperrt. Ferner ist die sich drehende Rückwand der Sammelkammer, durch welche die Abfluß enden der Rohrleitungen hindurchragen, von einem an dem feststehenden Gehäuse befestigten elastischen und bandartigen Glied umschlossen, welches die äußeren Enden der seitlich von den Rohrleitungen abzweigenden Luftkanäle abdeckt und nur an einer Stelle die an das Glied angeschlossene Luftzuführleitung nacheinander mit den verschiedenen Luftkanälen in Verbindung bringt. Dies geschieht am Ende einer Filtrierung, wobei die Ausflußenden der Rohrleitungen durch das Armkreuz verschlossen werden, so daß die in die Luftkanäle hineingeschickte Druckluft über die Rohrleitungen in die Filterkammern eintritt und die Filterkuchen löst, die auf den Boden des Filtergehäuses fallen und von dort in irgendeiner Weise nach außen geschafft werden. Das elastische bandartige Glied stellt eine sehr einfache und billige und leicht auswechselbare Abdichtung zwischen dem feststehenden Gehäuse und der drehenden Rückwand desselben dar und macht die viel teueren und schwerer instand zu haltenden Stopfbüchsen überflüssig.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Filterpresse dargestellt.
  • Abb. I ist eine Seitenansicht der Filterpresse, teilweise im Längsschnitt.
  • Abb. 2 ist ein Querschnitt durch dieselbe, welcher die radiale Anordnung der Filterkammern darstellt, und Abb. 3 zeigt im Längsschnitt und im vergrößerten Maßstabe die Abschließvorrichtung für die Ausfluß enden der von den Filterkammern kommenden Rohrleitungen.
  • Das zylindrische Gehäuse der Filterpresse ist durch eine horizontaleTeilfuge2 in zweiHälften3 und 4 geteilt und wird von den Füßen 5 in bekannter Weise unterstützt. An einer Seite der oberen Gehäusehälfte 3 ist eine länglicheBeobachtungstür 6 (Abb. 2) angeordnet. Die untere Gehäusehälfte 4 ist mit einer nach außen ragenden Ausbeulung g versehen, in welcher ein an eine Flüssigkeitsleitung angeschlossenes Spntzrohrro angeordnet ist, welches dazu dient, die Filterkuchen von den einzelnen Filterkammcrn zu entfernen. Das Rohr 10 ist mit kleinen, nicht dargestellten Austrittsöffnungen versehen und kann durch einen Handgriff I0'/ (Abb. 1) gedreht werden.
  • Der Boden der unteren Hälfte des Gehäuses ist ferner mit einem Trog ix versehen, in welchem eine teils rechtsgängige und teils linksgängige Förderschnecke 12 liegt, welche die von den Filterkammern gelösten Filterkuchen nach der Mitte des Troges ir befördert, wo sie durch eine Tür 13 das Gehäuse des Druckfilters verlassen. Das eine Ende der Förderschneckenwelle ragt aus dem Gehäuse heraus und trägt ein Zahnrad I4, welches mit irgendeiner Antriebsvorrichtung verbunden ist. In dem Filtergehäuse ist eine hohle Welle 15 gelagert, an deren einem Ende ein Schneckenrad I6 befestigt ist, das mit einer Schnecke 17 kämmt, die an einer mit einer angetriebenen Riemenscheibe 20 versehenen Welle I8 sitzt. Dort, wo die Welle 15 in das Filtergehäuse eindringt, sind Stopfbuchsen 2r bzw. 22 angeordnet. Das Auslaßende der hohlen Welle 15 ist durch eine Platte 23 abgeschlossen, durch welche die von den einzelnen Filterkammern herkommenden, im Innern der hohlen Welle 15 liegenden Abflußrohrleitungen 25 hindurchragen. Auf der Welle 15 sind im Abstand voneinander geschlitzte Naben 26 befestigt, welche zur Unterstützung von Stützscheiben 27 dienen, an die ihrerseits die Filterkammern radial mit Bezug auf die Welle abnehmbar befestigt werden. Jede Filterkammer besteht vorzugsweise aus einer mit einem Filtertuch bedeckten gerillten Platte 28.
  • Die Unterkante einer jeden Filterkammer ist mit einem Längsrohr 33 versehen, welches eine Auslaßöffnung hat, die in lösbarer Verbindung mit einer Buchse 36 steht, die radial durch die Wandung der Hohlwelle 15 hindurchgeht und mit einer Rohrleitung 25 verbunden ist, welche die filtrierte Flüssigkeit nach außen leitet. Die inneren Enden der Rohre 25 sind durch einen Pfropfen abgeschlossen. Die untere Gehäusehälfte 4 ist mit einer Öffnung 43 versehen, durch welche die zu filtrierende Flüssigkeit eingelassen wird.
  • Um die aus den einzelnen Filterkammern abfließende Flüssigkeit beobachten zu können, sind die Rohrleitungen 25 mit durchsichtigen Rohrstücken 47 (Abb. 3) versehen; jedes Rohr kann ferner durch einen Hahn 46 abgesperrt werden. Die durchsichtigen Rohrstücke 47 sind unter Einschaltung einer Dichtung 49 mit Rohrstücken 48 verbunden, die aufgeschrumpfte Muffen 50 tragen. Die Rohrstücke 48 ragen in Öffnungen 5I hinein, welche sich in der drehbaren Rückwand 52 einer Kammer 55 befinden, und zwar dienen Stopfbüchsen 54 und Packungen 53 dazu, eine flüssigkeitsdichte Verbindung herzustellen. Die Öffnungen 51 münden in die Sammelkammer 55, in welche die filtrierte Flüssigkeit von allen Rohrleitungen 25 hineinfließt. In der Rückwand 52 sind senkrecht von den Öffnungen 51 abzweigende Luftkanäle 56 angeordnet.
  • In der Kammer 55 ist ferner eine Welle 57 drehbar gelagert, deren eines Ende durch eine Stopfbüchse 59 hindurchgeht und außen mit einem Handrad 58 versehen ist. An dieser Welle 57 sitzt drehbar ein Armkreuz 60, durch dessen Arme an der Rückwand 52 befestigte Führungsstifte 6I gleitbar hindurchragen. Die äußersten Enden der Arme des Armkreuzes sind mit Aussparungen versehen, in welche Gummidichtungen 62 eingepreßt oder mittels Schraubein 62 befestigt sind. Das innere Ende der Welle 57 ist mit Gewinde versehen und ragt in eine mit entsprechendem Gewinde versehene Mutter 63 hinein, welche an der Rückwand 52 befestigt ist. Ein Ring 64 an dem inneren Ende der Welle 57 begrenzt deren Auswärtsbewegung.
  • Der Umfang der Rückwand 52 ist von einem elastischen, bandartigen Glied 66 umschlossen, welches die Luftkanäle 56 abdeckt. An den Enden des bandartigen Gliedes 66 sind im Abstand voneinander angeordnete Winkelstücke 67 befestigt; durch diese hindurchgehende Bolzen 68 dienen dazu, das Glied 66 einzustellen.
  • An dem unteren Teil des band artigen Gliedes 66 befindet sich eine Platte 69, in welche ein Rohr 70 hineingeschraubt ist, das nacheinander mit den Luftkanälen 56 in Verbindung gebracht wird, wenn die Hohlwelle 15 mit den Rohrleitungen 25 sowie der Platte 23 und der Rückwand 52 sich dreht. Das Rohr 70 ist an eine Druckluftleitung 7I angeschlossen, so daß jedesmal, wenn ein Kanal 56 in Verbindung mit der Luftleitung gerät, Druckluft in die einzelnen Filterkammern eintritt, wodurch die Ablösung und Entfernung der Filterkuchen von dem Filtertuch erleichtert wird.
  • An dem unteren Teil der Kammer 55 befindet sich ein Flansch 72, an welchem eine Rohrleitung oder irgendein Gefäß, welches nicht dargestellt ist, angeschlossen ist.
  • Die zu filtrierende Flüssigkeit wird durch die Öffnung 43 in die Filterpresse hineingelassen, die Filterkammern werden langsam gedreht und der Druck der Flüssigkeit sorgt dafür, daß die Flüssigkeit durch die Filterkammern hindurchgeht, während sich die festen Bestandteile in Kuchenform auf den Filterkarumern ablagern.
  • Wenn der Filterkuchen eine gewisse Dicke erreicht hat, wird die Zuführung der zu filtrierenden Flüssigkeit unterbrochen, und die in dem Gehäuse befindliche Flüssigkeit wird herausgelassen. Dann wird das SpritzrohrIo in Betrieb gesetzt, das die Filterkammern von den Filterkuchen reinigt, wobei, wie bereits erwähnt, die in die Filterkammern eindringende Druckluft die Entfernung der Filterkuchen unterstützt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCIIE : I. Plandrehfilter, bei dem die von den Filterkammern kommenden und einzeln absperrbaren Rohrleitungen in eine außerhalb des Filtergehäuses angeordnete Kammer münden, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kammer (55) ein in Längsrichtung der Drehachse des Filters verschiebbares Armkreuz (60) angeordnet ist, an dessen Armen Ventilplatten (62) sitzen, die zum gleichzeitigen Abschluß der Ausflußenden sämtlicher Rohrleitungen (25) dienen.
  2. 2. Plandrehfilter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die sich drehende Rückwand (52) der Kammer (55) von einem an dem feststehenden Gehäuse der Kammer befestigten elastischen und bandartigen Glied (66) umschlossen ist, welches die äußeren Enden der seitlich abzweigenden Luftkanäle (56) abdeckt, und nur an einer Stelle die an das Glied (66) angeschlossene Luftzuführleitung (70, 7I) nacheinander mit den verschiedenen Kanälen (56) in Verbindung bringt.
DEV23825D 1928-04-24 1928-04-24 Plandrehfilter Expired DE519540C (de)

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DEV23825D DE519540C (de) 1928-04-24 1928-04-24 Plandrehfilter

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DEV23825D DE519540C (de) 1928-04-24 1928-04-24 Plandrehfilter

Publications (1)

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DE519540C true DE519540C (de) 1931-02-28

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ID=7580785

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DEV23825D Expired DE519540C (de) 1928-04-24 1928-04-24 Plandrehfilter

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DE (1) DE519540C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1274558B (de) * 1958-09-04 1968-08-08 Gaudfrin Guy Filtereindicker

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1274558B (de) * 1958-09-04 1968-08-08 Gaudfrin Guy Filtereindicker

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