DE515222C - Elektrostatischer Lautsprecher - Google Patents

Elektrostatischer Lautsprecher

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DE515222C
DE515222C DER78709D DER0078709D DE515222C DE 515222 C DE515222 C DE 515222C DE R78709 D DER78709 D DE R78709D DE R0078709 D DER0078709 D DE R0078709D DE 515222 C DE515222 C DE 515222C
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DE
Germany
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membrane
earth
electrostatic loudspeaker
pole plates
electrostatic
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DER78709D
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ALBERT RAUSER
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ALBERT RAUSER
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R19/00Electrostatic transducers
    • H04R19/02Loudspeakers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description

  • Elektrostatischer Lautsprecher In dem Hauptpatent 512 729 ist ein elektrostatischer Lautsprecher mit einer zwischen zwei leitenden Gitterplatten schwingenden dielektrischen Membran unter Schutz gestellt, der dadurch gekennzeichnet ist, daß die aus dünnsten Häutchen oder feinsten imprägnierten Geweben hergestellte dielektrische Membran aus mehreren ancinanderliegenden Schichten besteht.
  • Bei der Ausführung gemäß dem Hauptpatent werden die Membranhäutchen einmalig aufgeladen und behalten dann ihre Ladung für eine lange Zeit.
  • Gemäß der weiteren Erfindung wird nun diese Vorelektrisierung dadurch vermieden, daß zwischen zwei dünne dielektrische Schichten eine leitende Folie gelegt wird.
  • Versuche haben ergeben, daß sich hierdurch die beiden dielektrischen Schichten fortlaufend selbst aufladen. Unterstützt wird die Selbstaufladung noch dadurch, daß die Folie unmittelbar oder mittelbar über Widerstände und Kapazitäten einzeln oder kombiniert geerdet wird.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Die Fig. z und 2 zeigen die Membran im Querschnitt und Aufsicht, und in der Fig. 3 ist die Schaltung dargestellt.
  • g sind die aus feinster Drahtgase bestehenden Polplatten, die zur Versteifung an einem massiven Drahteitter v. z. B. durch Auflöten. befestigt sind. Die beiden Polplatten stehen sich mit ihren feinmaschigen Oberflächen, die so starr und schwingungsunfähig wie möglich sein sollen, in geringem Abstand, etwa einige Zehntel Millimeter, gegenüber. Zwischen den beiden Platten ist durch Abstandsringe d von jeder Polplatte getrennt die Membran angeordnet. Die Membran setzt sich beispielsweise zusammen aus einer Schicht Seide S1, geerdeter Metallfolie e und einer zweiten Schicht Seide S, Die Metallfolie e des Apparates ist an die Erde E angeschlossen, zweckmäßig unter Zwischenschaltung eines hohen Widerstandes etwa in der Größenordnung von 5 bis ro Megohm und darüber. Die Anschlußklemmen für die Polplatten g sind mit a1 und a. bezeichnet.
  • Versuche haben gezeigt, daß die in dem Ausführungsbeispiel angegebene Kombination Seide - lose geerdete Metallfolieseide eine brauchbare Anordnung ergibt.
  • Diese Ableitung der Metallfolie zur Erde oder zum Minuspol der Anodenbatterie kann direkt oder besser noch über einen Hochohmwiderstand erfolgen.
  • In dem in Fig. 3 dargestellten Schaltschema ist 1." einer der üblichen Röhrenverstärker, an dessen Anschlußbuchsen für den Lautsprecher ein normaler Niederfrequenztransformator T mit einem Übersetzungsverhältnis von etwa z : q. bis x : 9 angelegt wird. An die Sekundärklemmen werden die Gitterpolplatten g angelegt. Wird der Lautsprecher nach diesem Schaltschema angeschlossen, so ist die Widergabe laut, klar und verständlich. Von Vorteil ist es aber, sowohl in der positiven Zuleitung zu den Gitterpolplatten (wie gezeichnet) als auch in der Ableitung von der Membran Hochohmwiderstände (etwa 2 bis =o Megöhm) anzuordnen.
  • Die Zwischenschaltung des Kondensators C in der positiven Zuleitung bezweckt, jeglichen Gleichstromzufluß von der an die Primärseite des Transformators angeschalteten Anodenbatterie von etwa ioo bis Zoo Volt zu unterbinden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜGHF: i. Elektrostatischer Lautsprecher nach Patent 5i2 729, bei dem die Gleichstromvorspannung der zwischen zwei Gitterpol= platten schwingenden Membran durch einen mittels elektrostatischer Aufladung hervorgerufenen dauernden Spannungsunterschied ersetzt wird, dadurch gekennzeichnet; daß die Membran aus zwei dünnen, dielektrischen, eine leitende Folie einschließenden Schichten besteht.
  2. 2. Elektrostatischer Lautsprecher nach Anspruch =, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrisch leitende Teil der Membran unmittelbar oder mittelbar (über einen Widerstand, einen Kondensator oder über eine Kombination von beiden) mit der Erde verbunden ist. Schaltung für elektrostatische Lautsprecher nach Anspruch x und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sprechwechselstrom an die beiden Gitterpolplatten angelegt ist, welche unmittelbar über einen sehr hohen Widerstand oder über einen mit dem Widerstand in Reihe geschalteten, die Anodengleichspannung des Verstärkers abriegelnden Kondensator mit der Primärseite des Transformators bei gleichzeitigem Anschluß der leitenden Folie des Lautsprechers an die Erde oder den Minuspol verbunden sind
DER78709D 1929-03-02 1929-07-20 Elektrostatischer Lautsprecher Expired DE515222C (de)

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DER78709D DE515222C (de) 1929-03-02 1929-07-20 Elektrostatischer Lautsprecher

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DER77413D DE512729C (de) 1929-03-02 1929-03-02 Elektrostatischer Lautsprecher
DER78709D DE515222C (de) 1929-03-02 1929-07-20 Elektrostatischer Lautsprecher

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DER78709D Expired DE515222C (de) 1929-03-02 1929-07-20 Elektrostatischer Lautsprecher

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DE (1) DE515222C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1053572B (de) * 1955-03-30 1959-03-26 Walter Schulze Nach dem elektrostatischen Prinzip arbeitender, als Schallempfaenger oder Schallgeber dienender elektroakustischer Wandler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1053572B (de) * 1955-03-30 1959-03-26 Walter Schulze Nach dem elektrostatischen Prinzip arbeitender, als Schallempfaenger oder Schallgeber dienender elektroakustischer Wandler

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