DE505740C - Vorrichtung zum Kochen von Zuckermasse - Google Patents
Vorrichtung zum Kochen von ZuckermasseInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B23/00—Uppers; Boot legs; Stiffeners; Other single parts of footwear
- A43B23/22—Supports for the shank or arch of the uppers
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Kochen von Zuckermasse zwecks
Herstellung von Fondantmasse für Pralinen u. dgl., bei der die Zuckermasse durch ein
schneckenförmiges Rohr fließt. Bei Vorrichtungen dieser Art kommt es darauf an, daß
die Wärmezufuhr den verschiedenen Anforderungen entsprechend besonders gut und schnell
regelbar ist, denn die zu verarbeitende Zuckerte masse verändert unter Umständen bei nicht
ganz einwandsfreier Erwärmung oder zu großer Erhitzung ihren Geschmack und ist dann als Fondantmasse für Pralinen u. dgl.
nicht mehr geeignet. Einrichtungen, wie sie *5 für Zuckerraffinerien zum Einkochen des
Zuckersirups vorgeschlagen sind, kommen hierfür nicht in Betracht, da sie nur von dem
Zweck ausgehen, das überflüssige Wasser möglichst schnell zu verdampfen.
ao Der Zweck der Erfindung ist es nun, in diesem Sinne Verbesserungen an den weiter oben erwähnten Vorrichtungen zu schaffen, und zwar geschieht dies in erster Linie dadurch, daß Gasbrenner rings um den Kochbehälter angeordnet und in verschiedene Gruppen unterteilt sind, die jede für sich durch Regelventile derart beeinflußt werden können, daß der Behälter in seinen Teilen verschieden erwärmt wird. Hierbei kann der Behälter mit konzentrisch angeordneten Gasverteilungskammern ausgerüstet sein, die mit Brennerrohren derart versehen sind, daß die Flammen unmittelbar gegen die Wandung des Behälters stoßen. Auch können die Gaszuführungsrohre als Mischdüsen ausgebildet und die Brenner unter verschiedenen Winkeln tangential gegen die Umfläche des Behälters gerichtet sein, damit die Flammen gleichmäßig den ganzen Behälter umspielen.
ao Der Zweck der Erfindung ist es nun, in diesem Sinne Verbesserungen an den weiter oben erwähnten Vorrichtungen zu schaffen, und zwar geschieht dies in erster Linie dadurch, daß Gasbrenner rings um den Kochbehälter angeordnet und in verschiedene Gruppen unterteilt sind, die jede für sich durch Regelventile derart beeinflußt werden können, daß der Behälter in seinen Teilen verschieden erwärmt wird. Hierbei kann der Behälter mit konzentrisch angeordneten Gasverteilungskammern ausgerüstet sein, die mit Brennerrohren derart versehen sind, daß die Flammen unmittelbar gegen die Wandung des Behälters stoßen. Auch können die Gaszuführungsrohre als Mischdüsen ausgebildet und die Brenner unter verschiedenen Winkeln tangential gegen die Umfläche des Behälters gerichtet sein, damit die Flammen gleichmäßig den ganzen Behälter umspielen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigen
Abb. ι eine Vorderansicht der Einrichtung, teilweise geschnitten,
Abb. 2 die dazugehörige Seitenansicht, ebenfalls teilweise geschnitten,
Abb. 3 den Schnitt gemäß 3-3 der Abb. 1 und
Abb. 4 den Schnitt gemäß 4-4 der Abb. 2.
Die Vorrichtung zum Einkochen besteht aus einem äußeren Rohr α und einem inneren
Rohr b, zwischen denen der für die Flüssigkeit zu durchlaufende Weg durch eine schraubengangförmige
Platte c bestimmt ist, wobei der Durchgangsquerschnitt sich allmählich vergrößert. Die Flüssigkeit gelangt oben bei
a1 zwischen die beiden Rohre α und b und
wird am unteren Ende durch einen Stutzen b1 abgezogen, um den herum ein Gasbrennerring
b2 vorgesehen ist. Es kann aber auch der Einkocher eine beliebige andere Form haben.
Der aus den Rohren α und b bestehende Be-
hälter wird durch Arme d gehalten und hat
oben und unten ringförmige Glieder e und e1,
die mit ringsherum laufenden Gaskanälen e" versehen und zweiteilig ausgebildet sind, so
daß die Teile durch Bolzen miteinander verbunden werden können (s. Abb. 4). Jedes der
beiden Elemente e und e1 hat eine Reihe von
Gasrohren /, die mit dem Ringkanal e2 in Verbindung
stehen und dicht rings um das äußere so Rohr α angeordnet sind. Diese Rohre tragen
Brenner f1 unter verschiedenen Winkeln, die tangential gegen die Umfläche des Behälters a
gerichtet sind, so daß die Flammen gleichmäßig dessen ganze Oberfläche umspielen.
Die erwähnten ringförmigen Glieder e und e1 erhalten ihre Gas- oder Luftzufuhr durch
Rohre g, die zu beiden Seiten des Kochgefäßes, und zwar zwei für das obere und zwei
für das untere Glied e oder e1 vorgesehen sind,
ao welche Rohre ihrerseits mit Zuführungsrohren g1 verbunden sind, die an ihren Einlassen
Injektoren bekannter Art aufweisen, um Luft und Gas in der richtigen Weise miteinander
zu mischen und den Brennern zuzuführen. Die Injektoren werden mit Gas durch die Gaszuführungsrohre h versorgt, die regelbare
Abschlußorgane h1 tragen.
Aus den gegebenen Ausführungen erhellt, daß die ganze äußere Fläche des Rohres β
gleichmäßig durch die von den Brennern f1 gegen die äußere Wandung gerichteten Flammen
erhitzt wird und daß die Erwärmung entweder vollkommen gleichmäßig oder so verändert werden kann, daß der obere und der
untere Teil des Kochbehälters verschieden stark erhitzt wird, indem man die Zufuhr des
Gases zu den ringförmigen Gliedern e oder ex
verschieden regelt.
Wie schon gesagt, soll ein Thermostat vorgesehen sein, um die Gaszufuhr entsprechend
der gewünschten Temperatur zu regeln. Eine derartige Einrichtung ist in den Abb. 2 und 3
dargestellt und mit i bezeichnet. Bei dieser Vorrichtung wird die Differenz der Ausdeh-
+5 nung zweier Glieder nutzbar gemacht, und zwar werden beispielsweise im vorliegenden
Falle der Arm d und das äußere Rohr a des Kochbehälters verwendet. Das Rohr α ist von
einer Büchse i1 (Abb. 3) umgeben, die durch Rippen mit dem Rohr α verbunden ist. Die
Rippen können hierbei durch Hartlötung mit dem Rohr α verbunden sein. Die Büchse i1
sitzt im Arm d und hat einen Flansch i2, der
sich auf den Arm d stützt und so den Kochbehälter in der richtigen Lage hält. Durch
eine Schelle dz und Bolzen d3 wird die
Büchse i1 festgehalten.
Am unteren Ende des Rohres α ist eine ent
sprechend ausgestaltete Büchse i3 vorgesehen. Außerdem trägt das Rohr α einen Flansch j, 60
an dem festgenietet oder sonstwie befestigt das eine Ende eines Armes f sitzt, dessen
anderes Ende durch Schraube und Mutter p einstellbar mit der Ventilspindel j3 eines
Thermostaten verbunden ist. Wenn also das 65 Rohr a. sich infolge der zugeführten Wärme
lenkt, so bewegt sich der Arm j1 und mit
diesem die Spindel js abwärts, während der Arm d, an welchem der Thermostat i befestigt
ist, kalt bleibt. Es tritt also eine relative Be- 70 wegung zwischen Ventilspindel j3 einerseits
und Thermostaten i andererseits ein, so daß dieser geschlossen wird. Der Thermostat ist
durch die Leitung I3 mit der Membran I1 eines
Reglers / verbunden, so daß auf diese Weise 75 die Gaszufuhr durch die Leitung h nach den
Brennern gedrosselt oder ganz geschlossen wird. Die Zuführung des Gases zum Regler /
erfolgt durch die Leitung P. Durch Einstellung von Schraube und Mutter 'f kann die 80
Gaszufuhr durch den Thermostaten entsprechend einer für die Erhitzung der Vorrichtung
gewünschten Temperatur geregelt werden. In Abb. 2 ist noch ein Rohr k gezeichnet,
das durch Undichtheiten etwa ausströmendes 85 Gas vom Thermostaten nach einem der nächstgelegenen
Brenner f1 führt, damit es dort verbrennen
kann.
Claims (3)
- Patentansprüche:ι. Vorrichtung zum Kochen von Zuckermasse zwecks Herstellung von Fondantmasse für Pralinen u. dgl., bei der die Zuckermasse durch ein schneckenförmiges Rohr fließt, dadurch gekennzeichnet, daß Gasbrenner (Z1) rings um den Kochbehälter (o) angeordnet und in verschiedene Gruppen unterteilt sind, die jede für sich durch Regelventile (/ι1) derart beeinflußt werden können, daß der Behälter (a) in seinen Teilen verschieden erwärmt wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß fler Behälter (α) mit konzentrisch angeordneten Gasverteilungskammern (e2) ausgerüstet ist, die mit Brennerrohren (f) derart versehen sind, daß die Flammen unmittelbar gegen die Wandung des Behälters stoßen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gaszuführungsrohr (g-1) als Mischdüsen ausgebildet und die Brenner (f1) unter verschiedenen Winkeln tangential gegen die Umfläche des Behälters (α) gerichtet sind, damit die Flammen gleichmäßig den ganzen Behälter umspielen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB505740X | 1918-07-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE505740C true DE505740C (de) | 1930-08-23 |
Family
ID=10456429
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB128833D Expired DE505740C (de) | 1926-01-01 | 1926-12-19 | Vorrichtung zum Kochen von Zuckermasse |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE505740C (de) |
| FR (1) | FR505740A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1073286B (de) * | 1960-01-14 | |||
| WO2006032266A3 (de) * | 2004-09-23 | 2006-07-13 | Ihlow Matthias | Verfahren und vorrichtung zum schmelzen von zucker |
-
1919
- 1919-08-20 FR FR505740D patent/FR505740A/fr not_active Expired
-
1926
- 1926-12-19 DE DEB128833D patent/DE505740C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1073286B (de) * | 1960-01-14 | |||
| WO2006032266A3 (de) * | 2004-09-23 | 2006-07-13 | Ihlow Matthias | Verfahren und vorrichtung zum schmelzen von zucker |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR505740A (fr) | 1920-08-05 |
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