DE501658C - Vorrichtung zur Verhuetung von Wellenbruechen - Google Patents

Vorrichtung zur Verhuetung von Wellenbruechen

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DE501658C
DE501658C DES87424D DES0087424D DE501658C DE 501658 C DE501658 C DE 501658C DE S87424 D DES87424 D DE S87424D DE S0087424 D DES0087424 D DE S0087424D DE 501658 C DE501658 C DE 501658C
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piston
shaft
pistons
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pressure
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/10Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
    • F16F15/16Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using a fluid or pasty material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verhütung von Wellenbrüchen Das Patent 494 581 betrifft eine Vorrichtung zur Verhütung von Wellenbrüchen, hervorgerufen durch Resonanzschwingungen von auf der Welle gelagerten Massen. Hierbei ist die Welle im Knotenpunkt oder in den Knotenpunkten der Schwingungen unterteilt und durch positiv wirkende, rotierende Flüssigkeitspumpen gekuppelt, deren die Druckräume sperrende Ventile so belastet sind, daß sie erst bei Überschreiten eines Druckes öffnen, der etwas höher liegt als der dem größten, ohne Berücksichtigung von Dreh-Schwingungen auftretenden Drehmoment entsprechende Druck, so daß die Kupplung außerhalb des Bereiches kritischer Drehzahlen als starre Kupplung wirkt.
  • Gemäß der Erfindung erfolgt die Kraftübertragung zwischen den Förderorganen (Kolben) und der die Bewegung derselben bewirkenden Exzenter- oder Kurvenscheibe in der Weise, daß die Förderorgane unter dem Einfloß einer äußeren Rückholkraft, z. B. eines im Flüssigkeitssammelraum herrschenden Überdruckes, kraftschlüssig mit der Scheibe in Eingriff stehen.
  • Diese Einrichtung bietet neben dem Vorzug der Einfachheit die Möglichkeit, die Kupplung als ausrückbare Kupplung auszubilden. Der hierdurch erzielte Vorteil kommt vor allem zur Geltung bei der üblichen Anordnung von mehrzylindrigen Antriebsmaschinen in Verbindung mit irgendwelchen Arbeitsmaschinen, bei welcher in den meisten Fällen der Knotenpunkt der Hauptschwingung in der Nähe des Kupplungsflansches der Kurbelwelle liegt. In Abb. r ist eine sechszylindrige Maschine, welche eine DynamoD oder eine andere auf der Welle festsitzende Masse antreibt, schematisch zur Darstellung gebracht. S ist das, Schwungrad der Antriebsmaschine; der Linienzug X zeigt den Verlauf der Schwingungsform mit den Schwingungsausschlägen A. Der Knotenpunkt K der Hauptschwingung liegt dicht bei dem Schwungrad, d. h. an der Stelle, an welcher sich zumeist der Kupplungsflansch der Kurbelwelle befindet.
  • Um nun bei der erfindungsgemäßen Ausführung die angetriebene Maschine von. der treibenden Maschine abkuppeln zu können, ist es lediglich erforderlich, die Rückholkraft, welche die Förderorgane der Pumpe gegen die Exzenter- oder Kurvenscheibe drückt, auszuschalten, so daß die Förderorgane in ihren äußeren, durch die Exzenter- oder Kurvenscheibe unbeeinflußten Stellungen verbleiben.
  • Die beiliegenden Abb. a bis 6 zeigen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, und zwar Abb.2 eine Ausführungsform im Querschnitt, Abb. 3 einen Axialschnitt zu Abb. 2, Abb. q. eine zweite Ausführungsform in Teilansicht, Abb.5 eine dritte Ausführungsform im Axialschnitt, Abb.6 eine vierte Ausführungsform in Teilansicht.
  • Gemäß Abb. 2 und 3 trägt der Wellenteil a eine Exzenterscheibe zt, auf welcher die Kolben f der sternförmig angeordneten Zylinder e mit Rollen o aufsitzen. Das Gehäuse c, in welchem die Zylinder c befestigt sind, ist durch Wellenteil b getragen. In dem Zylinderdeckel befindet sich je ein federbelastetes, nicht gesteuertes Ansaugventil i und ein Auslaßventil k. Die Zylinderdeckel sind durch Leitungen 1 miteinander verbunden, wodurch ein gemeinsamer Sammelraum geschaffen wird. Dieser Sammelraum sowie die Zylinderräume zwischen Kolben und Zylinderdeckel sind mit einer Flüssigkeit (z. B. Schmieröl) gefüllt. Die Federn der Druckventile h sind so stark gespannt, daß diese sich erst bei einem Druck öffnen, der höher ist als der dem größten zu übertragenden Drehmoment entsprechende Druck. Bei Drehung des Wellenteiles a nehmen daher die Kolben f die Zylinder e und damit das Gehäuse und die mit letzteren verbundene Welle b mit, solange das durchgeleitete Drehmoment einen Höchstbetrag, welcher durch die Spannung der Federn der Druckventile h genau bestimmt ist, nicht überschreitet, so daß bis zu diesem Druck die Wellen a und b praktisch starr miteinander gekuppelt sind. Wird infolge von Massenschwingungen der Höchstbetrag des durchzuleitenden Drehmomentes überschritten, so werden die Druckventile k geöffnet und Exzenterscheibe zt erfährt eine Verdrehung gegenüber den Zylindern, beispielsweise in der angedeuteten Pfeilrichtung. In diesem Fall fördern die rechts von der senkrechten Mittellinie (Abb. 2) liegenden Kolben f kraftschlüssig nach außen. Die links von der senkrechten Mittellinie liegenden Kolben hingegen, die sich im entsprechenden Verhältnis einwärts bewegen müssen, werden von der Exzenterscheibe nicht zwangsläufig mitgenommen, wie dies bei den durch Pleuelstangen am Kurbelzapfen angelenkten Kolben des Hauptpatentes der Fall war; die Rückführung dieser Kolben erfolgt vielmehr kraftschlüssig dadurch, daß in den Saugräumen 1 ein Druck herrscht, der ausreicht, um die Reibungswiderstände der Kolben, den Strömungswiderstand der Flüssigkeit, die bei der Drehung von den Kolben ausgeübte Fliehkraft und die Beschleuni= gungskräfte zu überwinden, so daß die Kolben jeder Bewegung des Exzenters folgen müssen, ohne daß die Rollen o den Kontakt mit diesem verlieren. Die Entkupplung der Wellenteile a und b kann somit auf einfache Weise dadurch bewerkstelligt werden, daß man den Druck aus dem Raum l abläßt und irgendwelche Absperrorgane in den Kompressionsräumen der Zylinder e, z. B. die Ventile i, mittels gemeinsamen Antriebes offen hält; dann bleiben die sämtlichen Kolben, sofern die Zylinder mit dem treibenden Teil der Welle in Verbindung stehen, infolge der Zentrifugalkraft in ihren äußersten Stellungen, so daß die Exzenterscheibe 7t nicht mitgenommen wird. Ist die Kraftübertragung umgekehrt, d. h. ist Welle a mit den Exzenter n der treibende Teil, so sind Zugfedern p vorzusehen, welche die Kolben in ihre äußersten Stellungen ziehen; die Zylinder bleiben dann stehen, während die Exzenterscheibe, ohne Widerstand zu finden, weiter umläuft.
  • An Stelle von Exzenterscheiben könnerx auch, wie aus Abb. q. ersichtlich, Kurvenscheiben r mit mehreren Nocken verwendet werden. Der Einfachheit halber sind in dieser Abbildung nur die Laufrollen o der Kolben eingezeichnet; die übrigen Teile, wie Kolben, Zylinder, Ventile usw., bleiben gegenüber der Anordnung der Abb. 2 und 3 unverändert.
  • Gemäß Abb. 5 liegen die Achsen der Zylinder e parallel zur Wellenachse. Die Kraftübertragung von dem Wellenteil a auf die mit dem Wellenteil b verbundenen Zylinder erfolgt durch eine zur Wellenachse geneigte Scheibe s, deren Flächen eben ausgebildet sind, so daß an Stelle von Laufrollen Gleitstücke t für deal Antrieb der Kolben f treten können. Die Wirkungsweise dieser Ausführung ist die nämliche wie die an Hand der Abb.2 und 3 beschriebene. Bei einer Bewegung zwischen der mit dein Wellenteil a. verbundenen Scheibe s und dem Gehäuse c, das mit den Zylindern vereinigt und auf der Welle a drehbar gelagert ist, müssen sich die Kolben f in den Zylindern bewegen. Dies ist gemäß den obigen Ausführungen erst dann möglich, wenn der durch die Kolben hervorgerufene Flüssigkeitsdruck so groß ist, daß die federbelasteten Druckventile k geöffnet werden. Der Unterschied gegenüber der Ausführung nach Abb.2 besteht darin, daß die bei der Rotation durch die Kolben hervorgerufenen Fliehkräfte rechtwinkelig zur Bewegungsrichtung der Kolben wirken und von den Zylinderwandungen aufgenommen werden. Der Überdruck in dem Sammelraum l kann daher um den Betrag der Fliehkräfte geringer gehalten werden. Durch Zugfedern p oder in sonst geeigneter Weise kann auch hier dafür gesorgt werden, daß bei Abschalten des Flüssigkeitsdruckes im Saugraum Z und gleichzeitiger Entlastung der Druckräume der Zylinder die Kolben in die äußerste Stellung gebracht werden, in welcher sie außerhalb des Bereiches der Scheibe s liegen.
  • An Stelle einer schrägen Scheibe mit ebenen Flächen kann, wie aus A.bb. 6 ersichtlich, auf der Mantelfläche eines Zylinders eine mehrfach gekrümmte Kurve Verwendung finden, wobei die Kolben mit Rollen versehen sein müssen.

Claims (4)

  1. PATrNTANSPRÜCI-IE: i. Vorrichtung zur Verhinderung von Wellenbrüchen nach Patent 494 581, bei welcher die Enden der in. den Schwingungsknotenpunkten oder in der Nähe derselben unterteilten Welle durch rotierende Flüssigkeitspumpen, deren Druck-#.rentile entsprechend dem größten zu übertragenden normalen Drehmoment belastet sind, miteinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftübertragung zwischen den Kolben (f) und der die Bewegung der Kolben bewirkenden Hubscheibe (n, r, s) in der Weise erfolgt, daß die Kolben (f) unter dem Einflußeiner äußeren Rückholkraft, z. B. eines im Flüssigkeitssammelraum (L) herrschenden Überdruckes, kraftschlüssig mit den Scheiben (n, r, s) in Eingriff stehen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückholkraft ausschaltbar ist, so, daß die Kolben (f) unter Entkupplung der beiden Wellenteile in ihrer äußeren, durch die Hubscheibe (n, r, s) unbeeinflußten Stellung verbleiben.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben (f) in der entkuppelten Stellung durch zusätzliche Kräfte (Federn p) gehalten «-erden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpenzylinder (e) axial zur Welle (a, b) angeordnet sind, so daß die Zentrifugalkräfte nicht in der Hubrichtung der Kolben wirken und die Rückholkra.ft um den Betrag dieser Kräfte kleiner gehalten werden kann.
DES87424D 1927-10-21 1928-09-11 Vorrichtung zur Verhuetung von Wellenbruechen Expired DE501658C (de)

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DES87424D DE501658C (de) 1927-10-21 1928-09-11 Vorrichtung zur Verhuetung von Wellenbruechen

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GB2807827A GB301171A (en) 1927-10-21 1927-10-21 Device for the prevention of shaft fractures due to torsional oscillation
DES87424D DE501658C (de) 1927-10-21 1928-09-11 Vorrichtung zur Verhuetung von Wellenbruechen

Publications (1)

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DE501658C true DE501658C (de) 1930-07-04

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DES87424D Expired DE501658C (de) 1927-10-21 1928-09-11 Vorrichtung zur Verhuetung von Wellenbruechen

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DE (1) DE501658C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0010695A1 (de) * 1978-10-25 1980-05-14 Ab Tetra Pak Verfahren und Vorrichtung zum Ausgleich von Trägheitskräften in der Schaltbewegung eines Maschinenteils

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0010695A1 (de) * 1978-10-25 1980-05-14 Ab Tetra Pak Verfahren und Vorrichtung zum Ausgleich von Trägheitskräften in der Schaltbewegung eines Maschinenteils

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