DE487513C - Verfahren zur Schwimmaufbereitung von Erzen, Kohlen u. dgl. Stoffen - Google Patents

Verfahren zur Schwimmaufbereitung von Erzen, Kohlen u. dgl. Stoffen

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DE487513C
DE487513C DEF57021D DEF0057021D DE487513C DE 487513 C DE487513 C DE 487513C DE F57021 D DEF57021 D DE F57021D DE F0057021 D DEF0057021 D DE F0057021D DE 487513 C DE487513 C DE 487513C
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Germany
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stirring
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D1/00Flotation
    • B03D1/14Flotation machines
    • B03D1/16Flotation machines with impellers; Subaeration machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D1/00Flotation
    • B03D1/14Flotation machines
    • B03D1/24Pneumatic
    • B03D1/247Mixing gas and slurry in a device separate from the flotation tank, i.e. reactor-separator type

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Verfahren zur Schwimmaufbereitung von Erzen, Kohlen u. dgl. Stoffen Es ist in der Schwimmaufbereitung bekannt, die erzeugten Schlämme bzw. Konzentrate ein oder mehrere Male nachzureinigen, um dabei edlere und hochwertigere Produkte zu erhalten. Hierzu werden meist mehrere Apparate verwendet, von denen die ersten die Rohkonzentrate erzeugen, während andere dahinter geschaltete diese Rohkonzentrate reinigen und die Reinprodukteerzeugen. Es ist außerdem ein Verfahren bekannt geworden (Patent 307 3o9), welches eine mehrfache und stufenförmige Reinigung zuläßt, wie dieses insbesondere für die wahlweise Abscheidung einzelner Mineralien vorteilhaft ist. Auch wurde ein Verfahren beschrieben, bei welchem vor die eigentlichen Schaumkammern noch Vorkammern gelegt sind, die es gestatten, die unreinen Schäume in die vorhergehenden Rührzellen zurückzuführen (Patent 301 oor). Durch das amerikanische Patent i 269 i5o ist bekannt, den Schaum einer einzelligen Flotationsmaschine vom Typus Callow dadurch zu reinigen, daß man ihn im Gegenstrom über die Flüssigkeitsoberfläche zurückführt und ihn hierdurch einen längeren Weg auf der Trübeoberfläche zurücklegen läßt.
  • Allen diesen Verfahren und Vorrichtungen haften Übelstände an, die einerseits in der mehr oder minder kombinierten und teuren Apparatur bestehen, welche mehr Kraft und Bedienung, daher höhere Betriebskosten erfordert und andererseits die Leistung der einzelnen Apparate (wie bei Patent 3o i oo I ) erheblich zurücksetzt. Auch wird hier ein unnützer Aufwand an Energie dadurch verursacht, daß an und für sich schon reinere Konzentrate durch Rückführung in vorhergehende Apparatekammern wieder mit ärmerer Trübe vermischt und sodann neuerdings gereinigt werden müssen. Der Schaumreinigung in einer einzelligen Apparatur gemäß dem amerikanischen Patent i 269 i5o haftet der Übelstand an, daß der ganze in der Zelle entwickelte Schaum dem Reinigungsprozeß zwangsweise unterworfen wird, wobei keine Möglichkeit besteht, an sich reine Partien des entstehenden Schaumes von dieser Reinigung auszuschließen, oder besonders unreine Partien einer notwendigen mehrfachen Reinigung zu unterziehen.
  • Vorliegende Erfindung beseitigt di:es:e Übelstände in der Weise, daß sie grundsätzlich die Konzentratreinigung im entgegengesetzten Strom ;zur Trübestromrichtung durchführt, aber in der Weise, daß der Schaum nicht in die vorhergehende Rührkammer, sondern in eine vorhergehende Schaum- oder Reini-= gungszelle zurücktritt. Hierdurch werden die ziemlich reinen Schäume der .ersten Zellen nur einfach gereinigt, die unreinen Schäume der letzten Zellen aber :eine ganze Reihe von Reinigungsvorgängen durchmachen. Damit wird ohne gesteigerten Energieaufwand eine möglichst vollkommene Reinigung der Produkte erzielt. In der beiliegenden Zeichnung sind beispielsweise einige schematische Darstellungen im Sinne der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt den Grundriß eines Flotationsapparates, welcher mit den Rührzellen k1, k2, ks, k4, k5 ausgestattet isst. Vor diesen Rührzellen liegen die Schaumkammern v1, v2, v3, v4, v5. Die Arbeitsweise ist nun folgende: Bei e tritt die rohe Trübe in den Apparat ein, um in der Rührzelle kl belüftet zu werden. Der Schäum dieser Rührzelle, welcher verhältnismäßig rein ist, gelangt durch geeignete Rinnen in die Reinigungszelle v1, wird hier einmal gereinigt und tritt in die gemeinsame Konzentratschaumrinne süber. Aus der Rührzelle k, tritt die übriggebliebene Erztrübe in die Rührzelle k2, welche ihren Schaum in die Schaumkammer v2 abgibt., welcher dort zum erstenmal, in der Schaumkammer vl zum zweitenmal gereinigt, schließlich in die gemeinsame Schaumrinnes übertritt. Die Abgänge der Rührzellen: k2 strömen nun durch die Rührzellen hs k4 und k5, um sodann als taube Berge den Flotationsapparat durch die Rinne b zu verlassen. Die Schäume dieser Rührzellen k3 bis k5 treten der Reihe nach in die Schaumkammern v3 bis v5 über und machen sodann im Gegenstrom zur Trübe die Raffinierung derartig durch, daß der Schaum der Rührzellen k3 dreimal, derjenige der Rührzelle k4 viermal und derjenige der Rührzellek5 fünfmal gereinigt in die gemeinsame Schaumrinne s tritt.
  • Abb. z stellt schematisch den Vorgang dieser Schaumreinigung dar. Es wird dabei dieselbe Reihenfolge wie in Abb. i eingehalten, nur daß hier in diesem Schema noch die Rückführung der einzelnen Abgänge .der Reinigrungszellen durch. punkderte Pfeile mit der Bezeichnung a1, a2, as, a4, a5 und a6 angedeutet ist. Die Rückführung der Abgänge der einzelnen Reinigungszellen erfolgt hier in die vorhergehenden Rührzellen. Sie kann laut Erfindung auch derartig erfolgen, daß die Abgänge denjenigen Rührzellen. zugeleitet werden, deren Trübezusammensietzung, d. i. das Verhältnis von Gangart zu Wertteilen, der Zusammensetzung dieser Abgänge ungefähr entspricht.
  • Abb. 3 stellt ein Schema nach vorliegender Erfindung dar, bei welcher mehrere Rührzellen (Gruppen) auf einzelne Reinigungskammern arbeiten. Die Trübe tritt bei e in den Apparat und wird dann in den Rührzellen k1, k2, h3, k4, k5, k6 belüftet, um die Berge bei b austreten zu lassen. Je zwei Rührzellen geben ihren Schaum einer gemeinsamen Schaumkammer zum Zwecke der Reinigung ab. So arbeiten die Rührzellen k, und k2 auf die Schaumkammer p" die ihr Konzentrat einmal raffiniert der Schaumrinne s abgibt. Die Rührzellen k3 und k4 arbeiten auf die Schaumkammer v2, die ihrerseits den Schaum nach v1 abgibt, welcher somit zweimal gereinigt in die Schaumrinne s fließt. k5 und k. geben ihren Schaum nach vs ab, welcher über v2 und v1, mithin dreimal gereinigt in die Konzentratrinne fließt. Die Abgänge der einzelnen Reinigungskammern a1, a2, a3 sind hierbei beispielsweise in die Rührkammern k1, k2 und k4 zurückgeführt, in der Annahme, däß die Trübe e1, e2 und e4 in ihrer Zusammensetzung, d. i. das Verhältnis der Gangart zu den Wertteilen, der dieser Abgänge ungefähr entspricht.
  • In Abb. q. ist das Schema einer anderen möglichen Kombination dargestellt. Die Trübe wird wieder in den Rührzellen k1 bis k6 durchgeschäumt und gibt wieder kammerweise ihre Schäume in die vorgelagerten Kammern v1 bis v6 ab. Diese Reinigungskammern sind hier aber beispielsweise in zwei Gruppen geteilt, derart, daß der Raffinierschaum aus den Kammern vl, v2, v3 schließlich in die Konzentratrilme si abfließt, während der gereinigte Schaum aus den Reinigungskammern v4, v5, v6 in die Konzentratrinne s4 abgeht. Die Abgänge der einzelnen Reinigungskammern gehen hier beispielsweise in die entsprechenden vorhergehenden Rührzellen zurück.
  • In den vorhergehenden Beschreibungen ist die Wirkungsweise der vorliegenden Erfindung in einzelnen Beispielen erläutert, welche zeigen, daß durch geeignete Schaumführung im Sinne der Erfindung eine wiederholte und daher weitgehende Reinigung der Konzentrate möglich äst, ohne Zuhilfenahme von besonderen Apparaten und ohne die Durchsatzleistung zu vermindern. Naturgemäß beschränkt sich die Erfindung nicht nur auf die beschriebenen Beispiele, sondern sie soll sinngemäß auf alle jene Anwendungen ausgedehnt werden, die durch die Patentansprüche gekennzeichnet sind.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Schaumschwimmaufbereitung von Erzen, Kohlen u. dgl. Stoffen in Apparaten mit mehreren hinterein-;andergeschalteten Rühr-, Misch- und Belüftungskammern und diesen entsprechenden anschließenden Schaum- oder Reinigungszellen, dadurch gekennzeichnet, daß der aus den Rührkammern in die Schaum-oder Reinigungszellen überführte Schaum zwecks Nachreinigung Schaum- oder Reinigungszellen vorhergehender Stufen zugeführt wird. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schäume mehrerer gruppenweise zusammengefaßter Rühr-und Mischzellen einer zugeordneten gemeinsamen Schaumzelle zugeführt werden. 3. Verfahren nach Anspruch i oder z, gekennzeichnet dadurch, daß die Abgänge aus den Schaum- und Reinigungszellen der oder denjenigen Rührzellen zugeführt werden, - deren Trübezusammensetzung, d. i. das Verhältnis von Gangart zu Wertteilchen, der Zusammensetzung dieser Abgänge ganz oder annähernd entspricht.
DEF57021D 1924-10-04 1924-10-04 Verfahren zur Schwimmaufbereitung von Erzen, Kohlen u. dgl. Stoffen Expired DE487513C (de)

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Publication Number Publication Date
DE487513C true DE487513C (de) 1929-12-11

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ID=7108143

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DEF57021D Expired DE487513C (de) 1924-10-04 1924-10-04 Verfahren zur Schwimmaufbereitung von Erzen, Kohlen u. dgl. Stoffen

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DE (1) DE487513C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003066224A1 (en) * 2002-02-06 2003-08-14 Schneider John C Agitated countercurrent flotation apparatus

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003066224A1 (en) * 2002-02-06 2003-08-14 Schneider John C Agitated countercurrent flotation apparatus

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