DE486378C - Verfahren zur Verhuetung gefaehrlicher Schwingungen beim Anlassen und Auslaufen einer mit einem Generator gekuppelten Mehrzylinder-Brennkraftmaschine - Google Patents

Verfahren zur Verhuetung gefaehrlicher Schwingungen beim Anlassen und Auslaufen einer mit einem Generator gekuppelten Mehrzylinder-Brennkraftmaschine

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DE486378C
DE486378C DES78728D DES0078728D DE486378C DE 486378 C DE486378 C DE 486378C DE S78728 D DES78728 D DE S78728D DE S0078728 D DES0078728 D DE S0078728D DE 486378 C DE486378 C DE 486378C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/22Compensation of inertia forces
    • F16F15/24Compensation of inertia forces of crankshaft systems by particular disposition of cranks, pistons, or the like

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Description

  • Verfahren zur Verhütung gefährlicher Schwingungen beim Anlassen und Auslaufen einer mit einem Generator gekuppelten Mehrzylinder-Brennkraftmaschine Um Kolbenkraftmaschinen vor den Wirkungen kritischer Umdrehungszahlen zu schützen, ist bereits vorgeschlagen worden, die Schwungmassen der Kraftmaschinen geteilt auszuführen und nacheinander zu beschleunigen oder zu verzögern.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein ähnliches Verfahren zur Verhütung gefährlicher Schwingungen beim Anlassen und Auslaufen einer mit einem Generator durch eine lösbare Kupplung verbundenen Mehrzylinder-Brennkraftmaschine. Nach der Erfindung können die Massen auch bei einem derartigen Maschinensatz auf besonders einfache und zweckmäßige Weise nacheinander beschleunigt oder verzögert werden. Die Erfindung ist aber nur anwendbar, wenn mindestens eine kritische Drehzahl des gekuppelten Maschinensatzes unterhalb der Betriebsdrehzahl liegt und die kritischen Drehzahlen des entkuppelten Maschinensatzes über der Betriebsdrehzahl liegen. Die Erfindung besteht darin, daß der Generator und die Brennkraftmaschine beim Anlassen getrennt beschleunigt werden, die Brennkraftmaschine durch eigene Kraft, der Generator als Motor geschaltet und durch Fremdstrom angetrieben, und daß beide Maschinen erst nach Überschreitung der für den gekuppelten Maschinensatz gefährlichen Drehzahlgebiete gekuppelt und beim Abstellen vor Erreichung der für den gekuppelten Maschinensatz gefährlichen Drehzahlgebiete entkuppelt werden, und zwar ohne daß bei gelöster Kupplung die für den entkuppelten Maschinensatz gefährlichen Drehzahlgebiete erreicht werden.
  • Die Erfindung möge an Hand der Zeichnung näher erläutert werden.
  • Abb. I zeigt ein Schema der Anordnung und Abb.2 ein Schaubild.
  • Die Mehrzylinder-Brennkraftmaschine I arbeitet mit einem Generator 2 zusammen. Auf der Antriebswelle 3 sitzt die Kupplung 4, die z. B. als hydraulische oder als magnetische oder als Reibungskupplung ausgebildet sein kann.
  • Soll das Verfahren nach der Erfindung bei einem derartigen Maschinensatz zur Anwendung gelangen, so ist zunächst Voraussetzung, daß die Lage der gefährlichen Drehzahlgebiete der Abb.2 entspricht.
  • In Abb. 2 sind die infolge von Torsionsschwingungen auftretenden Ausschläge a der Welle als Funktion der Drehzahl n aufgetraglen. Wenn die Verbrennungskraftmaschine mit dem Generator gekuppelt ist, so entspricht die Kurve I dem Verlauf der Torsionsschwingungen. Aus der Kurve I ist ersichtlich, daß die kritische Drehzahl NKI unterhalb der normalen Drehzahl n liegt. Ist dagegen der Generator- von der Verbrennungskraftmaschine Iosgekuppelt und wird die letzte für sich allein - angelassen, so ergibt sich für die Torsionsschwingungen eine Kurve II entsprechend den veränderten, an der Bewegung beteiligten Massen, d. h. die kritische Drehzahl NKII ist größer als die normale Drehzahl n, so daß sie außerhalb von deren Bereich liegt.
  • Man kann bei Verhältnissen nach Abb. 2 die kritische Drehzahl umgehen, wenn man die Schwungmasse des Generators a zu derjenigen der Vierbrennungskraftmaschine I erst hinzugefügt und die kritische Drehzahl erst von NKII auf NKI sinken läßt, nachdem die letzte bereits durchfahren ist. Nach der Erfindung wird entsprechend die Brennkraftmaschine für sich angelassen und der Generator, als Motor geschaltet, elektrisch auf seine Betriebsdrehzahl gebracht, worauf beide Maschinen nach Erreichung der gleichen Drehzahl gekuppelt werden. Hierauf wird der Generator auf Stromerzeugung umgeschaltet. Beim Abstellen werden die Maschinen vor Erreichen der für den gekuppelten Maschinensatz gefährlichen Drehzahl entkuppelt.
  • Durch die Erfindung wird erreicht, daß man die Welle vor kritischen Drehzahlen schützen kann, ohne auf bestimmte Vorteile, wie z. B. auf eine für den Massenausgleich günstige Zylinderzahl, auf doppelt wirkende Anordnung oder auf eine verhältnismäßig hohe Drehzahl zu verzichten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verhütung gefährlicher Schwingungen beim Anlassen und Auslaufen einer mit einem Generator durch eine lösbare Kupplung verbundenen Mehrzylinder-Brennkraftmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator und die Brennkraftmaschine beim Anlassen getrennt beschleunigt werden, die Brennkraftmaschine durch eigene Kraft, der Generator als Motor geschaltet und durch Fremdstrom angetrieben, und daß beide Maschinen erst nach Überschreitung der für den gekuppelten Maschinensatz gefährlichen Drehzahlgebiete gekuppelt und beim Abstellen vor Erreichung der für den gekuppelten Maschinensatz gefährlichen Drehzahlgebiete entkuppelt werden, und zwar ohne daß bei gelöster Kupplung die für den entkuppielten Maschinensatz gefährlichen Drehzahlgebiete erreicht werden.
DES78728D 1927-03-09 1927-03-09 Verfahren zur Verhuetung gefaehrlicher Schwingungen beim Anlassen und Auslaufen einer mit einem Generator gekuppelten Mehrzylinder-Brennkraftmaschine Expired DE486378C (de)

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