DE477140C - Photometer - Google Patents

Photometer

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DE477140C
DE477140C DEW78183D DEW0078183D DE477140C DE 477140 C DE477140 C DE 477140C DE W78183 D DEW78183 D DE W78183D DE W0078183 D DEW0078183 D DE W0078183D DE 477140 C DE477140 C DE 477140C
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photometer
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DEW78183D
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J1/00Photometry, e.g. photographic exposure meter
    • G01J1/38Photometry, e.g. photographic exposure meter using wholly visual means
    • G01J1/40Photometry, e.g. photographic exposure meter using wholly visual means using limit or visibility or extinction effect

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)

Description

  • Photometer Die Erfindung an dem Photometer für photographische Zwecke besteht darin, daß Prüfbilder gewählt werden, zu deren Erkennung mehr als o,2 der Sehschärfeneinheit erforderlich ist. Das berücksichtigt den Verlauf der Abhängigkeit der Sehschärfe von der Helligkeit eines Gegenstandes, so daß sich daraus eine größere Meßgenauigkeit ergibt.
  • In Abb. 1 der Zeichnung ist der Verlauf der Sehschärfe s mit Bezug auf den Logarithmus der Helligkeit h aufgetragen (s. H e 1 m -h o 1 t z, Phys. Optik, Verlag Voss, Leipzig-Hamburg 1911, 3. Auflage, Bd. 2, S.35 u-3 11 bis 31¢). Aus ihm ergibt sich, daß die Kurve des Verlaufs aus zwei geradlinigen Zweigen besteht, die ungefähr im Punkte a - 0,3 MK zusammenstoßen. Von diesem Punkte aus, der etwas oberhalb von s - o,2 liegt, steigt die Sehschärfe mit steigernder Helligkeit weit stärker wie vor diesem Punkte. Wählt man also Prüfbilder von so geringer Erkennbarkeit, daß sie schon bei einer rechts von dem Punkte a liegenden Helligkeit verschwinden, so ist die Meßgenauigkeit verhältnismäßig groß, weil in diesem Gebiet geringen Änderungen der Helligkeit starke Änderungen der Sehschärfe entsprechen. Das wird durch die Erfahrung bestätigt, daß sich diejenige Helligkeit recht scharf einstellen läßt, bei der kleine Stäubchen u. dgl. verschwinden, die einem größeren Prüfbild zufällig anhaften. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Abb. 2 zeigt einen Längsschnitt des Photometers, Abb. 3 den verwendeten Graukeil, Abb. ¢ die Scheibe mit den Prüfbildern, Abb.5 in etwa zwanzigfach größerem Maßstab ein Prüfbild und Abb. 6 schematisch die Tafel zur Ablesung der Helligkeiten oder Belichtungszeiten.
  • Das Photometer (Abb.2) besteht aus einem Rohr a und einem darin verschiebbaren und drehbaren Rohr b. Das letztere enthält eine schräg abgeschnittene Augenmuschel c, eine Vergrößerungslinse d und eine Blende e, die den Rand der Linse d abdeckt. In dem Rohr a sind hintereinander befestigt: eine klare Glasscheibe f, eine Scheibe g mit Prüfbildern (Abb.4), ein Stufengraukeil h (Abb. 3), eine blaue Scheibe i, die z. B. aus Gelatine hergestellt ist, und in einiger Entfernung davon eine Mattscheibe k. Alle diese Teile sind in der bei Sehvorrichtungen üblichen Art befestigt und ausgestattet.
  • Der Stufengraukeil h. wird am besten photographisch hergestellt und enthält etwa 2o sektorförmige Stufen. Diese Zahl reicht aus, um einen kleineren Helligkeitsabstanid der Stufen zu erzielen als die Genauigkeit, mit der man einen Graukeil von stetig veränderlicher Helligkeit erfahrungsgemäß einstellen kann. Die Abstufung beeinträchtigt also die Meßgenauigkeit nicht. In der Mitte hat der Graukeil eine Öffnung, die -so groß ist wie der Zahlenkreis, der auf der Scheibe g mit den Prüfbildern hell auf dunkel angebracht ist. Die Zahlen und ihre Abstände entsprechen den Sektoren des Graukeils, so daß der hellste Sektor mit i, der dunkelste mit 2o bezeichnet ist. Jeder Zahl und jedem Sektor des Graukeils entsprechend sind auf der Scheibeg unter sich gleiche Prüfbilder von der Form der Snellenschen Häkchen (Abb. 5) angebracht. Die Prüfbilder sind so groß, daß die U-Hälfte dem Auge unter einem Winkel von höchstens 5o' erscheint, die beiden Teile der G-Hälfte also unter einem Winkel von höchstens 25'.
  • Das Photometer wird benutzt, indem man die Augenmuschel so vor das Auge setzt, daß der kurze Teil sich an der Nasenseite befindet, und das Rohr auf den Aufnahmegegenstand richtet. Durch Verschieben des Röhrchens stellt man die Lupe auf deutliche Sichtbarkeit der Zahlen und Häkchen ein und beobachtet nun, welche Nummer dasjenige Prüfbild besitzt, welches noch eben sichtbar ist, dessen U-Hälfte noch eben deutlich erkennbar ist oder dessen G-Hälfte noch eben deutlich erkeKnbar ist. Die ermittelte Zahl sucht man auf der Tafel (Abb.6) in der senkrechten Spalte TT (für das Verschwinden des Prüfbildes), U (für die Erkennbarkeit der U-Hälfte) oder G (für die Erkennbarkeit der G-Hälfte) auf und findet dann in derselben wagerechten Reihe die gesuchte Helligkeit oder Belichtungszeit unter der Blendennummer, mit der man die Aufnahme ausführen will; die gängigen Blendennummern sind am Kopf der weiteren senkrechten Spalten angegeben. Wie ersichtlich, muß die Messung der dunkelsten Stufen durch das Verschwinden der ganzen Prüfbilder erfolgen. Bei größerer Helligkeit aber ist immer die Erkennbarkeit der Prüfbilder so klein gehalten, daß die Meßgenauigkeit groß wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Photometer mit Prüfbildern, zu deren Erkennung mehr als o,2 der Sehschärfeneinheit erforderlich ist.
DEW78183D 1928-01-15 1928-01-15 Photometer Expired DE477140C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW78183D DE477140C (de) 1928-01-15 1928-01-15 Photometer

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DEW78183D DE477140C (de) 1928-01-15 1928-01-15 Photometer

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DE477140C true DE477140C (de) 1929-06-01

Family

ID=7610520

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DEW78183D Expired DE477140C (de) 1928-01-15 1928-01-15 Photometer

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DE (1) DE477140C (de)

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