DE459196C - Verfahren und Vorrichtung zum Erregen luminiszenter Koerper - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Erregen luminiszenter KoerperInfo
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Erregen luminiszenter Körper. Zur Erregung Itiminiszenter Körper ist es bekanntlich notwendig, daß dieselben Lichtstrahlen ausgesetzt oder z. B. auch durch radioaktive Strahlung beeinflußt worden. Nach Aufhören der Erregung durch Lichtstrahlen sind die luminiszenten Körper fähig, wieder Licht abzugeben, d.h. eine Zeitlang zu leuchten.
- Trotz dieser Eigenschaft haben solche leuchtenden Körper bisher wenig Verwendung gefunden. Der Grund hierfür ist insbesondere in der Erregung der Körper zu suchen, welche, wie oben angedeutet, an ganz bestimmte Verhältnisse und Vorrichtungen gebunden ist.
- Den Gegenstand der Erfindung bildet nun ein Verfahren, nach welchem leuchtende Körper erregt werden können. Es hat sich gezeigt, daß solche Körper auch durch Funken, welche von pyrophoren Körpern (Cereisen) herrühren, beeinflußt und zum Nachleuchten gebracht werdt#n können. Zur Erzeugung pyrophorer Funken können zweckmäßig solche Vorrichtungen verwendet werden, wie sie bereits bei pyrophoren Feuerzeugen, Gasanzündern usw. bekannt sind.
- Vorrichtungen zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung sind in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und es stellt dar Abb. i eine Vorrichtung zur Erregung leuchtender Körper, teils in Ansicht, teils im Schnitt, Abb. 2 eine Aufsicht auf den Gegenstand der Abb. i, Abb. 3 eine Innenansicht einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung, Abb. 4 einen Schnitt durch die Vorrichtung nach Abb. 3 etwa nach der Linie IV-IV, Abb. 5 und 6 eine weitereAusführungsforin in Seitenansicht und Aufsicht, Abb. 7 und 8 eine noch andere Ausführungsform, in Seitenansicht und Aufsicht, Abb. 9 eine Seitenansicht einer noch anderen Ausführung des Erfindungsgegenstandes.
- In einem zweckmäßig schmalen Gehäuse a ist an einer Seite eine Vorrichtung zur Erzeugung pyrophorer Funken, z. B. in Gestalt eines Reibrädchens oder Cerrädchens b, angeordnet, mittels welches von einem in einer Hülse c untergebrachten Cereisen oder Feilstahl d Funken oder, besser gesagt, eine Funkengarbe abgerissen werden kann. Um nun eine solche Funkengarbe zum Erregen liiminiszenter Körper nutzbar zu machen, sind die Seiten des Gehäuses a, aufklappbar eingerichtet, d. h. mit Türen e- versehen, welche an den Innenseiten mit einem leuchtenden Anstrich oder einer leuchtenden Auflage f versehen sind. Wie in Abb. 2 angedeutet, lassen sich die mit der Leuchtmasse versehenen Türen nach Erregung der Leuchtmasse aufklappen und dann unter Abgabe von Licht für die verschiedensten Leuchtzwecke verwenden. Die Abb. 3 und 4 zeigen eine Vorrichtung, bei welcher die Erregung einer mit einer Leucbtmassc f' versehenen Scheibe e' besonders intensiv ist. Zur Erzeugung pyrophorer Funken wird wiederum ein Reibrädchen b' verwendet. Gegen dieses Rcibrädchen werden mehrere Cereisen g unter der Wirkung von Federn li angepreßt. Außerdem ist eine Linse i vorgesehen, durch welche die pyrophoren Lichtstrahlen gesammelt oder zerstreut und auf die Scheibe e' geworfen werden. Diese Scheibe e' kann von Hand gehalten werden oder, wie in strichpunktierten Linicn k angedeutet, mit der Vorrichtung zur Erzeugung der Funken fest verbunden sein.
- Abb. 5 und 6 zeigen eine ähnliche Vorrichtung wie die bisher beschriebenen, jedoch mit dem Unterschied, daß eine Leuchtmasse f' an einer einer Linse i' gegenüberliegenden Seite 1 im Innern des Gehäuses a angebracht ist. Die pyrophoren Flinken werden wieder in bekannter Weise durch ein Reibrädchen erzeugt.
- Eine besonders einfache Vorrichtung zeigen die Abb. 7 und 8. Hier ist eine mit einer Leuchtmasse f... versehene Scheibe e" vorgesehen, welche an einer Flachseite mit einem Handgriff i,;t und an der anderen Flachseite mit einem Cereisen ii a:hsgeriistet ist. Die pyrophoren Funken werden durch Reiben des Cereisens it auf einer geeigneten Reibfläche .erzeugt und wirken dabei gleichzeitig auf die Leuchtmasse f"' ein, so daß diese alsdann zum Beleuchten irgendwelcher Gegenstände benutzt werden kann.
- Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 9 wird wiederum ein Reibrädchen verwendet, welches in einem an der Innenseite mit einer Leuchtmasse fiv versehenen Schirm o angeordnet ist. Zum Halten der Vorrichtung dient ein Handgriff q, welcher gleichzeitig eine Hülse r für einen Cereisenstift aufnimmt. Das Reibrädchen kann durch unmittelbares Angreifen von Hand oder mittels einer strichpunktiert angedeuteten Kurbel s bewegt werden.
- Der Antrieb der Reibrädchen kann selbstverständlich auch auf andere als die beschriebene Art geschehen, so z. B., um eine möglichst schnelle Umdrehung des Reib- oder Cerrädchens und damit eine intensive Erregung zu erreichen, ein Zahnstangenantrieb, ein Vorgelege o. dgl. vorgesehen sein.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Erregen lumini#-zenter Körper, dadurch gekennzeichnet, daß hierzu die Funken oder Funkengarbeii pyrophorer Metalle ' Legierungen oder Verbindungen verwendet werden, welche entstehen, wenn die Metalle usw. mit einem härteren Gegenstand als sie selbst geritzt werden.
- 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe aus einer Vorrichtung zur Erzeugung pyrophorer Funken, z. B. in Form eines Reibrädchens, und einem oder mehreren in der Nähe derselben angeordneten luminiszenten Körpern besteht, welche zweckmäßig als Anstrich oder Auflage auf einen oder mehrere Flachkörper aufgebracht sind. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Leuchtmasse versehenen Flachkörper Teile eines Gehäuses sind und zum Sichtbarmachen aufklappbar oder lichtdurchlässig eingerichtet sind. 4. Vorrichtung nach Anspruch :2'und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung einer besonders intensiven Erregung der Leuchtmasse eine Mehrzahl von funkengebenden Cereisen oder ein Cerrädchen sowie eine Sammel- oder Zerstreuungslinse vorgesehen ist, durch welche die Lichtstrahlen je nach Zweck auf die Leuchtmasse konzentriert oder auf ihr verteilt werden. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe aus einer mit einer Leuchtmasse versehenen Scheibe mit Handgriff und einem an der Leuchtmassenseite angeordneten Cereisen besteht, welches zur Erzeugung von Funken auf einer Reibfläche gerieben wird. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2" dadurch gekennzeichnet ' daß die Leuchtfläche derselben schirmartig ausgebildet, in dem Schirm ein Reibrädchen und zum Halten derselben ein Handgriff vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
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| DE459196C true DE459196C (de) | 1928-05-03 |
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|---|---|---|---|
| DEK100989D Expired DE459196C (de) | 1926-10-05 | 1926-10-05 | Verfahren und Vorrichtung zum Erregen luminiszenter Koerper |
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| DE (1) | DE459196C (de) |
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- 1926-10-05 DE DEK100989D patent/DE459196C/de not_active Expired
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