DE458902C - Elektrischer Hochspannungs-Kondensator, dessen Stapel ganz oder teilweise aus in Reihe geschalteten Abschnitten besteht - Google Patents

Elektrischer Hochspannungs-Kondensator, dessen Stapel ganz oder teilweise aus in Reihe geschalteten Abschnitten besteht

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DE458902C
DE458902C DED45802D DED0045802D DE458902C DE 458902 C DE458902 C DE 458902C DE D45802 D DED45802 D DE D45802D DE D0045802 D DED0045802 D DE D0045802D DE 458902 C DE458902 C DE 458902C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/38Multiple capacitors, i.e. structural combinations of fixed capacitors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Elektrischer Hochspannungs-Kondensator, dessen Stapel ganz oder teilweise aus in Reihe geschalteten Abschnitten besteht. Kondensatoren für besonders große Spannungen werden gewöhnlich derart gebaut, daß ihre Stapel aus mehreren in Reihe geschalteten Abschnitten bestehen, so daß das Dielektrikum innerhalb jedes Abschnittes nur mit einem geeigneten Bruchteil der Gesamtspannung beansprucht wird. Dann besitzen aber die einzelnen Abschnitte verschiedene Potentialdifferenzen gegenüber den benachbarten metallischen Teilen, insbesondere gegenüber dem Gehäuse. Ist z. B. das Gehäuse miteinem Pol des Kondensatorstapels leitend verbunden, so weisen die aufeinanderfolgenden Abschnitte in der Reihenfolge, in weicher sie dem anderen Pol benachbart liegen, immer größere Potentialunterschiede gegenüber dem Gehäuse auf und werden daher in immer größerem Maße von der Gefahr eines Überschlages zum Gehäuse bedroht. Man hat bis jetzt dieser Gefahr in der «leise entgegengewirkt, daß man die am meisten gefährdeten Abschnitte mit besonderen Isolierkörpern, wie röhrenartigen Hülsen u. dgl., umgab. Diese Maßnahme bedingt aber eine gewisse Erschwerung des Kondensatorbaues und der Montage und Demontage. Eine andere -:1Ta.ßnahme zum Schutz von besonders gefährdeten Abschnitten besteht darin, daß man die Wände des Gehäuses schräg ausführt, derart, daß ihr Abstand von verschiedenen Stapelabschnitten mit steigender Spannung derselben wächst. Diese Gehäuseform ist aber oft unvorteilhaft, wenn mehrere Kondensatoren dicht nebeneinander ineiner Batterie in einem engen Raum aufzustellen sind, denn diese von der Form des Quaders abweichende Gestalt bedingt dann eine schlechte Raumausnutzung. Außerdem ist diese Maßnahme nur dann möglich, wenn der Kondensatorstapel (d. h. seine Polachse) vertikal orientiert ist. Diese vertikale Anordnung ist aber weniger zweckmäßig als die horizontale Anordnung des Stapels. Bei der letzteren aber kommt die erwähnte Maßnahme gar nicht in Frage, da sie .erfordern würde, daß nicht nur der Deckel, sondern auch der Boden und zwei gegenüberliegende Wände ausgebaucht gestaltet werden.
  • Nach der Erfindung werden die oben angegebenen Schwierigkeiten dadurch umgangen, daß der Stapel aus einzelnen, in Reihe geschalteten Abschnitten besteht, deren Höhe und Breite in dem Maße abnehmen, wie die Potentialdifferenz gegenüber der leitenden Umgebung, insbesondere gegenüber dem Gehmuse, wächst.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei Abbildungen dargestellt.
  • Abb. i ist ein Schnitt nach i-i der Abb. z. Abb. z ist ein Schnitt nach 2-z der Abb. i. Der Kondensator als Ganzes ist mit i bezeichnet. Er ist zur Erzielung eines bei Kondensatoren an sich bekannten elastischen Druckes von einem Metallband 2 umgeben, das seine Einzelteile zusammenhält, und befindet sich in einem Metallgehäuse 3, das mit Armen ¢ versehen ist, veranittels derer es an eine beliebige Unterlage angeschraubt werden kann.
  • Der Körper des Kondensators besteht aus zwei symmetrischen Hälften. Als Stromanschlüsse dienen das Gehäuse 3 und der Bolzen 5.
  • An den beiden Stirnflächen des Kondensators i befinden sich Platten 6, zwischen denen der Kondensatorkörp.er mit Hilfe des Bandes --z zusammengehalten ist.
  • Die Kondensatorhälften bestehen aus mehrerer- Abschnitten 7a, 7b, 7` mit metall-ennenZwischenplatten 8, und zwar werden die Abschnitte 7 erfindungsgemäß nach der Mitte zu in Höhe und Breite allmählich kleiner. Sie bestehen in bekannter Weise aus Metallfolien f und Glimmerscheibenm. Zwischen den beiden Hälften des Kondensatorkörpers befindet sich ein Zwischenstück 9 von der Form einer zusammengedrückten Metallröhre, das mit dem Bolzen 5 durch einen elastischen Streifen i o verbunden ist. Auch das Zwischenstück 9 ist elastisch, so daß es sich dem Abstand der beiden Kondensatorhälften anpassen kann.
  • Wenn die Abschnitte in Reihe geschaltet werden, wird man die eine Hälfte der Metallfolien f der Abschnitte 7a mit den Metallplatten 6 und die andere Hälfte durch die metallischen Trennplatten 8 mit einer Hälfte der Folien der Abschnitte 7b verbinden. Dme übrigbleibenden Folien f der Teile 7b können zur Hälfte mit den Folien f der Teile 7c verbunden werden; die übrigbleibenden Folien/ dieser äußersten Teile werden mit dem nachgiebigen Zwischenstück g verbunden. Bei dieser Anordnung sind die Abschnitte 7a, 7b, 7c jeder Kondensatorhälfte in Reihe geschaltet, während die beiden Hälften des Kondensators i einander parallel geschaltet sind durch das eine Ende, das an das Gehäuse 3 angeschlossen ist, und durch das andere Ende, das über die nachgiebigen Teile 9 und i o mit dem Bolzen 5 verbunden ist.
  • Die eine Hälfte des Kondensators legt sich direkt gegen die eine Platte 6, während vor der anderen Hälfte: eine Preßplatte i i angeordnet ist, die durch eine Schraube 12 der anderen Platte 6 gegen den Kondensator angedrückt werden kann.
  • Wie erwähnt, werden die Abschnitte 7 nach der Mitte zu kleineT, indem sowohl die Folien f als auch die Glimmerplatten m an Höhe und Breite abnehmen. Diese Anordnung hat zur Folge, daß die Ränder der Folien/ in den Kondensatorteilen 7a, 7b und 7-' einen immer größer werdenden Abstand von den Wandungen des Gehäuses 3 haben und die Isolation gegenüber dem Gehäuse 3 und dem Metallband 2 mit der nach der Mitte zunehmenden Spannungsdifferenz vergrößert wird. Das Gehäuse 3 ist unten offen und mit einem abnehmbaren Deckel 13 versehen, dessen Flansch 14 durch Schrauben 15 angeschraubt ist. Oben hat das Gehäuse eine O,etwas kleinere Öffnung, in der ein Durchführungsisolator 16 angeordnet ist. Dieser ist auf beiden Seiten durch Platten 17 verstärkt. Auf der oberen Öffnung des Gehäuses 3 lies ein Ring 18, der zum Halten und Zentrieren des Durchführungsisolators 16 dient, und zwar unter Vermittlung von Speichen i9, die mit den Schrauben 2o angeschraubt sind.
  • Es empfiehlt sich, zum weiteren Schutz des Kondensators gegen Durchschläge und üb.erschläge diesen noch sicherheitshalber mit einer an sich bekannten Sicherheitsfunkenstrecke zu versehen. Eine für den vorliegenden Kondensator sehr vorteilhafte Konstruktion der Funkenstrecke ist die, welche in Abb. 2 zur Darstellung gebracht ist, wobei der eine Pol der Funkenstrecke durch .eine Glocke 21 gebildet ist, die an dem Stromzuführungsbolzen 5, welcher unten mit der unteren Platte 17 vernietet und durch die obere Platte 17 hindurchgeht, befestigt ist und mit ihrer unteren Kante bis zu einem der einzuhaltenden Durchschlagsspannung entsprechenden Abstand zum Deckel des Gehäuses 3 herabreicht. Der andere Pol der Funkenstrecke wird dann durch die deT unteren Kante der Glocke 21 gegenüberliegenden Teile des Gehäusedeckels gebildet. Wenn trotz der Sicherheitsfunkenstrecke einer der Kondensatorteile durch Entladungen beschädigt werden sollte, kann der ganze Kondensator i nach Entfernen des Bodens 13 leicht herausgenommen und nach Lösen der Schraube »i2 auseinandergenommen werden. Durch die Schrauben 23 werden die übereinanderliegex.den Enden des Bandes 2 mit der Platte 6 wieder verbunden, während die Schrauben 2q. den Kondensator i im Gehäuse 3 festhalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜcIiE: 1. Elektrischer Hochspannungs-Kondensator, dessen Stapel ganz oder teilweise aus in Reihe geschalteten Abschnitten besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe und Breite der Stapelabschnitte mit wachsender Potentialdifferenz gegenüber der leitenden Umgebung, insbesondere gegenüber dem Gehäuse, abnehmen.
  2. 2. Kondensator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sein Stapel aus zwei, parallel geschalteten Hälften besteht, deren. .äußere Enden mit dem Gehäuse als einem Pol und deren innere Enden mit einer leitenden Durchführung als anderem Pol verbunden sind.
  3. 3. Kondensator nach Anspruch i und a, bei welchem der Stapel unter dauerndem, elastischem Druck steht, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck von außen durch Druckplatten und ein darüber mittels Stützschrauben angespanntes Metallband und von innen durch ein nachgiebiges Zwischenstück erzeugt wird. ¢. Kondensator nach Anspruch i oder folgenden, bei welchem der Stapel durch eine Funkenstrecke geschützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Funkenstrecke durch den Ringraum zwischen einer über dem Durchführungsisolator angebrachten Glocke und dem gegenüberliegenden Dekkelteil gebildet ist.
DED45802D 1924-07-10 1924-07-10 Elektrischer Hochspannungs-Kondensator, dessen Stapel ganz oder teilweise aus in Reihe geschalteten Abschnitten besteht Expired DE458902C (de)

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