DE44709C - Selbsttätiges Regulirventil für den Druckwasser-Eintritt und Arretirvorrichtung für das Werkzeug der unter Nr. 37917 patentirten Dampfscheere - Google Patents

Selbsttätiges Regulirventil für den Druckwasser-Eintritt und Arretirvorrichtung für das Werkzeug der unter Nr. 37917 patentirten Dampfscheere

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DE44709C
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DE
Germany
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cylinders
liquid
shears
steam
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT44709D
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English (en)
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kalker werkzeugmaschinenfabrik, l. W. Breuer, Schumacher & Co. in Kalk bei Köln a. Rh
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D15/00Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves
    • B23D15/12Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves characterised by drives or gearings therefor
    • B23D15/14Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves characterised by drives or gearings therefor actuated by fluid or gas pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Beim Schneiden oder Lochen sowohl warmer als kalter Materialien tritt an einer gewissen Stelle des Hubes, ehe solcher ganz vollendet ist, der Moment ein, wo sämmtliche Molecule des abzuschneidenden Querschnittes sich so weit gegen einander verschoben haben, dafs ein Abreifsen erfolgt. Schon eine Weile vorher nimmt die Reaction, welche der schon theilweise getrennte Querschnitt dem beweglichen Scheermesser oder Lochstempel entgegensetzt, ab, bis mit einem plötzlichen Rucke das erwähnte gänzliche Abreifsen stattfindet.
Diesem Vorgange entsprechend, wird eine Vorrichtung mit dem hydraulischen Cylinder in Verbindung gebracht, welche mit abnehmendem Widerstand des zu schneidenden Materials den Wasserzuflufs in derselben allmälig verengt und beim Abreifsen sofort abschliefst.
Es ist dies ein Ventilkörper /, dessen Construction aus der Detailzeichnung, Fig. 5 , ersichtlich ist. Derselbe hat durchgehend cylindrische Form und hat vier symmetrisch angeordnete, vertieft liegende Längsnuthen, welche sich gegen das obere Ende verjüngen. Dieser Ventilkörper / ist mit dem hydraulischen Druckcylinder D fest verbunden; er führt sich in dem unten verengt cylindrisch ausgebohrten Theile (Munde) des feststehenden Kolbens desselben und läfst während des Schneidens durch seine vier Längsnuthen das Druckwasser in den ! Druckcylinder D eintreten.
Sobald infolge des abnehmenden Widerstandes des schon theils durchgeschnittenen Materials die Geschwindigkeit des Druckcylinders D zu wachsen beginnt, wird nun durch die sich nach oben verjüngenden Nuthen des Ventilkörpers / der Wasserzutritt mehr und mehr gehemmt, bis im Moment des Abreifsens der obere, gänzlich cylindrische Theil des Ventilkörpers / in dem unteren, genau entsprechend ausgebohrten Munde des Kolbens anlangt, wodurch alsdann der Wasserzutritt in den Druckcylinder D gänzlich geschlossen wird.
Beim Abscheeren bezw. Lochen von kalten Materialien erfolgt das Abreifsen des zu schneidenden Materials ganz plötzlich, und zwar bedeutend früher, als der Hub vollendet ist.
In diesem Falle entsteht durch die fortgesetzte Druckwirkung im Cylinder D, ehe noch der Ventilkörper Z gänzlich hat schliefsen können, ohne dafs das Schneidwerkzeug irgend einen Widerstand mehr findet, ein gewaltiger Stofs.

Claims (2)

Um diesem zu begegnen, mufs alsdann ein künstlicher Widerstand eingeschaltet werden. Dies geschieht auf folgende Weise: Unter dem Stöfsel E sind zwei Kolben m und m angebracht, welche mittelst Bramah-Dichtung in zwei Cylinder T und T wahrend des Niederganges hineingehen und eine darin befindliche Flüssigkeit durch das enge Rohr η (dessen Querschnitt auch noch mittelst eines Hahnes verändert werden kann) in ein hoch liegendes Reservoir drücken. Erfolgt nun jener Moment des plötzlichen Abreifsens des zu durchschneidenden Materials, so kann die in den Cylindern T und T befindliche Flüssigkeit durch die engen Ausflufsquerschnitte η nicht rasch genug entweichen und ersetzt so den nun fehlenden Widerstand des bereits abgerissenen Materials, wodurch der sonst eintretende Stofs vermieden wird. Am Boden der beiden Cylinder T und T1 welche durch einen Kanal mit einander verbunden sein können, ist ein ferneres weiteres Rohr ο mit nach innen sich öffnender Klappe ρ angebracht, welches im Boden des vorerwähnten Hochreservoirs mündet. Während des Abwärtsganges der beiden Kolben m und m bleibt das Rohr ο durch die Klappe ρ geschlossen. Beim Rückgange dagegen öffnet sich dieselbe, und die durch η nach dem Hochreservoir hinaufgedrückle Flüssigkeit fällt wieder in die beiden Cylinder T und T zurück. Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R ü c η ε : Bei der unter Nr. 37917 patentirten Dampfscheere und Lochmaschine mit Wasserdruckübersetzung:
1. Die selbsttätige Regulirung bis zum Abschlufs (des Druckwasser-Eintrittes in den hydraulischen Druckcylinder), entsprechend dem allmäligen Weichen des abzuschneidenden Materials bis zum gänzlichen Abreifsen desselben, erreicht durch einen mit dem Druckcylinder verbundenen und mit demselben fortschreitenden Ventilkörper /, welcher, je mehr der Schnitt seiner Vollendung sich nähert, immer mehr den Wasserzuflufs verengt und bei Vollendung des Schnittes denselben vollständig abschliefst.
2. Zum Zwecke der Arretirung des Werkzeuges ohne Stofs, im Momente des Abreifsens des zu schneidenden Materials, die Einschaltung eines künstlichen Widerstandes durch die mit dem Stöfsel der Maschine fest verbundenen Kolben m und m, welche in zwei Cylindern T und T die darin befindliche Flüssigkeit durch ein enges Rohr η hinwegdrücken, welcher Widerstand sofort entsteht, sobald die Geschwindigkeit des Werkzeuges beim Abreifsen des Materials in hohem Mafse wächst und die Flüssigkeit nicht dementsprechend rasch genug entweichen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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