DE4426512C2 - Durchbiegungseinstellwalze - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Durchbiegungseinstellwalze gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1, die beispielsweise in Preß- oder Glättwerken zur Behandlung von
Faserstoffbahnen Anwendung findet.
Derartige Walzen sind bereits bekannt, wobei der Druck des hydraulischen
Druckmittels den Stützelementen über Vorrichtungen individuell beeinflußt zugeführt
wird, die sich meist außerhalb der Walze befinden. Allein der Querschnitt der Walze
bzw. des Walzenträgers begrenzt die Anzahl der Zuleitungen und damit auch die Anzahl
der unabhängig voneinander steuerbaren Druckzonen der Walze.
Aus diesem Grund wird in der DE-PS 27 36 656 eine Lösung vorgeschlagen, bei der die
an die Zuleitung angeschlossenen und den Stützelementen zugeordneten Druckregler in
eine Bohrung des Trägers der Walze einschiebbar sind. Dabei werden die Druckregler
hydraulisch in Richtung der Anschlußbohrung des jeweiligen Stützelementes gepreßt, so
daß eine abgedichtete Verbindung zwischen der Zuleitung und der Anschlußbohrung über
den Druckregler vorhanden ist. Diese Vorrichtungen sind allerdings in der Fertigung zu
aufwendig.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Durchbiegungseinstellwalze zu
schaffen, deren Vorrichtung zur individuellen Drucksteuerung des den Stützelementen
zu geführten Druckmittels einfach aufgebaut und in der Durchbiegungseinstellwalze
unterbringbar ist.
Erfindungsgemäß wurde die Aufgabe durch die im Anspruch 1 beschriebene Vorrichtung
gelöst, wobei die Unteransprüche besondere Ausführungsformen darstellen.
Dadurch, daß jeder der radial zu den Stützelementen verlaufenden Bohrungen jeweils
ein steuerbares, den Durchfluß des Druckmittels beeinflussendes, in der axial
verlaufenden und mit Druckmittel gefüllten Bohrung des Trägers einschiebbar
angeordnetes Drosselelement zugeordnet ist, entfallen die Abdichtprobleme zwischen
dem Druckregler und der Innenseite der axialen Bohrung, wie beispielsweise in der
DE-PS 27 36 656 vorhanden, so daß dafür ein Drosselelement mit einem relativ
schwachen Spannelement vorgesehen ist. Außerdem führen geringfügig undichte Stellen
nicht zu einem Druckverlust bei dem betreffenden Stützelement sondern zu einem
geringen, ständig vorhandenen Druck in dem Druckraum des Stützelementes, was in
bestimmten Grenzen unschädlich, eventuell sogar wünschenswert ist. In letzterem Fall
wird man eine Mindestleckage durch den Querschnitt des jeweiligen Verbindungsspaltes
konstruktiv festlegen.
Da die Drosselelemente derart ausgebildet sind und mindestens über ein Spannelement
gegen die Innenseite der axialen Bohrung gedrückt werden, daß zumindest ein
Verbindungsspalt für das Druckmittel zwischen jeder radialen und der axialen Bohrung
vorhanden oder über in der axialen Bohrung angeordnete Elemente schaffbar ist und
zumindest der Querschnitt eines Verbindungsspaltes zur Steuerung der Durchflußmenge
des Druckmittels jedes Drosselelementes über diese oder andere ebenfalls in der axialen
Bohrung vorhandene Elemente steuerbar ist, ist ein relativ einfacher Gesamtaufbau der
Vorrichtung gegeben.
Wesentlich ist dabei, daß der Träger mit seiner axial verlaufenden Bohrung
integrierter Bestandteil der individuell einstellbaren Drosselvorrichtung ist, wobei der
Abstand des Drosselelementes von der axialen Bohrung zur Variation des Querschnittes
des Verbindungsspaltes zwischen der axialen und der radialen Bohrung verändert
werden kann. Außerdem sorgt der vom Druckmittel ausgehende Innendruck in der
axialen Bohrung selbst für das Andrücken des Drosselelementes, so daß ein relativ
schwaches Spannelement genügt. Bei allen Betrachtungen wird natürlich vorausgesetzt,
daß die Mündung der radialen Bohrung vom Drosselelement überdeckt wird.
Als Spannelement reicht hierbei ein eine leichte Vorspannung bewirkendes
Federelement aus, denn neben der bereits erwähnten geringen Anpreßkraft sind hier
auch keine besonderen Vorrichtungen erforderlich, die eine schnelle Druckentlastung
bezüglich der Druckräume der Stützelemente ermöglichen. Sollte im Fall der
Schnellentlastung der Stützelemente der von dem Spannelement sowie dem Druckmittel
in der axialen Bohrung ausgehende und auf das Drosselelement zur Innenseite der
axialen Bohrung gerichtete Anpreßdruck geringer sein als der entgegengerichtete Druck
des Druckmittels in der radialen Bohrung, so führt dies zum Abheben des
Drosselelementes von der Innenseite der axialen Bohrung und damit zum Abfließen des
Druckmittels aus der radialen in die axiale Bohrung bis zum Gleichgewicht der Drücke.
Damit der Querschnitt der Verbindungen zwischen der radialen und der axialen Bohrung
auf das beabsichtigte Maß beschränkt bleibt, sollten die Drosselelemente zumindest
bezüglich einer Richtungskomponente in Richtung der Mündungen der radial
verlaufenden Bohrungen über die Spannelemente gegen die Innenseite der axial
verlaufenden Bohrung gedrückt werden.
Für die Herausziehbarkeit der Drosselelemente ist es vorteilhaft, wenn die
Drosselelemente axial miteinander verbunden sind. Dies kann über ein sich in der axial
verlaufenden Bohrung des Trägers erstreckendes und einschiebbares Trägerelement
erfolgen.
Die Durchflußmenge des Druckmittels bezüglich der einzelnen Verbindungsspalte wird
vorzugsweise über Elemente beeinflußt, die über zumindest je eine Steuerleitung mit
einer außerhalb der Durchbiegungseinstellwalze angeordneten Steuereinheit verbunden
sind. Diese Elemente sind insbesondere als elektrische oder hydraulische Stellglieder
und die dazugehörigen Steuerleitungen dementsprechend als elektrische oder
hydraulische Leitungen ausgebildet. Es kann dabei von Vorteil sein, wenn bei Ausfall der
Energieversorgung die Position der Stellglieder beibehalten wird.
Nachfolgend soll die Erfindung an fünf Ausführungsbeispielen näher erläutert werden,
wobei die Richtungsangaben axial und radial immer in Bezug auf die
Durchbiegungseinstellwalze zu sehen sind. In der beigefügten Zeichnung zeigen die
Fig. 1 bis 5 einen Querschnitt durch eine Durchbiegungseinstellwalze mit jeweils
einer anderen Ausführungsform des Drosselelementes 6 und die Fig. 6 und 7 einen
Teilschnitt des Mündungsbereiches der radialen 5 in die axiale Bohrung 4.
In allen Ausführungsbeispielen besitzt die Durchbiegungseinstellwalze einen
feststehenden Träger 1 und einen um diesen drehbaren Walzenmantel 2, welcher auf
hydraulischen Stützelementen 3 abgestützt ist, die über eine gemeinsame axial im
Träger 1 verlaufende Bohrung 4 sowie über jeweils eine darin mündende, jedem
Stützelement 3 zugeordnete und radial verlaufende Bohrung 5 mit hydraulischem
Druckmittel versorgt werden. Um hierbei einen hydraulischen Druckaufbau zu
ermöglichen, muß für einen gedrosselten Ablauf des Druckmittels aus dem
hydraulischen Druckraum des Stützelementes 3 gesorgt werden. Dies kann über
zumindest eine beispielsweise direkt in den Walzenmantelinnenraum oder zu
hydrostatischen Lagertaschen des Stützelementes 3 führende, gedrosselte Leitung
erfolgen.
Des weiteren ist jeder der radial verlaufenden Bohrungen 5 jeweils ein steuerbares, die
Durchflußmenge pro Zeiteinheit beeinflussendes und in der axialen Bohrung 4 des
Trägers 1 einschiebbar angeordnetes Drosselelement 6 zugeordnet. Diese
Drosselelemente 6 erstrecken sich über einen Teil der Innenseite der axialen Bohrung 4
und sind bezüglich der berührenden Seite der Form der Innenseite der axialen Bohrung
4 weitestgehend angepaßt. Über jeweils mindestens ein als Spiralfeder ausgebildetes
Spannelement 7 werden die Drosselelemente 6 in Richtung der Mündungen der radialen
Bohrungen 5 gegen die Innenseite der axialen Bohrung 4 gedrückt.
Die eine Vorspannung bewirkenden Spiralfedern stützen sich dabei an einem sich in der
axial verlaufenden Bohrung 4 des Trägers 1 erstreckenden und einschiebbaren
Trägerelement 11 ab. Dieses Trägerelement 11 befindet sich etwa gegenüber den
radialen Bohrungen 5 an der Innenseite der axialen Bohrung 4 und dient gleichzeitig
dazu, die Drosselelemente 6 axial miteinander zu verbinden. Die Verbindung ist
allerdings so realisiert, daß eine radiale Bewegbarkeit zwischen jedem Drosselelement
6 und dem Trägerelement 11 gewährleistet ist, was über bekannte Führungen
problemlos realisierbar ist. Somit wird nicht nur der bereits erwähnte schnelle
Druckausgleich von der radialen 5 in Richtung der axialen 4 Bohrung sondern auch die
Einschiebbarkeit der Drosselelemente 6 in die axiale Bohrung 4 ermöglicht. Die
Durchflußmenge des Druckmittels pro Zeiteinheit wird über Elemente 9 oder 10 jedes
Drosselelementes beeinflußt, wobei diese Elemente 9 oder 10 in den gezeigten Fällen
über mindestens eine hydraulische oder elektrische Steuerleitung 12 mit einer
außerhalb der Durchbiegungseinstellwalze angeordneten Steuereinheit verbunden und
als hydraulische oder elektrische Stellglieder ausgebildet sind.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel wird das Drosselelement 6 über ein
Element 9 in Form einer zwischen dem Drosselelement 6 und der Innenseite der axialen
Bohrung 4 angeordneten Feder zumindest einseitig gegen die Kraft des Spannelementes 7
von der Innenseite der axialen Bohrung 4 zur Schaffung eines Verbindungsspaltes 8 für
das Druckmittel zwischen der radialen 5 und der axialen Bohrung 4 abgehoben. Auf der
diesem Element 9 ungefähr radial gegenüberliegenden Seite des Drosselelementes 6
greift ein anderes, den Querschnitt des Verbindungsspaltes 8 dieses Drosselelementes 6
beeinflussendes Element 10 an. Dieses Element 10 ist als hydraulisches Stellglied
ausgeführt und über eine hydraulische Steuerleitung 12 mit der Steuereinheit
verbunden, wobei dieses Stellglied über den hydraulischen Druck in der Steuerleitung
12 einstellbar gegen die Kraft des Elementes 9 wirkt und somit den Querschnitt des
Verbindungsspaltes 8 steuerbar verändert.
In den Fig. 2 und 3 ist eine andere Ausbildung der Erfindung zu sehen, bei der das
Drosselelement 6 über ein Element 9 in Form eines Gewindebolzens, der radial in einer
Gewindebohrung des Drosselelementes 6 geführt ist, zumindest einseitig gegen die Kraft
des Spannelementes 7 von der Innenseite der axialen Bohrung 4 zur Schaffung und
Querschnittsbeeinflussung eines Verbindungsspaltes 8 für das Druckmittel zwischen der
radialen 5 und der axialen Bohrung 4 steuerbar abgehoben wird.
Die Schaffung bzw. Veränderung des Abstandes zwischen dem Drosselelement 6 und der
Innenseite der axialen Bohrung 4 erfolgt gemäß Fig. 3 dabei durch Drehung des
Gewindebolzens, wobei sich die Entfernung zwischen dem Drosselelement 6 und dem sich
an der Innenseite der axialen Bohrung 4 abstützenden Ende des Gewindebolzens je nach
Drehrichtung verändert. Die Drehung wird über einen mit dem Gewindebolzen
gekoppelten Motor bewirkt. Dieser Motor ist am Drosselelement 6 fixiert, vorzugsweise
als elektrischer Stellmotor ausgeführt und über eine elektrische Leitung mit der
Steuereinheit verbunden. Die Kopplung zwischen dem Gewindebolzen und dem Motor läßt
dabei eine radiale Verschiebung des Gewindebolzens bezüglich des Motors zu.
Der Querschnitt des Verbindungsspaltes 8 wird in dem Beispiel gemäß Fig. 2 ebenfalls
über einen Gewindebolzen verändert. Dieser Gewindebolzen befindet sich zum einen in
einer radialen Bohrung des Drosselelementes 6 und ist auf der anderen Seite fest mit
einem Motor verbunden, der wiederum am Trägerelement 11 fixiert ist. Je nach
Drehrichtung des Motors wird folglich das Drosselelement 6 zum Trägerelement 11
hingezogen oder zur Innenseite der axialen Bohrung 4 bewegt. Auch hier ist der Motor
als elektrischer Stellmotor ausgeführt, der mit der Steuereinheit über zumindest eine
elektrische Leitung verbunden ist. Die Gewindebohrung sollte versetzt bezüglich der
radialen Bohrung 5 angeordnet sein, damit das Drosselelement 6 bei einem ausreichend
großen Druck in der radialen Bohrung 5 von der Innenseite der axialen Bohrung 4
zumindest einseitig abheben kann und somit durch Umkehr der Flußrichtung ein
Druckausgleich möglich wird.
Entsprechend dem Beispiel in Fig. 3 wäre es natürlich bei einer weiteren nicht
dargestellten Variante auch möglich, daß sich der Gewindebolzen an der Innenseite der
axialen Bohrung 4 zur Veränderung des Verbindungsspaltes 8 abstützt, wobei auch hier
die Kopplung zwischen dem Gewindebolzen und dem Motor eine Verschiebung des
Gewindebolzens bezüglich des Motors zuläßt. Im Unterschied zu Fig. 3 wäre hierbei
aber der Motor am Trägerelement 11 befestigt.
Bei den beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung kann zwischen der axialen 4
und der radialen Bohrung 5 bereits ein Verbindungsspalt 8 vorhanden sein, was
beispielsweise durch eine Aussparung am Drosselelement 6 an der zur Innenseite der
axialen Bohrung 4 zugewandten Seite des Drosselelementes 6 erreicht wird. Dieser
Verbindungsspalt 8 sorgt somit für einen minimal am Stützelement 3 anliegenden Druck
und kann über den Querschnitt beeinflussende Elemente 9 verändert werden. Es ist
natürlich auch möglich, über diese Elemente 9 überhaupt erst einen Verbindungsspalt 8
zu bilden und zu verändern.
Fig. 4 zeigt eine weitere Lösungsform, wobei hier das Drosselelement 6 über zwei als
Spiralfedern ausgebildete Spannelemente 7 etwa in Richtung der Mündung der radialen
Bohrung 5 gegen die Innenseite der axialen Bohrung 4 gedrückt wird. Die Spiralfedern
stützen sich dabei am Trägerelement 11 ab.
Die Schaffung und Veränderung des Abstandes zwischen dem Drosselelement 6 und der
Innenseite der axialen Bohrung 4 wird dabei derart realisiert, daß das den Querschnitt
des Verbindungsspaltes 8 beeinflussende Element 9 als Zylinder-Kolben-Vorrichtung
ausgebildet ist, die am Drosselelement 6 befestigt ist. Über den sich am Druckraum der
Zylinder-Kolben-Vorrichtung und an der Innenseite der axialen Bohrung 4 abstützenden
Kolben kann somit der Abstand zwischen dem Drosselelement 6 und der Innenseite der
axialen Bohrung 4 und damit auch den Querschnitt des Verbindungsspaltes 8 zur
radialen Bohrung 8 bestimmt werden. Zum Druckraum der
Zylinder-Kolben-Vorrichtung führt eine hydraulische Steuerleitung 12.
Das in Fig. 5 dargestellte Ausführungsbeispiel weicht etwas von dem bisher
behandelten ab, da hier das Drosselelement 6 auch noch in Umfangsrichtung der axialen
Bohrung 4 bewegbar ist, was beispielsweise durch eine entsprechende Rollenlagerung
auf dem Spannelement 7 problemlos möglich ist. Das Drosselelement 6 bildet mit der
Innenseite der axialen Bohrung 4 einen Verbindungsspalt 8, dessen Querschnitt von
einer Eintrittsseite aus in Umfangsrichtung stetig abnimmt, so daß der bezüglich der
radialen Bohrung 5 wirksame, minimale Querschnitt des Verbindungsspalts 8 über eine
von einem Element 9 herbeigeführte Bewegung des Drosselelementes 6 in
Umfangsrichtung veränderbar ist. Als Element 9 empfiehlt es sich hierbei ein am
Träger 1 befestigter Stellmotor, der über einen Schwenkhebel derart mit dem
Drosselelement 6 verbunden ist, daß ein Kippen bzw. Abheben des Drosselelementes 6
von der Innenseite der axialen Bohrung 4 zum Druckausgleich von der radialen Bohrung
5 ausgehend möglich ist. Die Ausgangsstellung des Elementes 9, d. h. ein weitestgehend
geschlossener Verbindungsspalt 8 kann bei Ausfall des Elementes 9 über ein auf den
Schwenkhebel wirkendes Federelement gewährleistet werden. Es ist jedoch, falls kein
Federelement vorhanden ist, genauso gut möglich, daß die zuletzt eingestellte Position
beibehalten wird.
Die Steuerleitungen 12 können, wie in den Figuren angedeutet, in dem Trägerelement
11 oder aber auch frei im Zwischenraum verlaufen.
Um einen Druckausgleich zwischen der radialen 5 und der axialen 4 Bohrung bei sehr
genauer Passung zwischen dem Drosselelement 6 und der axialen Bohrung 4 von der
radialen Bohrung 5 ausgehend zu erleichtern, ist es von Vorteil, wenn insbesondere die
gegen diese Innenseite gedrückte Seite des Drosselelementes 6 ein Profil 14 gemäß
Fig. 6 besitzt. Aus dem gleichen Grund können die Mündungsbereiche der radialen
Bohrungen 5 jeweils als Erhebungen gegenüber der Innenseite der axialen Bohrung 4
ausgebildet sein. Fig. 7 zeigt hierzu eine beispielhafte Ausführung, bei der, um die
Herstellung des Trägers 1 einfach zu halten, die radiale Bohrung 5 mit einem
Mündungselement 13 versehen ist, welches sich zumindest geringfügig über die
Innenseite der axialen Bohrung 4 erhebt und somit das Drosselelement 6 von der
Innenseite der axialen Bohrung 4 distanziert. Das Mündungselement 13 kann
beispielsweise in die radiale Bohrung 5 geschraubt oder geklebt werden.
Die Erhebungen in Fig. 6 und 7 sind stark übertrieben dargestellt und entsprechen in
der Praxis oft nur wenigen 1/1000 mm.
Wesentlich ist, daß bei allen Beispielen die Innenseite der axialen Bohrung 4 zur
Bildung der drosselbaren Verbindungsspalte 8 benutzt wurde, also der Träger 1 selbst
Teil des Drosselventils ist.
Claims (9)
1. Durchbiegungseinstellwalze mit einem feststehenden Träger (1) und einem um
diesen drehbaren Walzenmantel (2), welcher auf hydraulischen Stützelementen
(3) abgestützt ist, die über eine gemeinsame axial im Träger (1) verlaufende
Bohrung (4) sowie über darin mündende, jedem Stützelement (3) oder Gruppen
davon zugeordnete und im wesentlichen radial verlaufende Bohrungen (5) mit
hydraulischem Druckmittel versorgt werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der radial verlaufenden Bohrungen (5) jeweils ein steuerbares, den
Durchfluß des Druckmittels beeinflussendes und in der axial verlaufenden
Bohrung (4) des Trägers (1) einschiebbar angeordnetes Drosselelement (6)
zugeordnet ist, wobei die Drosselelemente (6) derart gestaltet sind und über
mindestens je ein Spannelement (7) gegen die Innenseite der axial verlaufenden
Bohrung (4) gedrückt werden, daß zumindest ein Verbindungsspalt (8) für das
Druckmittel zwischen jeder radial (5) und der axial (4) verlaufenden Bohrung
vorhanden oder über in der axial verlaufenden Bohrung (4) angeordnete Elemente
(9) schaffbar ist und zumindest der Querschnitt eines Verbindungsspaltes (8)
zwischen Drosselelement (6) und axialer Bohrung (4) über diese (9) oder andere
(10) ebenfalls in der axial verlaufenden Bohrung (4) vorhandene Elemente
steuerbar ist.
2. Durchbiegungseinstellwalze nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drosselelemente (6) zumindest bezüglich einer Richtungskomponente in
Richtung der Mündungen der radial verlaufenden Bohrungen (5) über die
Spannelemente (7) gegen die Innenseite der axial verlaufenden Bohrungen (4)
gedrückt werden.
3. Durchbiegungseinstellwalze nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Spannelement (7) als ein eine Vorspannung bewirkendes Federelement
ausgebildet ist.
4. Durchbiegungseinstellwalze nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drosselelemente (6) zumindest axial miteinander verbunden sind.
5. Durchbiegungseinstellwalze nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drosselelemente (6) über ein sich in der axial verlaufenden Bohrung (4)
des Trägers (1) erstreckendes und einschiebbares Trägerelement (11) mittelbar
verbunden sind.
6. Durchbiegungseinstellwalze nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die den Querschnitt des Verbindungsspaltes (8) beeinflussenden Elemente (9
oder 10) jedes Drosselelementes (6) über zumindest eine Steuerleitung (12) mit
einer außerhalb der Durchbiegungseinstellwalze angeordneten Steuereinheit
verbunden sind.
7. Durchbiegungseinstellwalze nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die den Querschnitt des Verbindungsspaltes (8) beeinflussenden Elemente (9
oder 10) jedes Drosselelementes (6) als elektrisches oder hydraulisches
Stellglied und die Steuerleitungen (12) als elektrische oder hydraulische
Leitungen ausgebildet sind.
8. Durchbiegungseinstellwalze nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die gegen die Innenseite der axial verlaufenden Bohrung (4) des Trägers (1)
gedrückte Seite des Drosselelementes (6) ein Profil (14) aufweist.
9. Durchbiegungseinstellwalze nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mündungsbereiche der radialen Bohrungen (5) jeweils als Erhebungen
gegenüber der Innenseite der axialen Bohrung (4) ausgebildet sind.
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