DE4424460C2 - Hydrozyklon - Google Patents
HydrozyklonInfo
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Description
Die Erfindung geht gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 von
einem Hydrozyklon aus. Hierzu ist es bekannt (siehe Prospekt
der Firma AKW Apparate und Verfahren GmbH "Entstehung,
Development" Seite 4), aus einem Kunststoff, wie Polyure
than, bestehende Hydrozyklonteile mittels zweier Schellen zu
verbinden und zugleich auch für die Dichtung zu sorgen,
wobei diese Schellen von der Seite her über im Querschnitt
konisch geformte Schultern der zu verbindenden Hydrozyklon
teilenden gelegt und miteinander verschraubt wurden. Hier
durch wurden die einander gegenüberliegenden Stirnflächen
der Schultern an ihren Randbereichen aneinander gedrückt.
Durch die Erfordernisse der Schellen und ihrer Verschraub
mittel entstanden entsprechende Fertigungskosten. Hinzu kam,
daß eine wirksame Dichtfläche nur in einem ringzylindrischen
Randbereich der Stirnflächen gebildet wurde, während der
innerhalb dieses Randbereiches liegende Teil der Dichtflä
chen von der unter Druck stehenden, zu verarbeitenden Sus
pension ausgewaschen wird und dadurch Abstände gebildet
wurden, insbesondere bei größeren Drücken.
Die US-PS 4 793 925 zeigt bei einem aus mehreren Teilen
zusammengesetzten Hydrozyklon einen oberen Teil mit zwei
nach unten ragenden Bunden und einem unteren Teil mit einem
nach oben ragenden Bund. Der letztgenannte Bund ist in eine
zwischen den beiden erstgenannten Bunden vorhandene Ringnut
einschraubbar und zwar mit einem Außengewinde, das zu einem
Innengewinde eines dieser beiden Bunde paßt. Dieser Anord
nung fehlt es an der für den Hydrozyklonbetrieb gewünschten
robusten Ausgestaltung. Auch ist die Herstellung der vorge
nannten Bunde und deren Ineinandergreifen mit relativ hohen
Fertigungskosten verbunden. Zur Herstellung der Dichtung ist
ein umlaufender Bund eines zusätzlichen Bauteiles, nämlich
eines Einsatzes, vorgesehen. Dieser Einsatz befindet sich an
der Innenseite des konischen Teiles des Hydrozyklons. Er
besteht aus einem nachgiebigen Material, während die übrigen
Bauteile des Hydrozyklons aus einem starren Kunststoff
hergestellt sind und den Bund des Einsatzes zwischen sich
zur Herstellung einer Abdichtung pressen. Das Herstellen und
der Einbau eines solchen Einsatzes verlangt weitere Kosten.
Darüber hinaus kann die mit ihm gebildete Dichtung leicht
undicht werden, da sie durch das Anliegen eines äußeren
Bundes des einen Hydrozyklonteiles an einem Abschnitt des
anderen Hydrozyklonteiles überbestimmt ist. Sobald nämlich
die letztgenannten harten Teile aneinanderliegen besteht
keine Möglichkeit mehr für ein weiteres, u. U. aber für die
Erzielung einer einwandfreien Dichtwirkung notwendiges
Zusammendrücken des Bundes des Einsatzes. Schließlich ist
ein solcher Einsatz ein ausgesprochener Verschleißteil, der
häufig ausgewechselt werden muß.
Beim Gegenstand von GB 782 799 sind miteinander zu verbin
dende Teile eines Hydrozyklons durch ein ringförmiges und
sie umgebendes Teil, einen sogenannten Kupplungskragen,
zusammengehalten. Dies weicht signifikant vom Gegenstand der
vorliegenden Erfindung ab.
Die Aufgaben- bzw. Problemstellung der Erfindung liegt
demgegenüber darin, bei einem Hydrozyklon gemäß dem Oberbe
griff des Anspruches 1 sowohl für eine Reduzierung der
Herstellungskosten als zugleich auch für eine Verbesserung
der Dichtwirkung zu sorgen.
Die Lösung dieser Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen
Hydrozyklon erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des
Anspruches 1 angegebenen Merkmale erreicht. Hiermit werden
mehrere Vorteile erreicht. Zunächst werden die Herstellungs
kosten gegenüber dem eingangs erläuterten Stand der Technik
erheblich gesenkt, da die gesondert zu fertigenden und auch
umständlich zu montierenden Schellen und deren Verschraub
mittel entfallen. Insbesondere ergeben sich geringere For
menkosten. Das gleiche gilt gegenüber der erläuterten und
relativ aufwendigen Ausgestaltung des Hydrozyklons nach
US-PS 4 793 925. Auch zeichnet sich der Gegenstand der
Erfindung demgegenüber durch eine größere Robustheit aus.
Der mit dem Gewinde versehene Stutzen und die ein Gewinde
tragende Ausnehmung sind mit dem Anfertigen der Hydrozyklon
teile aus einem elastischen Kunststoff, bevorzugt einem Pol
yurethan, in einem Arbeitsgang (z. B. Gießen) herstellbar.
Indem unmittelbar aneinander anliegende Flächen der zu
verbindenden Hydrozyklonteile eine vollflächige Anlage
bilden und der die Hydrozyklonteile bildende Kunststoff eine
Elastizität aufweist, wird eine einwandfreie Abdichtung
zwischen den o.g. Flächen erreicht.
Insbesondere ist es von Bedeutung,
daß die Verwendung eines weiteren Bauteiles, nämlich des
Einsatzes gemäß dieser Literaturstelle entfällt. Vielmehr
wird mit dem Verschrauben der beiden Hydrozyklonteile
zwangsläufig zwischen deren o.g. Flächen die erforderliche
Dichtung geschaffen und fest gehalten. Die erwähnte Elasti
zität des Kunststoffes der Hydrozyklonteile soll also zumin
dest so groß sein, daß die Stirnfläche des Stutzens und die
Widerlagerfläche der Ausnehmung zu der o.g. flächigen,
dichtenden Anlage kommen, sobald sie mit dem Einschrauben
des Stutzens in die Ausnehmung unter entsprechend großem
Druck aneinander gepreßt werden. Diese Dichtwirkung wird
nicht durch den Druck der innerhalb des Hydrozyklons durch
laufenden Suspension beeinträchtigt. Da die Dichtung allein
durch das Anliegen der Stirnfläche des Stutzens an der
Widerlagerfläche der Ausnehmung erzielt wird, ist es vor
teilhafterweise nicht erforderlich, daß man die Stirnflächen
der Schultern der beiden Hydrozyklonteile für die Dichtung
benötigt. D.h. diese Stirnflächen müssen nicht mit Dichtwir
kung aneinander liegen. Die zum Stand der Technik erläu
terten nachteiligen Auswaschungen werden vermieden. Die
Hydrozyklonteile nach der Erfindung können bevorzugt aus
einem leicht elastischen Polyurethan mit einer Shore-Härte
von etwa 40-95 A bestehen (Ansprüche 2 und 3).
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, den
Hydrozyklon, bei dem die zu verbindenden Hydrozyklonteile an
ihren miteinander zu verbindenden Enden flanschartige Schul
tern aufweisen, deren Stirnflächen bei miteinander verbunde
nen Hydrozyklonteilen einander gegenüberliegen derart auszu
gestalten, daß diese Stirnflächen der Schultern zusammenwir
kende Rastmittel aufweisen, die bei verbundenen Hydrozyklon
teilen rastend ineinander greifen und die Schultern an einer
Relativverdrehung zueinander in der Ebene der Stirnflächen
hindern, wobei das Material der Rastmittel eine gewisse
Eigenelastizität hat (Anspruch 4). Hiermit ist vermieden,
daß die Schraubverbindung zweier miteinander gemäß Anspruch
1 verbundener Hydrozyklonteile sich im Verlauf des Betriebs
lockert. Dies könnte durch Schwingungen der Hydrozyklonteile
aufgrund der sie durchfließenden Suspension geschehen. Eine
solche, ungewollte Relativverdrehung wird durch das Inein
andergreifen der vorgenannten Rastmittel verhindert. Während
beim Stand der Technik diesen Stirnflächen der Schultern die
Funktion einer Dichtung zugewiesen wurde, erfolgt die Dicht
funktion gemäß Anspruch 1 durch die Stirnfläche des Stutzens
in Verbindung mit einer Widerlagerfläche der Ausnehmung.
Somit stehen die Stirnflächen der Schultern zur vorgenannten
Verdrehsicherung zur Verfügung. In fertigungstechnischer
Hinsicht besteht hierzu der Vorteil, daß die Rastmittel mit
dem Gießen der Hydrozyklonteile mit gegossen werden können,
so daß - abgesehen von geringen zusätzlichen Formkosten -
keine zusätzlichen Herstellungskosten für eine solche Ver
drehsicherung anfallen, da die Hydrozyklonteile aus einem
zumindest leicht elastischen Werkstoff bestehen (siehe
oben). Alternativ können die Rastmittel ihre Elastizität
gemäß der Lehre des Anspruches 6 erhalten. Auch dies ist
fertigungstechnisch mit einem geringen Aufwand möglich. Eine
solche Scheibe kann auf die Stirnfläche der entsprechenden
Schulter aufgeklebt werden.
Die Merkmale des Anspruches 8 sind dann von Vorteil, wenn
einerseits die Anforderung einer gewissen Elastizität an das
Material der Hydrozyklonteile besteht und andererseits aber
ein Nachgeben der ineinandergreifenden Gewindegänge des
Stutzens und der Ausnehmung beim Ende des Einschraubvorgan
ges vermieden werden soll. Ein solches Nachgeben kann näm
lich im Extremfall dazu führen, daß bei entsprechender
Schraubkraft die Gewindegänge entgegen der Schraubrichtung
um eine Gewindeganghöhe sich zueinander verlagern. Als
Alternative zu der vorstehend erläuterten Ausführungsform
der Erfindung sind die Merkmale des Anspruches 13 vorgese
hen, bevorzugt in der Ausführung gemäß Anspruch 14.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren
Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der dazugehörigen Zeichnung
erläutert.
In der im wesentlichen schematischen Zeichnung
zeigt:
Fig. 1 ein aus mehreren Hydrozyklonteilen zusammenge
setzter Hydrozyklon in der Seitenansicht,
Fig. 2 in einem demgegenüber vergrößerten Maßstab
eine der Verbindungsstellen zweier Hydrozy
klonteile im Längsschnitt und noch nicht
miteinander verbunden,
Fig. 3 die Verbindungsstelle gemäß Fig. 2, ebenfalls
im Schnitt, bei miteinander verschraubten
Hydrozyklonteilen,
Fig. 4 eine Ansicht auf eine der Stirnflächen in
Richtung der Pfeile IV in Fig. 2,
Fig. 5 eine Draufsicht auf den obersten Hydrozyklon
teil in der Fig. 1 und zwar gemäß der Linie
V-V in Fig. 7,
Fig. 6 einen Schnitt gemäß der Linie VI-VI in Fig. 7,
Fig. 7 einen Schnitt gem. der Linie VII-VII in Fig. 5.
Der in Fig. 1 allgemein mit 1 bezifferte Hydrozyklon besteht
in diesem Beispiel aus drei miteinander verbundenen Hydrozy
klonteilen 2, 3, 4 und 5, die aus einem zumindest leicht
elastischen Kunststoff bestehen, bevorzugt aus einem Poly
urethan gegossen sind. Die Mittel zu ihrer lösbaren Verbin
dung miteinander und zugleich Abdichtung in den Verbindungs
bereichen 6 sind näher in den Fig. 2-4 dargestellt und
nachfolgend erläutert. Dabei sei als Beispiel angenommen,
daß es sich um die Verbindung 6 zwischen den Hydrozyklontei
len 2, 3 handelt. Es gilt aber auch für die Verbindung 6
zwischen den Hydrozyklonteilen 3, 4 und 5, 2.
Am Ende eines der zu verbindenden Hydrozyklonteile 2 ist ein
Stutzen 7 mit angegossen, der ein Außengewinde B aufweist.
Das damit zu verbindende Ende des anderen Hydrozyklonteiles
3 weist eine Ausnehmung 9 auf, die ein Innengewinde 10
besitzt. Die Gewinde 8, 10 passen zueinander. Durch Ein
schrauben des Stutzens 7 in die Ausnehmung 9 wird ausgehend
von der Position der Teile gemäß Fig. 2 die Verbindungsposi
tion gemäß Fig. 3 erreicht. In der Position gemäß Fig. 3
liegt die Stirnfläche 11 des Stutzens 8 an einer Widerlager
fläche 12 am Boden der Ausnehmung 9 an. Der erforderliche
Dichtdruck zwischen diesen beiden Dichtflächen 11, 12 wird
durch entsprechende Einschraubung des Stutzens 8 in die
Ausnehmung 9 geschaffen.
Die miteinander zu verbindenden Enden der Hydrozyklonteile
weisen bevorzugt Schultern 13 auf, deren Durchmesser größer
ist als der Durchmesser der Schäfte der Hydrozyklonteile.
Hierzu können die Schultern 13, 14 mittels einer konischen
Formgebung 15, 16 in die Schäfte übergehen. Die einander
gegenüberliegenden Stirnflächen 17, 18 dieser Schultern sind
mit zueinander passenden Rastmitteln versehen. Im vorliegen
den Ausführungsbeispiel dienen als Rastmittel Stege 19, 20,
welche aus dem leicht elastischen Polyurethan der Hydrozy
klonteile ,mit gegossen sind. Dieses Material hat bevorzugt
eine Shore-Härte von 70-95 A. In einer alternativen Aus
führung können die vorgenannten Stege zusammen mit einer
Scheibe aus einem elastischen Werkstoff (beispielsweise
Kunststoff oder Gummi) hergestellt und mit den Stirnfläche
17, 18 der Schultern jeweils verklebt werden. Ein solcher
Gummi hat bevorzugt eine Shore-Härte von etwa 40 A.
Die vorgenannten Stege 19, 20 verlaufen bevorzugt in Radial
richtung der Schultern (siehe Fig. 4). Die Stege 19 bzw. 20
sind jeweils voneinander im Abstand 21 auf den Stirnflächen
17, 18 vorgesehen. Der Abstand zwischen der Stirnfläche 17
der Schulter 13 des Hydrozyklonteiles 2 zur Stirnfläche 11
des zugehörigen Gewindestutzens 7, sowie der Abstand der
Stirnfläche 18 der Schulter 14 des Hydrozyklonteiles 3 von
der Widerlagerfläche 12 der Ausnehmung 9 sind so aufeinander
abgestimmt, daß in der endgültigen Verbindungsstellung
(siehe Fig. 3) die Stege 19 der Schulter 13 zwischen die
Abstände 21 der Stege 20 der Schulter 14 passen, sowie die
Stege 20 entsprechend zwischen Abstände der Stege 19. Zum
Ende des Einschraubens des Stutzens rasten die Stege 19, 20
aufgrund ihrer Elastizität in die o.g. Positionen ein.
Hiermit wird in der endgültigen Betriebsstellung, in welcher
die Stirnfläche 11 und die Widerlagerfläche 12 dichtend
aneinander liegen, verhindert, daß sich die Schultern 13, 14
und damit die Hydrozyklonteile 2, 3 relativ zueinander in
der mit dem Doppelpfeil 22 in Fig. 4 angegebenen Richtung
zueinander verdrehen können. Es versteht sich, daß die
Rastmittel nicht auf die dargestellten, in radialer Richtung
verlaufenden Stege 19, 20 beschränkt sind. Sie können jede
andere Form aufweisen, die den Eingriff eines oder mehrerer
Rastvorsprünge der Stirnfläche einer der Schultern in eine
oder mehrere entsprechende Vertiefungen der Stirnfläche der
anderen Schulter ermöglichen.
Falls erwünscht kann eines der ineinandergreifenden Gewinde,
bevorzugt das Innengewinde 10 der Ausnehmung 9 Teil eines
gesonderten Einsatzes (z. B. Eingußteil) sein, der in Fig. 3
mit der strichpunktierten Linie 23 angedeutet ist. Dieser
Teil besteht aus einem härteren Material, z. B. aus einem
Polyamid oder sonstigen, geeigneten Materialien, wie Metal
len, als das Material der Hydrozyklonteile. Er ist innensei
tig mit dem Gewinde 10 versehen und ist mit dem Hydrozyklon
teil, hier der Hydrozyklonteil 3, fest verbunden. Diese
feste Verbindung kann durch Umgießen des Gewindeeinsatzes 23
mit dem Material des betreffenden Hydrozyklonteiles erreicht
werden. Bevorzugt besteht der Einsatz aus einem relativ
harten Polyurethan (beispielsweise min einer Shore-Härte von
etwa 90 bis 200 A) und ist mit Hydrozyklonteilen aus einem
demgegenüber weniger harten Polyurethan (siehe oben) vergos
sen. Miteinander vergossene Polyurethane bilden eine prak
tisch homogene Einheit. Hierdurch wird einer Ausdehnung des
Bereiches des Hydrozyklonteiles entgegengewirkt, der das
Innengewinde 10 trägt oder aufweist. Ein solches Ausdehnen
kann durch den Einschraubvorgang des Stutzens, sowie durch
den von der Suspension herrührenden Innendruck bewirkt
werden. Als Alternativlösung zu der zuletzt beschriebenen
Anordnung kann man die Schultern 14 der eine Ausnehmung 9
aufweisenden Enden der Hydrozyklonteile mit einer Verstär
kung gegen radial nach außen gerichtete Druckkräfte verse
hen. Eine solche Verstärkung kann in Form eines Stützringes
ausgebildet sein, der entweder in das Material der Schulter
eingelassen ist, oder aber die Schulter außenseitig umgibt.
Auch hier kann in einer bevorzugten Ausführung der Erfindung
bei Hydrozyklonteilen aus einem Polyurethan wie oben ange
geben, der Stützring aus einem demgegenüber härteren Poly
urethan bestehen, z. B. mit einer Shore-Härte von etwa 90 bis
200 A, der mit dem weniger harten Polyurethan der Schulter
und damit des Hydrozyklonteiles vergossen ist. Die letztge
nannte Variante eines die Schulter 14 außenseitig umgebenden
Stützringes 33 ist in Fig. 2 rechts durch eine strichpunk
tierte Linie und eine Kreuzschraffierung angedeutet. Auch
hierdurch wird ein Ausweichen des Innengewindes 10 der
Schraubverbindung verhindert, das bei Herstellung der be
treffenden Hydrozyklonteile aus einem elastischen Werkstoff
unter Umständen möglich ist.
Fig. 2 rechts zeigt, daß statt des mit dem Stutzen 7 gemäß
Fig. 2 links einstückigen Gewindes 8 ein ringzylindrischer
Teil 34 aus einem gegenüber dem Stutzenwerkstoff härteren
Werkstoff (Stahl, harter Kunststoff, insbesondere harter
Polyurethan usw.) vorgesehen sein kann, der mit dem Stutzen
7 verbunden ist, z. B. durch Vergießen oder Umgießen. Um in
diesem Falle die Elastizität der Dichtung zwischen der
Stirnfläche 11 des Stutzens 7 und der Widerlagerfläche 12
der Ausnehmung 9 zu erhalten, ist die Länge des das Außenge
winde 8 tragenden bzw. bildenden zylindrischen Ringes 34
kürzer als die Länge des Stutzens 8, so daß in der Ein
schraubrichtung 35 betrachtet die Stirnfläche 11 des Stut
zens die Stirnfläche 36 des zylindrischen Ringes überragt.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 5, 6 und 7 zeigt den in
Fig. 1 oberen Hydrozyklonteil 5 in Verbindung mit dem weite
ren Hydrozyklonteil 2, der mit einem Zulaufstutzen 24 ver
sehen ist.
Dem Zulaufstutzen 24 wird gemäß Pfeil 25 die zu verarbeiten
de Suspension zugeführt. Der zunächst zylindrische Innenraum
26 des Zulaufstutzens 24 geht in einen Zuführungsschlitz 27
über, der etwa tangential in den Innenraum 28 des oberen
Bereiches 2′ des Hydrozyklons 2 einläuft. Um dies strömungs
gerecht zu gestalten, kann der Einlauf an den Zylinder
tangential, evolutenförmig, evolventenförmig oder hypo
zycloid angesetzt werden. Es ist eine entsprechende Leit
fläche 29 vorgesehen, die zusammen mit ihrer Seitenfläche 30
hier exzentrisch zur Längsmittelachse des Hydrozyklons von
der unteren Kante 27′ des Schlitzes 27 ausgehend verläuft
und die Suspension in den Innenraum 28 leitet. Ferner ist
auch hier eine Widerlagerfläche 12 vorgesehen, auf welche
die untere Stirnfläche 11 des Stutzens 7 in der endgültigen
Einschraublage dichtend aufliegt. Diese beiden Flächen 12,
11 entsprechen also funktionell den Flächen 12, 11 des
Ausführungsbeispieles der Fig. 1 bis 4. Auch hier sind an
flanschähnlichen Schultern 31, 32 Rastmittel in Form der
Stege 11, 19, 20 vorgesehen. Im einzelnen wird hierzu auf
die Beschreibung des Ausführungsbeispieles der Fig. 2-4
verwiesen.
Claims (15)
1. Aus mehreren, aus Kunststoff bestehenden Teilen zusam
mengesetzter oder zusammensetzbarer Hydrozyklon, wobei
zur lösbaren Verbindung der Hydrozyklonteile Verschrau
bungen vorgesehen sind und wobei ferner für eine Ab
dichtung der o.g. Verbindungen gesorgt ist dadurch
gekennzeichnet, daß zur lösbaren Verbindung ein mit
einem Außengewinde (8) versehener, in seinem Innern die
Suspension führender Stutzen (7) an einem der zu verbin
denden Hydrozyklonteile und ein dazu passendes Innenge
winde (10) einer den Stutzen, einschließlich der Suspen
sionsführung, umgebenden Ausnehmung in dem anderen damit
zu verbindenden Hydrozyklonteil vorgesehen sind, daß zur
Dichtung die Stirnfläche (11) des Stutzens (7) und eine
bei eingeschraubtem Stutzen (7) daran anliegende, umlau
fende Widerlagerfläche (12) der Ausnehmung (9) dienen
und daß die Stirnfläche (11) und die Widerlagerfläche
(12) vollflächig aneinanderliegen, der die Hydrozyklon
teile bildende Kunststoff eine Elastizität besitzt.
2. Hydrozyklon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hydrozyklonteile aus einem elastischen Polyurethan
bestehen.
3. Hydrozyklon nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hydrozyklonteile aus einem Polyurethan mit einer
Shore-Härte von etwa 70 bis 95 A bestehen.
4. Hydrozyklon, bei dem die zu verbindenden Hydrozyklontei
le an ihren miteinander zu verbindenden Enden flanschar
tige Schultern aufweisen, deren Stirnflächen bei mitein
ander verbundenen Hydrozyklonteilen einander gegenüber
liegen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß diese Stirnflächen (17, 18) der Schultern
(13, 14) zusammenwirkende Rastmittel (19, 20) aufweisen,
die bei verbundenen Hydrozyklonteilen rastend ineinander
greifen und die Schultern (13, 14) an einer Relativver
drehung (22) zueinander in der Ebene der Stirnflächen
hindern, wobei das Material der Rastmittel eine gewisse
Eigenelastizität hat.
5. Hydrozyklon nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rastmittel (19, 20) mit den Schultern (13, 14) und
den Hydrozyklonteilen einstückig gegossen sind.
6. Hydrozyklon nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rastmittel Teil einer Scheibe aus einem elastischen
Werkstoff, z. B. Gummi, sind, die auf die Stirnfläche der
zugehörigen Schulter aufgeklebt ist.
7. Hydrozyklon nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß als Rastmittel in Radialrichtung
verlaufende, im Abstand (21) voneinander angeordnete
Stege (19, 20) der Stirnflächen (17, 18) der Schultern
dienen.
8. Hydrozyklon nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Innengewinde (10) der Ausnehmung
(9) und gegebenenfalls auch das Außengewinde (8) des
Stutzens (7) aus einem anderen, härteren Material als
das Hydrozyklonmaterial besteht.
9. Hydrozyklon nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das Innengewinde (10) der Ausnehmung (9) Teil eines
Einsatzes ist, der mit dem Hydrozyklon fest verbunden
ist.
10. Hydrozyklon nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeich
net, daß das Außengewinde (8) des Stutzens (7) Teil eines
zylindrischen Ringes (34) ist, der mit dem Material des
Stutzens (7) fest verbunden ist.
11. Hydrozyklon nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
der das Außengewinde aufweisende zylindrischen Ring (34)
kürzer als die Länge des Stutzens (7) ist, wobei die
Stirnfläche (11) des Stutzens über die Stirnfläche (36)
des zylindrischen Ringes (34) in der Einschubrichtung
(35) vorragt.
12. Hydrozyklon nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die aus einem härteren Material
bestehenden Gewinde bzw. Gewindeeinsätze von dem Werk
stoff des Hydrozyklons umgossen oder umgeben sind.
13. Hydrozyklon nach einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schultern (14) der eine Ausneh
mung (9) aufweisenden Enden der Hydrozyklonteile eine
Verstärkung gegen radial nach außen gerichtete Druck
kräfte aufweisen.
14. Hydrozyklon nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch eine
Verstärkung in Form eines Stützringes, der entweder in
das Material der Schulter eingelassen ist, oder die
Schulter außenseitig umgibt (33).
15. Hydrozyklon nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch einen
Stützring (33) der aus einem gegenüber dem Polyurethan
der Hydrozyklonteile härteren Polyurethan mit einer
Shore-Härte von etwa 90 bis 200 A besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944424460 DE4424460C2 (de) | 1994-07-12 | 1994-07-12 | Hydrozyklon |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19944424460 DE4424460C2 (de) | 1994-07-12 | 1994-07-12 | Hydrozyklon |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Citations (3)
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|---|---|---|---|---|
| GB782799A (en) * | 1955-02-07 | 1957-09-11 | Bauer Bros Co | Synthetic rubber composition |
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-
1994
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Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Non-Patent Citations (2)
| Title |
|---|
| AKW Apparate + Verfahren GmbH, Hirschau: Prospekt, S. 4 * |
| PAUL PLEIGER: Maschinenfabrik, Herbede: Prospekt, Produktionsprogramm * |
Also Published As
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|---|---|
| DE4424460A1 (de) | 1996-01-18 |
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