DE4417153C1 - Schaltungsanordnung und Verfahren zum Regeln der Lage eines ventilgesteuerten hydraulischen Stellglieds - Google Patents
Schaltungsanordnung und Verfahren zum Regeln der Lage eines ventilgesteuerten hydraulischen StellgliedsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Regeln
der Lage eines ventilgesteuerten hydraulischen Stellglieds
gemäß Oberbegriff von Patentanspruch 1. Solche Stellglieder
werden als hydraulische Linearantriebe oder Drehantriebe in
vielseitigen Anwendungen, insbesondere in Kraftfahrzeugen,
eingesetzt.
Eine solche Schaltungsanordnung ist beispielsweise aus der
Offenlegungsschrift EP 0 461 288 bekannt. Bei einem solchen
Stellglied sind Haftreibung, Ventilüberdeckung und Hysterese
als Nichtlinearitäten bekannt und unerwünscht. Damit ein sol
ches Stellglied ein annähernd lineares Verhalten zeigt, muß
sein Steuerkolben mit dem zu steuernden Flüssigkeitskanal ei
ne Ventilüberdeckung Null aufweisen. Fertigungstoleranzen
führen jedoch zu negativen Ventilüberdeckungen und diese zu
Verlustströmen. Daher wird der Steuerkolben größer dimensio
niert und sicher eine positive Ventilüberdeckung erreicht. Um
nun Haftreibung und Hysterese auszuschalten, wird dem Stell
kolben dauernd eine Dither-Bewegung aufgeprägt. Der Verlust
strom hängt dann von der Größe der Ventilüberdeckung sowie
von der Frequenz und der Amplitude der Dither-Bewegung ab.
Muß die Dither-Bewegung groß gewählt werden, um nichtlineare
Effekte wirksam zu bekämpfen, dann entsteht ein Geräusch, das
bei einem Einsatz, beispielsweise im Kraftfahrzeug, den Fahr
komfort beeinträchtigt. Außerdem verursacht ein Dither zu
sätzliche Verluste. Mit zunehmender Dither-Amplitude steigt
der Öldurchsatz durch das Stellglied und damit die Verlust
leistung.
Bei einer weiteren bekannten Schaltungsanordnung zum Regeln
der Lage eines ventilgesteuerten hydraulischen Stellglieds
(DE 35 32 809 C2) wird einem Vergleicher eine Führungsgröße
und eine Regelgröße zugeführt. Abhängig von der Regelabwei
chung wird eine Stellgröße zum Aussteuern des Stellgliedes
erzeugt. Dadurch wird eine auf das Stellglied wirkende Stö
rungsgröße optimal ausgeregelt, solange sich die Führungs
größe nicht ändert. Sobald sich aber die Führungsgröße än
dert, erfolgt eine Umschaltung auf die Reglerkennlinie, wo
durch eine optimale Ausregelung der Führungsgröße ermöglicht
wird.
Durch eine solche Schaltungsanordnung wird jedoch keine gute
Dynamik erreicht, da zwischen der Optimierung auf die Füh
rungsgröße und Optimierung auf die Störgröße immer wieder um
geschaltet wird.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Regelung für
ein Stellglied zu schaffen, die eine gute Dynamik sowie eine
geringe Verlustleistung aufweist und deren Regelverhalten
möglichst linear ist.
Das Problem wird durch eine Schaltungsanordnung mit den Merk
malen von Anspruch 1 und durch ein Verfahren mit den Merkma
len nach Anspruch 3 gelöst. Grundgedanke dabei ist, das
Stellglied durch ein Referenzmodell nachzubilden, wobei die
Differenz der Ausgangsgrößen des Stellglieds und des Refe
renzmodells sowohl das Referenzmodell korrigiert als auch das
Stellglied beeinflußt.
Mit einem solchen Referenzmodell ist es möglich, das Regel
verhalten zu verbessern und zu linearisieren. Dabei wird die
Regelgenauigkeit vergrößert und die Anregelzeiten verklei
nert.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist durch den
Unteranspruch gekennzeichnet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden unter
Bezugnahme auf die schematische Zeichnung näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1: einen Schnitt durch ein Gehäuse eines hydraulischen
Stellglieds in Teilansicht,
Fig. 2: eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung in Block
diagrammdarstellung.
Ein elektromagnetisches Proportionalventil, das nachfolgend
als ventilgesteuertes hydraulisches Stellglied 1 (Fig. 1)
bezeichnet wird, besteht im wesentlichen aus einem Steuerkol
ben 2 und einem Stellkolben 3. Die Kolben 2 und 3 befinden
sich in einem Ventilgehäuse 4 jeweils in einem zylindrischen
Hohlraum 5 und 6. Die beiden Kolben 2 und 3 sind axial ver
schiebbar. Ströme in nicht dargestellten Proportionalmagneten
an den Enden des Steuerkolbens 2 erzeugen Kräfte, die auf den
Steuerkolben 2 wirken und diesen bewegen.
Der Steuerkolben 2 weist zwei Steuerkolbenzylinder 7 und 8
mit jeweils zylindrischen Steuerflächen 9 und 10 auf, die mit
Ringnuten 12 in der Wand des Hohlraums 5 zusammenwirken. Die
Steuerkolbenzylinder 7 und 8 unterteilen den Hohlraum 5 in
mehrere Kammern. In die - in Fig. 1 - linke Kammer mündet
eine Bohrung 13, die mit einem - hier nicht dargestellten -
Vorratsbehälter oder Tank für Hydrauliköl verbunden ist, und
in der ein - niedriger - Tankdruck PT herrscht. Eine in die
mittlere Kammer mündende Bohrung 14 ist mit einem nicht dar
gestellten Druckspeicher verbunden. Sie steht unter dem - ho
hen - Versorgungsdruck PV. Eine in die rechte Kammer mündende
Bohrung 15 ist wiederum mit dem Tank verbunden und steht un
ter dem Tankdruck PT.
Die Ringnuten 12 sind über Bohrungen mit Kammern A und B des
Stellkolbens 3 verbunden.
Sind die Steuerflächen 9 und 10 der Steuerkolbenzylinder
breiter als die von ihnen abgedeckten Ringnuten 12, so liegt
eine positive Ventilüberdeckung vor. Die Ventilüberdeckung
stellt sich als Berührungsfläche der Steuerkanten eines der
beiden Steuerkolbenzylinder 7 oder 8 mit der Wand des Hohl
raums 5 dar. Ein Steuerkante ist jeweils diejenige kreisför
mige Kante eines Steuerkolbenzylinders 7 oder 8, an der vor
bei das Hydrauliköl vom Druckspeicher zu den Kammern A oder B
oder von den Kammern A oder B zurück in den Tank fließt (die
Pfeile in Fig. 1 geben die Richtung der Flüssigkeitsströme
des Öls an).
Bei einer positiven Ventilüberdeckung fließt solange kein Hy
drauliköl oder nur geringfügige Leckverluste über die Steuer
kanten der Steuerkolbenzylinder 7 und 8, wie die Steuerfläche
9 oder 10 die Ringnut 12 vollständig überdeckt.
Der Steuerkolben 2 öffnet oder schließt Verbindungswege zwi
schen den Kammer A oder B und dem Ablauf zum Tank oder dem
Druckspeicher. Wird der Steuerkolben 2 nach links bewegt, so
fließt ein Flüssigkeitsstrom QA vom Druckspeicher an der
Steuerkante vorbei in die Kammer A. Da in dem Fall die Kammer
B über die Steuerkante mit dem Tank verbunden ist, wird das
Öl aus der Kammer B zurück in den Tank verdrängt. In der Kam
mer B stellt sich der Druck PB ein.
Ein solches Stellglied hat Nichtlinearitäten in Form der po
sitiven Ventilüberdeckung, der Haftreibung des Steuerkolbens
2 und der Hysterese der Proportionalmagneten.
Die Haftreibung verhindert ein schnelles Reagieren des Steu
erkolbens 2 auf kleine Sollwertänderungen des Stroms. Es muß
erst eine bestimmte Kraft auf den Steuerkolben 2 überschrit
ten werden, bevor er bewegt werden kann.
Die Ventilüberdeckung bewirkt, daß zunächst kein Öl über die
überdeckten Steuerkanten der Steuerkolbenzylinder 7 oder 8
transportiert wird. Es wird erst ein Bereich durchlaufen, in
dem noch keine Kraft durch Druckaufbau in den Kammern A oder
B auf den Stellkolben 3 wirken kann. Die Ventilüberdeckung
wirkt nur solange wie jede Steuerkante die Wand des Hohlraums
5 überdeckt. Folglich wirkt sich die Ventilüberdeckung bei
großen Steuerkolben- und damit großen Stellkolbenbewegungen
nur zu Beginn der Bewegung aus.
Eine unsymmetrische Ventilüberdeckung bewirkt, daß bei der
Ruhestellung des Steuerkolbens 2 immer noch Öl an den Steuer
kanten vorbeifließen kann. Auch Fertigungstoleranzen bei der
Herstellung des Steuerkolbens 2 haben einen Einfluß auf die
Ventilüberdeckung. Sicherheitshalber werden daher die Steuer
kolbenzylinder 7 und 8 etwas breiter hergestellt, um auf je
den Fall eine positive Ventilüberdeckung zu erhalten. Dies
hat zur Folge, daß die Dynamik des Proportionalventils, d. h.
die schnelle und lineare Reaktion des Stellglied 1 auf eine
Änderung des Stroms, beeinträchtigt wird.
Die Hysterese hindert die Umsetzung von Strom in Kraft so
lange, bis die Hystereseschleife durchlaufen ist.
Wegen der Nichtlinearitäten folgt die Position des Stellkol
bens an Umkehrpunkten einer Sollvorgabe verspätet. Daraus er
gibt sich eine Verschlechterung des Regelverhaltens des
Stellglied 1. Die Regelgenauigkeit wird geringer und die An
regelzeiten vergrößern sich. Daher wird angestrebt, die
Nichtlinearitäten auszugleichen.
Sollen die Nichtlinearitäten kompensiert werden, so geschieht
dies erfindungsgemäß mit Hilfe eines geschlossenen Regelkrei
ses und mit einem Beobachter des Stellglied 1. Durch den Be
obachter - nachfolgend als Referenzmodell 16 (Fig. 2) be
zeichnet - wird ein Modell des Stellglied 1 nachgebildet oder
berechnet, d. h. das Referenzmodell 16 ist die elektronische
Realisierung des mathematischen Zusammenhangs, die von einer
linearisierten Beschreibung des Stellglied 1 ausgeht.
Ein Blockschaltbild des erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung
ist in Fig. 2 dargestellt. Die in dem Blockschaltbild darge
stellten Leitungen sind Signalleitungen, über die Informatio
nen bezüglich der verschiedenen physikalischen Größen, wie
z. B. ein Strom oder ein Signal entsprechend dem Hub des
Stellkolbens 2, fließen, oder physikalische Leitungen, über
die z. B. Hydrauliköl fließt.
Die Schaltungsanordnung zum Regeln der Lage oder der Position
des Stellgliedes 1 weist einen geschlossenen Regelkreis mit
einem Sollwerteinsteller 17, einem Lageregler 18, dem Stell
glied 1 - nachfolgend als Strecke 1 bezeichnet -, und einem
Meßumformer 19 auf. Vom Sollwerteinsteller 17 wird eine Soll
größe 20 auf den Lageregler 18 gegeben, an dessen Ausgang der
Strecke 1 eine Stellgröße 21 zugeführt wird. Am Ausgang der
Strecke 1 liegt eine Regelgröße 23 an, und zwar die Position
oder Lage des Stellkolbens 3 und damit der Hub des Stellkol
bens 3. Die Regelgröße 23 wird durch den Meßumformer 19 er
faßt (erfaßte Regelgröße 24) und mit der Sollgröße 20 in ei
ner ersten Vergleichseinrichtung 25 verglichen. Die Differenz
der Soll- 20 und der Regelgröße 23 wird als Regeldifferenz 26
auf den Lageregler 18 gegeben.
Die Strecke 1, deren Ein- und Ausgangsgrößen meßbar sind,
kann durch das Referenzmodell 16 in Abhängigkeit der gemesse
nen Größen rekonstruiert oder nachgebildet werden. Damit
folgt das Referenzmodell 16 der Strecke 1 in ihrem Zustands
verhalten. Solche Referenz- oder Beobachtermodelle sind aus
der Regelungstechnik hinlänglich bekannt.
Das Referenzmodell 16 ist parallel zu der Strecke 1 angeord
net. Die Stellgröße 21 wird sowohl dem Referenzmodell 16 als
auch über eine zweite Vergleichseinrichtung 27 der Strecke 1
zugeführt.
Die Regelgröße 23 wird in einer dritten Vergleichseinrichtung
28 mit der Ausgangsgröße des Referenzmodells 16 - der Modell
regelgröße 29 - verglichen und die Differenz von Regelgröße
23 und Modellregelgröße 29 (nachfolgend als Modellfehlergröße
30 bezeichnet) sowohl über ein Proportionalglied 31 - mit ei
nem Faktor gewichtet - sowie über die zweite Vergleichsein
richtung 27 mit dem Eingang der Strecke 1 verbunden als auch
direkt dem Referenzmodell 16 zurückgeführt. Infolgedessen
wird das berechnete Modell durch eine Rückkopplung der Diffe
renz von Regelgröße 23 und Modellregelgröße 29 korrigiert und
die Strecke 1 durch die mit dem Faktor gewichtete Modellfehler
größe 30 beeinflußt.
Das Verhalten des Regelkreises ändert sich nicht, wenn die
zweite Vergleichseinrichtung 27 - statt hinter - vor der Ab
zweigung der Stellgröße 21 zum Referenzmodell 16 angeordnet
ist.
Wird parallel zur Strecke 1 das linearisierte Modell als Be
obachter gerechnet, dann stimmt der dem Modell entnommene Zu
standspunkt der Position des Stellkolbens mit dem gemessenen
Wert überein, wenn keine Nichtlinearitäten oder Störungen in
der Strecke 1 wirken, d. h. wenn Regelgröße 23 und Modellre
gelgröße 29 gleich sind. Jede Störung der Strecke 1 drückt
sich in einer Differenz von beobachteter und gemessener
Stellkolbenposition, d. h. von Regelgröße 23 und der Modellre
gelgröße 29, aus. Diese Differenz (Modellfehlergröße 30) kann
dazu benutzt werden, die Strecke 1 mit dem Faktor gewichtet
nachzusteuern. Gleichzeitig muß das Referenzmodell 16 der
Strecke 1 nachgeführt werden.
Durch das Referenzmodell 16 wird das nichtlineare Strecken
verhalten auf ein lineares Verhalten zurückgeführt. Damit
stellt sich dem Teil der Schaltungsanordnung nach dem Lage
regler 18 eine lineare Strecke 1 dar. Der Regelkreis ist so
mit auf einem linearen Konzept aufgebaut. Aus diesem Grunde
verbessert sich das Regelverhalten wesentlich gegenüber her
kömmlichen Maßnahmen zur Bekämpfung von Nichtlinearitäten,
wie z. B. dem Einsatz eines Dithers.
Das Referenzmodell 16 wird nur dann wirksam, wenn das
Streckenverhalten von dem des Referenzmodells 16 abweicht.
Ein solches Verfahren zum Regeln eines Stellglied 1 kann da
her auch bei beliebig anderen zu regelnden linearen Systemen
eingesetzt werden.
Das Referenzmodell 16 kann digital durch einen nicht darge
stellten Mikroprozessor realisiert werden, wobei der Mikro
prozessor neben der Regleraufgabe noch andere, vor allem si
cherheitsrelevante Funktionen übernehmen kann.
Beim Einsatz von solchen linearen Rechenalgorithmen zur Posi
tionsregelung reibungsbehafteter Massen, wie dem Stellglied
1, können jedoch insbesondere bei kleinen Sollgrößenänderun
gen Probleme auftreten. Um diese zu umgehen, kann der Soll
größe 20 und damit dem Strom vorteilhafterweise eine zusätz
liche Anregung, wie beispielsweise einem Rechtecksignal oder
Dither, überlagert werden. Damit kann das Regelverhalten wei
ter verbessert werden. Eine Aufschaltung eines Dithers ist
bereits bekannt, darauf wird hier nicht mehr näher eingegan
gen.
Mit einem Dither kann auch die Wirkung der Haftreibung des
Steuerkolbens 2 beseitigt werden. Der Haftzustand kann nicht
eintreten, da der Steuerkolben 2 in ständiger Bewegung gehal
ten wird. Gleichzeitig wird durch diese Anregung der Effekt
der Hysterese gemindert. Da sich die Dither-Amplitude im Hin
blick auf die Geräuschentwicklung nachteilig auswirkt, soll
der Dither immer nur bei kleinen Sollgrößenänderungen wirksam
werden.
Die Amplitude des Dithers muß so klein als möglich, jedoch so
groß als nötig gewählt werden. Eine Vorkenntnis über die
Größe der Haftreibung und Hysterese ist daher erforderlich,
damit die Amplitude des Dithers nicht zu groß gewählt wird.
Durch den geregelten Einsatz des Dithers wird dieser in jedem
Fall nur bei kleinen Sollströmen wirksam. Für das Stellglied
1 bedeutet dies, daß das Führungsverhalten im Kleinsignalbe
reich verbessert wird, bei großen Regeldifferenzen dagegen
der Dither nicht aktiv ist.
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung zum Regeln der Lage eines ventilge
steuerten hydraulischen Stellglieds (1), bei dem ein Stell
kolben (2) mit Hilfe eines Lagereglers (18) bewegt wird und
dessen Ausgang über eine erste Vergleichseinrichtung (25)
auf den Eingang des Lagereglers (18) zurückgekoppelt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß sie ein Referenzmodell (16) aufweist, das parallel zu dem Stellglied (1) angeordnet ist und durch das das Stell glied nachgebildet wird,
- - daß der Ausgang des Lagereglers (18) sowohl mit einem er sten Eingang des Referenzmodells (16) als auch über den Eingang einer zweiten Vergleichseinrichtung (27) mit dem Eingang des Stellglieds (1) verbunden ist,
- - daß der Ausgang des Stellglieds (1) und der Ausgang des Re ferenzmodells (16) mit dem Eingang einer dritten Ver gleichseinrichtung (28) verbunden sind, und
- - daß der Ausgang der dritten Vergleichseinrichtung (28) mit einem zweiten Eingang des Referenzmodells (16) und über ein Proportionalglied (31) sowie über die zweite Vergleichsein richtung (27) mit dem Eingang des Stellglieds (1) verbunden ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß das Referenzmodell (16) als digitale Recheneinheit
ausgebildet ist.
3. Verfahren zum Regeln der Lage eines ventilgesteuerten hy
draulischen Stellglieds mit einer Schaltungsanordnung nach
Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß eine Stellgröße (21) sowohl dem Referenzmodell (16) als auch dem Stellglied (1) zugeführt wird,
- - daß durch das Referenzmodell (16) ein Modell des Stell glieds (1) berechnet wird,
- - daß das berechnete Modell durch eine Rückkopplung der Dif ferenz von Regelgröße (23) und Modellregelgröße (29) korri giert wird, und
- - daß die Differenz von Regelgröße (23) und Modellregelgröße (29) mit einem Faktor gewichtet dem Stellglied (1) zuge führt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944417153 DE4417153C1 (de) | 1994-05-17 | 1994-05-17 | Schaltungsanordnung und Verfahren zum Regeln der Lage eines ventilgesteuerten hydraulischen Stellglieds |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE4417153C1 true DE4417153C1 (de) | 1995-11-16 |
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ID=6518222
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|---|---|---|---|
| DE19944417153 Expired - Fee Related DE4417153C1 (de) | 1994-05-17 | 1994-05-17 | Schaltungsanordnung und Verfahren zum Regeln der Lage eines ventilgesteuerten hydraulischen Stellglieds |
Country Status (1)
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |