DE4402139C1 - Kontaktvorrichtung für eine Batterie - Google Patents

Kontaktvorrichtung für eine Batterie

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    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
    • H01R4/48Clamped connections, spring connections utilising a spring, clip, or other resilient member
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Description

Die Erfindung geht aus von einer Kontaktvorrichtung nach der Gattung des Hauptanspruchs.
Zur Kontaktierung von Batterien in elektrischen Geräten werden häufig Kegelfedern verwendet, die wegen ihrer Windungen jedoch eine Induktivität aufweisen. Insbesondere bei Stoß-und Rüttelbelastungen kann bei relativ großen Fertigungstoleranzen der Batterien die Kontaktierung unterbrochen werden. Dadurch entstehen Stromstöße, welche wiederum magnetische Felder verursachen, die sich störend auswirken.
Aus der DE 91 12 605 U1 ist eine gattungsgemäße Kontaktvorrichtung für batteriegespeiste elektrische Geräte bekannt, die Schenkel aufweist, wobei der eine Schenkel auf einer Basis fest gelagert ist, wobei der andere Schenkel gegen einen Kontakt der Batterie drückt. Weiterhin ist aus der US-PS 3,470,523 eine Erdungsklemme bekannt geworden, die eine auf einer Achse gelagerte Schenkelfeder aufweist, die zwei Schenkel hat und Windungen zwischen den beiden Schenkeln, wobei der eine Schenkel fest mit einer Halterung verbunden ist. Aus der US- PS 4,270,836 ist wiederum ein Halter für ein elektrisches Bauteil bekannt, das ebenfalls eine Schenkelfeder aufweist, die in einem Gehäuse eingesetzt ist. Das deutsche Gebrauchsmuster 19 96 951 zeigt und beschreibt einen Klemmkörper für elektrische Klemmen, wobei der Klemmkörper ebenfalls Schenkelfedern aufweist, und diese Schenkelfeder einen Windungsabschnitt aufweist. Aus der DE 32 43 387 A1 ist schließlich eine U-förmige Kontaktfeder für Hochspannungsanschlußstecker für Fernsehbildröhren bekannt, die aus einem mäanderförmig gebogenen Draht besteht, dessen freie Endstücke zu Kontaktkrallen verformt sind. Durch die Mäanderform wird ein langer Federweg realisiert, der ein Ermüden der Federarme vermeidet.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine sichere Kontaktierung der Batterie zu bewirken, wobei die Induktivität der Kontaktvorrichtung möglichst gering sein sollte.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Bei dem Einsetzen der Batterie in den Batteriehalter wird der zur Kontaktierung mit der Batterie vorgesehene Schenkel der Schenkelfeder durch den Kontakt der Batterie belastet, so daß der Schenkel an die Achse gedrückt wird. Da auch der festgelegte Schenkel der Schenkelfeder belastet und damit an die Achse gedrückt wird, werden die Windungen der Schenkelfeder durch die Achse kurzgeschlossen. Es können also zur Erzielung eines relativ langen Federweges genügend viele Windungen vorgesehen werden, ohne zu einer Erhöhung der Induktivität beizutragen. Ferner können mit der erfindungsgemäßen Kontaktvorrichtung relativ große Fertigungstoleranzen der Länge der Batterie ausgeglichen werden.
Eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Kontaktvorrichtung besteht darin, daß die Schenkelfeder in einem mittleren Bereich den ersten Schenkel bildet, an den sich zu beiden Seiten Windungen anschließen, und daß die Enden der Schenkelfeder jeweils einen zweiten Schenkel bilden. Dadurch ist eine symmetrische Belastung der Feder gegeben, so daß möglicherweise ein Klemmen auf der Achse ausgeschlossen ist.
Eine Kostenersparnis ergibt sich bei der erfindungsgemäßen Kontaktvorrichtung dadurch, daß mindestens ein zweiter Schenkel leitend mit einer auf einer Leiterplatte befindlichen Leiterbahn verbunden ist. Dabei kann ferner vorgesehen sein, daß die Achse an ihren Enden in einem Haltekörper gelagert ist, der im Bereich des mit der Leiterbahn verbundenen zweiten Schenkels auf der Leiterplatte aufliegt und durch den mit der Leiterbahn verbundenen zweiten Schenkel gehalten wird.
Bei dieser Weiterbildung kann die zusätzlich zu weiteren Bauelementen auf die Leiterplatte aufgebrachte Kontaktvorrichtung zusammen mit den anderen Bauelementen gelötet werden. Die somit entstandene Baugruppe kann bei entsprechender Gestaltung des Gehäuses des elektrischen Gerätes einschließlich des Batteriehalters in einfacher Weise in das Gehäuse eingesetzt werden.
Besonders günstig ist es hierbei, wenn die Leiterplatte parallel zur Wirkrichtung der Kontaktkraft verläuft. Um von der Leiterplatte bzw. der Verbindung zwischen der Leiterplatte und der Kontaktvorrichtung das durch die Kontaktkraft ausgeübte Biegemoment fernzuhalten, können ferner Mittel zur mindestens teilweisen Ableitung der Kontaktkraft in eine Wand des Batteriehalters vorgesehen sein. Diese können beispielsweise aus geeigneten an den Haltekörper angeformten Leisten bestehen, die sich an eine Wand des Batteriehalters bzw. des Gehäuses des elektrischen Gerätes anlegen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Fig. 1 bis 3 näher erläutert, welche die erfindungsgemäße Kontaktvorrichtung in einem geschnitten dargestellten Gehäuse eines Funkrufempfängers zeigen.
Gleiche Teile sind in den Figuren mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Bei dem dargestellten Gehäuse 1 ist durch eine Zwischenwand 2 ein Batteriehalter gebildet, in welchen eine zylinderförmige Batterie 3, beispielsweise eine Mignon-Zelle, eingesetzt werden kann. Der Pluspol 4 der Batterie 3 ist mit einem nicht näher dargestellten festen Kontakt verbunden, während der in den Figuren nicht sichtbare Minuspol über eine erfindungsgemäße Kontaktvorrichtung 5 elektrisch mit der nicht dargestellten Schaltung des Gerätes verbunden ist. Die Kontaktvorrichtung 5 besteht aus einem isolierenden Haltekörper 6, einer Achse 7 und einer Schenkelfeder 8. Ein erster Schenkel 9 der Schenkelfeder 8 dient als Kontaktzunge, während die weiteren Schenkel 10, 11 an den Enden der Schenkelfeder 8 in eine Leiterplatte 12 eingelötet sind, auf der auch der Haltekörper 6 aufliegt. Die Leiterplatte 12 trägt in nicht dargestellter Weise Leiterbahnen und elektronische Bauelemente. Zwei an den Haltekörper angeformte Leisten 13, 14 nehmen die von dem Schenkel auf die Batterie ausgeübte Kraft auf und leiten diese in die Wand 2, so daß die Leiterplatte 12 nicht durch ein Biegemoment, sondern höchstens durch die in der Ebene der Leiterplatten wirkenden Kräfte der Schenkel 10, 11 belastet ist.

Claims (5)

1. Kontaktvorrichtung für eine Batterie in einem Batteriehalter eines elektrischen Gerätes, wobei mindestens ein erster Schenkel einer Schenkelfeder bei eingesetzter Batterie gegen einen Kontakt der Batterie drückt und mindestens ein zweiter Schenkel festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkelfeder (8) aus elektrisch leitfähigem Werkstoff auf einer Achse (7) aus ebenfalls elektrisch leitfähigem Werkstoff gelagert ist und daß die Schenkel durch den Kontakt der Batterie derart belastet werden, daß die Schenkel an die Achse gedrückt und dadurch die Windungen der Schenkelfeder durch die Achse kurzgeschlossen werden.
2. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkelfeder (8) in einem mittleren Bereich den ersten Schenkel (9) bildet, an den sich zu beiden Seiten Windungen anschließen, und daß die Enden der Schenkelfeder (8) jeweils einen zweiten Schenkel (10, 11) bilden.
3. Kontaktvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein zweiter Schenkel (10, 11) leitend mit einer auf einer Leiterplatte (12) befindlichen Leiterbahn verbunden ist.
4. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (7) an ihren Enden in einem Haltekörper (6) gelagert ist, der im Bereich des mit der Leiterbahn verbundenen zweiten Schenkels (10, 11) auf der Leiterplatte (12) aufliegt und durch den mit der Leiterbahn verbundenen zweiten Schenkel (10, 11) gehalten wird.
5. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterplatte (12) parallel zur Wirkrichtung der von den zweiten Schenkeln auf die Leiterplatte übertragenen Kontaktkraft verläuft.
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Citations (7)

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