DE4402139C1 - Kontaktvorrichtung für eine Batterie - Google Patents
Kontaktvorrichtung für eine BatterieInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Kontaktvorrichtung nach der
Gattung des Hauptanspruchs.
Zur Kontaktierung von Batterien in elektrischen Geräten
werden häufig Kegelfedern verwendet, die wegen ihrer
Windungen jedoch eine Induktivität aufweisen. Insbesondere
bei Stoß-und Rüttelbelastungen kann bei relativ großen
Fertigungstoleranzen der Batterien die Kontaktierung
unterbrochen werden. Dadurch entstehen Stromstöße, welche
wiederum magnetische Felder verursachen, die sich störend
auswirken.
Aus der DE 91 12 605 U1 ist eine gattungsgemäße
Kontaktvorrichtung für batteriegespeiste elektrische Geräte
bekannt, die Schenkel aufweist, wobei der eine Schenkel auf
einer Basis fest gelagert ist, wobei der andere Schenkel
gegen einen Kontakt der Batterie drückt. Weiterhin ist aus
der US-PS 3,470,523 eine Erdungsklemme bekannt geworden, die
eine auf einer Achse gelagerte Schenkelfeder aufweist, die zwei Schenkel hat und
Windungen zwischen den beiden Schenkeln, wobei der eine
Schenkel fest mit einer Halterung verbunden ist. Aus der US-
PS 4,270,836 ist wiederum ein Halter für ein elektrisches
Bauteil bekannt, das ebenfalls eine Schenkelfeder aufweist,
die in einem Gehäuse eingesetzt ist. Das deutsche
Gebrauchsmuster 19 96 951 zeigt und beschreibt
einen Klemmkörper für elektrische Klemmen, wobei der
Klemmkörper ebenfalls Schenkelfedern aufweist, und diese
Schenkelfeder einen Windungsabschnitt aufweist. Aus der DE
32 43 387 A1 ist schließlich eine U-förmige Kontaktfeder für
Hochspannungsanschlußstecker für Fernsehbildröhren bekannt,
die aus einem mäanderförmig gebogenen Draht besteht, dessen
freie Endstücke zu Kontaktkrallen verformt sind. Durch die
Mäanderform wird ein langer Federweg realisiert, der ein
Ermüden der Federarme vermeidet.
Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ist es, eine sichere Kontaktierung der Batterie zu
bewirken, wobei die Induktivität der Kontaktvorrichtung
möglichst gering sein sollte.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des
Patentanspruchs 1 gelöst. Bei dem Einsetzen der Batterie in
den Batteriehalter wird der zur Kontaktierung mit der
Batterie vorgesehene Schenkel der Schenkelfeder durch den
Kontakt der Batterie belastet, so daß der Schenkel an die
Achse gedrückt wird. Da auch der festgelegte Schenkel der
Schenkelfeder belastet und damit an die Achse gedrückt wird,
werden die Windungen der Schenkelfeder durch die Achse
kurzgeschlossen. Es können also zur Erzielung eines relativ
langen Federweges genügend viele Windungen vorgesehen
werden, ohne zu einer Erhöhung der Induktivität beizutragen.
Ferner können mit der erfindungsgemäßen Kontaktvorrichtung
relativ große Fertigungstoleranzen der Länge der Batterie
ausgeglichen werden.
Eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Kontaktvorrichtung
besteht darin, daß die Schenkelfeder in einem mittleren
Bereich den ersten Schenkel bildet, an den sich zu beiden
Seiten Windungen anschließen, und daß die Enden der
Schenkelfeder jeweils einen zweiten Schenkel bilden. Dadurch
ist eine symmetrische Belastung der Feder gegeben, so daß
möglicherweise ein Klemmen auf der Achse ausgeschlossen ist.
Eine Kostenersparnis ergibt sich bei der erfindungsgemäßen
Kontaktvorrichtung dadurch, daß mindestens ein zweiter
Schenkel leitend mit einer auf einer Leiterplatte
befindlichen Leiterbahn verbunden ist. Dabei kann ferner
vorgesehen sein, daß die Achse an ihren Enden in einem
Haltekörper gelagert ist, der im Bereich des mit der
Leiterbahn verbundenen zweiten Schenkels auf der
Leiterplatte aufliegt und durch den mit der Leiterbahn
verbundenen zweiten Schenkel gehalten wird.
Bei dieser Weiterbildung kann die zusätzlich zu weiteren
Bauelementen auf die Leiterplatte aufgebrachte
Kontaktvorrichtung zusammen mit den anderen Bauelementen
gelötet werden. Die somit entstandene Baugruppe kann bei
entsprechender Gestaltung des Gehäuses des elektrischen
Gerätes einschließlich des Batteriehalters in einfacher
Weise in das Gehäuse eingesetzt werden.
Besonders günstig ist es hierbei, wenn die Leiterplatte
parallel zur Wirkrichtung der Kontaktkraft verläuft. Um von
der Leiterplatte bzw. der Verbindung zwischen der
Leiterplatte und der Kontaktvorrichtung das durch die
Kontaktkraft ausgeübte Biegemoment fernzuhalten, können
ferner Mittel zur mindestens teilweisen Ableitung der
Kontaktkraft in eine Wand des Batteriehalters vorgesehen
sein. Diese können beispielsweise aus geeigneten an den
Haltekörper angeformten Leisten bestehen, die sich an eine
Wand des Batteriehalters bzw. des Gehäuses des elektrischen
Gerätes anlegen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden
anhand der Fig. 1 bis 3 näher erläutert, welche die
erfindungsgemäße Kontaktvorrichtung in einem geschnitten
dargestellten Gehäuse eines Funkrufempfängers zeigen.
Gleiche Teile sind in den Figuren mit gleichen Bezugszeichen
versehen.
Bei dem dargestellten Gehäuse 1 ist durch eine Zwischenwand
2 ein Batteriehalter gebildet, in welchen eine
zylinderförmige Batterie 3, beispielsweise eine
Mignon-Zelle, eingesetzt werden kann. Der Pluspol 4 der
Batterie 3 ist mit einem nicht näher dargestellten festen
Kontakt verbunden, während der in den Figuren nicht
sichtbare Minuspol über eine erfindungsgemäße
Kontaktvorrichtung 5 elektrisch mit der nicht dargestellten
Schaltung des Gerätes verbunden ist. Die Kontaktvorrichtung
5 besteht aus einem isolierenden Haltekörper 6, einer Achse
7 und einer Schenkelfeder 8. Ein erster Schenkel 9 der
Schenkelfeder 8 dient als Kontaktzunge, während die weiteren
Schenkel 10, 11 an den Enden der Schenkelfeder 8 in eine
Leiterplatte 12 eingelötet sind, auf der auch der
Haltekörper 6 aufliegt. Die Leiterplatte 12 trägt in nicht
dargestellter Weise Leiterbahnen und elektronische
Bauelemente. Zwei an den Haltekörper angeformte Leisten 13,
14 nehmen die von dem Schenkel auf die Batterie ausgeübte
Kraft auf und leiten diese in die Wand 2, so daß die
Leiterplatte 12 nicht durch ein Biegemoment, sondern
höchstens durch die in der Ebene der Leiterplatten wirkenden
Kräfte der Schenkel 10, 11 belastet ist.
Claims (5)
1. Kontaktvorrichtung für eine Batterie in einem
Batteriehalter eines elektrischen Gerätes, wobei mindestens
ein erster Schenkel einer Schenkelfeder bei eingesetzter
Batterie gegen einen Kontakt der Batterie drückt und
mindestens ein zweiter Schenkel festgelegt ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schenkelfeder (8) aus elektrisch
leitfähigem Werkstoff auf einer Achse (7) aus ebenfalls
elektrisch leitfähigem Werkstoff gelagert ist und daß die
Schenkel durch den Kontakt der Batterie derart belastet
werden, daß die Schenkel an die Achse gedrückt und dadurch
die Windungen der Schenkelfeder durch die Achse
kurzgeschlossen werden.
2. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schenkelfeder (8) in einem mittleren
Bereich den ersten Schenkel (9) bildet, an den sich zu
beiden Seiten Windungen anschließen, und daß die Enden der
Schenkelfeder (8) jeweils einen zweiten Schenkel (10, 11)
bilden.
3. Kontaktvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein zweiter Schenkel
(10, 11) leitend mit einer auf einer Leiterplatte (12)
befindlichen Leiterbahn verbunden ist.
4. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Achse (7) an ihren Enden in einem
Haltekörper (6) gelagert ist, der im Bereich des mit der
Leiterbahn verbundenen zweiten Schenkels (10, 11) auf der
Leiterplatte (12) aufliegt und durch den mit der Leiterbahn
verbundenen zweiten Schenkel (10, 11) gehalten wird.
5. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Leiterplatte (12) parallel zur
Wirkrichtung der von den zweiten Schenkeln auf die
Leiterplatte übertragenen Kontaktkraft verläuft.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4402139A DE4402139C1 (de) | 1994-01-26 | 1994-01-26 | Kontaktvorrichtung für eine Batterie |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE4402139A DE4402139C1 (de) | 1994-01-26 | 1994-01-26 | Kontaktvorrichtung für eine Batterie |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4402139C1 true DE4402139C1 (de) | 1995-06-01 |
Family
ID=6508665
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4402139A Expired - Fee Related DE4402139C1 (de) | 1994-01-26 | 1994-01-26 | Kontaktvorrichtung für eine Batterie |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4402139C1 (de) |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE6912816U (de) * | 1968-05-29 | 1969-08-21 | August Belz | Trockenrasierapparat |
| US3470523A (en) * | 1968-02-14 | 1969-09-30 | August Milo | Grounding clamp with automatic disconnect |
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-
1994
- 1994-01-26 DE DE4402139A patent/DE4402139C1/de not_active Expired - Fee Related
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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