DE4401487C2 - Fassung für Kleinglühlampe - Google Patents
Fassung für KleinglühlampeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Fassung für eine Kleinglühlampe
zum lösbaren und fixierbaren Einsetzen in eine der Fassung
angepaßte, mit randseitigen Erweiterungen versehene Öffnung
einer Leiterplatte und Kontaktierung der Lampe durch An
pressen der an federnden Kontaktarmen geführten Lampenan
schlußdrähten an die Leiterbahnen der Leiterplatte, wobei zum
Einsetzen und Fixieren der Fassung ein Verdrehmechanismus vorgesehen
ist.
Bei solchen, auf Leiterplatten anzuordnenden Fassungen sind
bereits unterschiedliche Befestigungsmechanismen bekannt.
So beispielsweise ein Steck- bzw. Rastmechanismus, mittels
welchem die Lampen durch einfaches Einclipsen in die ent
sprechende Leiterplattenöffnung auf der Seite bestückt wer
den, auf der in der Regel auch andere Bauteile bestückt
werden, wobei dieses Einclipsen, da es sich nur um eine li
neare Bewegung handelt, einfach mittels eines Bestückungs
automaten erfolgen kann. Infolge dieser Rastbefestigung ist
die Lampe jedoch nur an der Seite entnehmbar, an welcher
sie eingesetzt wurde, was dazu führt, daß bei Defekt der
Lampe häufig die gesamte Leiterplatte dem Gerät entnommen
und erst dann die Nachrüstung erfolgen kann. Bei einem an
deren Mechanismus werden die Lampen teilweise durch die
Leiterplattenöffnung gesteckt und durch eine Drehbewegung
an der Platte befestigt, weshalb eine Automatenbestückung
nur schwer möglich ist, sondern umständlich von Hand be
stückt werden muß. Solche Lampen sind beispielsweise in DE
38 22 296 A1 oder DE 88 05 872 U1 beschrieben. Auch hier
besteht der Nachteil, daß zum Austausch der Lampe, wenn
diese an der Bauteilseite bestückt ist, wiederum ein Ausbau
der Leiterplatte erforderlich ist. Ist die Lampe an der
Gegenseite der Platte angebracht, kann so in der Regel ein
Leiterplattenausbau entfallen, jedoch hat diese Bestückung
an der Gegenseite eine sehr umständliche Erstbestückung mit
einem separaten Arbeitsgang zur Folge.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Fas
sung für eine Kleinglühlampe zu schaffen, welche für eine
Automatenerstbestückung von der Bauteilseite geeignet ist
und die zwecks Austausch ohne aufwendige Demontage des Ge
rätes einfach von der Plattengegenseite entnommen und nach
gerüstet werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer Fassung für eine
Kleinglühlampe mit den eingangs genannten Merkmalen erfin
dungsgemäß vorgesehen, daß an der Fassung zusätzlich ein
Steck- bzw. Rastmechanismus angeordnet ist, mittels dessen
sie von der einen Seite der Leiterplatte halternd
einsetzbar ist, wobei an der Fassung ausgebildete, federnde
Rastarme bei Erreichen der Einsetzendstellung in eine
Raststellung bei gleichzeitiger Gegenlagerung der Rastarme
durch die Kontaktarme an der anderen Seite der Leiterplatte
schnappen, und daß die Fassung unter Betätigung des
Verdrehmechanismus von der anderen Leiterplattenseite
herausnehmbar ist, wobei die Fassung in der
Einsetzendstellung durch die hierbei unbetätigten Rastarme
und die diese gegenlagernden Kontaktarme gehaltert ist.
Diese Fassung kann somit mit besonderem Vorteil an der
Bauteilseite mittels eines Bestückungsautomaten eingesetzt
werden, weshalb sie vorteilhaft im Rahmen einer Be
stückungsstraße integrierbar ist. Zum Austausch kann dann
die Lampe einfachst an der Plattengegenseite mittels der zu
lösenden Verdrehbefestigung gelöst, entnommen und nachgerü
stet werden, so daß die in ein Gerät eingesetzte Leiter
platte diesem nicht entnommen werden braucht.
Damit beide Einsetz- bzw. Befestigungsmechanismen eine si
chere Halterung der Fassung gewährleisten, kann in Weiter
bildung der Erfindung zunächst beim Rastmechanismus vorge
sehen sein, daß die Rastarme an der Fassung einander diame
tral gegenüberliegend, zu den Kontaktarmen beabstandet und
im wesentlichen deckungsgleich verlaufend ausgebildet sind
und die Öffnung an entsprechend verengten Bereichen
randseitig hintergreifen. Diese Ausbildung bedeutet für die
Praxis, daß die Fassung also einfachst in die Öffnung in
entsprechender Fassungsstellung, die durch die verengten
Bereiche vorgegeben ist, eingeclipst wird, wobei nach
Einclipsen die Lampe bereits vollständig kontaktiert und
funktionsbereit ist. Erfindungsgemäß weist die Fassung eine
im wesentlichen hohlzylindrische Form auf, wobei die mit
Rastvorsprüngen versehenen Rastarme entweder durch Ein
schnitte in der Zylinderwand oder, als Alternativlösung,
von durch eine im wesentlichen 180° betragenden Biegung ge
winkelt und im wesentlichen parallel zur Fassungswand ver
laufenden Schenkeln gebildet sind.
Ferner können erfindungsgemäß die mit Rastvorsprüngen ver
sehenen Rastarme als Metallarme ausgebildet sein, was glei
chermaßen für die Kontaktarme gelten kann, die erfindungs
gemäß als Metallmetallkontaktfedern ausgebildet sind.
Sowohl die Metallkontaktarme als auch die Metallkontaktfe
dern werden in an der Fassung ausgebildeten Aufnahmen sepa
rat angebracht und sind insbesondere bei größer dimensio
nierten Fassungen im Hinblick auf die Stabilität der Befe
stigung und die jeweils ausgeübte Federkraft von Vorteil.
Soll die Fassung in eine Leiterplatte eingesetzt werden, an
welcher plattenober- und -unterseitig Leiterbahnen verlau
fen, kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgese
hen sein, daß je ein metallischer Rastarm und ein metalli
scher Kontaktarm derart miteinander verbunden sind, daß
beidseitig an der Leiterplatte angeordnete Leiterbahnen
einseitig von dem Kontaktarm und anderseitig von dem Rast
arm kontaktierbar sind, wobei es sich hierbei als zweckmä
ßig herausgestellt hat, wenn der Rastarm und der Kontaktarm
erfindungsgemäß als einstückige Kontaktfeder ausgebildet
sind. Diese erfindungsgemäße Ausführungsform kann vorteil
haft unabhängig von der Seitenanordnung der Leiterbahnen
universell verwendet werden, da durch die beidseitige Kon
taktierungsmöglichkeit es auf jeden Fall gewährleistet ist,
daß, egal ob ober-, unter- oder beidseitig, auf jeden Fall
die Kontaktierung gewährleistet ist.
Um eine sichere Funktion des Drehmechanismus zu gewährlei
sten, kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgese
hen sein, daß zur Begrenzung der Einschiebebewegung vor dem
Verdrehen an der Fassung einander diametral gegenüberlie
gende und zu den Kontaktarmen beabstandet und versetzt an
geordnete Lappen ausgebildet sind, die nach Durchführung
der Kontaktarme durch die randseitigen Erweiterungen der
Öffnung bei Erreichen der Verdrehstellung an der Leiter
platte angreifen. Durch diese Lappen wird somit der Ein
setzvorgang besonders einfach gestaltet, da die Fassung
einfachst bis zum Anschlag der Lappen an der Leiterplatte
eingeschoben und dann, da sie sich ja bereits in der rich
tigen Stellung befindet, einfachst in Kontaktstellung ver
dreht wird, wobei der Verdrehwinkel erfindungsgemäß 30° bis
40°, insbesondere 35° beträgt. Um bei dieser Ausbildung die
Fassungsabmessungen möglichst klein zu halten, damit die
Fassung auch auf engstem Raum eingesetzt werden kann, kann
in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein,
daß an der Fassung Einbuchtungen ausgebildet sind, in denen
die Lappen nach innen gesetzt angeordnet sind, so daß diese
nur unwesentlich über den Außendurchmesser des zylindri
schen Fassungskörpers herausstehen. Dabei kann erfindungs
gemäß vorgesehen sein, daß die Lappen derart angeordnet
sind, daß sie in Kontaktstellung der Fassung zu den Erwei
terungen der Öffnung deckungsgleich verlaufen, so daß sie
mit besonderem Vorteil diese Erweiterungen abdecken und so
den Lichtdurchtritt durch diese Erweiterungen reduzieren.
Um für jeden Einsetzmechanismus die Kontaktstellung festzu
legen, damit ein fehlerhaftes, kontaktloses Einsetzen ver
mieden wird, kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung
eine an der Fassung ausgebildete Rastnase vorgesehen sein,
die in Kontaktstellung in eine randseitige Ausbuchtung der
Öffnung eingreift. Wird also die Fassung mittels des Auto
maten in die Öffnung eingeclipst, so wird die Rastnase, so
fern die Fassungsausrichtung stimmt, in die Ausbuchtung
eingeführt werden. Ist dies nicht der Fall, sitzt die Rast
nase auf der Leiterplatte auf und die Fassung kann nicht
eingeclipst werden, so daß ein fehlerhaftes Einsetzen ver
mieden wird. Dadurch ist die Fassung gegen unbeabsichtigtes
Verdrehen gesichert. Wird die Fassung in die Öffnung einge
dreht, so wird auch hier durch das merkliche Einrasten der
Rastnase in die Ausbuchtung die Kontaktstellung der Fassung
angezeigt.
Damit stets eine sichere Kontaktierung der Lampenanschluß
drähte bei den unterschiedlichen Beanspruchungen infolge
der verschiedenen Einsetzmechanismen gewährleistet ist,
kann erfindungsgemäß weiterhin vorgesehen sein, daß jeder
seitlich abstehende Kontaktarm mit einer im wesentlichen
endseitig ausgebildeten, den Lampenanschlußdraht aufnehmen
den Klemmnut von geringerem Durchmesser als der Durchmesser
des Lampendrahtes versehen ist, so daß eine sichere Fixie
rung des Drahtes am Kontaktarm gewährleistet ist und ein
Lösen des Drahtes auch bei Verdrehen der Fassung, wo der
Draht auf der Plattenoberfläche schleift, vorteilhaft ver
mieden wird. Zusätzlich kann dieser Kontaktarm mit einer
Einführschräge zur Festlegung der richtigen Eindrehrichtung
im Austauschfall der Lampe versehen sein. Um sowohl eine
möglichst niedrige Bauhöhe als auch einen möglichst hohen
Ausleuchtungsgrad realisieren zu können, kann in weiterer
Erfindungsausgestaltung vorgesehen sein, daß der die
vorzugsweise liegend angeordnete Glühlampe aufnehmende Be
reich der Fassung als Reflektor ausgebildet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
wird im folgenden
anhand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Aufsicht auf eine der Fassung angepaßte Öff
nung der Leiterplatte,
Fig. 2 eine teilweise bereits in die Öffnung aus Fig.
eingesetzte, bereits mit einer Lampe versehene Fas
sung,
Fig. 3 die vollständig in die Öffnung eingesetzte Fassung
aus Fig. 2,
Fig. 4 eine um 90° gedrehte Ansicht der Fassung aus Fig.
3,
Fig. 5 eine unterseitige Aufsicht der Fassung,
Fig. 6 eine Aufsicht auf die Fassung aus Fig. 3,
Fig. 7 die Aufsicht aus Fig. 6, teilweise im Schnitt,
Fig. 8 eine Aufsicht auf die Fassung aus Fig. 6 in um den
Verdrehwinkel verdrehter Einsetz- bzw. Entnahme
stellung,
Fig. 9 eine in eine Leiterplattenöffnung eingesetzte Fas
sung einer zweiten Ausführungsform, teilweise im
Schnitt,
Fig. 10 die Fassung aus Fig. 9 in um 90° gedrehter Ansicht,
und
Fig. 11 eine Aufsicht auf die Fassung aus Fig. 9.
Fig. 1 zeigt eine an einer Leiterplatte 1 angebrachte Öff
nung 2, die im wesentlichen kreisförmiger Gestalt ist und
einander diametral gegenüberliegende Erweiterungen 3 und zu
diesen Erweiterungen versetzt angeordnete, einander eben
falls diametral gegenüberliegende verengte Bereiche 4 auf
weist. Diesen verengten Bereichen 4 schließen sich auf der
Oberseite der Leiterplatte 1 die Kontaktflächen 5 an, auf
welchen die Lampenanschlußdrähte 6 (vgl. Fig. 2) einer in
die Öffnung 2 einzusetzenden Fassung 7 in Kontaktstellung
angreifen. Darüber hinaus weist die Öffnung 2 eine Ausbuch
tung 8 auf, die zur Aufnahme einer später noch zu beschrei
benden Rastnase zur Festlegung der Kontaktstellung dient.
Fig. 2 zeigt nunmehr die erfindungsgemäße Fassung 7, die
einen im wesentlichen hohlzylindrischen Fassungskörper 9
aufweist, der in seinem oberen Bereich zur Aufnahme der im
gezeigten Ausführungsbeispiel liegend angeordneten Klein
glühlampe 10 als Reflektor ausgebildet ist, was durch die
muldenförmige Ausnehmung 11, die zur Erhöhung des Reflexi
onsgrades beispielsweise verspiegelt sein oder aus weißem
Material, insbesondere Kunststoff, bestehen kann. Die
Lampendrähte 6 werden an am Fassungskörper 9 angeordneten
Kontaktarmen 12 derart geführt, daß sie im eingesetzten Zu
stand der Fassung 7 auf den Kontaktflächen 5 auflegen, wo
bei die Führung bzw. Befestigung der Lampendrähte 6 an den
Kontaktarmen 12 später noch beschrieben werden wird. An der
Unterseite des Fassungskörpers 9 sind zwei einander diame
tral gegenüberliegende Rastarme 13 federnd angebracht, die
im vorliegenden von Schenkeln 14, die sich infolge einer im
wesentlichen 180° betragenden Biegung im wesentlichen par
allel zur Fassungswandung erstrecken, gebildet sind. Die
Rastarme können jedoch auch durch einfache Einschnitte in
der Zylinderwand gebildet sein. An den oberseitigen Enden
der Rastarme 13 sind Vorsprünge 15 ausgebildet, die im ein
gesetzten Zustand (vgl. Fig. 3) an der Unterseite der Lei
terplatte 1 angreifen. Darüber hinaus sind zur Begrenzung
der seitlichen Federbewegung der Rastarme 13 im Bereich der
Vorsprünge 15 weitere, wulstartige Vorsprünge 16 ausgebil
det, die in Kontaktstellung an der Innenseite der verengten
Bereiche 4 der Öffnung 2 anliegen und so ein Weiterfedern
der Rastarme 13 verhindern.
Fig. 3 zeigt nun die Fassung 7 aus Fig. 2 in ihrer einge
setzten Kontaktstellung. Dabei hintergreifen die Rastarme
13 in an sich bekannter Weise die Leiterplatte und werden
von den am Fassungskörper 9 federnd gelagerten Kontaktarmen
12 gegengelagert, so daß die Fassung 7 sicher in der Öff
nung 2 fixiert ist. Wie Fig. 3 zu entnehmen, liegen dann
die Lampenanschlußdrähte 6 auf der Leiterplatte 1 und damit
auf den Kontaktflächen 5 auf.
Der in Fig. 4 gezeigten, um 90° verdrehten Ansicht ist fer
ner die am Fassungskörper 9 ausgebildete Rastnase 21 zu
entnehmen, die in der gezeigten Kontaktstellung dann in die
Ausbuchtung 8 der Öffnung 2 eingreift und so als Montageco
dierung und Verdrehsicherung dient. Ferner ist die an jedem
Kontaktarm 12 vorgesehene Einführschräge 22 dargestellt,
welche der Festlegung der richtigen Eindrehrichtung beim
Lampenaustausch dient. Ferner ist Fig. 3 zu entnehmen, daß
am Fassungskörper 9 zwei senkrecht zum Fassungskörper 9 ab
stehende Lappen ausgebildet sind, die, wie insbesondere
Fig. 5 zu entnehmen, einander diametral gegenüberliegend
angeordnet sind und die als Begrenzungslappen für die Ein
schiebebewegung, die im Rahmen des Verdrehmechanismus er
folgt, wenn die Fassung 7 von der anderen Seite in die Lei
terplatte 1 eingesetzt bzw. entnommen werden soll, begren
zen. Diese Lappen 17, die bei der in den Fig. 1 bis 4
gezeigten Einclipsweise durch die Öffnung 2 der Lei
terplatte 1 hindurchgeführt werden müssen, sind in an der
Fassung 7 ausgebildeten Einbuchtungen 18 nach innen ver
setzt angeordnet. Darüber hinaus sind sie zu den Kontaktar
men 12 versetzt angeordnet, so daß sie, wie insbesondere
der Aufsicht aus Fig. 6 zu entnehmen ist, beim Einclipsen
durch die Erweiterungen 3 der Öffnung 2 hindurchgeführt
werden und, nach erfolgter Verrastung, zu diesen Erweite
rungen 3 teilweise deckungsgleich verlaufen und somit den
Lichtdurchtritt durch diese reduzieren. Auf die eigentliche
Funktion der Lappen 17 wird später bezüglich der Fig. 8
noch näher eingegangen.
Fig. 6 zeigt ferner die bereits angesprochene spezifische
Ausbildung der Kontaktarme 12 zwecks Befestigung der Lam
penanschlußdrähte 6. Dabei weist jeder Kontaktarm 12 in
seinem endseitigen Bereich eine nach außen zunehmende
Nutausnehmung 19 auf, deren Durchmesser im Nutgrund etwas
geringer ist als der Durchmesser des Lampendrahts 6, so daß
dieser klemmend gehaltert wird. Der Lampenanschlußdraht 6
wird durch zwei im wesentlichen 90° betragende Biegungen
von der Oberseite durch die Nut 19 zur Unterseite und damit
zur Kontaktierungsseite geführt, wie bereits den vorange
henden Figuren zu entnehmen ist.
Aus Fig. 7, die einen Teilschnitt durch die Fassung 7
zeigt, sind weitere Details bezüglich des Aufbaus, insbe
sondere im Bereich der Rastarme 13 zu entnehmen. Um eine
ausreichende Federung der Rastarme 13 zu gewährleisten,
weist die Fassung 7 im zum Rastarm 13 parallel verlaufenden
Wandbereich eine Ausnehmung 20 auf, so daß der Arm 13 von
der Fassungswandung zur Gewährleistung eines ausreichenden
Federwegs hinreichend beabstandet ist.
Aus Fig. 8 wird nun die Funktion des Verdrehmechanismus und
der Lappen 17 deutlich. Ausgehend von der in Fig. 6 gezeig
ten Kontaktstellung, die durch plattenoberseitiges Einclip
sen erreicht wurde, wird zur Entnahme der Fassung 7 auf der
anderen Seite der Leiterplatte die Fassung 7 aus ihrer Kon
taktstellung, bei welcher zunächst noch die durch die Er
weiterungen 3 durchgeführten Lappen 17 zu diesen deckungs
gleich liegen, um einen vorbestimmten Verdrehwinkel α, der
im gezeigten Ausführungsbeispiel 35° beträgt, soweit ver
dreht, bis die Kontaktarme 12 zu den Erweiterungen 3 dec
kungsgleich, jedoch leiterplattenoberseitig verlaufen. Zur
Entnahme wird die Fassung 7 dann einfach aus der Öffnung 2
herausgezogen, wobei die Kontaktarme 12 durch die Erweite
rungen 3 hindurchgeführt werden. Zum Nachrüsten einer neuen
Fassung 7 wird nun in umgekehrter Weise verfahren. Die Fas
sung 7 wird soweit in die Öffnung 2 unter Durchführung der
Kontaktarme 12 durch die Erweiterungen eingeschoben, bis
die Lappen 17 an der Unterseite der Leiterplatte 1 anliegen
und die Einschiebebewegung begrenzen. Erst dann erfolgt die
Drehung um den Winkel α, um die Fassung in Kontaktstellung
zu bringen, wobei die Kontaktstellung bei Einrasten der
Rastnase 21 in die Ausbuchtung 8 erreicht ist. Die Lappen
17 liegen dann wieder im wesentlichen deckungsgleich zu den
Erweiterungen 3. Neben einer derartigen, auf der der Ein
setzseite abgewandten Entnahme ist jedoch auch eine Ent
nahme der Fassung 7 an der Einclipsseite möglich, wofür le
diglich die Rastarme 13 aus ihrer Raststellung (vgl. Fig.
3) nach innen in die Ausnehmung 20 eingedrückt werden müs
sen, wonach die Fassung 7 unter Durchführung der Lappen 17
durch die Erweiterung 3 entnommen werden kann.
Die Fig. 9 bis 11 zeigen eine weitere Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Fassung im Detail. Dabei sind der auf
einer Fassungsseite erforderliche Kontaktarm und der Rast
arm von einer einstückig ausgebildeten Metallfeder 23 ge
bildet, die mittels einer Lasche 24 in einer an dem Fas
sungskörper ausgebildeten Aufnahme 25 befestigt ist. Mit
dieser einstückigen Kontaktfeder 23 ist es somit möglich,
bei oberseitig und/oder unterseitig verlaufenden Leiterbah
nen diese entweder oberseitig, unterseitig oder beidseitig
kontaktieren zu können, so daß diese Ausführungsform für
jedwede Leiterplattenart verwendet werden kann, da eine
Kontaktierung stets gewährleistet ist. Die Lampenanschluß
drähte 26, die hier etwas verkürzt ausgebildet sind, sind
dabei an der Kontaktfeder 23 im Bereich des Kontaktarmes 27
festgeschweißt oder -gelötet. Die Federbarkeit der Rastarme
28 wird durch entsprechende Biegung der Kontaktfeder im un
teren Bereich erzeugt. Damit zum einen ein sicheres und
festes Verrasten innerhalb der Öffnung gewährleistet ist,
zum anderen eine genügend große, an der unterseitigen Lei
terbahn angreifende Kontaktfläche des Rastarms 28 vorhanden
ist, ist dieser im endseitigen Bereich als Rast- und Kon
taktvorsprung 29 gebogen ausgebildet, wobei sich an den
Vorsprung 29 ein den Federweg begrenzender Abschnitt 30 an
schließt. Aus der Seitenansicht aus Fig. 10 wird die der
Befestigung dienende Lasche 24 deutlich, die durch Ein
schnitte und Einbiegen gebildet ist und in die entspre
chende Ausnehmung 25 eingesteckt und ggf. verklebt wird.
Darüber hinaus zeigt Fig. 10 auch die am Kontaktarm 27 aus
gebildete Einführschräge 31.
Fig. 11 zeigt schließlich eine Aufsicht auf die Fassung der
zweiten Ausführungsform, aus welcher die Ausbildung der
Kontaktarme 27 deutlich wird. Diese weisen, im Gegensatz zu
den Kontaktarmen der ersten Ausführungsform, keine endsei
tigen Nuten auf, sondern sind geschlossen. Dies deshalb, da
zur Kontaktierung die Lampenanschlußdrähte 26 nicht nach
unten geführt werden müssen, sondern ein Befestigen dersel
ben oberseitig an den Kontaktarmen 27 genügt, da die ei
gentliche Kontaktierung ja durch die Metallkontaktarme 27
erfolgt.
Claims (17)
1. Fassung für eine Kleinglühlampe zum lösbaren und fi
xierbaren Einsetzen in eine der Fassung angepaßte, mit
randseitigen Erweiterungen versehene Öffnung einer
Leiterplatte und Kontaktierung der Lampe durch An
pressen der an federnden Kontaktarmen geführten
Lampenanschlußdrähte an die Leiterbahnen der Leiter
platte, wobei zum Einsetzen und Fixieren der Fassung
ein Verdrehmechanismus vorgesehen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Fassung (7) zusätzlich ein
Steck- bzw. Rastmechanismus angeordnet ist, mittels
dessen sie von der einen Seite der Leiterplatte (1)
halternd einsetzbar ist, wobei an der Fassung (7)
ausgebildete, federnde Rastarme (13, 28) bei Erreichen
der Einsetzendstellung in eine Raststellung bei
gleichzeitiger Gegenlagerung der Rastarme (13, 28)
durch die Kontaktarme (12, 27) an der anderen Seite
der Leiterplatte (1) schnappen, und daß die Fassung
(7) unter Betätigung des Verdrehmechanismus von der
anderen Leiterplattenseite herausnehmbar ist, wobei
die Fassung (7) in der Einsetzendstellung durch die
hierbei unbetätigten Rastarme (13, 28) und die diese
gegenlagernden Kontaktarme (12, 27) gehaltert ist.
2. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rastarme (13, 28) an der Fassung (7) einander
diametral gegenüberliegend, zu den Kontaktarmen (12,
27) beabstandet und im wesentlichen deckungsgleich
verlaufend ausgebildet sind und die Öffnung (2) an
entsprechend verengten Bereichen (4) randseitig hin
tergreifen.
3. Fassung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß zur Begrenzung der Einschiebebewegung vor dem
Verdrehen im Rahmen des Verdrehmechanismus an der Fas
sung (7) einander diametral gegenüberliegende und zu
den Kontaktarmen (12, 27) beabstandet und versetzt an
geordnete Lappen (17) ausgebildet sind, die nach
Durchführen der Kontaktarme (12, 27) durch die rand
seitige Erweiterungen (3) der Öffnung (2) bei Er
reichen der Verdrehstellung an der Leiterplatte (1)
angreifen.
4. Fassung nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Fassung (7) eine im we
sentlichen hohlzylindrische Form aufweist und die fe
dernden, mit Rastvorsprüngen (15, 16) versehenen Ra
starme (13) durch Einschnitte in der Zylinderwand ge
bildet sind.
5. Fassung nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die mit Rastvorsprüngen
(15, 16) versehenen Rastarme (13) von durch eine im we
sentliche 180° betragenden Biegung gewinkelt und im
wesentlichen parallel zur Fassungswand verlaufenden
Schenkeln (14) gebildet sind.
6. Fassung nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die mit Rastvorsprüngen (15, 16) ver
sehenen Rastarme (13) als an der Fassung in daran ausgebil
deten Aufnahmen anzubringende Metallarme ausgebildet
sind.
7. Fassung nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Kontaktarme (12, 27) als an der
Fassung in daran ausgebildeten Aufnahmen anzubringende
Metallkontaktfedern ausgebildet sind.
8. Fassung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet,
daß je ein metallischer Rastarm (28) und ein metalli
scher Kontaktarm (27) derart miteinander verbunden
sind, daß beidseitig an der Leiterplatte angeordnete
Leiterbahnen einseitig von dem Kontaktarm (27) und an
derseitig von dem Rastarm (28) kontaktierbar sind.
9. Fassung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Rastarm (28) und der Kontaktarm (27) als einstüc
kige Kontaktfeder (23) ausgebildet sind, die in einer
Aufnahme (25) an der Fassung gehaltert ist.
10. Fassung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, gekennzeich
net durch an der Fassung (7) ausgebildete Einbuchtun
gen (18), in denen die Lappen (17) nach innen gesetzt
angeordnet sind.
11. Fassung nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lappen (17) derart angeordnet
sind, daß sie in Kontaktstellung der Fassung (7) zu
den Erweiterungen (3) im wesentlichen deckungsgleich
verlaufen.
12. Fassung nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verdrehwinkel (α) 30° bis 40°,
vorzugsweise 35° beträgt.
13. Fassung nach einem der vorangehenden Ansprüche, ge
kennzeichnet durch eine an der Fassung (7) ausgebil
dete Rastnase (21), die in Kontaktstellung in eine
randseitige Ausbuchtung (8) der Öffnung (2) eingreift.
14. Fassung nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß jeder seitlich abstehende
Kontaktarm (12) mit einer im wesentlichen endseitig
ausgebildeten, den Lampenanschlußdraht (6) aufnehmen
den Klemmnut (19) von geringerem Durchmesser als der
Durchmesser des Lampenanschlußdrahtes (6) versehen
ist.
15. Fassung nach einem der vorangehenden Ansprüche, ge
kennzeichnet durch eine am Kontaktarm (12, 27) ausge
bildete Einführschräge (22, 31).
16. Fassung nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der die vorzugsweise liegend
angeordnete Glühlampe (10) aufnehmende Bereich der
Fassung (7) als Reflektor (11) ausgebildet ist.
17. Fassung nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Fassung (7) einstückig
insbesondere aus Kunststoff ist.
Priority Applications (6)
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|---|---|---|---|
| DE4401487A DE4401487C2 (de) | 1994-01-21 | 1994-01-21 | Fassung für Kleinglühlampe |
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