DE436875C - Einrichtung zur Erzeugung von Dampf unter Kraftgewinnung - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung von Dampf unter Kraftgewinnung

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DE436875C
DE436875C DEM84920D DEM0084920D DE436875C DE 436875 C DE436875 C DE 436875C DE M84920 D DEM84920 D DE M84920D DE M0084920 D DEM0084920 D DE M0084920D DE 436875 C DE436875 C DE 436875C
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DE
Germany
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steam
pump
water
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radiators
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DEM84920D
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Inventor
Jakob Heinrich Koch
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FRITZ MARGUERRE DR ING
Original Assignee
FRITZ MARGUERRE DR ING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B3/00Other methods of steam generation; Steam boilers not provided for in other groups of this subclass
    • F22B3/04Other methods of steam generation; Steam boilers not provided for in other groups of this subclass by drop in pressure of high-pressure hot water within pressure-reducing chambers, e.g. in accumulators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Erzeugung von Dampf unter Kraftgewinnung. Die Erfindung bezieht sich auf das bekannte Verfahren zur Erzeugung von Dampf, bei dem mittels einer Pumpe im Kreislauf geführtes Wasser abwechselnd unter Druck gesetzt, in Heizkörpern erhitzt und zwecks teilweiser Verdampfung entspannt wird. Die Entspannung erfolgt bei den bekannten Anordnungen in der Regel durch Drosselung. Die bei der Entspannung freiwerdende Energie kann jedoch auch, wie bereits vorgeschlagen, in einer Kraftmaschine ausgenützt werden. Die Höhe der frei werdenden Energie je Kilogramm Umwälzwasser hängt ab von der Temperaturerhöhung in den Heizkörpern. Je höher die Temperaturerhöhung ist, desto mehr Dampf bildet sich bei der Entspannung und desto größer ist die Expansionsarbeit des bei der Entspannung sich bildenden Dampfes.
  • Untersuchungen zeigen, daß je nach Wahl der Temperaturerhöhung des Umwälzwassers in den7`Heizkörpern `die Energieabgabe der Kraftmaschine kleiner, gleich oder größer ist als die Energieaufnahme der Pumpe. Die Temperaturerhöhung, bei der die Energieabgabe der Kraftmaschine gerade gleich der Energieaufnahme der Pumpe ist, hängt von dem Wirkungsgrad der beiden Maschinen ab.
  • Gemäß vorliegender Erfindung soll nun die Temperaturerhöhung und damit der zur Verhütung der Dampfbildung in den Heizkörpern erforderliche Druck so weit gesteigert werden, daß ein Überschuß der Energieabgabe der Kraftmaschine über den Energiebedarf der Pumpe erzielt wird. Dies ist insbesondere der Fall, wenn der Druck im Heizkörpersystem auf die bei Hochdruckanlagen üblichen Drücke, z. B. 6o bis ioo Atm., oder darüber gesteigert wird.
  • In Abb. i ist in deri Kurven a die Energieaufnahme der Pumpen, in den Kurven b die Energieabgabe der Kraftmaschinen aufgetragen bei Entspannung von Wasser, das in den Heizkörpern unter einem Druck von 8o Atm. steht und auf die entsprechende Sättigungstemperatur erwärmt ist. Bei beiden Maschinen ist dabei ein Wirkungsgrad von etwa 7o Prozent angenommen. Es zeigt sich dabei, daß bei diesen Annahmen bei Entspannung von 8o auf etwa 6o Atm. die Energieaufnabme der Pumpe gerade so groß ist wie die Energieabgabe der Kraftmaschine. Bei Entspannung von 8o auf nur 7o Atm. ist dagegen die Energieaufnahme der Pumpe um den Betrag h" größer als die Energieabgabe der Kraftmaschine.
  • Umgekehrt ist bei Entspannung des Wassers von 8o auf 2o Atm. die Energieabgabe der Kraftmaschine um den Betrag h' größer als die Energieaufnahme der Pumpe, bei Entspannung auf io Atm. um den Betrag la'. Bei genügend großer Entspannung wird somit ein wesentlicher Energieüberschuß erzielt, der, wie aus der Abbildung hervorgeht, bei Entspannung auf ao bzw. io Atm. ein Mehrfaches der Energieaufnahme der Pumpe beträgt.
  • Ein Beispiel für die Durchbildung der beschriebenen Dampferzeugungsanlage ist in den Abb. 2 und 3 dargestellt. a ist eine Pumpe, durch die das Wasser unter Druck, z. B. 6o Atm., gesetzt und durch die Heizrohre eines Heizkörpersystems b gefördert wird;.c ist die Kraftmaschine, der das erhitzte Wasser zur Entspannung. z. B. auf 15 Atm., zugeführt wird; d ist ein Wasservorratsbehälter, z. B. eine Trommel, der das nicht verdampfte Wasser und der in der Kraftmaschine infolge der Entspannung des überhitzten Wassers sich bildende Dampf von 15 Atm. zuströmt, e ist die Verbindungsleitung zu dem Überhitzer f. Der beispielsweise auf 350' überhitzte Dampf von 15 Atm. kann zu beliebigemZweck, insbesondere zur weiteren Energieerzeugung in Kraftmaschinen verwendet werden.
  • Der Vorteil einer solchen Dampferzeugungsanlage gegenüber einer Hochdruckkesselanlage, in der Dampf von 6o Atm. erzeugt wird, besteht darin, daß nur die Heizkörper b unter dem hohen Druck von 6o Atm. stehen, während die Trommel d nur unter dem Druck des erzeugten Dampfes, in vorliegendem Beispiel 15 Atm. steht. Hierdurch werden die Hochdrucktrommeln vermieden, die bei Hochdruckkesselanlagen das teuerste Element darstellen. Außerdem ist die Explosionsgefahr wesentlich geringer als bei Hochdruckkesselanlagen der üblichen Bauart, da lediglich der Wasserinhalt des Heizröhrensystems auf die dem Hochdruck entsprechende Temperatur erhitzt wird, dieser Wasservorrat aber verhältnismäßig klein ist.
  • Außerdem können bestehende Kesselanlagen in der Weise für Hochdruck umgebaut werden, daß durch das Heizkörpersystem Wasser unter erhöhtem Druck gefördert, in diesem erwärmt und in der Kraftmaschine auf den in der Anlage üblichen Druck, z. B. 15 Atm., entspannt wird. Dabei ist erforderlichenfalls das Heizkörpersystem auszuwechseln, während die Trommel beibehalten werden kann. Wird die dann sich bildende Dampfmenge auf den Enddruck entspannt, so werden auch besondere Dampfturbinen durch den Übergang auf höheren Druck erspart.
  • Da die das Heizkörpersystem b durchströmende Wassermenge bestimmt ist durch die Förderung der Pumpe a, die Pumpe selbst aber etwa auftretenden Schwankungen in der Wärmezufuhr nicht stoßweise folgen wird, wirken sich solche Schwankungen in der Wärmezufuhr zunächst in der Weise aus, daß bei momentaner Steigerung der Wärmezufuhr die Endtemperatur des Umlaufwassers erhöht wird und umgekehrt. Will man deshalb in allen Betriebszuständen Dampfbildung in den Heizkörpern verhüten, so darf im Normalbetrieb die in den Heizkörpern erreichte Wassertemperatur die dem Druck entsprechende Sättigungstemperatur nicht erreichen.
  • Für den Betrieb der Kraftmaschine c ist es außerdem zweckmäßig, dieser immer Wasser von nahezu derselben Temperatur zuzuführen. Geringe Schwankungen stören den Betrieb nicht.
  • Die auftretenden Stöße in der Belastung oder der Wärmezufuhr können nun dadurch gemildert werden, daß ein Teil des Heizkörpersystems, z. B. das der Feuerung am nächsten liegende, aus dem Umwälzkreislauf ausgeschieden und- unmittelbar an die Trommel d angeschlossen wird, wobei in diesem nur niedergespannter Dampf, im vorliegenden Beispiel also Dampf von 15 Atm., unter natürlichem Wasserumlauf erzeugt wird.
  • Um eine möglichst tiefe Abkühlung der Rauchgase in dem Kessel zu ermöglichen, kann außerdem hinter dem Heizkörpersystem mit künstlichem Wasserumlauf ein Heizkörper-3ystem mit natürlichem Wasserumlauf angerdnet sein, in dem Dampf niederen Drucks (im vorliegenden Beispiel von 15 Atm.) erzeugt wird, da in diesem System sich dann die einem Druck von 15 Atm. entsprechende Sättigungstemperatur einstellt.
  • Der in dem System mit natürlichem Umlauf erzeugte Dampf mischt sich in der Trommel d mit dem aus der Kraftmaschine c kommenden Dampf und wird gemeinsam mit diesem in dem Uberhitzer f überhitzt.
  • Die Abscheidung des bei der Entspannung sich bildenden Dampfes erfolgt in der Kraftmaschine. Diese wird deshalb zweckmäßig mit einem Sammler versehen. Da außerdem ein Teil der bei Dampferzeugungsanlagen sich bildenden Abscheidungen bei der Ablösung des Dampfes auftreten, werden bei der Kraftmaschine Entschlammungseinrichtungen vorgesehen.
  • Der Nt'asserdurchfluß durch die Heizkörper ist auf der einen Seite abgeschlossen durch die Pumpe bzw. die Rückschlagklappe, auf der anderen Seite durch das Einlaßventil zu der Kraftmaschine. Setzt die Pumpe aus, so könnte es eintreten, daß das in den Heizkörpern befindliche Wasser nach beiden Richtungen abgeschlossen ist, so daß bei weiterer Wärmezuführung Dampfbildung und eine unbestimmte Drucksteigerung eintreten kann, die unter Umständen zur Zerstörung der Heizkörper führt. Um dies zu vermeiden, werden Sicherheitsventile angebracht, durch die in den Heizkörpern etwa sich bildender Dampf abblasen und in die Trommel d geleitet werden kann. Außerdem ist eine Regelvorrichtung für die Brennstoff- bzw. Rauchgaszufuhr vorgesehen, die in Abhängigkeit von dem Druck oder der Wassergeschwindigkeit in den Verbindungsröhren oder in den Heizkörpern in der Weise betätigt wird, daß sie die Wärmezufuhr zu den Heizkörpern vermindert oder ganz einstellt, wenn infolge Stillstand der Pumpe der Druck oder die Wassergeschwindigkeit in den Heizkörpern sich ändert.
  • Um auch beim Aussetzen der Pumpe die Kesselanlage weiterbetreiben zu können, sind die Umgehungsleitungen (h, h) mit Ventilen (9l. 92) vorgesehen, die selbsttätig öffnen, wenn die Pumpe aussetzt. Zweckmäßig werden diese Ventile oder Rückschlagklappen so betätigt, daß sie unter Gewichts- oder Federbelastung öffnen, wenn der Druck oder die Geschwindigkeit im Umwälzkreislauf fällt, «nährend sie beim Gang der Pumpe durch den von der Pumpe erzeugten Druck oder die Geschwindigkeit des Wassers geschlossen gehalten werden. Die Wirkungsweise ist in der Abb..l und 5 näher erläutert. y1 ist das Rückschlagventil hinter der Pumpe, das schließt, wenn der Druck an der Pumpe a abfällt, g1 ist ein Ventil, das durch den Druck im Leitungsstück zwischen Pumpe a und Rückschlagventil rl durch Vermittlung einer Steuerleitung q gesteuert wird. Fällt der Druck in q, so öffnet das Ventil g, Für die Wirkungsweise ist es gleichgültig, ob die Steuerleitung q hinter der Pumpe oder an einer Druckstufe der Pumpe mit dem Umlaufkreislauf verbunden ist.
  • In Abb. 5 sind mehrere Umgehungsleitungen angegeben. Die in den einzelnen Leitungen angeordneten Ventile g1 bis g. werden von derselben Steuerleitung q aus gesteuert, zweckmäßigerweise jedoch so, daß sie infolge verschiedener Gewichts- oder Federbelastung nicht gleichzeitig, sondern nacheinander öffnen.
  • Um die zur Ableitung der im Überschuß erzeugten Energie dienende Maschine, z. B. einen elektrischen Generator, zu entlasten, kann die Pumpe unmittelbar mit der Kraftmaschine - z. B. auf derselben Welle oder über ein Vorgelege - gekuppelt werden, so daß nur die überschüssige Energie abgeleitet werden muß. Diese Anordnung hat außerdem den Vorteil, daß diese Arbeitsmaschine so gebaut werden kann, daß sie während der Anfahrperiode, während der die Kraftmaschine noch keine Energie liefert, die Pumpe anzutreiben vermag, z. B. eine Maschine, die abwechselnd als Motor oder Generator läuft.
  • Mit Rücksicht auf die besonderen Betriebsbedingungen der Kraftmaschine c kommen in erster Linie Freistrahlturbinen in Frage. Bei diesen muß der Raum, in dem sich das Laufrad bewegt, von Wasser freigehalten werden. Dies- ist ohne weiteres zu erreichen, wenn die Kraftmaschine höher steht als die Trommel d.
  • In vielen Fällen, z. B. bei direkter Kupplung mit der Pumpe, der das Wasser zulaufen muß, wird sie mit Rücksicht auf die Gesamtanordnung tiefer aufgestellt werden müssen. Um auch hierbei das Gehäuse der Kraftmaschine c von Wasser freizuhalten, wird in der Dampfleitung, die diese mit der Trommel .d verbindet, eine Drosselvorrichtung k (Abb. 3) eingeschaltet, durch die ein der Niveaudifferenz entsprechender Druckabfall zwischen dem Gehäuse und der Trommel hervorgerufen wird. - Die Drosselvorrichtung kann in Abhängigkeit von einem Schwimmer gesteuert werden, der in dem Gehäuse h angeordnet ist. Das Ventil k ruft jedoch die angestrebte Wirkung nur dann hervor, wenn die Anlage in Betrieb ist und Dampf erzeugt, der das Ventil in der Richtung nach der Trommel durchströmt. Um auch beim Anfahren das z. B. während des Stillstandes sich ansammelnde Wasser aus der Kraftmaschine c zu entfernen, ist ein Injektor b angeordnet. Als Treibflüssigkeit ist im vorliegenden Falle das Speisewasser vorgesehen.
  • Bei schwankender Belastung würde der Wirkungsgrad der Kraftgewinnung wesentlich zurückgehen, wenn man die künstlich umlaufende Wassermenge, die der höchstmöglichen Wärmezufuhr entsprechen muß, nicht regulieren wollte, besonders da dann die Turbine mit stark wechselndem Druck zu arbeiten hätte. Um dies zu verhindern, wird man mit bekannten Mitteln die MTassermenge so regeln, daß eine möglichst konstante Temperaturdifferenz innegehalten wird, wobei die Charakteristik der Pumpe entsprechend, d. h. in der Regel möglichst flach zu gestalten ist. Die Regelung wird durch entsprechende Querschnittsregelung bei der Turbine erfolgen, wobei diese Querschnitte nicht unter eine Grenze gehen dürfen, die durch die Pumpencharakteristik beschränkt ist. Bei konstanter Temperaturerhöhung wird auch "die je KilogrammUmwälzwasser frei werdende Energie konstant.
  • Um den Energiebedarf der Pumpe a möglichst gering zu halten, ist es erforderlich, das umgewälzte Wasser in den Heizkörpern b nahe an die dem Druck entsprechende Sättigungstemperatur zu erwärmen. Um dies an allen Stellen gleichmäßig zu ermöglichen und dadurch Dampfbildung an einzelnen Stellen zu verhüten, werden die parallel geschalteten Heizrohre mit verschiedenem Durchmesser versehen, so daß diejenigen Rohre, die der diVekten Bestrahlung oder den Gasen mit höherer Temperatur ausgesetzt sind, weiter bemessen werden, damit sie entsprechend der höheren Wärmezufuhr eine größere Wassermenge durchströmt als die übrigen Rohre.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Erzeugung von Dampf unter Kraftgewinnung, dadurch gekennzeichnet, daß das unter Druck gesetzte und nach Erhitzung . zwecks teilweiser Verdampfung entspannte Umwälzwasser durch die Förderpumpe unter so hohen Druck und in den Heizkörpern auf so hohe Temperatur gebracht wird, daß die bei Entspannung des Wassers und des sich bildenden Dampfes in einer Kraftmaschine gewonnene Energie den Energiebedarf der Pumpe übersteigt und außer zum Antrieb der Pumpe noch zu anderen Zwecken nutzbar gemacht wird.
  2. 2. Dampferzeugungsanlage nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Teil des in der Anlage erzeugten Dampfes unter Umwälzen von Wasser über Heizkörper und nachfolgender Entspannung gebildet wird, während in einem zweiten mit dem ersten zusammengebauten Heizkörpersystem Dampf in übliches Weise erzeugt und mit dem ersteren gemischt wird.
  3. 3. Dampferzeugungsanlage nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch Vorrichtungen, durch welche bei Versagen des unter erhöhtem Druck vor sich gehenden erzwungenen Umlaufes, z. B. in Abhängigkeit von dem Druck oder der Wassergeschwindigkeit in den Verbindungsrohren oder den Heizkörpern, die Brennstoffzufuhr abgestellt wird. q..
  4. Dampferzeugungsanlage nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, durch die bei Versagen des unter erhöhtem Druck vor sich gehenden erzwungenen Umlaufes ein natürlicher Umlauf unter dem dem abgegebenen Dampf entsprechenden Druck herbeigeführt wird, indem z. B. eine oder mehrere Umgehungsleitungen zu der Pumpe und Kraftmaschine vorgesehen werden, in denen Abschlußorgane vorhanden sind, die von Hand oder selbsttätig so beeinflußt werden können, daß sie durch Gewichts- oder Federbelastung öffnen, sobald der Druck im Umlaufkreislauf fällt, während sie beim Arbeiten der Pumpe in Abhängigkeit von dem Pumpendruck oder der Umlaufgeschwindigkeit des Wassers geschlossen gehalten werden.
  5. 5. Dampferzeugungsanlage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Förderung und Unterdrucksetzung des Wassers dienende Pumpe mit der Kraftmaschine und der zur Ableitung der im Überschuß erzeugten Energie vorgesehenen Kraftmaschine, z. B. einem elektrischen Generator, unmittelbar gekuppelt ist.
  6. 6. Dampferzeugungsanlage nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Regeleinrichtung, die in Abhängigkeit von der Temperaturerhöhung des Umwälzwassers in den Heizkörpern die Einlaßventile zu der Kraftmaschine so beeinflußt, daß diese geöffnet werden, wenn die Temperaturerhöhung steigt, und umgekehrt, mit dem Zweck, die Temperaturerhöhung und die je Kilogramm Umlaufwasser bei der Entspannung frei werdende Energie konstant zu halten.
  7. 7. Dampferzeugungsanlage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnitte der in demselben Kreislauf parallel geschalteten Rohre verschieden sind, und zwar so, daß diejenigen Rohre, in denen infolge höheren Temperaturgefälles oder infolge direkter Bestrahlung die Wärmezufuhr größer ist, weiter sind als diejenigen Rohre, in denen die Wärmezufuhr geringer ist, zwecks Erzielung einer gleichmäßigen Temperaturerhöhung in allen parallel geschalteten Rohren.
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