DE430001C - Zur Unterstuetzung der Trachten des Hufes hinten geschlossenes Hufeisen - Google Patents
Zur Unterstuetzung der Trachten des Hufes hinten geschlossenes HufeisenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01L—SHOEING OF ANIMALS
- A01L1/00—Shoes for horses or other solipeds fastened with nails
- A01L1/04—Solid horseshoes consisting of multiple parts
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an Hufeisen, durch die eine der häufigsten'
Ursachen des Lahmgehens der Pferde beseitigt wird. Die Belastung der Hornwand des
Hufes ist nicht immer gleichmäßig. Der bloße Umstand, z. B. daß viele Pferde ihre Hufe
nicht normal stellen, bedangt bereits, daß die Hornwand nicht gleichmäßig belastet wird.
Auch wenn, was oft vorkommt, die Eisen eü> ίο sedtig stärker, also schief abgelaufen werden,
tritt eine Verschiebung der Belast-ing der
Hornwand nach der Seite des Hufes, die sich über dem stärker abgelaufenen Teil des Eisens
befindet, ein. Eine Folge dieser einseitig stärkeren Belastung der Hornwand pflegt sehr
oft zu sein, daß sich die Tracht und die Eckstrebe der betreffenden Seite der Hornwand
an der stärker belasteten Seite des Hufes einwärts biegen. Da die Eisen hinten, besonders
wenn sie Stollen tragen sollen, eine gewisse ao Miiidesitbreite haben müssen, um den Pferden
einen sicheren Tritt zu gestatten, der Huf
aber sehr oft hinten stärker als das Eisen einwärts gebogen ist, so kommt es auch vor,
daß die Eckstreben überhaupt nicht und die Trachten nicht genügend durch das Eisen gestützt
werden und sich aus diesem Grunde auf der einen oder beiden Seiten des Hufes einwärts
biegen.
Das vorliegende Eisen gewährt nun nicht nur den Trachten und Eckstreben von vornherein
in allen Fällen eine sichere Unterstützung, sondern es gestattet auch, bereits
eingetretene Schaden der angedeuteten. Art zu
heilen, ohne daß das Pferd seinen Dienst zu unterbrechen braucht. Nach der Erfindung
werden in den Ecken, welche das Schlußstück des Hufeisens mit dessen Längsteilen bildet,
Tragstücke angeordnet, die nach dem Innenraum des Hufeisens hin konvex vorspringen
und deren" obere Flächen bei dem neuen Eisen |
ao mit der oberen Fläche des Eisens in einer Ebene liegen. Auf diesen Tragstücken' finden
die Trachten und Eckstreben, wenn* der Huf hinten schmal gebaut ist, eine sichere Unterstützung,
so daß ihre Einwärtsbiegung vermieden wird. Sind eine oder beide Eckstreben . und Trachten beim Anlegen eines nach der
Erfindung hergestellten Eisens bereits einwärts gebogen, so können nach Bedarf die eine
oder beide Tragflächen, nachdem sie im Feuer warm gemacht worden sind, aufwärts gebogen werden und dadurch dem aus der
richtigen Form gekommenen Eckstreben und Trachten die erforderliche Unterstützung gewähren.
Durch das Hochbiegen der Tragflächen kann a*ich eine allmähliche Zurückbiegung
der Eckstreben, -und Trachten in die Normallage
er-eicht werden.
Abi. 1.
Zur Veranschaulichung der Erfindung ist in der Zeichnung ein Tauhufeisen gewählt.
Abb. ι zeigt das Hufeisen von oben und Abb. 2 von unten.
Abb. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 1, in Richtung der neben diese Linie
gezeichneten Pfeile gesehen.
α ist das Hufeisen, b die zur Aufnahme des Taues dienende Rinne. In den Winkeln c
des hinteren Teiles des Hufeisens werden erfrndungsgemäß die Tragstücke d angeordnet,
deren obere Flächen mit der oberen Fläche des Hufeisens in der gleichen Ebene liegen.
Die wagerechten oberen Flächen der Tragstücke d haben eine solche Größe, daß sie
den inneren Eckstrebenwinkeln des Pferdehufes eine Unterstützung gewähren', die die
eingangs erwähnten Krankheitserscheinungen der Hufe verhütet. Die Tragstücke d werden,
wie die Abb. 1 und 2 zeigen, nach dem freien Innenraume des Hufeisens hin zweckmäßig
durch einen vorspringenden Bogen d1 begrenzt.
Die Tragstücke d werden mit dem eigentliehen Hufeisen aus einem Stück gegossen
bzw. geschmiedet.
Claims (1)
- Pat ent-Anspruch:Zur Unterstützung der Trachten des Hufes hinten geschlossenes Hufeisen, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Ecken (c), welche das Schlußstück mit den Längsteilen des Eisens bildet, Tragstücke (d) angeordnet sind, die nach dem Innenraum des Hufeisens hin konvex vorspringen und deren obere Flächen mit der oberen Fläche des Hufeisens in einer Ebene liegen.Abb.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB117646D DE430001C (de) | 1925-01-17 | 1925-01-17 | Zur Unterstuetzung der Trachten des Hufes hinten geschlossenes Hufeisen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB117646D DE430001C (de) | 1925-01-17 | 1925-01-17 | Zur Unterstuetzung der Trachten des Hufes hinten geschlossenes Hufeisen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE430001C true DE430001C (de) | 1926-06-09 |
Family
ID=6994583
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB117646D Expired DE430001C (de) | 1925-01-17 | 1925-01-17 | Zur Unterstuetzung der Trachten des Hufes hinten geschlossenes Hufeisen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE430001C (de) |
-
1925
- 1925-01-17 DE DEB117646D patent/DE430001C/de not_active Expired
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