DE424443C - Toetungstrog fuer Schweine - Google Patents

Toetungstrog fuer Schweine

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DE424443C
DE424443C DESCH71138D DESC071138D DE424443C DE 424443 C DE424443 C DE 424443C DE SCH71138 D DESCH71138 D DE SCH71138D DE SC071138 D DESC071138 D DE SC071138D DE 424443 C DE424443 C DE 424443C
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wall
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B3/00Slaughtering or stunning
    • A22B3/02Slaughtering or stunning by means of bolts, e.g. slaughtering pistols, cartridges

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

  • Tötungstrog für Schweine. Während Rinder und Pferde mehr in humaner Weise reit Hilfe einer aufsetzbaren Maske o. dgl. ahnungslos den Todesstreich empfangen, läßt sich bei den Schweinen ein derartiges Betäubungswerkzeug nicht anwenden, weil die Schweine nicht stillhalten. Sie werden dafür in den Schlachthäusern bis jetzt in der Regel einfach mit dem Hammer erschlagen, bei dessen Anblick sie, wie bekannt, ein entsetzliches Geschrei erheben und angstvoll hin und her laufen.
  • Durch den Gegenstand der Erfindung soll diese grausame Tötung beseitigt werden, indem die Schweine nichtsahnend in den Trog drängen, um Futter zu fressen und dabei, sich mit dem Kopf gegen die Rückwand stemmend, den tödlichen Schlag erhalten.
  • Die neue Einrichtung ist in Abb. r und 3 in Vorderansicht und Draufsicht und in Abb. a und p. in Schnitten nach Linie A-B und C-D dargestellt, während Abb. 5 die Wirkungsweise und Abb. 6 die reihenweise nebeneinander, dem Schlachtraum angepaßte Anordnung der Tröge in einem Schlachtbetrieb veranschaulicht. Die Vorderwand a des Futtertrogs besitzt die Freßöffnung b, durch welche das Schwein seine Schnauze in den unten befindlichen Futterraum c mit den schräg nach hinten zusammenlaufenden Seitenwänden d stecken kann. Der Boden e ist, durch die schräge Stellung des Troges veranlaßt, nach hinten geneigt, so daß das Futter m, z. B. Wasser und Kleie, immer nach hinten in der Drängspitze sich sammelt und hier verbleibt und so das Tier veranlaßt, die Schnauze vollständig in den Trog zu schieben. Kleine Abflußöffnungen f unten in den Seitenwänden d dienen zum Abfluß und zur Reinigung des Futtertrogs. Der Futterraum c wird nach hinten von der schrägen Wand g und der Rückwand n abgeschlossen. Die schräge Wand g ist nach der Vorderwand a ausgeklinkt, so daß Gucklöcher h zum Beobachten der Stellung des Schweines entstehen. In der Wand g und der Rückwand n sind ferner die rohrförmigen Führungen i in entsprechender Anzahl senkrecht übereinander angeordnet, welche den Schlagbolzen k halten und beim Eintreiben leiten. Der Bolzen k wird jedesmal durch die Führung gesteckt, welche in der Höhe der ungefähren Größe des Schweines entspricht. Das Eintreiben des Bolzens k mittels Hammers von der Hinterseite des Troges aus geschieht, wenn nach Beobachtung von oben durch das Guckloch h festgestellt ist, daß das Schwein beim Fressen die richtige Stellung mit der Schnauze in den Freßraum c vor dem entsprechenden Dorn k eingenommen hat. Der ganze Futtertrog wird mit der Umfriedigung l des Schlachtraumes fest verbunden, damit er beim Eintreiben des Bolzens k den nötigen Halt hat. Bei größerem Schlachtbetrieb sind mehrere solcher Futtertröge nebeneinander, nach allen Seiten, rings um den Schlachtraum angeordnet.
  • Bei der neuen Einrichtung ist nun der Vorgang der Tötung im größeren Betriebe folgender: Die Schweine werden in den Schlachtraum getrieben, dessen Wände rundherum mit diesen Schlfa.chttrögen versehen sind:. Die Schlachtschweine, welche meist von dem längeren Transport hungrig sind, laufen zu den Futterstellen, und jedes Tier sucht soviel als möglich von dem Futter zu fressen. Hierbei drängt sich jedes unwillkürlich durch die Öffnung b gegen die konischen Drängwände d nach der hinteren Ecke und mit der Stirn gleichzeitig gegen die hintere Balkenwand g. Ist nun durch das Guckloch h von oben die richtige Stellung festgestellt, so erfolgt dann schnell von dem Schlächter die Eintreibung des vorher unsichtbaren Dorns k mit einem Hammer von der Umfriedigung l aus, und so die schnelle Tötung des betr. ahnungslosen Schweines, während die andern weiter Futter suchen und beim Fressen nichts von dem nebenan vorgegangenen Tötungsvorgang verspüren. So werden nach und nach alle Tiere in humaner '\N'eise getötet. Durch die Einstellung des Dorns k nach der Größe des Schweines paßt diese Vorrichtung für Schweine jeder Größe. Der Bolzen k könnte auch statt in der betr. festen Führung i in einer vertikal verstellbaren Schiene der schrägen Wand g und der Rückwand n gelagert sein und auf diese Weise eingestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPAÜcH: Tötungstrog für Schweine, dadurch gekennzeichnet; daß der Tötungstrog als konischer Futterarm (b, c, d) mit absehüssigein Boden (e) ausgebildet ist, so daß die Schweine beim Fressen veranlaßt werden, sich ahnungslos gegen die hintere "schräge Wand (g) des Troges zu steinmen, wo sie bei richtiger Stellung nach Beobachtung durch ein in der Wand (g) vorgesehenes Guckloch (1z) mittels eines in eine der gleichfalls in der Wand (g) angeordneten Führungen (i) eingeführten, für das Tier unsichtbaren Schlagbolzens (k) schnell getötet werden.
DESCH71138D 1924-07-31 1924-07-31 Toetungstrog fuer Schweine Expired DE424443C (de)

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DE424443C true DE424443C (de) 1926-01-25

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DE (1) DE424443C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3135017A (en) * 1960-08-30 1964-06-02 Hormel & Co Geo A Method of preparing animals for slaughter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3135017A (en) * 1960-08-30 1964-06-02 Hormel & Co Geo A Method of preparing animals for slaughter

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