DE4219940C1 - Shape adjustable upholster construction for vehicle seat - has relatively rigid bars forming height-adjustable troughs lifted by cams mounted on manually or power driven shaft - Google Patents

Shape adjustable upholster construction for vehicle seat - has relatively rigid bars forming height-adjustable troughs lifted by cams mounted on manually or power driven shaft

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DE4219940C1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/70Upholstery springs ; Upholstery
    • B60N2/72Attachment or adjustment thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine formveränderliche Polsterstruktur eines Fahrzeugsitzes gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Eine gattungsgemäße formveränderliche Polsterstruktur ist aus dem DE-GM Nr. 1 871 717 bekannt. Dabei ist nachteilig, daß das in mehrere Sitzmulden unterteilbare Sitzpolster sich infolge sich die dabei ergebende Auswölbung seiner Sitzmulde auf be­ nachbarte Sitzmulden überträgt, was zu einer Beeinträchtigung der Sitzposition von Sitznachbarn führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Polsterstruktur zu schaffen, bei der die jeweils wählbaren Sitzmulden eine jeweils in sich relativ formsteife Kontur auf­ weisen.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch 1 angegebenen kennzeichnenden Merkmale gelöst.
Dabei werden die wulstartigen Seitenstützen der Sitzmulden über die als steife Formleisten im Sitzpolster ausgebildeten höhen­ verstellbaren Elemente und den mit diesen gekoppelten Hubkur­ ventrieb abgestützt, wodurch die Sitzmulden eine jeweils in sich relativ formsteife Kontur erhalten. Dadurch wird verhin­ dert, daß infolge einer Einfederung in eine Sitzmulde benachbarte Sitzmulden deformiert werden. Somit wird eine Be­ einträchtigung der Sitzposition eines Sitzbenutzers durch die Einfederung eines Nebensitzers in seiner Sitzmulde vermieden und dadurch eine Verbesserung des Sitzkomforts für den einzel­ nen Sitzbenutzer erzielt.
In der nachfolgenden Zeichnungsbeschreibung wird ein Ausfüh­ rungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Es zeigt.
Fig. 1 in einer schematischen Schnittdarstellung die vorschla­ gsgemäße Polsterstruktur eines Fahrzeugsitzes mit einer Un­ terteilung in drei Sitzmulden,
Fig. 2 das Sitzpolster des Fahrzeugsitzes aus Fig. 1 mit einer Unterteilung in zwei Sitzmulden.
In Fig. 1 ist ein Fahrzeugsitz 1 eines Kraftfahrzeuges darge­ stellt, welcher ein durchgehendes Sitzpolster 2 für mehrere Personen (Sitzbank) und ein Rückenpolster 3 umfaßt.
lnnerhalb des Sitzpolsters 2 verläuft quer zur Sitztiefenrich­ tung und mit Spiel zur umgebenden Polsterung eine in dessen Seitenteilen 4 gelagerte Nockenwelle 5. Die Nockenwelle 5 ist mittels eines an einem Seitenteil 4a angeordneten Handrades 6 verdrehbar. Für die Verdrehung der Nockenwelle 5 kann alterna­ tiv auch eine Hilfskraft wie beispielsweise ein elektrischer Antrieb verwendet werden.
Auf der Nockenwelle 5 sind in einem axialen Abstand zueinander drei Nocken 7a, b und c ausgebildet, wobei der Nocken 7b in der Mitte und die Nocken 7a und 7c jeweils auf einem Drittel der Sitzpolsterbreite angeordnet sind.
Die Nocken 7a, b und c wirken auf jeweils eine längs des Sitz­ polsters 2 sich erstreckende relativ steife Formleiste 8 ein, welche an einer elastischen Polsterauflage 9 anliegt. Die Form­ leisten 8 bestehen vorzugsweise aus Holz oder Kunststoff und besitzen ein annähernd halbkreisförmiges Profil.
In der den Nocken 7a, b und c zugewandten ebenen Grundfläche der Formleisten 8 sind mittig Nuten 10 eingearbeitet, die längs der Formleisten 8 verlaufen. In die Nuten 10 greifen die Nocken 7a, b und c ein, wodurch die Formleisten 8 eine Seitenführung er­ halten.
Entsprechend verläuft innerhalb des Rückenpolsters 3 quer eine durch ein Handrad 6a verdrehbare in den Seitenteilen des Rüc­ kenpolsters gelagerte Nockenwelle 11, auf welcher ebenfalls drei Nocken 12a, b und c ausgebildet sind. Die Nocken 12a und c sind jeweils auf einem Drittel und der Nocken 12b in der Mitte der Rückenpolsterbreite angeordnet.
Zwischen den Nocken 12a,b und c und einer Rückenpolsterauflage 13 wird jeweils eine der Formleiste 8 nachgebildete Leiste 14 gehalten, die sich von einer oberen Abschlußkante 15 des Rüc­ kenpolster 3 hin zu deren Stoßkante 16 mit dem Sitzpolster 2 erstreckt.
Ferner können so- wohl innerhalb des Rückenpolsters 3 als auch innerhalb des Sitz­ polsters 2 mehrere gleich ausgebildete und gleich verlaufende Nockenwellen 5, 11 angeordnet sein, die synchron zueinander oder se­ parat verdrehbar sind.
In Fig. 1 nehmen die Nockenwellen 5 und 11 über eine Drehung des Handrades 6, 6a eine Drehwinkellage ein, in der die Nocken 7a, 7c und 12a, 12c mit ihren Nockenerhebungen 17, 18 senkrecht zur Sitzfläche des Fahrzeugsitzes 1 stehen und zu dieser hin weisen.
Die Nocken 7b und 12b sind zu ihren benachbarten Nocken 7a, 7c und 12a, 12c in Drehrichtung der Nockenwelle 5, 11 um 90° ver­ setzt angeordnet und liegen daher mit ihren Erhebungen 19, 20 parallel zur jeweiligen Ebene der Sitzfläche von Rückenpolster 3 und Sitzpolster 2.
Bei der Verdrehung der Nockenwellen 5, 11 werden von den Nocken 7a, 7c und 12a, 12c die Formleisten 8 und 14 zur Sitzfläche hin gedrückt, woraufhin sich die an den Leisten anliegenden Pol­ sterauflagen 9 und 13 derart verformen, daß sich in der Sitz­ fläche längs verlaufende wulstartige Seitenstützen 21, 22 aus­ bilden.
Die Seitenstützen 21, 22 des Fahrzeugsitzes 1 werden dadurch gleichzeitig über die Formleisten 8, 14 und die Nockenwellen 5, 11 abgestützt. Dabei werden zwischen den Seitenstützen 21, 22 und zwischen den Seitenstützen und den Seitenteilen 4 des Fahr­ zeugsitzes 1 drei gegeneinander abgestützte Sitzmulden 23 aus­ geformt, wodurch bei einer Verformung einer einzelnen Sitzmulde durch Einfederung die Ausbildung der anderen Sitzmulden unver­ ändert bleiben.
Bei einer Drehung der Nockenwelle 5 über das Handrad 6 um 90° gegenüber der Drehwinkellage der Nockenwelle aus Fig. 1, liegen wie in Fig. 2 aufgezeigt, die Erhebungen 17 der Nocken 7a und 7c nun parallel zur Ebene der Sitzfläche des Sitzpolsters.
Die mit den Nocken 7a, 7c im Eingriff stehenden Formleisten 8 werden abgesenkt, wodurch die zuvor in der Sitzfläche ausgebil­ deten Seitenstützen 21, 22 verschwinden. Gleichzeitig wird vom Nocken 7b die Formleiste 8 in die Polsterauflage 9 unter Ausbildung einer mittigen wulstartigen Seitenstütze 24 in der Sitzfläche des Sitzpolsters 2 eingedrückt.
Die Seitenstütze 24 begrenzt mit den Seitenteilen 4 des Fahr­ zeugsitzes 1 dabei zwei gegeneinander abgestützte Sitzmulden 25.
Insgesamt kann durch eine einfach handzuhabende Verdrehung der Nockenwellen 5, 11 die Einteilung des Fahrzeugsitzes 1 schnell in ein Sitzpolster 3 mit zwei, drei oder mehr Sitzmulden verän­ dert werden.

Claims (3)

1. Formveränderbare Polsterstruktur eines Fahrzeugsitzes mit mehreren zumindest im Sitzpolster ausgebildeten Sitzmulden, die durch wulstartige Seitenstützen begrenzt sind, von denen die zwischen benachbarten Sitzmulden liegenden Seitenstützen von höhenverstellbaren Elementen gebildet sind, wobei die höhenver­ stellbaren Elemente derart angeordnet sind, daß wahlweise min­ destens zwei oder mehr Sitzmulden ausbildbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die höhenverstellbaren Elemente aus relativ steifen Form­ leisten (8, 14) bestehen, welche mit zumindest einem Hubkurventrieb gekop­ pelt sind.
2. Polsterstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubkurventrieb aus einer manuell oder mittels einer Hilfskraft angetriebenen Nockenwelle (5, 11) mit auf die Form­ leisten (8, 14) einwirkenden Nocken (7a, b, c; 12a, b, c) besteht.
3. Polsterstruktur nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenwelle (5, 11) quer zur Sitztiefenrichtung verlau­ fend angeordnet ist.
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