DE420380C - Sicherheitsvorrichtung fuer Flugzeuge - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung fuer Flugzeuge

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DE420380C
DE420380C DET26029D DET0026029D DE420380C DE 420380 C DE420380 C DE 420380C DE T26029 D DET26029 D DE T26029D DE T0026029 D DET0026029 D DE T0026029D DE 420380 C DE420380 C DE 420380C
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aircraft safety
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D17/00Parachutes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)
  • Air Bags (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 20.0KT0BER1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77h GRUPPE 5
(T 2602g XIJ77h8J
Wilhelm Thiemann in Wesermünde.
Sicherheitsvorrichtung für Flugzeuge.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. November 1921 ab.
Die Sicherheitsvorrichtung, die zur Verhütung von Unfällen von. Fleugzeuginsassein während eines Fluges mit dem Flugzeuge beitragen soll, besteht der Hauptsache nach aus einem Ballon aus luftundurchlässigem Stoffe, dessen Füllung durch atmosphärische Luft, die von außen her in den Ballon eindringt, oder durch Preßgas erfolgt.
Abb. ι zeigt die Vorrichtung im Ruhezustand, Abb. 2 in Wirksamkeit.
Befestigt ist die Ballonhülle α an den Wänden b eines kastenähniichen Gehäuses im
Flugzeuge. Eine Deckplatte c und Türen d, die beide in Angeln beweglich sind, schließen den Raum.nach außen hin ah. Deckplatte und Türen werden durch Verschlüsse e, die vom Führersitz ausgelöst werden können, in ihrer Lage festgehalten. Beim Lösen der Verschlüsse wird die Deckplatte durch eine Feder zum Überkippen gebracht und durch einen Verschluß in der neuen Lage festgehalten,
ίο während sich die Türen unten am Ballongehäuse durch ihre eigene Schwere öffnen. Letztere sind mehrteilig gestaltet, und da sie sich geöffnet gegen Wände / lehnen, können, dienen sie zugleich dazu, die Luft aufzustauen und in die Ballonhülle zu pressen.
In der Mitte des Gehäuses ist durch mehrere Stäbe / ein besonderer Raum g geschaffen, zu dessen Seiten und über dem die Ballonhülle, solange sie zusammengefaltet ist, untergebracht ist. Die Stäbe, die den Raum begrenzen, werden von unten aus in ihrer Lage festgehalten.
An den Seiten des Gehäuses sind Rollen/ angebracht, und zwar so viele, als es Seiten hat.
Einige Klappen k, die in das Gehäuse eingebaut sind und .die als Ventile wirken, verhindern das Abströmen der Luft aus der Ballonhülle.
Der Ballon kann auch durch Gas aufgebläht werden, das der Ballonhülle vom Flugzeug aus durch einen Schlauch zugeführt wird. In diesem Falle ist der Raum für die Ballonhülle ohne die untere Öffnung. Die unteren Türen sind dann nicht vorhanden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sicherheitsvorrichtung für Flugzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Rumpfes ein zusammengefalteter Ballon angeordnet' ist, der im Falle der Gefahr durch Einlaß von Luft oder Gas aufgebläht wird, um einen bedeutenden Luftwiderstand zu bilden.
    Abb. 2.
    Abb. i.
DET26029D 1921-11-20 1921-11-20 Sicherheitsvorrichtung fuer Flugzeuge Expired DE420380C (de)

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DE420380C true DE420380C (de) 1925-10-20

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