DE4201693C1 - Magnetic stirrer - includes sensor monitoring synchronism of rotating core and driving field, the field being produced by fixed spools supplied with phase displaced alternating current - Google Patents
Magnetic stirrer - includes sensor monitoring synchronism of rotating core and driving field, the field being produced by fixed spools supplied with phase displaced alternating currentInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Magnetrührer mit einem
Rührkern, der sich in einem mit Flüssigkeit gefüllten Gefäß
befindet und der durch ein Magnetfeld in eine Drehbewegung
gebracht werden kann, und mit einem Sensor, der die Syn
chronität zwischen dem Rührkern und dem antreibenden
Magnetfeld überwacht.
Magnetführer dieser Art sind z. B. aus der DE-OS 31 02 661
und der DE-PS 33 22 409 bekannt. In der DE-OS 31 02 661 ist
der Sensor im Rührgefäß oder unmittelbar daneben angeord
net. Da der Sensor im Rührgefäß den Rührvorgang ungünstig
beeinflußt und auch die Anbringung und Fixierung des
Sensors neben dem Rührgefaß umständlich ist, ist in der
DE-PS 33 22 409 bereits vorgeschlagen, den Sensor als
Induktionsspule auszubilden und innerhalb der Aufstell
platte anzuordnen. Nachteilig an dieser Ausführungsform
bleibt der Aufwand und Platzbedarf für die zusätzliche
Induktionsspule.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Magnetrührer
anzugeben, der ohne einen gesonderten Sensor auskommt und
trotzdem die Überwachung der Synchronität zwischen Rühr
kern und dem antreibenden Magnetfeld erlaubt.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das Magnet
feld für die Drehbewegung durch mehrere ortsfeste Spulen
erzeugt wird, die mit mehreren phasenverschobenen Wechsel
strömen hochohmig gespeist werden (Wechselstromansteue
rung), und daß mindestens eine der Spulen gleichzeitig als
Sensorspule für die Überwachung der Synchronität zwischen
Rührkern und dem antreibenden Magnetfeld benutzt wird.
Die Erfindung benutzt also nicht einen elektromotorischen
Antrieb, der einen Permanentmagneten in Rotation versetzt,
um ein magnetisches Drehfeld zu erzeugen, sondern statt
dessen mehrere ortsfeste Spulen (z. B. 3 Spulen), die von
mehreren phasenverschobenen Wechselströmen gespeist werden.
Dies Verfahren allein ist im Prinzip bereits bekannt und
z. B. in der US-PS 36 93 941 beschrieben. Die Ansteuerung
der Spulen erfolgt in der bekannten Ausführung durch eine
Wechselspannung. Die Erfindung geht nun auf eine hoch
ohmige Ansteuerung der Spulen (Wechselstromansteuerung)
über und kann dadurch eine dieser Spulen gleichzeitig als
Sensorspule für die Überwachung der Synchronität zwischen
Rührkern und dem antreibenden Magnetfeld nutzen. Die in der
Sensor-/Antriebsspule vom Rührkern induzierte Spannung
überlagert sich der vom eingeprägten Wechselstrom erzeugten
Spannung und kann durch geeignete Schaltungen von dieser
getrennt werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unter
ansprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der schematischen
Figuren beschrieben. Dabei zeigt:
Fig. 1 die Außenansicht eines Magnetrührers mit aufge
setztem Gefäß,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Magnetrührer aus Fig. 1
und ein Blockschaltbild der Elektronik,
Fig. 3 die Außenansicht einer Waage mit integriertem
Magnetrührer und
Fig. 4 einen Schnitt durch die Waage aus Fig. 3 und ein
Blockschaltbild der eingebauten Elektronik.
Der Magnetrührer, der in Fig. 2 in einer perspektivischen
Ansicht und in Fig. 2 im Schnitt dargestellt ist, besteht
aus einem Gehäuse 36 mit einer Aufstellplatte 35 zum Auf
stellen des Rührgefäßes 30. Innerhalb des Gehäuses 36 sind
auf einer weichmagnetischen Rückschlußplatte 23 drei Spulen
24, 25 und 26 befestigt, die von einer Elektronik 37 (nur in
Fig. 2 gezeichnet) mit drei phasenverschobenen Wechsel
spannungen/Wechselströmen gespeist werden. Dadurch wird ein
magnetisches Drehfeld erzeugt, das den magnetisierten Rühr
kern 29 im Becherglas 30 mitnimmt. In Fig. 2 erkennt man
weiter die Durchführungen 31 für die Stromzuführungen zu
den Spulen 24, 25 und 26 und eine Befestigungsplatte 22, die
die Rückschlußplatte 23 mit den Spulen 24, 25 und 26 trägt.
Der Aufbau und die Funktionsweise dieses Magnetrührers
ist bis hierhin konventionell, eine ausführliche Erläute
rung ist deshalb nicht notwendig.
Neu ist nun, daß die Spulen 24, 25 und 26 hochohmig ange
steuert werden, also der Wechselstrom durch die Spulen
vorgegeben wird, und daß die Spannung an einer der Spulen,
nämlich der Spule 25, einer Steuereinheit 38 zugeführt
wird. Die in der Spule 25 durch die Bewegung des Rühr
kerns 29 induzierte Spannung überlagert sich der Spannung,
die vom Antriebswechselstrom induziert wird und kann in der
Steuereinheit 38 durch geeignete Schaltungen wieder se
pariert und ausgewertet werden. In Fig. 2 ist als Beispiel
solch einer Schaltung ein Sample-and-Hold-Glied 40 ge
zeichnet, das die Spannung zu einem bestimmten Zeitpunkt,
der über die Leitung 41 synchron zum Antriebswechselstrom
vorgegeben wird, abtastet und dem Auswerteteil 42 der
Steuereinheit 38 zuführt. Eine Spannung, die gleich der
durch den Antriebswechselstrom in der Spule 25 induzierten
Spannung ist, kann durch die Leitung 47 dem Auswerteteil 42
zugeführt werden und kann dort vom Gesamtsignal subtrahiert
werden. Die Abtastzeitdauer des Sample-and-Hold-Gliedes 40
kann dabei sehr kurz gewählt sein, so daß die Spannung zu
einem bestimmten Zeitpunkt abgetastet wird, sie kann aber
auch länger gewählt sein, so daß die Spannung z. B. über
eine viertel Periode aufintegriert und gemittelt wird.
Die Überwachung auf Synchronität zwischen Rührkern und
antreibendem Magnetfeld kann in verschiedener Weise durch
Regelstrategien innerhalb der Steuereinheit ausgenutzt
werden: Erkennt die Steuereinheit 38 z. B., daß sich der
Rührkern 29 synchron mit dem antreibenden magnetischen
Drehfeld dreht, so kann sie über die Steuerleitung 43 die
Antriebsleistung der Antriebselektronik 37 langsam herab
setzen, bis sie Nichtsynchronität feststellt. Daraufhin
wird die Steuereinheit 38 die Antriebsleistung erhöhen,
bis die Synchronität wieder erreicht ist und wird eine
Antriebsleistung dicht oberhalb der Grenze zur Nicht
synchronität beibehalten. Durch diese Einstellung auf
eine minimale Leistung ist gleichzeitig eine deutliche
Energieeinsparung verbunden gegenüber Magnetrührern, die
immer mit ihrer maximalen Leistung arbeiten. - Dies ist
also eine Regelstrategie zur Minimierung der Verlust
leistung bei vorgegebener Solldrehzahl.
Stellt die Steuereinheit fest, daß auch mit der maximal
zur Verfügung stehenden Antriebsleistung keine Synchronität
zwischen Rührkern und antreibendem magnetischem Drehfeld zu
erreichen ist, so setzt sie über die Steuerleitung 44 die
Frequenz der Antriebselektronik 37 herab und prüft, ob
nicht bei einer geringeren Antriebsfrequenz ein synchrones
Drehen des Rührkerns möglich ist. Dies wird im allgemeinen
der Fall sein, da mit sinkender Drehzahl das notwendige
Antriebsdrehmoment stark zurückgeht. Die Steuereinheit 38
kann dann durch Herabsetzen der Antriebsleistung prüfen,
ob auch mit weniger als der Maximalleistung ein synchroner
Rührbetrieb möglich ist. Ist dies der Fall, kann die
Steuereinheit 38 die Antriebsfrequenz wieder etwas herauf
setzen, bis die maximal zur Verfügung stehende Antriebs
leistung oder bis die vom Benutzer vorgewählte Drehzahl
erreicht ist. - Auf diese Weise ist es durch langsames
Hochfahren der Frequenz möglich, eine Rührfrequenz zu er
reichen und bei dieser Rührfrequenz stabil zu rühren, die
wegen der Massenträgheit des Rührkerns 29 und der Flüssig
keit 39 direkt nicht erreicht werden kann. Gegenüber einem
einfachen zeitgesteuerten Hochfahren der Frequenz hat das
vorgeschlagene Verfahren mit der Sensorspule zur Synchroni
tätsüberwachung den Vorteil der maximalen Hochfahrgeschwin
digkeit und der automatischen Erkennung der Grenze, bis zu
der bei der gegebenen Viskosität der Flüssigkeit 39, der
gegebenen Geometrie und der gegebenen Maximalleistung der
Antriebselektronik die Rührfrequenz gesteigert werden kann.
Sollte jedoch auch auf diese Weise keine Synchronität
zwischen dem Rührkern 29 und dem antreibenden Magnetfeld
erzielbar sein, so ist ein optischer oder akustischer
Signalgeber 48 vorhanden, der von der Steuereinheit 38
angesteuert wird und ein Warnsignal abgibt. Dieses Warn
signal kann selbstverständlich auch dann angesteuert
werden, wenn die erzielbare Rührfrequenz z. B. kleiner als
50% der vom Benutzer vorgewählten Rührfrequenz ist.
In Fig. 2 erkennt man weiter als Bestandteil der Antriebs
elektronik 37 einen Oszillator 45, der drei jeweils um
120 Grad gegeneinander phasenverschobene Wechselspannungen
abgibt, die in den nachfolgenden Leistungsverstärkern 46
verstärkt werden und den Wechselstrom in die Spulen 24, 25
und 26 einspeisen. Der Oszillator 45 kann über eine Steuer
leitung 44 in seiner Frequenz verändert werden und über
eine Steuerleitung 43 kann die Ausgangsspannung verändert
werden.
In den Fig. 3 und 4 ist ein erfindungsgemäßer Magnet
rührer gezeigt, der in eine Waage integriert ist, wie es
bereits aus der DE-OS 39 17 165 bekannt ist. Durch diese
Integration ergibt sich häufig eine deutliche Zeitein
sparung, da die Zeit für die Wägung und das anschließende
Umsetzen auf einen getrennten Magnetrührer entfällt und die
Wägung stattdessen nebenbei während des Rührvorganges
stattfindet. Daneben ist es z. B. auch möglich, bei Suspen
sionen das Absetzen der Partikel während des Wägevorganges
zu verhindern, so daß die Suspension sofort nach der Wägung
weiterverarbeitet werden kann. Dadurch ist z. B. eine por
tionierende Entnahme der Suspension aus einem Vorratsbe
hälter unmittelbar von der Waage aus möglich. Auch in
Verbindung mit filtrierenden Rührzellen, wie sie z. B.
durch die DE-OS 34 45 446 bekannt sind, lassen sich konti
nuierliche Filtrationen und Aufkonzentrationen gravime
trisch überwachen.
In der perspektivischen Gesamtansicht der Waage mit Rührer
in Fig. 3 erkennt man das Gehäuse 3, die Waagschale 20, die
Anzeige 19 und Bedienungstasten 21. Die Waagschale 20 ist
etwas höher ausgebildet als bei üblichen Waagen, um die
Antriebsspulen 24, 25 und 26 für den Magnetrührer aufzu
nehmen. Eine der Bedienungstasten 21 kann z. B. zur Vorgabe
einer Solldrehzahl für den Rührkern dienen.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch die wesentlichen mecha
nischen Teile der Waage und ein Blockschaltbild der Elek
tronik, wobei das Gehäuse 3 nur teilweise angedeutet ist.
Das Wägesystem besteht aus einem Systemträger 1, an dem
über zwei Lenker 4 und 5 mit den Gelenkstellen 6 ein Last
aufnehmer 2 in senkrechter Richtung beweglich befestigt
ist. Am Lastaufnehmer 2 ist eine Unterschale 12 befestigt,
die über isolierende Gummipuffer 13 und ebenfalls isolie
rende Gegenstücke 31 die eigentliche Waagschale 20/22
trägt.
Die der Masse des Wägegutes entsprechende Kraft wird vom
Lastaufnehmer 2 über ein Koppelelement 9 auf den Lastarm
des Übersetzungshebels 7 übertragen. Der Übersetzungs
hebel 7 ist durch ein Kreuzfedergelenk 8 am Systemträger 1
gelagert. Am Kompensationsarm des Übersetzungshebels 7 ist
ein Spulenkörper mit einer Spule 11 befestigt. Die Spule 11
befindet sich im Luftspalt eines Permanentmagnetsystems 10
und erzeugt die Kompensationskraft. Die Größe des Kompen
sationsstromes durch die Spule 11 wird dabei in bekannter
Weise durch einen Lagensensor 16 und einen Regelverstärker
14 so geregelt, daß Gleichgewicht zwischen dem Gewicht des
Wägegutes und der elektromagnetisch erzeugten Kompen
sationskraft herrscht. Der Kompensationsstrom erzeugt an
einem Meßwiderstand 15 eine Meßspannung, die einem Analog/Digital-Wandler
17 zugeführt wird. Das digitalisierte
Ergebnis wird von einer digitalen Signalverarbeitungs
einheit 18 übernommen und in der Anzeige 19 digital ange
zeigt. Von den verschiedenen Bedienungstasten 21 ist in
Fig. 4 nur eine eingezeichnet. Diese Teile des Wägesystems
der elektronischen Waage sind allgemein bekannt und im
vorstehenden daher nur ganz kurz beschrieben.
Zusätzlich sind nun innerhalb der Waagschale 20/22 die drei
Spulen 24, 25 und 26 untergebracht, die auf dem weichmagne
tischen Rückschluß 23 befestigt sind. Diese Spulen werden
über Leitungen 27 und 27′ mit Wechselströmen versorgt,
wobei die Phasenlage dieser Wechselströme zueinander so
gewählt ist, daß oberhalb der Spulen auf der Waagschale ein
magnetisches Drehfeld entsteht. Von diesem Drehfeld wird
ein Rührmagnet 29 im Behälter 30 auf der Waagschale mitge
nommen. Die Oberseite 20 der Waagschale muß daher aus einem
unmagnetischen Material bestehen. Das Durchgreifen der
magnetischen Feldlinie nach unten wird durch den weich
magnetischen Rückschluß 23 und durch die ebenfalls weich
magnetische Unterplatte 22 der Waagschale 20/22 verhindert.
Dadurch werden Wägefehler aufgrund von magnetischen Kräften
zwischen den Spulen 24, 25 und 26 einerseits und beispiels
weise dem Permanentmagneten 10 andererseits verhindert.
Die magnetischen Kräfte zwischen den Spulen 24, 25 und 26
und dem Rührmagneten im Behälter auf der Waagschale stören
die Wägung nicht, da sie sich als innere Kräfte innerhalb
des zu wägenden Systems aufheben.
Von den insgesamt vier Stromzuführungen für die drei Spulen
24, 25 und 26 sind in Fig. 4 nur zwei gezeichnet. Die ande
ren beiden Stromzuführungen (zur dritten Spule und zum
gemeinsamen Massepunkt) sind in gleicher Weise ausgeführt.
Die gehäusefesten Leitungen 27 und 27′ sind über flexible
Verbindungen 32 mit einer Stromdurchführung 33 im Innern
der isolierenden Gummipuffer 13 verbunden. Die flexiblen
Verbindungen 32 sind notwendig, um Kraftrückwirkungen auf
das Wägesystem zu verhindern. Die Stromdurchführungen 33
enden in Kontaktplättchen auf der Oberseite der Gummi
puffer 13. In entsprechender Weise tragen die Isolier
stücke 31 Kontaktplättchen auf ihrer Unterseite, an die die
Zuleitungen zu den Spulen 24, 25 und 26 angeschlossen sind.
Durch diesen Aufbau der Stromzuführungen kann die Waag
schale 20/22 abgehoben und z. B. gesäubert werden und beim
Wiederauflegen auf die Gummipuffer 13 wird die elektrische
Verbindung zu den Spulen 24, 25 und 26 automatisch wieder
hergestellt.
Die eventuellen dynamischen Störkräfte durch die Bewegung
des Rührers und des Wägegutes werden durch digitale Filte
rung in der digitalen Signalverarbeitungseinheit 18 prak
tisch vollständig unterdrückt. Dazu erzeugt die digitale
Signalverarbeitungseinheit 18 die Signale für die Ansteue
rung der Spulen 24, 25 und 26 selbst. Nur der Leistungs
verstärker 28 ist als getrennte Baugruppe außerhalb der
digitalen Signalverarbeitungseinheit 18 vorhanden. (Von den
drei Stromausgängen des Leistungsverstärkers 28 sind in
Fig. 4 nur zwei gezeichnet.) Der digitalen Signalverarbei
tungseinheit ist dadurch die genaue Rührfrequenz bekannt,
so daß sie bei der digitalen Filterung der Meßwerte vom
Meßwertaufnehmer den Filteralgorithmusso wählen kann, daß
gerade diese Frequenz besonders stark unterdrückt wird.
Dadurch stören die durch das Rühren verursachten dyna
mischen Störkräfte das Wägeergebnis in der Anzeige prak
tisch nicht.
Die Überwachung der Synchronität zwischen Rührkern 29 und
antreibendem magnetischem Drehfeld erfolgt in der bereits
beschriebenen Weise durch die Auswertung der in der
Spule 24 induzierten Spannung. Diese Spannung wird an der
Zuleitung 27′ zur Spule 24 abgegriffen, in der Steuer
einheit 38 ausgewertet und das Ergebnis dem Mikroprozes
sor 18 zur entsprechenden Ansteuerung des Leistungsver
stärkers 28 und damit der Spulen 24, 25 und 26 zugeführt.
Claims (8)
1. Magnetrührer mit einem Rührkern (29), der sich in einem
mit Flüssigkeit gefüllten Gefäß (30) befindet und der
durch ein Magnetfeld in eine Drehbewegung gebracht
werden kann, und mit einem Sensor, der die Synchronität
zwischen dem Rührkern (29) und dem antreibenden Magnet
feld überwacht, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnet
feld für die Drehbewegung durch mehrere ortsfeste Spulen
(24, 25, 26) erzeugt wird, die mit mehreren phasenverscho
benen Wechselströmen hochohmig gespeist werden (Wechsel
stromansteuerung), und daß mindestens eine der Spulen
(24, 25, 26) gleichzeitig als Sensorspule für die Über
wachung der Synchronität zwischen Rührkern (29) und dem
antreibenden Magnetfeld benutzt wird.
2. Magnetrührer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die in der Sensorspule (24, 25) zu bestimmten Zeit
punkten induzierte Spannung gemessen wird.
3. Magnetrührer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die in der Sensorspule (24, 25) während eines ge
wissen Zeitintervalls induzierte Spannung aufintegriert
und damit gemessen wird.
4. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zeitpunkte bzw. Zeitintervalle,
in denen die in der Sensorspule (24, 25) induzierte
Spannung gemessen wird, synchron mit der Periode der
Speisewechselströme der Antriebsspulen (24, 25, 26) ge
wählt sind.
5. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal der Sensorspule
(24, 25) in einer Steuereinheit (38) die Amplitude und/oder
die Frequenz der Wechselströme regelt, die das
antreibende Magnetfeld erzeugen.
6. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß Hilfsmittel (21) zur Vorgabe einer
Solldrehzahl vorhanden sind und daß in der Steuer
einheit (38) Regelstrategien zum Erreichen und Halten
der vorgegebenen Drehzahlen implementiert sind.
7. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß ein optischer oder akustischer
Signalgeber (48) vorhanden ist, der ein Signal abgibt,
falls keine Synchronität zwischen dem Rührkern (29) und
dem antreibenden Magnetfeld erzielt werden kann.
8. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spulen (24, 25, 26) zur Erzeugung
des antreibenden Magnetfeldes in die Waagschale (20)
einer Waage integriert sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4201693A DE4201693C1 (en) | 1992-01-23 | 1992-01-23 | Magnetic stirrer - includes sensor monitoring synchronism of rotating core and driving field, the field being produced by fixed spools supplied with phase displaced alternating current |
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Publications (1)
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