DE413728C - Einrichtung zur Gewinnung von Dampf verschiedener Spannungen aus Dampfanlagen, insbesondere Turbinenanlagen - Google Patents

Einrichtung zur Gewinnung von Dampf verschiedener Spannungen aus Dampfanlagen, insbesondere Turbinenanlagen

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DE413728C
DE413728C DEF54836D DEF0054836D DE413728C DE 413728 C DE413728 C DE 413728C DE F54836 D DEF54836 D DE F54836D DE F0054836 D DEF0054836 D DE F0054836D DE 413728 C DE413728 C DE 413728C
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DE
Germany
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steam
pressure
systems
different voltages
low
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Expired
Application number
DEF54836D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Karl Hencky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Farbenfabriken Vorm Friedr Bayer and Co
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D1/00Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines
    • F01D1/02Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines
    • F01D1/023Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines the working-fluid being divided into several separate flows ; several separate fluid flows being united in a single flow; the machine or engine having provision for two or more different possible fluid flow paths

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AAl 15. MAI 1925
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
— JVI 413728 — j$fa9
KLASSE 14c GRUPPE 1^" v>
Farbenfabriken vorm.Friedr. Bayer & Co.in Leverkusen b.Köln a.Rh.*).
Einrichtung zur Gewinnung von Dampf verschiedener Spannungen aus Dampfanlagen,
insbesondere Turbinenanlagen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Oktober 1923 ab.
Bekanntlich wird die Koppelung der zentralen Heizdampf- und Kraftdampferzeugung für solche Betriebe oder Werke erschwert, welche Dampf verschiedener Spannung beVerteilung des Dampfes setzt nun bei der Herabminderung des Kesselhausdruckes auf den Heizdampfdruck die Erzeugung von Kraft voraus. Dies führt zur Anwendung
5 nötigen. Die wirtschaftliche Ausnutzung und ' von Turbinen mit Anzapfung in mehreren 10 *,' Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Karl Hencky in Leverkusen.
Stufen und zur Verlegung je eines Dampfleitungsnetzes für jeden Heizdampfdruck. Diese Anordnung ist aber teuer, umständlich und im Betrieb unübersichtlich. Es bestand daher das Bestreben, mit höchstens zwei Dampfleitungen, eine für hohen Druck und eine für niederen Druck, auszukommen. Dabei wurde bisher Dampf von einem abweichenden Druck nur durch Drosseln aus ίο dem Netz mit dem nächsthöheren Druck erzeugt. Dies ist je nach den Verhältnissen aber mehr oder weniger unwirtschaftlich, weil bei diesem übergang von hohem zu niederem Druck die Möglichkeit zur Krafterzeugung wegfällt.
Die vorliegende Erfindung besteht nun in einem \^erfahren, die wirtschaftlichere Herstellung von Dampf mit abweichendem Druck in einer Form zu erreichen, welche die Möglichkeit der Krafterzeugung bei der Druckverminderung wiederherstellt. Man läßt zu diesem Zwecke den Dampf aus der Hochdruckleitung in einem Strahlgebläse, einer Kolben- oder Turbomaschine expandieren und benutzt die so frei werdende Energie, um j Dampf der Niederdruckleitung anzusaugen und auf den gewünschten Druck zu verdichten. Die so erzeugte Heizdampfmenge wird auf diese Weise mit einer kleineren Menge Hochdruckdampf als bei der vorbeschriebenen Drosselung erzeugt, die eingesparte Menge an Hochdruckdampf wird frei zur Erzeugung von Kraft irgendwelcher Art und wird erst dann zur Speisung des Niederdrucknetzes benutzt.
Diese Dampfverteilung ist der Verteilung elektrischer Energie vollkommen ähnlich. Den »Spannungstransformatoren« bei der elektrischen Verteilung entsprechen hier die »Dampfdrucktransformatoren« oder Dampfdruckumformer, wie die genannten Apparate und Maschinen zur Erzeugung des Dampfes von Mitteldrücken hiernach zu bezeichnen sind.
Die Dampfverteilung gemäß diesem neuen Verfahren erfolgt z. B. an Hand des in der beiliegenden Zeichnung abgebildeten Schemas wie folgt:
Die normale Versorgung eines Werks mit Wärme und Kraft erfordert an verschiedenen j Stellen das Vorhandensein sowohl von Hoch- ] druckdampf (für ihn dient, wie aus der Zeichnung ersichtlich, die z. B. für 20 Atm. vorgesehene Ringleitung a) wie auch von Dampf mit niedrigerem Druck, für den gemäß der Zeichnung die für beispielsweise 2 Atm. bestimmte Niederdruckleitung b gewählt ist.
Diese Niederdruckleitung b. versorgt denjenigen Teil der Verbrauchsstellen mit Niederdruckdampf, für welche dieser Druck ausreicht, und wird aus der entsprechenden Anzapfstufe der Kraftanlage gespeist.
Weitere Dampfverbrauchsstellen sind /, g, h, welche Drucke benötigen, die zwischen dem Hochdruck (20 Atm.) und dem Niederdruck (2 Atm.) liegen. Sie werden nach dem neuen Verfahren durch die Dampfdrucktransformatoren c, d, e versorgt. Ein derartiges Dampfverteilungsschema kann beispielsweise mit folgenden Vorrichtungen und Maschinen verwirklicht werden:
Mit Strahlverdichtern, welche die Energie des Hochdruckdampfes durch Expansion auf den benötigten Druck, z. B. 3 Atm., in kinetische Energie umsetzen, dadurch Dampf aus dem Niederdrucknetz ansaugen und auf ebenfalls 3 Atm. verdichten.
Mit Dampf betriebene Kolbenpumpen, bei denen Hochdruckdampf in einem Arbeitszylinder auf den gewünschten Druck, z. B. 10 Atm., expandiert und die geleistete Arbeit auf den eng gekuppelten Kolben des Pumpenzylinders zur Verdichtung von Niederdruckdampf auf ebenfalls 10 Atm. übertragen wird.
Mit einem Satz von Turbinen, bestehend aus Gegendruckdampfturbine, arbeitend vom Hochdruck auf den gewünschten Druck, und eng gekuppeltem Turboverdichter zur Verdichtung des Niederdruckdampfes.
Nach den jeweils verschiedenen technischen und wirtschaftlichen Bedingungen wird das eine oder andere System gewählt.

Claims (1)

  1. Paten t-An Spruch:
    Einrichtung zur Gewinnung von Dampf verschiedener Spannungen aus Dampfanlageu, insbesondere Turbinenanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß zur zentralen Versorgung von Dampfverbrauchsstellen, die verschiedenen Dampfdruck benötigen, nur eine Hochdruck- und eine Niederdruckleitung vorgesehen sind und zur Erzeugung von Dampf mit einer zwischen Hoch- und Niederdruck liegenden Spannung an der Verbrauchsstelle die Energie des Dampfes aus der Hochdruckleitung benutzt wird, um in Dampfdruckumformern gleichzeitig Dampf aus der Niederdruckleitung anzusaugen und auf den Zwischendruck zu verdichten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEF54836D 1923-10-16 1923-10-16 Einrichtung zur Gewinnung von Dampf verschiedener Spannungen aus Dampfanlagen, insbesondere Turbinenanlagen Expired DE413728C (de)

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