DE4136366A1 - Zentrifugalgetriebe - Google Patents

Zentrifugalgetriebe

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DE4136366A1
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DE
Germany
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centrifugal
masses
gearbox
vehicle
rotors
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Ceased
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DE4136366A
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English (en)
Inventor
Herbert Dragon
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03GSPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03G7/00Mechanical-power-producing mechanisms, not otherwise provided for or using energy sources not otherwise provided for
    • F03G7/10Alleged perpetua mobilia
    • F03G7/125Alleged perpetua mobilia creating a thrust by violating the principle of momentum conservation
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H33/00Gearings based on repeated accumulation and delivery of energy
    • F16H33/20Gearings based on repeated accumulation and delivery of energy for interconversion, based essentially on inertia, of rotary motion and reciprocating or oscillating motion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Getriebe zur Erzeugung von gerichteten Zentrifugalkräften.
Deutsche und ausländische Patentschriften existieren nur in anderen Untergruppen der internationalen Patentklassen, z. B. in der internationalen Patentklasse C1. F 16H33/20 und in den Patentschriften DE-PS 82 89 944, oder in der Patentschrift US 27 82 598.
Diese Patentschriften haben einen anderen Verwendungszweck als die vorliegende Erfindung.
Die vorliegende Erfindung soll durch gerichtete Zentrifugalkräfte eine völlig neue Antriebsart ermöglichen.
Durch diese Erfindung gewinnt man folgende Vorteile:
  • 1. In ein Straßenfahrzeug eingebaut, ermöglicht dieses Zentrifugalgetriebe mit kleineren Antriebsleistungen auszukommen als bei den üblichen Antrieben, da man die umlaufenden Massen im Zentrifugalgetriebe nur einmal beim Anlaufen des Getriebes beschleunigen muß. Alle Bewegungszustände des Straßenfahrzeuges werden mit der Maximaldrehzahl des Getriebes gefahren. Auch beim Stillstand des Straßenfahrzeuges läuft das Zentrifugalgetriebe mit der Maximaldrehzahl, wobei die Exzentrizität der Massenabrollkreise und der Antriebswellen gleich null ist.
  • 2. Durch die spezielle Konstruktion des Zentrifugalgetriebes bekommt man einen stufenlosen Antrieb, der durch die variable Einstellung der Exzentrizität der Massenabrollkreise und der Antriebswellen erreicht wird.
  • 3. Da das Zentrifugalgetriebe fest, aber über ein Drehgelenk lenkbar, mit der Karosse des Straßenfahrzeuges verbunden ist, und der Kraftfluß vom Zentrifugalgetriebe auf die Karosse direkt wirkt, entfallen die sonst üblichen Übertragungselemente, wie z. B. Kardanwellen.
  • 4. Der Einsatz des Zentrifugalgetriebes beschränkt sich keinesfalls nur auf Straßenfahrzeuge, sondern ist auch in anderen Medien möglich.
  • 5. Das Zentrifugalgetriebe kann sowohl mit einem Verbrennungsmotor, als auch mit einem Elektromotor angetrieben werden. Auch ein Hybridbetrieb ist möglich, da das Zentrifugalgetriebe zwei Antriebswellen hat.
Im Einzelnen sei das Zentrifugalgetriebe beschrieben.
  • 2.1. Die Achsen, der sich mit max. Drehzahl drehenden zwei Antriebsmotoren und die zwei Abrollkreise der Massen, liegen beim Stillstand des Fahrzeuges zentrisch zueinander. Beim Anfahren des Fahrzeuges werden die auf einem Verschiebeschlitten sitzenden Motoren exzentrisch zu den zwei Abrollkreisen der Massen bewegt. Dadurch wird durch die umlaufenden Massen einseitig Druck auf die zwei Abrollkreise der Massen ausgeübt, weil die Auslenkung der vier Massen auf den zwei Abrollkreisen der Massen unterschiedlich ist. Der Kraftfluß geht nun über das Getriebegehäuse auf die Karosserie über, und das Straßenfahrzeug setzt sich in Bewegung. Beim Rückwärtsfahren wird die Exzentrizität in der anderen Richtung ausgenutzt.
Mit der Zeichnung auf Blatt 1 und Blatt 2 sei das neuartige Zentrifugalgetriebe erläutert.
  • 2.2. Das vorgeschlagene Zentrifugalgetriebe ist durch zwei gegenläufig laufende Rotoren 7 und 8 gekennzeichnet, die als Aufnahme von vier gleich großen Massen dienen. Diese Massen können sich durch die Zentrifugalkräfte Z1 und Z2 auf den Rotoren 7 und 8 in ihren Führungen bewegen. Die Massen 1, 2, 3 und 4 werden durch die Kugellager 9 und 10 in exzentrische Bewegungen um die Antriebsachsen 5 und 6 gezwungen.
  • 2.3. Durch die exzentrische Anordnung der Antriebsachsen 5 und 6 zu den Kugellagern 9 und 10 bekommt man, wie auf Blatt 1 im Schnitt B-B zu ersehen ist, eine maximale Zentrifugalkraft Z1 in der linken Getriebehälfte und eine maximale Zentrifugalkraft Z2 in der rechten Getriebehälfte. Die Zentrifugalkräfte haben einen sinusförmigen Verlauf.
  • 2.4. Auf Blatt 1 im Schnitt B-B kann man erkennen, daß die Massen 1, 2, 3 und 4 nach 90° Drehung auf den Antriebsachsen 5 und 6 ihre minimalen Zentrifugalkräfte haben, da die Auslenkungen von den Drehachsen 5 und 6 am kleinsten sind.
  • 2.5. Die Zentrifugalkräfte der Massen 1, 2, 3 und 4 sind in dieser Stellung gleich und heben sich auf. Nach 90° Drehung der Massen 1, 2, 3 und 4 wachsen die Zentrifugalkräfte wieder sinusförmig bis zu einem Maximum Z1 bzw. Z2 an, wie auf Blatt Nr. 1 Schnitt B-B zu ersehen ist. Diese Zentrifugalkräfte Z1 und Z2 bilden die gesamtresultierende R, die auch sinusförmig von einem Maximum zu einem Minimum an- bzw. abschwillt.
  • 2.6. Da die Massen 1, 2, 3 und 4 auf den Rotoren 5 und 6 frei gelagert sind, üben diese umlaufenden Massen über die Kugellager 9 und 10 eine einseitige Kraft auf das Getriebegehäuse 11 aus. Das hat zur Folge, daß sich das gesamte Getriebe in Richtung R bewegt.
  • 2.7. Auf Blatt 2 Schnitt A-A ist noch ein Zahnrad 12 zu sehen, das auf der Antriebsachse 5 gelagert ist. Auf der Antriebsachse 5 befindet sich ein zweites Zahnrad 13. Diese zwei Zahnräder sind miteinander im Eingriff und haben die Aufgabe, den gegenläufigen Lauf der Massen 1, 2, 3 und 4 zu gewährleisten.
  • 3.1. Wenn man das beschriebene Zentrifugalgetriebe z. B. in ein Straßenfahrzeug einbaut und fest mit der Karosse verbindet, erfährt das Straßenfahrzeug durch die umlaufenden Massen 1, 2, 3 und 4 eine Antriebskraft in Richtung R.
  • 3.2. Durch die variable Exzentrizität Y bekommt man einen stufenlosen Antrieb. Diese Exzentrizität wird durch Betätigung der Spindel 14 erreicht.

Claims (5)

1. Zentrifugalgetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß durch zwei gegenläufig angeordnete Rotoren, die als Aufnahme von vier gleichgroßen Massen dienen und die exzentrisch zu den vier bewegten Massenschwerpunkten gelagert sind, Zentrifugalkräfte erzeugt werden, die einen sinusförmigen Verlauf haben und von einem Minimum zu einem Maximum anwachsen bzw. anschwellen.
2. Zentrifugalgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch bestimmte Anordnung der exzentrisch zu den Massenschwerpunkten gelagerten Rotoren eine resultierende Kraft auf das Getriebegehäuse ausgeübt wird, die einen sinusförmigen Verlauf hat und das Getriebegehäuse in Richtung der resultierenden Kraft bewegt.
3. Zentrifugalgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die resultierende Kraft dadurch benutzt werden kann, das Getriebegehäuse fest mit einem Fahrzeug zu verbinden und die resultierende Kraft als Antriebskraft für ein Fahrzeug zu verwenden.
4. Zentrifugalgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vier gleichgroßen Massen und die zwei Abrollkreise für die Massen mehrfach angeordnet werden können.
5. Zentrifugalgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzentrizität mit einem geeigneten Verschiebemechanismus erreicht werden kann.
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