DE4136344C2 - Verfahren zur Aufbereitung eines kohlenwasserstoffhaltigen Deponiegas-Gasstromes - Google Patents
Verfahren zur Aufbereitung eines kohlenwasserstoffhaltigen Deponiegas-GasstromesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Aufbereitung eines
kohlenwasserstoffhaltigen Deponiegas-Gasstroms für die Verbrennung
in Energieversorgungseinrichtungen, insbesondere in
gasverbrennungsmotorbetriebenen Stromerzeugern, wobei der
Deponiegas-Gasstrom zur Entwässerung über einen Wasserabscheider
geführt und dann in einer Absorptionskolonne behandelt
wird, der ein gekühltes Heizöl als Absorptionsmittel
zugeführt wird, mit welchem gasförmige Schadstoffe in
Deponiegas-Gasstrom abreicherbar sind, wobei das mit Schadstoffen
beladene Heizöl aus der Absorptionskolonne abgeführt
wird. - Kohlenwasserstoffe bezeichnet organische Verbindungen,
welche ausschließlich aus den Elementen Kohlenstoff
und Wasserstoff aufgebaut sind. Kohlenwasserstoffhaltiges
Deponiegas besteht im wesentlichen einerseits aus Luft und
andererseits aus Kohlenwasserstoffen, wobei bei letzterer
Gruppe Methan die Majoritätskomponente bildet, und kann 80
Volumenprozent und mehr Methan enthalten. Deponiegas entsteht
durch Verrottung in Deponien, welche einen gewissen
Anteil organischer Abfälle, beispielsweise Hausmüll, aufweisen.
Dabei hängt der Anteil an Kohlenwasserstoffen im
Deponiegas von der Größe des Anteils organischer Abfälle und
den Verrottungsbedingungen ab. Ist der Anteil an Kohlenwasserstoffen
im Deponiegas ausreichend hoch, so kann es der
Deponie als Deponiegas-Gasstrom entnommen werden und ist zur
Verbrennung in Energieversorgungseinrichtungen, wie beispielsweise
in gasverbrennungsmotorbetriebenen Stromerzeugern,
aber auch in Heizkraftwerken wirtschaftlich nutzbar.
Das Deponiegas kann einer Deponie entnommen werden beispielsweise
im Wege einer aktiven Entgasung durch Einbringung
von Deponiegas-Sammelleitungen in die Deponie und durch
Einstellen eines Unterdrucks in diesen Sammelleitungen. Der
somit anstehende kohlenwasserstoffhaltige Deponiegas-Gas
strom muß jedoch vor der Verbrennung in Energieversorgungs
einrichtungen aufbereitet werden.
Aus der Praxis ist ein Verfahren zur Aufbereitung eines
kohlenwasserstoffhaltigen Deponiegas-Gasstroms für die Ver
brennung in Energieversorgungseinrichtungen bekannt, bei dem
der Deponiegas-Gasstrom über einen Wasserabscheider geführt
wird und störendes flüssiges oder dampfförmiges Wasser aus
dem Deponiegas-Gasstrom abgeschieden wird. Der insofern von
Wasser befreite Deponiegas-Gasstrom wird danach in der
Energieversorgungseinrichtung verbrannt. Die Praxis hat je
doch gezeigt, daß ein Deponiegas-Gasstrom meist zwei weitere
störende gasförmige Schadstoffgruppen mit sich führt.
Eine Schadstoffgruppe ist gebildet aus flüchtigen Verbindun
gen des Elementes Silicium, wie beispielsweise Silane,
Siloxane und Siliciumverbindungen mit organischen Funktions
gruppen. Diese stammen vermutlich aus einer Zersetzung
synthetischer Silicium-Organo-Verbindungen, wie beispiels
weise Siliconöle, Siliconfette, Siliconwachse, siliciumhal
tige Trennmittel, siliciumhaltige Haftvermittler oder sili
ciummodifizierte Lacke, welche in zunehmendem Maße auf
Deponien gelangen. Nach den bisherigen Erkenntnissen sind
die gasförmigen Siliciumverbindungen zwar nicht gesundheits
gefährdend, jedoch stören sie aus technologischen Gründen
bei der Verbrennung des Deponiegas-Gasstroms in erheblichem
Maße. Der Grund hierfür ist, daß diese gasförmigen Silicium
verbindungen in Anwesenheit von Sauerstoff thermodynamisch
nicht stabil sind und sich an heißen Oberflächen sofort zu
stöchiometrischen oder substöchiometrischen Siliciumoxid-Verbindungen
umsetzen. So hat sich bei der Verbrennung eines
auf bekannte Weise aufbereiteten Deponiegas-Gasstroms in
gasverbrennungsmotorbetriebenen Stromerzeugern gezeigt, daß
im Bereich der Brennräume Siliciumoxid-Filme und -Abscheidungen
mit zum Teil hoher Härte entstehen, welche zu einem
erheblich erhöhten Verschleiß des Gasverbrennungsmotors und
sogar zu dessen plötzlicher vorzeitiger Zerstörung durch
sich lösende größere Siliciumoxid-Abscheidungen führen. Ähnliche
Probleme bestehen bei Brennkesseln in Heizkraftwerken,
insbesondere im Bereich der Brenndüsen. Die zweite Schadstoffgruppe
ist gebildet aus halogenierten, insbesondere
chlorierten, aliphatischen und aromatischen Verbindungen,
wobei ihr Anteil am Deponiegas-Gasstrom meist sehr niedrig
ist. Diese Verbindungen sind zwar technologisch bei der
Verbrennung unbedenklich, jedoch kann nicht ausgeschlossen
werden, daß sich aus ihnen bei der Verbrennung mit bei
Energieversorgungseinrichtungen üblichen Verbrennungstemperaturen
Stoffe aus der Gruppe der Dioxine bilden, welche an
die Umwelt gelangen können und außerordentlich toxisch sind.
Bei einem Verfahren der eingangs beschriebenen Gattung
(DE-AS 21 41 092) wird das Heizöl in einem Tank gesammelt
und dann verbrannt. Das gilt auch für denjenigen Teil des
Heizöls, der aus dem Tank wieder der Absorptionskolonne
zugeführt wird, um die Anreicherung mit Schadstoffen weiter
zu treiben. Ferner ist es bekannt (DE 38 05 157 C1), das
Heizöl als Treibmedium einzusetzen, um eine mit Kohlenwasserstoffen
beladene Desorptionskolonne von den Kohlenwasserstoffen
zu befreien. Dazu kann das Heizöl gekühlt
werden. Ein in sich geschlossener Absorptionsmittelkreislauf
ist bei keinem der beschriebenen Verfahren verwirklicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein preiswertes
Verfahren zur Aufbereitung eines kohlenwasserstoffhaltigen
Deponiegas-Gasstroms für die Verbrennung in Energieversorgungseinrichtungen
anzugeben, mit welchem einerseits gasförmige
Schadstoffe, insbesondere gasförmige Siliciumverbindungen,
in den Deponiegas-Gasstrom abgereichert werden,
mit welchem andererseits der Gehalt an Kohlenwasserstoffen
im Deponiegas-Gasstrom praktisch nicht reduziert wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Heizöl vor Aufgabe
auf die Absorptionskolonne auf eine Temperatur unterhalb
25°C gekühlt wird, daß das mit Schadstoffen beladene
Heizöl nach Erwärmung auf eine Temperatur oberhalb 25°C in
einer Desorptionskolonne regeneriert wird, wobei ein Schadstoff-Gasstrom
desorbiert und abgeführt wird, daß das
regenerierte Heizöl der Absorptionskolonne wieder als
Absorptionsmittel zugeführt wird, wodurch ein geschlossener
Absorptionsmittelkreislauf gebildet ist, und daß der aufbereitete
Deponiegas-Gasstrom der Energieversorgungseinrichtung
zugeführt wird. - In einer Absorptionskolonne wird ein
Gasstrom über die Oberfläche eines flüssigen Absorptionsmittels
geleitet, wobei die in dem Absorptionsmittel gut
löslichen Inhaltsstoffe des Gasstroms in dem Absorptionsmittel
gelöst und somit im Gasstrom abgereichert werden.
Heizöl bezeichnet im Rahmen der Erfindung allgemein flüssige
Mischungen aus Kohlenwasserstoffen, welche einen Siedebereich
von 160°C bis 390°C aufweisen. Heizöl besteht zu
mehr als 70% aus aliphatischen und zyklischen Kohlenwasserstoffen
und zu weniger als 30% aus aromatischen Kohlenwasserstoffen.
Die Kohlenwasserstoffe in Heizöl weisen überwiegend
6 bis 12 Kohlenstoffatome auf. Der Begriff Heizöl
umfaßt somit auch beispielsweise Dieselkraftstoffe und
Turbinenkraftstoffe. Es versteht sich, daß Heizöl ferner
verbessernde Additive, wie beispielsweise Fließverbesserer,
enthalten kann. Als Desorptionskolonne wird eine Kolonne
bezeichnet, in der ein mit Schadstoffen beladenes Heizöl aus
der Absorptionskolonne Bedingungen ausgesetzt wird, bei
welchen die Gleichgewichtskonzentrationen der Schadstoffe im
Heizöl niedriger sind als die Gleichgewichtskonzentrationen
der Schadstoffe im Heizöl
bei den in der Absorptionskolonne eingestellten Bedingungen.
In der Desorptionskolonne gehen also die Schadstoffe in die
Gasphase über und das flüssige Heizöl wird für die Verwen
dung als Absorptionsmittel wieder regeneriert. Mit der
Zuführung des regenerierten Heizöls zur Absorptionskolonne
ist ein geschlossener Absorptionsmittelkreislauf ein
gerichtet. Die Schadstoffe in dem Deponiegas-Gasstrom werden
somit in der Absorptionskolonne aus dem Deponiegas-Gasstrom
extrahiert, in dem Heizöl zur Desorptionskolonne transpor
tiert und in der Desorptionskolonne wieder als bezüglich der
Schadstoffkonzentrationen konzentrierter Schadstoff-Gasstrom
in die Gasphase überführt und abgeführt wird. Im Rahmen weiterer
Maßnahmen können die Schadstoffe des Schadstoff-Gasstroms
durch Kondensation, Absorption, Adsorption oder Membranfil
terung verflüssigt oder verfestigt und entsorgt werden.
Es versteht sich, daß es im Rahmen der Erfindung liegt, das
im Absorptionsmittelkreislauf umlaufende Heizöl erforder
lichenfalls in größeren Zeitabständen teilweise abzulassen,
durch frisches Heizöl zu ergänzen oder auszutauschen. Solche
Maßnahmen können erforderlich werden, wenn aufgrund der
gewählten verfahrensmäßigen Betriebsparameter das Gesamtvo
lumen des im Absorptionsmittelkreislauf umlaufenden Heizöls
langsam zu- oder abnimmt, oder einzelne Schadstoff-Substan
zen sich langsam im Heizöl anreichern.
Die Erfindung nutzt die Entdeckung, daß gasförmige Schad
stoffe, insbesondere gasförmige Siliciumverbindungen in ei
nem Deponiegas-Gasstrom mit Heizöl als Absorptionsmittel
abgereichert werden können. Üblicherweise wird Heizöl nicht
als Absorptionsmittel, sondern als Brennstoff verwendet.
Überraschenderweise sind die gasförmigen Schadstoffe, ins
besondere gasförmige Siliciumverbindungen, nicht nur in
befriedigendem Maße in Heizöl löslich, sondern das Heizöl
hat auch bezüglich der Schadstoffabreicherung eine hohe
Selektivität. Aufgrund letzterem wird der Kohlenwasserstoff
anteil im Deponiegas-Gasstrom praktisch nicht bei der Aufbe
reitung reduziert und der Energiegehalt des aus einer
Deponie entweichenden Deponiegas-Gasstroms ist praktisch
vollständig nutzbar. Heizöl verfügt ferner über eine Viel
zahl von Eigenschaften, welche im Rahmen des erfindungsgemä
ßen Verfahrens günstig sind. Der spezifische Bedarf an
Heizöl für das erfindungsgemäße Verfahren ist niedrig,
Heizöl weist einen niedrigen Dampfdruck, einen Festpunkt bei
tiefer Temperatur, eine niedrige Viskosität, eine gute
Hydrolysebeständigkeit, eine gute thermische und chemische
Stabilität sowie eine hohe Zünd- und Flammtemperatur auf.
Heizöl ist weiterhin gut verfügbar zu einem sehr niedrigen
Preis.
Ein Verfahren zur Behandlung eines Abgas-Gasstroms mit einer
Absorptionsverfahrensstufe, einer Desorptionsverfahrensstufe
und einem in einem geschlossenen Absorptionsmittelkreislauf
umlaufenden Absorptionsmittel ist bekannt aus der Literatur
stelle DE-Z Chem, -Ing.-Tech., Band 63, 1991, Nr. 8, S. 826.
Hierbei handelt es sich jedoch um ein Verfahren zur Reini
gung von Abgas-Gasströmen. Mit dem insoweit bekannten Ver
fahren werden alle Bestandteile, welche aufgrund gesetz
licher Bestimmungen nur in geringem Maße an die Umwelt
abgegeben werden dürfen, auch Kohlenwasserstoffe, in dem
Abgas-Gasstrom abgereichert. Da mit diesem Verfahren der
Gehalt an Kohlenwasserstoffen in dem Abgas-Gasstrom auf
Werte unterhalb der gesetzlichen Bestimmungen für maximal
zulässige Abluftkonzentrationen abgereichert wird, hat das
gereinigte Abgas praktisch keinen Brennwert mehr. Daher ist
dieses Verfahren für die Aufbereitung eines Depo
niegas-Gasstroms für die Verbrennung in Energieversorgungs
einrichtungen nicht brauchbar. Mit dem erfindungsgemäßen
Verfahren ist demgegenüber ein höchstmöglicher Gehalt an
Kohlenwasserstoffen im aufbereiteten Deponiegas-Gasstrom
eingerichtet.
Eine vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ver
fahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß als Absorptionsmit
tel Heizöl EL gemäß der Normschrift DIN 51 603, Teil 1,
verwendet ist. Heizöl EL genügt allen Anforderungen als
Absorptionsmittel im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens
und ist besonders preiswert.
Vorteilhafterweise wird das Heizöl in der Absorptionskolonne
im Gegenstrom zum Deponiegas-Gasstrom über zumindest eine
Sulzer-Packung geleitet. Eine Sulzer-Packung besteht aus
parallelen, vertikal angeordneten Lagen von Drahtgewebebän
dern. Jeweils zwei entgegengesetzt geriffelte Drahtgewebe
bänder werden durch ein weiteres Band voneinander getrennt,
so daß zur Kolonnenachse geneigte, parallele Strömungskanäle
entstehen. Die Kapillarwirkung des Gewebes bewirkt eine
vollständige und gleichmäßige Benetzung des Gewebes. Sul
zer-Packungen werden eingesetzt als Rektifikatoren in Va
kuumdestillationsverfahren, da sie eine hohe Zahl der theo
retischen Böden und einen geringen Druckverlust aufweisen.
Überraschenderweise wird in einer Absorptionskolonne mit
Sulzer-Packung-Füllung und Heizöl als Absorptionsmittel ein
besonders hoher Abreicherungsgrad der im Deponiegas-Gasstrom
mitgeführten Schadstoffe erreicht, und zwar ohne daß der
Kohlenwasserstoffgehalt des Deponiegas-Gasstroms nennenswert
reduziert wird. Eine bevorzugte Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß
das Heizöl vor der Aufgabe auf die Absorptionskolonne auf
eine Temperatur von 18°C gekühlt wird. Mit sinkender
Temperatur des Heizöls steigt der erzielbare Abreicherungsgrad
der gasförmigen Siliciumverbindungen im Deponiegas-Gasstrom
stark an. Bei einer Heizöltemperatur von 18°C können
bereits 90% oder mehr der gasförmigen Siliciumverbindungen
aus dem Deponiegas-Gasstrom extrahiert werden. Es versteht
sich, daß die Heizöltemperatur nicht unterhalb des Stockpunktes
des Heizöls gesenkt werden darf. Je nach Art des
verwendeten Heizöls kann bis zu minus 20°C oder tiefer
gekühlt werden.
Eine weiterhin bevorzugte Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß
das mit Schadstoffen beladene Heizöl auf eine Temperatur
oberhalb von 50°C erwärmt wird. Durch eine Erhöhung der
Temperatur des mit Schadstoffen beladenen Heizöls wird die
Löslichkeit der Schadstoffe in dem Heizöl verringert, und
folglich desorbieren die Schadstoffe aus dem Heizöl in der
Desorptionskolonne. Der Desorptionsprozeß der Schadstoffe
aus dem mit Schadstoffen beladenen Heizöl in der
Desorptionskolonne kann auch gefördert werden, indem in der
Desorptionskolonne ein Gasdruck eingestellt wird, welcher
mehr als 100 mbar, vorzugsweise mehr als 500 mbar unterhalb
des Gasdrucks in der Absorptionskolonne liegt.
Um die Schadstoffe des in der Desorptionskolonne entstehen
den Schadstoffgasstroms entsorgen zu können, ist es vorteil
haft, den Schadstoffgasstrom in einer Adsorptionskolonne von
Schadstoffen zu reinigen. Vorzugsweise wird in der Adsorp
tionskolonne Aktivkohle als Adsorptionsmittel verwendet.
Aufgrund der Selektivität des Heizöls für die im Deponiegas-Gasstrom
mitgeführten Schadstoffe entsteht in der Desorp
tionskolonne ein Schadstoff-Gasstrom mit hohen Schadstoff-Kon
zentrationen und geringem Volumenstrom bei Normaldruck.
Daher wird in der Regel eine verhältnismäßig kleine Adsorp
tionskolonne mit relativ wenig Aktivkohle benötigt, um den
Schadstoffgasstrom in ausreichendem Maße zu reinigen. Da der
Bedarf an Aktivkohle relativ gering ist, stellt die Entsor
gung der mit Schadstoffen beladenen Aktivkohle kein größeres
Problem dar. Es versteht sich, daß alternativ zur Entsorgung
der beladenen Aktivkohle die Aktivkohle auch regeneriert
werden kann. Aufgrund der hohen Schadstoffkonzentration im
Schadstoffgasstrom kann es vorkommen, daß in der Adsorp
tionskolonne eine erhebliche Menge an Adsorptionswärme frei
wird, wobei die Aktivkohle lokal überhitzt werden kann. Da
her sieht eine vorteilhafte Ausführungsform des erfindungs
gemäßen Verfahrens vor, daß das Adsorptionsmittel gekühlt
wird.
Vorteilhafterweise wird der gereinigte Schadstoffgasstrom
dem aufbereiteten Deponiegas-Gasstrom zugefügt. Dadurch wer
den eventuell noch in dem gereinigten Schadstoff-Gasstrom
vorhandene gesundheitsbedenkliche Schadstoffe der Verbren
nung in der Energieversorgungseinrichtung zugeführt und bei
der Verbrennung zersetzt.
Im Ergebnis ist mit dem erfindungsgemäßen Verfahren der
Energiegehalt eines Deponiegas-Gasstroms in nutzbare Energie
umwandelbar bei gleichzeitiger Gewährleistung eines ver
schleißarmen Betriebs der Energieversorgungseinrichtung und
gesundheitlich unbedenklichem Abgasausstoß aus der Ener
gieversorgungseinrichtung.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von lediglich ein Ausfüh
rungsbeispiel darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 ein Fließschema des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig. 2 a, b Abreicherungsgrad-Diagramme bezüglich gasförmiger
Siliciumverbindungen im Deponiegas-Gasstrom.
In dem in der Fig. 1 dargestellten Fließschema einer
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das
Deponiegas von einer Deponie 1 mittels eines Verdichters 2
als Deponiegas-Gasstrom abgezogen und durch einen Wasserab
scheider 3 gesaugt. Das in dem Wasserabscheider 3 aus dem
Deponiegas-Gasstrom abgeschiedene Wasser kann kontinuierlich
oder diskontinuierlich über das Wasserablaßventil 4 des
Wasserabscheiders 3 abgelassen werden. Der vom Verdichter 2
verdichtete Deponiegas-Gasstrom wird über eine Absorptions
kolonnen-Gaszuführungsleitung 5 einer Absorptionskolonne 6
zugeführt, durch die mit Sulzer-Packungen 25 gefüllte Ab
sorptionskolonne 6 gedrückt und über eine Absorptionskolon
nen-Gasabführungsleitung 7 abgeführt. Der Absorptionskolonne
6 wird über eine Absorptionsmittel-Zuführungsleitung 8 Heiz
öl als Absorptionsmittel zugeführt, welches sich in den
Sulzer-Packungen 25 der Absorptionskolonne 6 auf eine große
Oberfläche als Film verteilt. Dabei strömt das Heizöl im
Gegenstrom zum Deponiegas-Gasstrom und nimmt gasförmige
Schadstoffe, insbesondere gasförmige Siliciumverbindungen,
aus dem Deponiegas-Gastrom auf. Das mit Schadstoffen belade
ne Heizöl wird durch die Absorptionsmittelabführungsleitung
9 aus der Absorptionskolonne 6 abgeführt und mittels einer
Förderpumpe 10 durch einen Heizungswärmetauscher 11 gepumpt
und über eine Desorptionskolonnen-Zuführungsleitung 12 einer
Desorptionskolonne 13 aufgegeben. Dabei wird das mit Schad
stoffen beladene Heizöl in dem Heizungswärmetauscher 11 auf
eine Temperatur von 50°C erwärmt. In der Desorptionskolon
ne 13 wird mittels einer Vakuumpumpe 15 über eine Schad
stoffgas-Abführungsleitung 14 ein Unterdruck erzeugt. Der in
der Desorptionskolonne 13 herrschende Gasdruck liegt dabei
um 500 mbar unter dem in der Absorptionskolonne 6 herrschen
den Gasdruck. Aufgrund der relativ hohen Temperatur des mit
Schadstoffen beladenen Heizöls und des in der Desorptionsko
lonne 13 herrschenden relativ niedrigen Gasdrucks desorbie
ren in der Desorptionskolonne 13 Schadstoffe aus dem Heizöl.
Das somit regenerierte Heizöl wird der Desorptionskolonne 13
über eine Desorptionskolonnen-Abführungsleitung 17 mittels
einer Förderpumpe 18 entnommen und durch einen Kühlungswär
metauscher 19 gefördert. In dem Kühlungswärmetauscher 19
wird das regenerierte Heizöl auf eine Temperatur von 18°C
gekühlt. Das gekühlte, regenerierte Heizöl wird wiederum der
Absorptionsmittel-Zuführungsleitung 8 der Absorptionskolonne
6 zugeführt. Der mittels der Vakuumpumpe 15 über die
Schadstoffgas-Abführungsleitung 14 aus der Desorptionskolon
ne 13 abgezogene Schadstoff-Gasstrom wird nach der Verdich
tung durch die Vakuumpumpe 15 durch eine Adsorptionskolonne
16 mit Aktivkohlefüllung geleitet. In der Adsorptionskolonne
16 werden Schadstoffe aus dem Schadstoff-Gasstrom adsorbiert
und gebunden. Der aus der Adsorptionskolonne 16 ausströmende
Schadstoff-Gasstrom ist daher gereinigt. Der aufbereitete
Deponiegas-Gasstrom und der gereinigte Schadstoff-Gasstrom
werden einer Gasverbrennungsmotoransaugleitung 20 zugeführt
und dort vereinigt. Über eine Zuführleitung 24 kann der
Gasverbrennungsmotoransaugleitung 20 zusätzlich Luft oder
ein Kohlenwasserstoffgas zugeführt werden. Dies erfolgt nach
der Maßgabe, daß sich in der Gasverbrennungsmotoransauglei
tung 20 ein für den Betrieb eines Gasverbrennungsmotors 21
optimales Verbrennungsgemisch einstellt. Die Zufuhr einer
bestimmten Menge Luft wird für ein optimales Verbrennungsge
misch notwendig sein, wenn der Deponiegas-Gasstrom einen
hohen Anteil an Kohlenwasserstoffen enthält, während die
Zufuhr eines zusätzlichen Kohlenwasserstoffgases für die
optimale Verbrennung erforderlich werden kann, wenn der
Kohlenwasserstoffanteil des Deponiegas-Gasstroms niedrig
ist. Als Gasverbrennungsmotor 21 ist besonders geeignet ein
mit einem Turbolader aufgeladener Viertakt-Ottomotor. Der
Gasverbrennungsmotor 21 treibt einen Stromgenerator 22 an,
welcher den erzeugten Strom in ein Stromversorgungsnetz
einspeist. Der in dem Gasverbrennungsmotor 21 verbrannte
Deponiegas-Gasstrom wird über eine Auspuffleitung 23 an die
Umgebung abgegeben. Es versteht sich, daß in der Auspufflei
tung 23 ein üblicher Katalysator zur Verminderung von bei
der Verbrennung im Gasverbrennungsmotor 21 entstehenden
Schadstoffen, insbesondere Stickoxide und Kohlenmonoxid,
vorgesehen sein kann.
Es liegt im Rahmen der Erfindung den Deponiegas-Gasstrom mit
dem Verdichter 2 auf einen Absolutdruck oberhalb des Atmos
phärendrucks zu verdichten und mit insofern erhöhtem Druck
durch die Absorptionskolonne 6 zu führen.
In den Fig. 2a und 2b sind beispielhaft Abreicherungsgrade
der gasförmigen Siliciumverbindungen im Deponiegas-Gasstrom
angegeben, welche mit einer Anlage erreicht wurden, die ge
mäß dem Fließschema Fig. 1 eingerichtet ist. Der Abreiche
rungsgrad gibt in Prozenten den Bruchteil der gasförmigen
Siliciumverbindungen an, welcher im Zuge des erfindungsge
mäßen Aufbereitungsverfahrens dem Deponiegas-Gasstrom entzo
gen wird. Der Abreicherungsgrad ist in beiden Diagrammen
Fig. 2a und Fig. 2b auf der Ordinate aufgetragen.
In der Fig. 2a ist als Abzisse die Heizöltemperatur in Grad
Celsius in der Absorptionszuführungsleitung 8 aufgetragen.
Man erkennt, daß der Abreicherungsgrad bei einer Heizöltem
peratur von 30°C lediglich ca. 35% beträgt, während bei ei
ner Kühlung des Heizöls auf eine Heizöltemperatur von 18°C
bereits ca. 90% der ursprünglich in dem Deponiegas-Gasstrom
vorkommenden gasförmigen Siliciumverbindungen dem Deponie
gas-Gasstrom in der Absorptionskolonne 6 entzogen werden
können.
In der Fig. 2b ist als Abzisse das Volumenstromverhältnis
von Deponiegas und Heizöl in der Absorptionskolonne 6 in N
m3 Deponiegas/Liter Heizöl aufgetragen. Man erkennt, daß der
Abreicherungsgrad mit sinkendem Volumenstromverhältnis zu
nimmt.
Claims (10)
1. Verfahren zur Aufbereitung eines kohlenwasserstoffhaltigen
Deponiegas-Gasstroms für die Verbrennung in Energieversorgungseinrichtungen,
insbesondere in gasverbrennungsmotorbetriebenen
Stromerzeugern, wobei der Deponiegas-Gasstrom
zur Entwässerung über einen Wasserabscheider geführt
und dann in einer Absorptionskolonne behandelt wird, der ein
gekühltes Heizöl als Absorptionsmittel zugeführt wird, mit
welchem gasförmige Schadstoffe im Deponiegas-Gasstrom abreicherbar
sind, wobei das mit Schadstoffen beladene Heizöl
aus der Absorptionskolonne abgeführt wird, dadurch
gekennzeichnet,
daß das Heizöl vor Aufgabe auf die Absorptionskolonne (6) auf eine Temperatur unterhalb 25°C gekühlt wird, daß das mit Schadstoffen beladene Heizöl nach Erwärmung auf eine Temperatur oberhalb 25°C in einer Desorptionskolonne (13) regeneriert wird, wobei ein Schadstoff-Gasstrom desorbiert und abgeführt wird,
daß das regenerierte Heizöl der Absorptionskolonne (6) wieder als Absorptionsmittel zugeführt wird, wodurch ein geschlossener Absorptionsmittelkreislauf gebildet wird, und
daß der aufbereitete Deponiegas-Gasstrom der Energieversorgungseinrichtung (21, 22) zugeführt wird.
daß das Heizöl vor Aufgabe auf die Absorptionskolonne (6) auf eine Temperatur unterhalb 25°C gekühlt wird, daß das mit Schadstoffen beladene Heizöl nach Erwärmung auf eine Temperatur oberhalb 25°C in einer Desorptionskolonne (13) regeneriert wird, wobei ein Schadstoff-Gasstrom desorbiert und abgeführt wird,
daß das regenerierte Heizöl der Absorptionskolonne (6) wieder als Absorptionsmittel zugeführt wird, wodurch ein geschlossener Absorptionsmittelkreislauf gebildet wird, und
daß der aufbereitete Deponiegas-Gasstrom der Energieversorgungseinrichtung (21, 22) zugeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß als Absorptionsmittel
Heizöl EL gemäß der Normschrift DIN 51 603,
Teil 1, verwendet wird.
3. Verfahren
nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Heizöl in der Absorptionskolonne (6)
im Gegenstrom zum Deponiegas-Gasstrom über zumindest eine
Sulzer-Packung (25) geleitet wird.
4. Verfahren
nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Heizöl vor der Aufgabe auf
die Absorptionskolonne auf eine Temperatur von 18°C gekühlt
wird.
5. Verfahren
nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das mit Schadstoffen beladene
Heizöl auf eine Temperatur oberhalb 50°C erwärmt wird.
6. Verfahren
nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Desorptionskolonne (13)
ein Gasdruck eingestellt ist, welcher mehr als 100 mbar,
vorzugsweise mehr als 500 mbar unterhalb des Gasdrucks in
der Absorptionskolonne (6) liegt.
7. Verfahren
nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schadstoff-Gasstrom in einer
Adsorptionskolonne (16) von Schadstoffen gereinigt wird.
8. Verfahren
nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Adsorptionskolonne (16)
Aktivkohle als Adsorptionsmittel verwendet wird.
9. Verfahren
nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der gereinigte Schadstoff-Gasstrom
dem behandelten Deponiegas-Gasstrom zugefügt wird.
10. Verfahren
nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Adsorptionsmittel gekühlt
wird.
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