DE4126338C2 - Befestigungsvorrichtung für Etikettenbandrollen - Google Patents
Befestigungsvorrichtung für EtikettenbandrollenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für eine
Etikettenbandrolle, die auf einen, festen an einer Wand
eines Gerätes angeordneten, Achsstummel drehbar aufsetzbar
ist. Eine solche Befestigungsvorrichtung ist z. B. durch ein
Handetikettiergerät mit der Bezeichnung "pylon LABELER ACE"
bekannt.
Bei dem bekannten Handetikettiergerät ist eine seitliche
Wand des Gehäuses nach oben geführt, und an dieser Wand ist
ein fester zur Gerätemitte ragender Achsstummel angeformt,
auf den die Etikettenbandrolle drehbar aufgesetzt wird. Ein
freies Ende des Etikettenbandes kann somit zur Verarbeitung
in das Gerät hinein abgewickelt werden. Damit die
Etikettenbandrolle nicht vom Achsstummel abgleitet, ist an
der gegenüberliegenden Seite des Gerätes eine radial zum
Achsstummel schwenkbare Anschlaufscheibe vorgesehen, die
nach dem Einlegen der Etikettenbandrolle vor diesen
geschwenkt wird. Damit ist die Etikettenbandrolle gegen
axiales Abgleiten gesichert. Diese Lösung ist einfach und
befriedigt, auch wenn nur Etikettenbandrollen mit
einheitlicher, bestimmter Breite verwendet werden. Bei
Verwendung von schmalen Etiketten wird die
Etikettenbandrolle jedoch nicht mehr in einer bestimmten
Position auf dem Achsstummel gehalten, sondern kann sich
zwischen Wand und Anlaufscheibe hin- und herbewegen. Es
werden jedoch bei der Etikettenverarbeitung immer mehr
universal für verschiedene Etikettenbreiten einsetzbare
Geräte verwendet.
Ein solches, universal einsetzbares Spendgerät für Klebe
etiketten ist aus der EP 0 364 410 A1 bekannt. Bei diesem
Spendgerät ist die oben beschriebene Befestigungsvorrichtung
nicht brauchbar, weil sonst bei schmalen Etiketten nicht
mehr festgelegt wäre, wo ein Etikett, seitlich gesehen, das
Spendgerät verläßt. Bei diesem Spendgerät ist deshalb ein
sehr aufwendiger Verstellmechanismus vorgesehen, welcher auf
die Breite der Etikettenbandrolle einstellbar ist und mit
dem bei richtiger Einstellung die Etikettenbandrolle stets
in der Gerätemitte gehalten wird. Dabei kann jedoch kein
gerätefester Achsstummel zur Aufnahme der Etikettenbandrolle
mehr verwendet werden, weil die Etikettenbandrolle radial
zwischen die Anschläge des Verstellmechanismusses eingeführt
werden muß. Bei dieser Lösung muß also auch die Achse radial
einsetzbar sein und dann fixiert werden. Dies wird durch
federbelastete Verrastelemente gelöst. Neben dem hohen
konstruktiven Aufwand hat dies aber auch in der Handhabung
erhebliche Nachteile. Zunächst muß das Spendgerät auf jede
Etikettenbreite eingestellt werden, was für die meist
ungeübten Bediener oft mit erheblichen Schwierigkeiten
verbunden ist. Dann muß die Achse gegen die Verrastung
entnommen und mit der Etikettenbandrolle wieder eingedrückt
werden. Wird dabei konstruktiv eine bedienerfreundliche
geringe Rast kraft vorgesehen, so ist die Etikettenbandrolle
nicht hinreichend sicher gehalten. Bei ruckartiger Bewegung
des Spendgerätes kann sich dann die Verrastung lösen und die
Etikettenbandrolle herausfallen. Ein sicherer Halt und
leichte Bedienbarkeit, wie bei der Befestigungseinrichtung
der eingangs genannten Art, ist bei der
Befestigungsvorrichtung der EP 0 364 410 A1 nicht erzielbar.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Befestigungsvorrichtung
der eingangs genannten Art unter Vermeidung der oben
beschriebenen Nachteile so weiterzubilden, daß die Anpassung
an unterschiedlich breite Etikettenbandrollen sich direkt
ergibt und die Etikettenbandrolle unabhängig von ihrer
Breite stets in einer bestimmten Position axial fixiert
wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf
ein freies Ende des Achsstummels eine Befestigungshülse mit
einer Bohrung aufsetzbar ist, die dem Außendurchmesser des
Achsstummels entspricht, und daß die Befestigungshülse aus
zwei in bezug auf die Bohrung exzentrisch zueinander
verdrehbaren Hülsenteilen besteht. Durch das exzentrische
Verdrehen der beiden Hülsenteile wird die Befestigungshülse
auf dem Achsstummel besonders einfach und wirksam verklemmt.
Dafür genügt schon eine sehr geringe Exzentrizität, so daß
auch zum Verdrehen der beiden Hülsenteile zueinander nur
eine sehr geringe Kraft benötigt wird. Das Fixieren der
Befestigungshülse auf dem Achsstummel kann dabei axial
gesehen in jedem Bereich stattfinden. Schon rein
gefühlsmäßig wird ein Bediener nach Aufsetzen der
Etikettenbandrolle die nachfolgend aufzusetzende
Befestigungshülse bis an die Etikettenbandrolle
heranschieben, bevor er die beiden Hülsenteile gegeneinander
verdreht. Allein mit diesem Befestigungsvorgang ist schon
automatisch eine Anpassung auf die Breite der
Etikettenbandrolle erfolgt. Diese wird unabhängig von ihrer
Breite stets direkt an der Wand und damit in einer
definierten Position des Gerätes gehalten.
Bei einer konstruktiv besonders einfachen Ausführungsform
ist vorgesehen, daß die Bohrung im ersten Hülsenteil der
Befestigungshülse einen stufenförmig erweiterten Abschnitt
hat, der zur Bohrung exzentrisch ist, und in die das zweite
Hülsenteil im gleichen Maß in Bezug auf seine Bohrung
exzentrisch verdrehbar eingesetzt ist. Die beiden
Hülsenteile können damit z. B. einfach aus Kunststoff
gespritzt werden, ohne daß eine weitere Nachbearbeitung
erforderlich ist. Dabei kann dann auch gleich am ersten
Hülsenteil eine die Etikettenbandrolle abstützende Bord
scheibe angefügt werden, wobei zweckmäßigerweise die
Bordscheibe einen radial abstehenden Finger hat, der durch
Abstützung am Gerät ein Verdrehen des ersten Hülsenteils
verhindert. Damit ist eine leichte Einhandbedienung der
Befestigungshülse erreicht und die Etikettenbandrolle nicht
nur im Bereich ihres Wickelkerns radial gesichert. Ein
Teleskopieren des Etikettenbandes wird somit wirksam
verhindert.
Bei einer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der Achsstummel
neben seiner Befestigung an der Wand des Gerätes eine in die
Etikettenbandrolle passende Verdickung hat, und daß das
erste Hülsenteil einen den gleichen Außendurchmesser
aufweisenden, über die Bordscheibe vorstehenden, ebenfalls
in die Etikettenbandrolle passenden Bereich hat. Damit wird
erreicht, daß die Etikettenbandrolle nur in ihren äußeren
Randbereichen drehbar gelagert ist und den Achsstummel nicht
im Bereich der Exzenterverklemmung berührt. Ein Verschleiß
und damit verbundene Riefenbildung durch die im Betrieb sich
drehende Etikettenbandrolle ist damit auf besonders einfache
Weise für diesen Bereich ausgeschlossen.
Damit die beiden Teile der Befestigungshülse bei Demontage
nicht auseinanderfallen, ist am zweiten Hülsenteil eine
umlaufende Nut ausgebildet, in die ein Halteelement des
ersten Hülsenteils radial eingreift. Dies kann konstruktiv
einfach mit besonders guten Führungseigenschaften derart
ausgebildet werden, daß das Halteelement als sichelförmiges,
in die Nut des zweiten Hülsenteils eingreifendes, Füh
rungsteil ausgebildet und an der der Etikettenbandrolle
abgewandten Seite der Bordscheibe befestigt ist. Bei
Kunststoffteilen kann das sichelförmige Halteelement direkt
einstückig angeformt sein und bei Montage durch einmalige
elastische Verformung durch
Einpressen eingerastet werden.
Damit die Befestigungshülse vom Bediener leicht und sicher
erfaßt werden kann, sollte das zweite Hülsenteil aus dem
ersten Hülsenteil herausragen und am herausragenden Teil des
zweiten Hülsenteils ein radial vorstehender Rändelring
angeformt sein. Für die leichte Bedienbarkeit ist es auch
von Vorteil, wenn am zweiten Hülsenteil ein
kreisbogenförmiger Ausschnitt ausgebildet ist, in den ein
Anschlagteil des ersten Hülsenteils ragt. Damit wird die
Verdrehbarkeit der beiden Hülsenteile zueinander direkt auf
einen optimalen Bereich eingeschränkt. Dem Bediener wird die
Verklemm- und die Entnahmeposition durch klar fühlbare
Anschläge angezeigt. Gleichzeitig wird ein übermäßig festes
Verklemmen ausgeschlossen. Die Entnahmeposition braucht
nicht erst durch axialen Zug während des Verdrehens gesucht
werden. Ein Anschlag definiert die Entnahmestellung, und der
zweite Anschlag definiert die sichere, aber leicht wieder
lösbare Verklemmstellung.
Bei einer anderen Lösung zur Einhandbedienung ist
vorgesehen, daß der Achsstummel eine axiale Nut hat, in die
ein radial nach innen in die Bohrung ragender Zapfen des
ersten Hülsenteils axial verschiebbar eingreift. Auch bei
dieser Lösung braucht das erste Hülsenteil bei der
Verdrehung des zweiten Hülsenteils nicht gesondert
festgehalten werden.
Insgesamt gesehen wird durch die Erfindung eine besonders
einfach handhabbare Befestigungsvorrichtung für
Etikettenbandrollen unterschiedlichster Breite auf einem
glatten Achsstummel geschaffen. Die Breitenanpassung ge
schieht dabei praktisch automatisch bei Montage der
Etikettenbandrolle und wird vom Bediener kaum bemerkt. Eine
gesonderte Einstellung auf die Etikettenbandbreite ist nicht
erforderlich und Fehlbedienungen sind nahezu ausgeschlossen.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der
Zeichnung. Darin zeigt:
Fig. 1 einen Schnitt durch den Achsstummel und die
aufgesetzte Befestigungshülse.
Fig. 2 eine Seitenansicht auf die Befestigungsvorrichtung
der Fig. 1.
Fig. 3 einen Schnitt entsprechend der Linie A-A
in Fig. 1.
In Fig. 1 ist ein runder Achsstummel 1 an einer Wand 3
befestigt bzw. mit dieser einstückig ausgebildet. Der
Achsstummel 1 hat in seinem an die Wand 3 angrenzenden
Bereich eine Verdickung 2, auf die eine nicht dargestellte
Etikettenbandrolle mit dem einen Rand ihres Wickelkerns
drehbar aufgesetzt werden kann. Auf den Achsstummel 1 ist
eine Befestigungshülse 4 aufgeschoben, die aus einem ersten
Hülsenteil 5 und einem zweiten Hülsenteil 6 besteht. Die
beiden Hülsenteile 5, 6 haben eine, dem Außendurchmesser des
Achsstummels 1 entsprechende Bohrung 7, wie auch aus den
Fig. 2 und 3 gut erkennbar ist. Die Bohrung 7 hat im
ersten Hülsenteil 5 einen stufenförmig erweiterten Abschnitt
8, der zur Bohrung 7 jedoch exzentrisch ist. Das zweite
Hülsenteil 6 hat einen Bereich 9, mit dem es verdrehbar in
den Abschnitt 8 eingesetzt ist. Der Bereich 9 ist im
gleichen Maße zur Bohrung 7 im zweiten Hülsenteil 6
exzentrisch ausgebildet, wie dies der Abschnitt 8 zur
Bohrung im Hülsenteil 5 ist. Das Maß dieser Exzentrizität
ist in Fig. 3 zur besonderen Verdeutlichung stark
übertrieben dargestellt.
Ein Bereich 10 des ersten Hülsenteils 5 hat den gleichen
Außendurchmesser wie die Verdickung 2 des Achsstummels 1.
Eine Etikettenbandrolle kann somit auf beiden Seiten ihrer
Aufnahmeöffnung drehbar auf der Verdickung 2 und dem Bereich
10 gelagert werden, ohne den dünneren Achsstummel zu
berühren. Am ersten Hülsenteil 5 ist neben dem Bereich 10
eine Bordscheibe 13 angeformt, durch die die
Etikettenbandrolle am axialen Abgleiten (in der Zeichnung
gesehen nach rechts) gehindert ist. Die Bordscheibe 13 hat
noch einen radial abstehenden Finger 14, mit dem sie sich
beim Verdrehen des ersten Hülsenteils 5 am nicht
dargestellten Gerätekörper abstützen kann.
Damit die beiden Hülsenteile 5 und 6 zusammengehalten
werden, ist in Fig. 1 am zweiten Hülsenteil 6 neben dem
Bereich 9 unmittelbar an das ersten Hülsenteil 5 angrenzend
eine radiale Führungsnut 11 ausgebildet. In diese
Führungsnut 11 greift ein Führungsteil 12 als Halteelement
ein, welches in Fig. 1 einstückig mit der Bordscheibe
ausgebildet ist. Bei der Montage wird es durch genügend
hohen Preßdruck und unter kurzer elastischer Verformung der
Materialien eingerastet. Das Führungsteil 12 könnte aber
auch als sichelförmiges, gesondertes Bauteil ausgebildet
sein, welches einfach an der Bordscheibe 13 nach dem
Zusammenfügen der beiden Hülsenteile 5 und 6 angeschraubt
wird.
Neben der Führungsnut 11 ist ein Rändelring 15 ausgebildet,
an dem die Befestigungshülse 4 zum Aufsetzen auf den
Achsstummel 1 gut erfaßt und das zweite Hülsenteil 6
gegenüber dem ersten Hülsenteil 5 verdreht werden kann.
In Fig. 2 ist im Rändelring 15 noch ein kreisbogenförmiger
Ausschnitt 16 gezeigt, in den ein Anschlagteil 17 ragt. Das
Anschlagteil 17 ist einfach als Schraube ausgebildet, welche
im Bereich der Bordscheibe 13 in das erste Hülsenteil 5
durch den Ausschnitt 16 eingeschraubt ist. Der Ausschnitt 16
begrenzt zusammen mit dem Anschlagteil 17 einen Verdrehweg
der beiden Hülsenteile 5 und 6 zueinander. Der Ausschnitt 16
ist noch mit einer ihn erweiternden Stufe 18 ausgestattet,
auf die sich ein Schraubenkopf der als Anschlagteil 17
verwendeten Schraube aufsetzen kann. Damit ist dann
ebenfalls ein axiales Auseinandergehen der beiden
Hülsenteile 5 und 6 verhindert, so daß bei dieser
Ausführungsform die in Fig. 1 gezeigte Führungsnut 11 und
das Führungsteil 12 entfallen können.
In den Fig. 1 und 3 ist noch eine weitere
Ausführungsmöglichkeit für eine Verdrehsicherung des ersten
Hülsenteil 5 gezeigt, welche jedoch nur als Alternative zur
Verdrehsicherung durch den Finger 14 gesehen werden darf.
Der Achsstummel 1 ist mit einer axialen, bis zu seinem
freien Ende laufenden Nut 19 versehen, in die ein radial
nach innen in die Bohrung 7 ragender Zapfen 20 des ersten
Hülsenteils eingreift.
Es ergibt sich somit folgende Funktion der erfindungsgemäßen
Befestigungsvorrichtung, wobei sich Richtungsangaben stets
auf die Ausführungsbeispiele der Zeichnung beziehen:
Zunächst wird eine Etikettenbandrolle auf den leeren
Achsstummel 1 derart aufgesetzt, daß sie mit der linken
Seite ihrer Aufnahmeöffnung auf die Verdickung 2 kommt.
Danach wird die am Rändelring 15 ergriffene
Befestigungshülse 4 auf den Achsstummel 1 aufgeschoben, bis
der Bereich 10 auf der rechten Seite in die Aufnahmeöffnung
der Etikettenbandrolle eingetaucht ist und die Bordscheibe
13 die Etikettenbandrolle axial fixiert, aber noch nicht
verklemmt. Sobald die Befestigungshülse diese allein von der
Breite der gerade verwendeten Etikettenbandrolle abhängige
axiale Stellung erreicht hat, wird der Rändelring im
Uhrzeigersinn verdreht bis das Anschlagteil 17 am anderen
Ende des sichelförmigen Ausschnittes 16 anliegt. Das erste
Hülsenteil 5 konnte sich dabei nicht mit verdrehen, weil es
durch den Finger 14 durch Anschlag am Gerät oder durch den
Zapfen 20 in der Nut 19 blockiert ist. Falls keines dieser
Elemente zur Blockierung vorgesehen wäre, müßte das erste
Hülsenteil 5 einfach mit der zweiten Hand, z. B. an der
Bordscheibe, festgehalten werden.
Durch das Verdrehen der beiden Hülsenteile 5 und 6
zueinander um den Mittelpunkt des Abschnittes 8 wird die
Bohrung 7 exzentrisch verstellt, so daß sich die Befesti
gungshülse 4 auf dem Achsstummel 1 sofort fest verklemmt und
damit gegen axiales Verschieben gesichert ist. Die in der
Zeichnung dargestellte Exzentrizität ist sehr stark
übertrieben dargestellt. In der Praxis genügt eine Exzen
trizität, die nur Bruchteile eines Millimeters beträgt. Bei
solch geringer Exzentrizität ist ein relativ leichtes
Verdrehen der beiden Hülsenteile 5 und 6 gegeneinander und
ein sicherer axialer Halt gegeben. Außerdem tritt eine
Selbsthemmung ein, so daß ein selbsttätiges Lösen durch
Erschütterungen und dergleichen praktisch ausgeschlossen
werden kann. Es ist auch direkt ersichtlich, daß die
Befestigungshülse 4 damit in jeder beliebigen axialen
Stellung auf dem Achsstummel 1 festgesetzt werden kann. Da
der Bediener sie schon fast zwangsläufig vor dem Verdrehen
an die Etikettenbandrolle heranführt, wird damit praktisch
eine automatische Anpassung an die Breite der
Etikettenbandrolle erzielt. Die Etikettenbandrolle wird
unabhängig von ihrer Breite immer mit ihrer linken Seite an
der Wand 3 in der damit definierten Position gehalten.
Zum Lösen wird die Befestigungshülse 4 wiederum am Rän
delring 15 ergriffen, gegen den Uhrzeigersinn in die vom
Anschlagteil 17 begrenzte Ausgangslage zurückgedreht und
einfach vom Achsstummel abgezogen.
Claims (10)
1. Befestigungsvorrichtung für eine Etikettenbandrolle, die
auf einen festen an einer Wand eines Gerätes angeordneten
Achsstummel drehbar aufsetzbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
auf ein freies Ende des Achsstummels (1) eine Befesti
gungshülse (4) mit einer Bohrung (7) aufsetzbar ist, die dem
Außendurchmesser des Achstummels (1) entspricht, und daß die
Befestigungshülse (4) aus zwei in bezug auf die Bohrung (7)
exzentrisch zueinander verdrehbaren Hülsenteilen (5, 6)
besteht.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Bohrung (7) im ersten Hülsenteil (5) der Befesti
gungshülse (4) einen stufenförmig erweiterten Abschnitt (8)
hat, der zur Bohrung (7) exzentrisch ist, und in die das
zweite Hülsenteil (6) im gleichen Maß in bezug auf seine
Bohrung (7) exzentrisch verdrehbar eingesetzt ist.
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
am ersten Hülsenteil (5) eine die Etikettenbandrolle
abstützende Bordscheibe (13) angefügt ist.
4. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder einem der
folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Bordscheibe (13) einen radial abstehenden Finger (14)
hat, der durch Abstützung am Gerät ein Verdrehen des ersten
Hülsenteils (5) verhindert.
5. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder einem der
folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Achstummel (1) neben seiner Befestigung an der Wand (3)
des Gerätes eine in die Etikettenbandrolle passende
Verdickung (2) hat, und daß das erste Hülsenteil (5) einen
den gleichen Außendurchmesser aufweisenden über die
Bordscheibe (13) vorstehenden, ebenfalls in die Etiket
tenbandrolle passenden Bereich (10) hat.
6. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder einem der
folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß
am zweiten Hülsenteil (6) eine umlaufende Führungsnut (11)
ausgebildet ist, in die ein Halteelement (12) des ersten
Hülsenteils (5) radial eingreift.
7. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder einem der
folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Halteelement (12) als sichelförmiges, in die Führungsnut
(11) des zweiten Hülsenteils (6) eingreifendes Führungsteil
(12) ausgebildet und an der der Etikettenbandrolle
abgewandten Seite der Bordscheibe (13) befestigt ist.
8. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder einem der
folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß
das zweite Hülsenteil (6) aus dem ersten Hülsenteil (5)
herausragt, und daß am herausragenden Teil des zweiten
Hülsenteils (6) ein radial vorstehender Rändelring (15)
angeformt ist.
9. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der
folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß
am zweiten Hülsenteil (6) ein kreisbogenförmiger Ausschnitt
(16) ausgebildet ist, in den ein Anschlagteil (17) des ersten
Hülsenteils (5) ragt.
10. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder einem der
folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Achsstummel (1) eine axiale Nut (19) hat, in die ein
radial nach innen in die Bohrung (7) ragender Zapfen (20) des
ersten Hülsenteils (5) axial verschiebbar eingreift.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19914126338 DE4126338C2 (de) | 1991-08-09 | 1991-08-09 | Befestigungsvorrichtung für Etikettenbandrollen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19914126338 DE4126338C2 (de) | 1991-08-09 | 1991-08-09 | Befestigungsvorrichtung für Etikettenbandrollen |
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| DE4126338A1 DE4126338A1 (de) | 1993-02-11 |
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Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| US2756891A (en) * | 1953-05-21 | 1956-07-31 | American Mach & Foundry | Top labeling machine |
| US3146149A (en) * | 1960-09-01 | 1964-08-25 | Silverstein Paul | Label printing and dispensing machine |
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1991
- 1991-08-09 DE DE19914126338 patent/DE4126338C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
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Legal Events
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