DE4121905C2 - Aufzeichnungsvorrichtung zum Speichern von Information auf einer Aufzeichnungsfläche - Google Patents
Aufzeichnungsvorrichtung zum Speichern von Information auf einer AufzeichnungsflächeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Aufzeichnungsvorrichtung zum
Speichern von Information auf
einer Aufzeichnungsfläche
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Gemäß der nichtgeprüften JP-Patentveröffentlichung 55-22296
ist der Schreib/Lesekopf auf einer der konzentrisch auf der
Oberfläche einer Aufzeichnungsplatte angeordneten Spuren po
sitioniert, in denen die von dem Schreib/Lesekopf aufzu
zeichnenden bzw. auszulesenden Signale gespeichert werden
können. Der Schreib/Lesekopf ist von einer Kopfhalterung
gehaltert, deren eines Ende den Schreib/Lesekopf haltert und
deren anderes Ende an einem starren Arm einseitig bzw. flie
gend befestigt ist. Wenn der Schreib/Lesekopf gegen die
Oberfläche der Aufzeichnungsplatte gedrückt und diese Oberfläche
relativ zum Schreib/Lesekopf bewegt wird, hebt sich
der Schreib/Lesekopf geringfügig von dieser Oberfläche ab
und floatet. Um die richtige Höhe des Schreib/Lesekopfs über
der Oberfläche der Aufzeichnungsplatte einzuhalten, muß die
Kopfhalterung den Schreib/Lesekopf in Höhenrichtung, in
Nickrichtung und in Rollrichtung flexibel haltern. Andererseits
muß der Schreib/Lesekopf in einer Spurrichtung, einer
Zugriffsrichtung und einer Gierrichtung starr gehaltert
sein. Weiter ist es erforderlich, daß der Schreib/Lesekopf
auf der Oberfläche der Aufzeichnungsplatte nicht schwingt.
Wie die nichtgeprüfte JP-Patentveröffentlichung 59-180 855
zeigt, ist beim Stand der Technik ein Dämpfungsmaterial an
der Kopfhalterung befestigt, um die Schwingungen zu vermindern.
In JP-A-63-90083 wird ein Mechanismus vorgeschlagen, mit dem
die Schwingungen eines Schreib/Lesekopfs unterdrückt werden
können. Hierzu wird an dem Kopf ein schwingungsabsorbierender
Körper angebracht. Die Kopplung zwischen Kopf und Körper
läßt sich dabei als Federkonstante auffassen und beschreiben.
Der schwingungsabsorbierende Körper ist ein
fester Körper mit vorgegebener Masse. Der Nachteil einer
solchen Vorrichtung besteht darin, daß aufgrund der vorgegebenen
Masse des Körpers sowie der vorgegebenen Federkonstante
die Schwingungsabsorption hauptsächlich auf einen
schmalen Frequenzbereich beschränkt ist.
Aufgabe der Erfindung ist die, eine Aufzeichnungsvorrichtung
zu schaffen, bei der Schwingungen des Schreib/Lesekopfs
gegenüber der Aufzeichnungsfläche in einem breiten
Frequenzintervall unterdrückt sind.
Die Aufzeichnungsvorrichtung gemäß der Erfindung zum
Speichern von Information auf einer Aufzeichnungsfläche
umfaßt einen Schreib/Lesekopf zum Schreiben von Information
in die bzw. zum Auslesen von Information von der Aufzeichnungsfläche
und eine Kopfhalterung, die den Schreib/Lesekopf
relativ zu der Aufzeichnungsfläche haltert, wobei die
Kopfhalterung einen Körper, an dem der Schreib/Lesekopf
befestigt ist, und eine bewegliche Masse aufweist, die am
Körper aufgenommen und in bezug auf ihn beweglich ist.
Da die bewegliche Masse relativ zu dem Körper beweglich ist,
schwingt sie relativ zum Körper, wenn der Körper schwingt.
Daher absorbiert ein durch eine Bewegung der beweglichen
Masse relativ zum Körper erzeugter Energieverlust die
Schwingungen des Körpers.
Die Erfindung wird nachstehend auch hinsichtlich weiterer
Einzelheiten und Vorteile anhand der Beschreibung von Ausfüh
rungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen in:
Fig. 1 eine schiefachsige Projektion eines Ausführungsbei
spiels der Kopfhalterung gemäß der Erfindung;
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie II-II von Fig.
1, wobei ein wichtiger Teil von Fig. 1 gezeigt ist;
Fig. 3 eine schematische Darstellung eines Schwingungs
modus der Kopfhalterung;
Fig. 4 ein Diagramm, das Beziehungen zwischen Schwingungs
frequenzen und Beschleunigungen an einem Verbin
dungsteil sowie einem starren Halteteil, die die
Kopfhalterung bilden, zeigt;
Fig. 5 ein Diagramm, das eine Differenz zwischen einem
Schwingungsfrequenz-Beschleunigungs-Verlauf mit der
beweglichen Masse und einem Schwingungsfrequenz-
Beschleunigungs-Verlauf ohne die bewegliche Masse
zeigt;
Fig. 6 einen Querschnitt eines wichtigen Teils eines
weiteren Ausführungsbeispiels der Kopfhalterung
nach der Erfindung;
Fig. 7 einen Querschnitt eines wichtigen Teils eines
anderen Ausführungsbeispiels der Kopfhalterung nach
der Erfindung;
Fig. 8 eine schiefachsige Projektion, die ein weiteres
Ausführungsbeispiel der Kopfhalterung nach der
Erfindung zeigt;
Fig. 9 einen Querschnitt entlang der Linie IX-IX von Fig.
8 zur Verdeutlichung eines wichtigen Teils von Fig.
8;
Fig. 10 eine schiefachsige Projektion eines weiteren
Ausführungsbeispiels der Kopfhalterung nach der
Erfindung;
Fig. 11 einen Querschnitt entlang der Linie XI-XI von Fig.
10 zur Verdeutlichung eines wichtigen Teils von
Fig. 10; und
Fig. 12 bis 16 Querschnitte von weiteren Ausführungsbeispielen der
Kopfhalterung nach der Erfindung.
Nach Fig. 1 ist an einem starren Halteteil 7 ein Verbin
dungsteil 16 befestigt. Ein am Verbindungsteil 16 befestigter
Kopfgleiter 5 floatet bzw. schwimmt und gleitet auf einer
Aufzeichnungsplatte 8, die relativ zum Kopfgleiter 5 gedreht
wird. Der Kopfgleiter 5 schreibt in jede Spur 9 Informationen
ein bzw. liest sie aus den Spuren 9 auf der Aufzeichnungs
platte 8 aus, die in Pfeilrichtung A dreht. Der Kopfgleiter 5
ist an einem Ende des Verbindungsteils 16 über ein flexibles
Element 6 angeordnet. Das andere Ende des Verbindungsteils 16
ist an dem starren Halteteil 7 befestigt, das von einer
Antriebseinrichtung mit Servoregelschleife (nicht gezeigt)
bewegt wird, so daß der Kopfgleiter 5 richtig auf einer
gewünschten Spur 9 auf der Aufzeichnungsplatte 8 positioniert
wird.
Das Verbindungsteil 16 hat einen elastischen Federabschnitt
2, einen als langes Dreieck ausgebildeten flachen Abschnitt
3, einen Flansch 4 und einen Befestigungsabschnitt 10 für das
starre Halteteil 7. Das Verbindungsteil 16 ist an dem starren
Halteteil 7 mit Schrauben 21 befestigt. Die Federkraft des
elastischen Federabschnitts 2 ist mit einer Aufschwimmkraft
abgeglichen, die von einem Luftstrom zwischen dem Kopfgleiter
5 und der Aufzeichnungsplatte 8 erzeugt wird, so daß die Höhe
des Kopfgleiters 5 auf der Aufzeichnungsplatte 8 auf einem
vorbestimmten Wert gehalten wird, wenn der Kopfgleiter 5 über
die Aufzeichnungsplatte 8 läuft. Eine Bewegung des Kopfglei
ters 5 in Höhenrichtung auf der Aufzeichnungsplatte 8 wird
durch die Elastizität des elastischen Federabschnitts 2 er
möglicht. Die Höhe des Flansches 4 an dem langen dreieckigen
flachen Abschnitt 3 justiert die Steifigkeit des Verbin
dungsteils 16. Das flexible Element 6 ist an dem Verbin
dungsteil 16 durch Schweißen befestigt und trägt den Kopf
gleiter 5. Das flexible Element 6 umfaßt eine Spitze (nicht
gezeigt), über die die elastische Kraft des elastischen
Federabschnitts 2 auf den Kopfgleiter 5 übertragen wird, um
ein Luftlager zwischen dem Kopfgleiter 5 und der Aufzeich
nungsplatte 8 zu bilden.
Das Verbindungsteil 16 und das starre Halteteil 7 schwingen
allgemein in einer Verdrehrichtung und einer Biegerichtung.
Wie beispielsweise die Vollinie in Fig. 3 zeigt, besteht die
hohe Wahrscheinlichkeit, daß das Verbindungsteil 16 in Ver
drehrichtung schwingt. Wenn die Resonanzfrequenz des Verbin
dungsteils 16 gleich derjenigen des starren Halteteils 7 ist,
wie in Fig. 4 gezeigt, schwingt das Verbindungsteil 16 mit
dem starren Halteteil 7, und die Schwingungen des Kopfglei
ters 5 am Verbindungsteil 16 werden sehr stark, so daß die
Höhe des Kopfgleiters 5 über der Aufzeichnungsplatte 8 nicht
richtig eingehalten werden kann. Um zu verhindern, daß das
Verbindungsteil 16 mit dem starren Halteteil 7 schwingt, muß
zwischen der Resonanzfrequenz des Verbindungsteils 16 und
derjenigen des starren Halteteils 7 eine große Differenz
vorgesehen sein.
Nach Fig. 2 hat das starre Halteteil 7 eine Öffnung 22, deren
beide Enden durch Platten 11 verschlossen sind und die eine
Vielzahl von feinen Körnchen bzw. Granalien aufnimmt. Auch
wenn das starre Halteteil 7 mit seiner Resonanzfrequenz
schwingt, wird ein Teil der Schwingungsenergie des starren
Halteteils 7 auf die Körnchen 12 übertragen und durch einen
Energieverlust absorbiert, der durch Kollisionen und/oder
Reibung und/oder Rollbewegungen zwischen den Körnchen 12
und/oder den Körnchen 12 und dem starren Halteteil 7 und/oder
zwischen den Körnchen 12 und den Platten 11 erzeugt wird.
Daher wird die Schwingung des starren Halteteils 7, also eine
Höhenänderung des Kopfgleiters 5 auf der Aufzeichnungsplatte
8, klein gehalten, wie Fig. 5 zeigt, in der die Beschleuni
gung des starren Halteteils 7 mit den Körnchen 12 um ca.
20 dB kleiner als diejenige des starren Halteteils 7 ohne die
Körnchen 12 ist.
Wie Fig. 6 zeigt, kann in der Öffnung 22 eine Flüssigkeit 13
wie etwa Öl enthalten sein. Außerdem kann die Flüssigkeit 13
die Körnchen 12 umgeben. Anstelle der Flüssigkeit 13 kann in
der Öffnung 22 ein Pulver enthalten sein. Die Flüssigkeit 13
absorbiert Kollisionen zwischen den Körnchen 12. Nach Fig. 7
kann die Öffnung mit nur einer Platte 11 verschlossen sein.
Nach den Fig. 8 und 9 können die Körnchen 12 in einer Öffnung
enthalten sein, die durch einen angesetzten Behälter 14 und
eine Platte 15 gebildet ist. Der angesetzte Behälter 14 ist
mit dem starren Halteteil 7 über einen Wellenansatz 19 ver
bunden. Wenn der Wellenansatz 19 starr ist, ist der Schwin
gungsabsorptionseffekt dieses Ausführungsbeispiels im we
sentlichen gleich demjenigen der obigen Ausführungsbeispiele.
Wenn der Wellenansatz 19 flexibel ist, bilden der angesetzte
Behälter 14 und der Wellenansatz 19 gemeinsam ein Schwin
gungssystem, so daß ein dynamischer Dämpfungseffekt erzielt
wird. Nach den Fig. 10 und 11 kann ein angesetzter Behälter
17 integral von dem starren Halteteil 7 ausgehen und nimmt
die Körnchen 12 mit einer Verschlußplatte 18 auf. Wenn die
Eigenfrequenz des angesetzten Behälters 17 gleich derjenigen
des starren Halteteils 7 ist, wirkt das starre Halteteil 7
als Hauptschwingungssystem, und der angesetzte Behälter 17
wirkt als sekundäres Schwingungssystem, so daß durch den an
gesetzten Behälter der dynamische Dämpfungseffekt erzielt
wird. Daher wird die Schwingung des starren Halteteils 7
klein gemacht. Nach Fig. 12 können die Körnchen 12 in her
metisch dichten Löchern 20 aufgenommen sein. Bevorzugt be
trägt das Volumen der Körnchen 12 90% des Volumens eines zur
Aufnahme der Körnchen 12 vorgesehenen Raums. Dabei kann je
weils ein Körnchen 12 in einem der Löcher aufgenommen sein.
Die Löcher können jeweils innere Metallröhrchen aufweisen, in
denen sich die Körnchen 12 bewegen, so daß die inneren Me
tallröhrchen einen Verschleiß der Lochwandungen verhindern.
Die Körnchen 12 können in einem am starren Halteteil 7 an
geordneten Gehäuse 80 aufgenommen sein, wie Fig. 16 zeigt. Es
ist nicht notwendig, daß das Gehäuse 80 in dem starren Halte
teil 7 angeordnet ist. Das Gehäuse 80 kann auf einer Ober
fläche des starren Halteteils 7 angeordnet sein.
Die Körnchen 12 können aus einem Material wie Eisen (insbe
sondere rostfreiem Stahl), Blei, Kunstharz, Zirkoniumdioxid,
Keramik oder Gummi oder dergleichen bestehen. Die Körnchen 12
können mit Blei oder mit Keramik überzogen sein oder Pulver
form haben.
Nach Fig. 13 kann als die bewegliche Masse eine Flüssigkeit
oder ein Pulver verwendet werden, die sich durch eine Ein
schnürung 71 bewegen. Nach Fig. 14 kann als bewegliche Masse
eine Kombination einer Flüssigkeit oder eines Pulvers mit den
Körnchen 12 verwendet werden, wobei sich die Flüssigkeit oder
das Pulver durch eine Einschnürung 71 bewegt. Nach Fig. 15
kann die Flüssigkeit einen Film auf den Körnchen 12 bilden.
Claims (8)
1. Aufzeichnungsvorrichtung zum Speichern von Information
auf einer Aufzeichnungsfläche, mit
einem Schreib/Lesekopf,
einer Kopfhalteeinrichtung (16, 7) zum Haltern des Schreib/Lesekopfes,
einer Vorrichtung zur Kompensation von Schwingungen des Schreib/Lesekopfes,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kompensationsvorrichtung mindestens eine Kammer (22) enthält, in der wenigstens eine Masse frei beweglich angeordnet ist.
einem Schreib/Lesekopf,
einer Kopfhalteeinrichtung (16, 7) zum Haltern des Schreib/Lesekopfes,
einer Vorrichtung zur Kompensation von Schwingungen des Schreib/Lesekopfes,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kompensationsvorrichtung mindestens eine Kammer (22) enthält, in der wenigstens eine Masse frei beweglich angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die bewegliche Masse wenigstens einen Festkörper (12)
enthält.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die bewegliche Masse eine Flüssigkeit (13) ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die bewegliche Masse ein Pulver ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
in der Kammer (22) eine Einschnürung (71) ausgebildet
ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Festkörper eine rauhe Oberfläche hat.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere Festkörper in der Kammer über- und nebeneinander
angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Schreib/Lesekopf am freien Ende eines Tragarms (10)
elastisch befestigt ist und daß die Kompensationsvorrichtung
an einem stationären Armhalter (7) angeordnet
ist.
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