DE4112309C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Sensor für Druckimpulse mit einem
Gehäuse, einer das Gehäuse nach außen abschließenden Membran,
deren dem Gehäuse abgewandte Außenseite vom zu erfassenden
Druck beaufschlagt ist, einem im Gehäuse angeordneten, elektri
sche Ausgangssignale liefernden, druckempfindlichen Teil zum
Messen des auf die Membran aufgebrachten Drucks, wobei das
druckempfindliche Teil in Zusammenarbeit mit der Membran eine
Druckübertragungskammer bildet, in der dichtend eine Flüssig
keit eingeschlossen ist, durch welche der Druck von der Membran
auf das druckempfindliche Teil übertragen wird.
Ein üblicher Sensor der genannten Art ist in Fig. 2 darge
stellt, die einen Längsschnitt zeigt eines Sensors zum Erfassen
des Drucks in dem Verbrennungsraum einer üblichen Brennkraftma
schine. Der Sensor umfaßt ein Gehäuse 1, das am nicht darge
stellten Zylinderblock angebracht ist, ein aus einem Halblei
ter-Dehnungsmeßgerät bestehendes und im Gehäuse 1 angeordnetes
druckempfindliches Teil 2, eine Signalleitung 3, die an einem
Ende am druckempfindlichen Teil 2 angebracht ist, einen Stopfen
4 zum Abschließen des
Gehäuses 1, eine am unteren Ende des Gehäuses 1 angebrachte
Membran 5 und eine Druckübertragungs-Flüssigkeit 6 mit
einem hohen Siedepunkt, welche dicht in einer
Druckübertragungskammer 7 eingeschlossen ist, welche
ihrerseits zwischen der Membran 5 und dem
druckempfindlichen Teil 2 innerhalb des Gehäuses 1 liegt.
Bei einem so konstruierten Drucksensor bewirkt ein
Druckanstieg im Verbrennungsraum der
Brennkraftmaschine eine Verformung der Membran 5, so
daß der Druck in der Druckübertragungsflüssigkeit 6 in
Verbindung mit einer solchen Verformung der Membran 5
erhöht wird und der Druckanstieg in der
Druckübertragungsflüssigkeit 6 wird vom druckempfindlichen
Teil 2 gemessen. Ausgehend von einer solchen Messung wird
der Verbrennungszustand in dem Verbrennungsraum so
beurteilt, daß beispielsweise die Steuerung des
Zündzeitpunktes der Zündkerzen geändert wird.
Der übliche Drucksensor hat jedoch Probleme, die von
Temperaturänderungen rund um den Sensor herum abhängen, das
heißt, daß sich bei einer Änderung der Umgebungstemperatur
die Druckübertragungsflüssigkeit 6 nicht nur in ihrem
Volumen, sondern auch in ihrem Druck ändert, so daß solche
Veränderungen der Druckübertragungsflüssigkeit 6 die
Signalabgabe des druckempfindlichen Teils 2 so
beeinflussen, als wenn Druckveränderungen im
Verbrennungsraum vorhanden wären.
Es ist auch ein Sensor für Druckimpulse der einleitend genann
ten Art bekannt (US-PS 45 86 018, Fig. 1), bei welchem zwi
chen dem druckempfindlichen Teil und der Flüssigkeit, die tem
peraturbeständig ist, eine zweite Membran vorgesehen ist, auf
welcher das druckempfindliche Teil befestigt ist. Durch diese
Ausführung soll die Übertragung von Wärme von der das Gehäuse
nach außen abschließenden Membran auf die zweite Membran ver
ringert werden. Das Problem einer Volumenänderung und einer
Druckänderung der Übertragungsflüssigkeit bei Änderung der Um
gebungstemperatur ist nicht angesprochen.
Es ist auch ein Sensor für Druckimpulse bekannt (DE-PS 1 06 087),
mit welchem der mittlere Druck im Zylinder einer Brenn
kraftmaschine dadurch ermittelt werden soll, daß der Innendruck
des Zylinders, der einem Manometer zugeführt wird, an diesem
nur langsam entlastet wird. Erreicht wird dies durch eine ein
stellbare Drosselöffnung.
Es ist auch eine Differenzdruckmeßzelle bekannt (DE-AS 16 48 700)
mit mindestens einem flüssigkeitsgefüllten Meßbalg und
hydraulisch an diesen angekoppelten Ausgleichsbalg, mit dem ein
flüssigkeitsgefüllter abgeschlossener Kompensationsbalg kraft
schlüssig parallel geschaltet ist, wobei Volumen, Füllflüssig
keit und Bodenfläche des Kompensationsbalges derart aufeinander
abgestimmt sind, daß temperaturbedingte und durch die Kompres
sibilität der Flüssigkeit bedingte Änderungen des Volumens der
Flüssigkeit in dem Meßbalg und dem Ausgleichsbalg kompensiert
werden.
Es ist schließlich ein Differenzdruckgeber bekannt (DE-OS 36 21 795)
mit einem wenigstens aus zwei Meßmembranen gebildeten ab
geschlossenen Meßraum, die mittels eines Koppelteils miteinan
der und zur Erfassung des Differenzdrucks zwischen den auf die
beiden Meßmembranen einwirkenden Drücken mit einem Biegebalken
verbunden sind. Um hier die Abhängigkeit der Druckmessung von
der Temperatur gering zu halten, ist der Biegebalken außerhalb
des Meßraumes angeordnet, so daß der Meßraum mit minimalem Vo
lumen gebildet werden kann, wodurch Temperaturschwankungen nur
geringfügige Volumenänderungen der im Meßraum befindlichen
Flüssigkeit hervorrufen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Sensor für Druckimpulse der
einleitend genannten Art derart auszuführen, daß Änderungen der
Umgebungstemperatur nicht zu Änderungen des Volumens und des
Drucks der Druckübertragungsflüssigkeit führen, die die Signal
abgabe des druckempfindlichen Teils so beeinflussen, als wenn
Änderungen des zu erfassenden Drucks vorhanden wären.
Gelöst wird diese Aufgabe, ausgehend von einem Sensor der ein
leitend genannten Art, gemäß der Erfindung durch eine mit der
Druckübertragungskammer derart gekoppelte Druckaus
gleichskammer, daß auf Temperaturänderungen zurückgehende Volu
menänderungen der Flüssigkeit, die im Vergleich zu den Druckim
pulsen von langer Dauer sind, von der Druckausgleichkammer so
aufnehmbar sind, daß diese Volumenänderungen nicht zu
Druckänderungen in der Flüssigkeit führen.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteran
sprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beispiels
weise erläutert.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt, der einen Druck-Sensor nach
einer ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung darstellt;
Fig. 2 ist ein Längsschnitt, der ein Beispiel eines üblichen
Druck-Sensors darstellt;
Fig. 3 ist ein Längsschnitt, der einen Druck-Sensor nach
einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung darstellt;
Fig. 4 ist ein Längsschnitt, der einen Druck-Sensor nach
einer dritten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung darstellt;
Fig. 5 ist ein Querschnitt in vergrößertem Maßstab, der
das Hauptteil des Druck-Sensors nach Fig. 4
darstellt.
In den Zeichnungen sind einander entsprechende Abschnitte
des Druck-Sensors bei jeder der Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung sowie beim Druck-Sensor nach Fig. 2
mit denselben Bezugsziffern bezeichnet, so daß auf eine
wiederholende Erklärung verzichtet werden kann.
Fig. 1 stellt einen Druck-Sensor nach einer ersten
Ausführungsform nach der Erfindung dar.
Um bei dieser ersten Ausführungsform mit den
Volumenänderungen der Druckübertragungsflüssigkeit 6 fertig
zu werden, die aufgrund von Temperaturänderungen in deren
Umfeld entstehen, sind dort Mittel vorgesehen, mit deren
Hilfe die Kapazität der Druckübertragungskammer 7 in
Abhängigkeit von den Volumenänderungen der
Druckübertragungsflüssigkeit 6 verändert werden kann.
Die Mittel zum Verändern der Kapazität umfassen ein
Hilfsgehäuse 10, welches im unteren Abschnitt im Gehäuse 1
angeordnet ist und eine Unterabteilung der
Druckübertragungskammer 7 bildet, eine innerhalb des
Hilfsgehäuses 10 angeordnete Hilfsmembran 11, eine
Druckausgleichskammer 12, die im Raum oberhalb der
Hilfsmembran 11 gebildet ist, ein im Gehäuse 1 vorgesehenes
Durchgangsloch 13, mit dessen Hilfe eine Verbindung
zwischen der Druckausgleichskammer 12 und der
Umgebungsatmosphäre hergestellt wird und einen Spalt 14,
der zwischen einem unteren Flansch 10a des Hilfsgehäuses 10
und dem Gehäuse 1 gebildet ist. Bei einem so aufgebauten
Druck-Sensor werden in dem Fall, in dem die
Druckübertragungsflüssigkeit 6 aufgrund von
Temperaturänderungen in der Umgebung des Druck-Sensors
schrittweise Volumensänderungen durchmacht, diese
Volumensänderungen der Druckübertragungsflüssigkeit 6
durch den Spalt 14 hindurch in die Unterabteilung
übertragen und durch die Hilfsmembran 11 aufgenommen, so
daß auf diese Weise der Druck innerhalb der
Druckübertragungskammer 7 gegenüber demjenigen rund um den
Druck-Sensor herum gleich bleibt, weil die
Druckausgleichskammer 12 über die Bohrung 13 mit der
Atmosphäre in Verbindung steht.
Das druckempfindliche Teil 2 wird demzufolge daran
gehindert, Volumensänderungen der Druckübertragungsflüssigkeit 6 als
unnormale Veränderungen innerhalb des Verbrennungsraumes zu
messen. In dem Fall, in dem sich der Druck innerhalb des
Verbrennungsraumes aufgrund einer Störung schnell ändert,
werden andererseits schnelle Druckänderungen von der
Membran 5 aufgenommen und auf die Druckübertragungsflüssigkeit 6
übertragen. Solche schnellen Druckänderungen werden jedoch
durch den Spalt 14, der vor der Hilfsmembran 11 angeordnet
ist, daran gehindert, auf diese Hilfsmembran übertragen zu
werden. Das druckempfindliche Teil 2 kann daher unnormale
Druckänderungen im Verbrennungsraum genau und direkt
messen. Aufgrund des Vorhandenseins der
Kapazitäts-Änderungsmittel wird daher der Druck im
Verbrennungsraum ohne gegenteilige Effekte gemessen, die
aufgrund von Volumenänderungen in der
Druckübertragungsflüssigkeit 6 im Zusammenhang mit
Temperaturänderungen in der Umgebungsatmosphäre auftreten
könnten.
Fig. 3 zeigt einen Druck-Sensor nach einer zweiten
Ausführungsform der Erfindung.
Bei der zweiten Ausführungsform sind Mittel vorgesehen, um
die Kapazität der Druckübertragungskammer 7 in Abhängigkeit
von Temperaturänderungen der Druckübertragungsflüssigkeit
6 zu verändern.
Die Mittel zum Verändern der Kapazität umfassen ein
Hilfsgehäuse 110, das im unteren Abschnitt des Gehäuses 1
angeordnet ist und auf dessen Mittelabschnitt das
druckempfindliche Teil 2 angebracht ist sowie einen Ring
111, der verschieblich auf dem unteren Abschnitt des
Hilfsgehäuses 110 angebracht ist und als Abgrenzung
bestimmt ist, um eine Druckausgleichskammer 112 zu bilden,
sowie ein Durchgangsloch 113, das im Gehäuse 1 ausgebildet
ist und durch das hindurch die Druckausgleichkammer 112 mit
der Umgebung in Verbindung steht, eine Hilfsfeder 114, die
in der Druckausgleichskammer 112 vorgesehen ist, um die
Begrenzung 111 niederzudrücken sowie eine Feder 115, die in
der Druckübertragungskammer 7 vorgesehen ist, um die
Begrenzung 111 nach oben zu drücken. Da die Feder 115 als
hitzeempfindliches Teil ausgebildet ist und aus einer
Legierung mit einem sogenannten Formgedächtnis besteht,
kann diese Feder 115 in Abhängigkeit von
Temperaturänderungen der Druckübertragungsflüssigkeit 6
verformt werden, um auf diese Weise die Stellung der
Begrenzung 111 zu verändern.
Bei einem so aufgebauten Druck-Sensor wird in dem Fall, daß
die Druckübertragungsflüssigkeit 6 in ihrer Temperatur und
in ihrem Volumen aufgrund von Temperaturänderungen in der
Umgebung des Druck-Sensors verändert wird, die Feder 115
thermisch in Abhängigkeit von den Temperaturänderungen der
Druckübertragungsflüssigkeit 6 verformt. In dem Fall zum
Beispiel, in dem die Druckübertragungsflüssigkeit 6 sich
in ihrem Volumen aufgrund einer ansteigenden Temperatur
ausdehnt, wird die Begrenzung 111 um einen solchen Betrag
nach oben bewegt, daß sie der Menge des Ausdehnungsvolumens
der Druckübertragungsflüssigkeit 6 entspricht, wobei
diese Verschiebung aufgrund der thermisch verformten und
ausgedehnten Feder 115 erfolgt, so daß die Kapazität der
Druckübertragungskammer 7 vergrößert wird. Der Innendruck
der Druckübertragungskammer 7 bleibt demzufolge vor oder
nach dem Temperaturanstieg in der
Druckübertragungsflüssigkeit 6 gleich. Mit anderen Worten
wird das druckempfindliche Teil 2 selbst dann daran
gehindert, Druckänderungen aufgrund solcher
Volumensänderungen zu messen, wenn die
Druckübertragungsflüssigkeit 6 sich aufgrund von
Umgebungstemperaturänderungen in ihrem Volumen ändert.
Das druckempfindliche Teil 2 mißt demzufolge
Unregelmäßigkeiten innerhalb des Verbrennungsraumes der
Verbrennungskraftmaschine unabhängig von
Temperaturänderungen.
Wenn die aus einer Legierung mit einem sogenannten
Formgedächtnis hergestellte Feder 115 bei dem Druck-Sensor
nach Fig. 3 Umkehr-Eigenschaften aufweist, dann ist es
möglich, die Feder 114 im Druck-Sensor wegzulassen.
Wenn die Druckausgleichskammer als Vakuumkammer verwendet
wird, ist es ferner möglich, das Durchgangsloch 113
fortzulassen.
In den Fig. 4 und 5 ist ein Druck-Sensor nach einer dritten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt.
Auch bei der dritten Ausführungsform sind Mittel
vorgesehen, mit deren Hilfe die Kapazität der
Druckübertragungskammer 7 in Abhängigkeit von
Temperaturänderungen der Druckübertragungsflüssigkeit 6
verändert werden kann.
Die Mittel zum Verändern der Kapazität umfassen ein
wärmeempfindliches Teil 210, das eine Druckausgleichskammer
211 bildet, die von der Druckübertragungskammer 7 getrennt
ist. Das wärmeempfindliche Teil 210 besteht aus einer
Legierung mit einem sogenannten Formgedächtnis, und kann
durch temperaturbedingte Volumenänderungen der
Druckübertragungsflüssigkeit 6 thermisch deformiert werden.
Das wärmeempfindliche Teil 210 besteht aus einem
zylindrischen Abschnitt und aus Flanschen, die sich von
einander gegenüberliegenden Enden des zylindrischen
Abstandes nach außen erstrecken, so daß das Teil 210 eine
ringähnliche Form hat. Das wärmeempfindliche Teil 210 ist
an einer inneren, zylindrischen Fläche des Gehäuses 1
innerhalb der Druckübertragungskammer 7 vorgesehen, so daß
auf diese Weise eine Druckausgleichskammer 211 gebildet
wird und wobei ferner diese Druckausgleichskammer 211 von
der Druckübertragungsflüssigkeit 6 getrennt ist.
In dem Fall, daß sich bei einem so konstruierten
Druck-Sensor das Volumen der Druckübertragungsflüssigkeit
6 aufgrund von Temperaturänderungen ändert, wird das
wärmeempfindliche Teil 210 in Abhängigkeit von den
Temperaturänderungen der Druckübertragungsflüssigkeit 6
thermisch verformt. Wenn die Druckübertragungsflüssigkeit
6 sich zum Beispiel im Volumen aufgrund von ansteigenden
Temperaturen der Druckübertragungsflüssigkeit ausdehnt,
wird das wärmeempfindliche Teil 210 so verformt, daß es sich
in die Druckausgleichskammer 211 hinein verformt, wie dies
in Fig. 5 dargestellt ist. Daraus folgt, daß die Kapazität
der Druckübertragungskammer 7 vergrößert wird. Der
Innendruck innerhalb der Druckübertragungskammer 7 wird
demzufolge auf einem Wert gehalten, der vor oder nach dem
Temperaturanstieg der Druckübertragungsflüssigkeit 6 gleich
ist. Auf diese Weise wird das druckempfindliche Teil 2
daran gehindert, Druckänderungen zu messen, die aufgrund
von Volumenänderungen der Druckübertragungsflüssigkeit 6
bei Temperaturänderungen in deren Umgebung erzeugt werden.
Das druckempfindliche Teil 2 kann demzufolge
Druckänderungen innerhalb des Verbrennungsraumes genau
messen und zwar unabhängig von Veränderungen der
Umgebungstemperatur.
In den oben beschriebenen Ausführungsformen ist die
vorliegende Erfindung anhand eines Druck-Sensors zum Messen
des Druckes innerhalb eines Verbrennungsraumes einer
Verbrennungskraftmaschine beschrieben worden. Der
Druck-Sensor nach der vorliegenden Erfindung kann jedoch
auch für andere, außerhalb einer Verbrennungskraftmaschine
liegende Zwecke verwendet werden.
Ferner ist als druckempfindliches Teil eine
Halbleiter-Dehnungsmeß-Vorrichtung beschrieben worden.
Als druckempfindliche Teile können
zum Beispiel aber auch piezoelektrische Elemente verwendet
werden.
Obwohl ferner Silikonöl als Druckübertragungs-Flüssigkeit
verwendet worden ist, können als
Druckübertragungs-Flüssigkeit auch andere Flüssigkeiten
verwendet werden, die einen hohen Siedepunkt haben.
Ferner ist als wärmeempfindliches Teil ein Glied verwendet
worden, das aus einer Legierung mit einem Formgedächtnis
hergestellt ist. Es können jedoch auch andere Teile dazu
verwendet werden, wenn dieses Teil verformt werden kann, um
Volumensänderungen der Druckübertragungs-Flüssigkeit
aufgrund von Temperaturänderungen aufzunehmen.
Claims (9)
1. Sensor für Druckimpulse mit
einem Gehäuse (1),
einer das Gehäuse (1) nach außen abschließenden Membran (5), deren dem Gehäuse (1) abgewandte Außenseite vom zu erfassenden Druck beaufschlagt ist,
einem im Gehäuse (1) angeordneten, elektrische Ausgangssi gnale liefernden, druckempfindlichen Teil zum Messen des auf die Membran aufgebrachten Drucks, wobei das druckemp findliche Teil (2) in Zusammenarbeit mit der Membran (5) eine Druckübertragungskammer (7) bildet, in der dichtend eine Flüssigkeit (6) eingeschlossen ist, durch welche der Druck von der Membran (5) auf das druckempfindliche Teil (2) übertragen wird, gekennzeichnet durch
eine mit der Druckübertragungskammer (7) derart gekoppelte Druckausgleichskammer (12, 112, 211), daß auf Temperaturände rungen zurückgehende Volumenänderungen der Flüssigkeit (6), die im Vergleich zu den Druckimpulsen von langer Dauer sind, von der Druckausgleichskammer (12, 112, 211) so aufnehm bar sind, daß diese Volumenänderungen nicht zu Druckände rungen in der Flüssigkeit (6) führen.
einem Gehäuse (1),
einer das Gehäuse (1) nach außen abschließenden Membran (5), deren dem Gehäuse (1) abgewandte Außenseite vom zu erfassenden Druck beaufschlagt ist,
einem im Gehäuse (1) angeordneten, elektrische Ausgangssi gnale liefernden, druckempfindlichen Teil zum Messen des auf die Membran aufgebrachten Drucks, wobei das druckemp findliche Teil (2) in Zusammenarbeit mit der Membran (5) eine Druckübertragungskammer (7) bildet, in der dichtend eine Flüssigkeit (6) eingeschlossen ist, durch welche der Druck von der Membran (5) auf das druckempfindliche Teil (2) übertragen wird, gekennzeichnet durch
eine mit der Druckübertragungskammer (7) derart gekoppelte Druckausgleichskammer (12, 112, 211), daß auf Temperaturände rungen zurückgehende Volumenänderungen der Flüssigkeit (6), die im Vergleich zu den Druckimpulsen von langer Dauer sind, von der Druckausgleichskammer (12, 112, 211) so aufnehm bar sind, daß diese Volumenänderungen nicht zu Druckände rungen in der Flüssigkeit (6) führen.
2. Sensor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Druckausgleichskammer (12)
mit der Atmosphäre in Verbindung steht, ein Hilfsgehäuse
(10) vorgesehen ist, welches die Druckübertragungskammer
(7) in einen Hauptteil und einen kleineren Teil unterteilt,
die über einen kleinen Spalt (14) miteinander in Verbindung
stehen, und daß eine Hilfsmembran (11) zwischen der Druck
ausgleichskammer (12) und dem kleineren Teil der Drucküber
tragungskammer (7) vorgesehen ist, um die Druckausgleichs
kammer (12) von dem kleineren Teil der Druckübertragungs
kammer (7) abzutrennen.
3. Sensor nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsgehäuse (10) einen zy
lindrischen Abschnitt und an jedem Ende von diesem einen
Flansch aufweist, von denen der eine Flansch am Gehäuse (1)
anliegt, der zylindrische Abschnitt und der andere Flansch
(10a) den kleineren Teil der Druckübertragungskammer (7)
bilden, und daß der andere Flansch (10a) einen Außendurch
messer hat, der etwas kleiner als der Innendurchmesser des
Gehäuses (1) ist.
4. Sensor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Druckausgleichskammer (12)
mit der Atmosphäre in Verbindung steht und durch ein Hilfs
gehäuse (110) mit einem in der Druckübertragungskammer (7)
angeordneten zylindrischen Abschnitt und einen Abgren
zungsring (111) gebildet ist, der auf dem zylindrischen Ab
schnitt des Hilfsgehäuses (110) und entlang der Innenwand
des Gehäuses (1) verschieblich angebracht ist, daß der Abgren
zungsring (111) durch ein in der Druckübertragungskammer
(7) angeordnetes wärmeempfindliches Teil (115) beaufschlagt
ist, um den Abgrenzungsring (111) in Abhängigkeit von Tem
peraturänderungen der Druckübertragungsflüssigkeit (6) zu
bewegen, und daß der Abgrenzungsring (111) überdies
durch eine in der Druckausgleichskammer (112)
angeordnete Feder (114) beaufschlagt ist, welche den Ab
grenzungsring (111) in Verbindung mit dem wärmeempfindli
chen Teil (115) um einen Betrag bewegt, der den Volumenän
derungen der Druckübertragungsflüssigkeit (6) aufgrund von
Temperaturschwankungen entspricht.
5. Sensor nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das wärmeempfindliche Teil
(115) eine Schraubenfeder ist, die aus einer Legierung mit
Formgedächtnis besteht.
6. Sensor nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Druckausgleichskammer
(12, 112) über ein Durchgangsloch (113) im Gehäuse (1) mit
der Atmosphäre in Verbindung steht.
7. Sensor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Druckausgleichskammer (211)
durch ein wärmeempfindliches Teil (210) gebildet ist, wel
ches durch temperaturbedingte Volumenänderungen der Druck
übertragungsflüssigkeit (6) verformbar ist und welches in
der Druckübertragungskammer (7) so angeordnet ist, daß die
Druckausgleichskammer (211) von der Druckübertragungsflüs
sigkeit (6) getrennt ist.
8. Sensor nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das wärmeempfindliche Teil
(210) ringähnliche Gestalt mit einem zylindrischen Ab
schnitt und einem Flansch an jedem Ende des zylindrischen
Abschnitts hat.
9. Sensor nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das wärmeempfindliche Teil
(210) aus einer Legierung mit Formgedächtnis gebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914112309 DE4112309A1 (de) | 1991-04-15 | 1991-04-15 | Sensor fuer druckimpulse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914112309 DE4112309A1 (de) | 1991-04-15 | 1991-04-15 | Sensor fuer druckimpulse |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4112309A1 DE4112309A1 (de) | 1992-10-22 |
| DE4112309C2 true DE4112309C2 (de) | 1993-02-04 |
Family
ID=6429648
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914112309 Granted DE4112309A1 (de) | 1991-04-15 | 1991-04-15 | Sensor fuer druckimpulse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4112309A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19532654C1 (de) * | 1995-08-24 | 1997-03-27 | Siemens Ag | Anordnung zum Kompensieren temperaturbedingter Änderungen eines abgeschlossenen Flüssigkeitsvolumens |
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| DE10023589A1 (de) * | 2000-05-13 | 2001-11-29 | Bosch Gmbh Robert | Gefrierresistenter Drucksensor |
| JP5868523B2 (ja) * | 2011-12-28 | 2016-02-24 | ポスコ | センサー装置及びそれを含む冷却設備の性能評価装置 |
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|---|---|---|---|---|
| DE106087C (de) * | ||||
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-
1991
- 1991-04-15 DE DE19914112309 patent/DE4112309A1/de active Granted
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| DE19532654C1 (de) * | 1995-08-24 | 1997-03-27 | Siemens Ag | Anordnung zum Kompensieren temperaturbedingter Änderungen eines abgeschlossenen Flüssigkeitsvolumens |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE4112309A1 (de) | 1992-10-22 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |