DE4100656A1 - Schlagwerkzeug fuer prall- und hammermuehlen - Google Patents

Schlagwerkzeug fuer prall- und hammermuehlen

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DE4100656A1
DE4100656A1 DE19914100656 DE4100656A DE4100656A1 DE 4100656 A1 DE4100656 A1 DE 4100656A1 DE 19914100656 DE19914100656 DE 19914100656 DE 4100656 A DE4100656 A DE 4100656A DE 4100656 A1 DE4100656 A1 DE 4100656A1
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DE
Germany
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impact
steel sheets
hard alloy
layers
steel
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Withdrawn
Application number
DE19914100656
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English (en)
Inventor
Rolf Koenig
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Noell Service und Maschinentechnik GmbH
Original Assignee
Salzgitter Maschinenbau GmbH
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/28Shape or construction of beater elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00Casting in, on, or around objects which form part of the product
    • B22D19/06Casting in, on, or around objects which form part of the product for manufacturing or repairing tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Coating With Molten Metal (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Schlagwerkzeug, insbesonde­ re eine Schlagleiste für Prall- oder Hammermühlen, das aus Schichten unterschiedlicher Härte besteht. Solche Schlagwerkzeuge sind beispielsweise aus den DE-PSen 6 50 607 und 6 51 336, der DE-AS 12 49 645 und der DE- GmS 17 73 295 bekannt.
Das Zusammensetzen solcher Schlagwerkzeuge aus mehre­ ren Schichten unterschiedlicher Härte erfolgt, um dem Schlagwerkzeug außer der wegen des Verschleißes not­ wendigen Härte oder Verschleißfestigkeit auch eine ge­ nügende Biegefestigkeit bzw. Elastizität zu geben, weil allein aus hochverschleißfestem Material beste­ hende Schlagwerkzeuge bei den auszuführenden Schlägen leicht brechen.
Bislang ist es jedoch aus technisch-wirtschaftlichen Gründen nicht gelungen, sehr verschleißfeste Werkstof­ fe, die praktisch keine Dehnung haben, außer durch Gießen und damit aus einem einheitlichen Werkstoff, in einer Dicke herzustellen, wie sie für Schlagleisten für Prall- oder Hammermühlen benötigt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Weg zu zeigen, auf dem solche Schlagwerkzeuge, insbesondere Schlaglei­ sten, hergestellt werden können.
Sie besteht darin, mehrere Stahlbleche im Abstand von­ einander gehalten in ein Schmelzbad aus einer Hartle­ gierung zu tauchen, so daß die Zwischenräume mit der Hartlegierung ausgefüllt werden und unter inniger Ver­ bindung der Hartlegierung mit dem Stahlblechmaterial darin erstarrt.
Es ist, wie in der EP 01 08 877 für andere Tauchver­ fahren angegeben, vorteilhaft, wenn die Stahlbleche vor dem Tauchen erhitzt werden.
Die Abstände zwischen den Stahlblechen können nicht beliebig groß gewählt werden, weil sich sonst die Hartlegierung beim Herausnehmen des Blechpaketes aus dem Schmelzbad in den Zwischenräumen nicht hält. Gege­ benenfalls kann ein zwei- oder mehrmaliges Tauchen er­ forderlich werden. Ein Abstand von 10 bis 20 mm, vor­ zugsweise 15 mm, hat sich für ein einmaliges Tauchen als geeignet erwiesen. Es ist auch möglich, das Blech­ paket zunächst in Richtung der Ausdehnung der Blech­ ebenen in das Schmelzbad einzutauchen und es nach einer Schwenkung von 90° quer zur Blechebene aus dem Schmelzbad herauszuheben. Damit außen am Bleckpaket vorgesehene Halterippen ihre Abmessungen beibehalten, was auch hinsichtlich der Dicke des Blechpaketes, also der erfindungsgemäß hergestellten Schlagleiste, anzu­ streben ist, werden vor dem Tauchen die äußeren Flä­ chen des Blechpaketes mit einem Trennmittel versehen, so daß die Hartlegierung hier nicht haftet.
Das Tauchen von Werkzeugen in eine Hartlegierungs­ schmelze zur Erzielung einer harten Verschleißschicht ist an sich bekannt (AT-PS 1 63 214). Auch ist es be­ kannt, die Verschleißschicht durch mehrmaliges Tauchen zu verstärken (EP 01 08 877). Weiterhin ist es be­ kannt, zum Aufbringen einer Hartmetallplatte auf einen Tragkörper aus Stahl diesen durch Tauchen in ein Schmelzbad aus einer Nickel-, Kobalt- und oder Eisen­ legierung mit einem Überzug aus dieser Legierung zu versehen und die Hartmetallplatte auf den Überzug auf­ zupressen, bis dieser erstarrt ist (DE-OS 35 08 603). Schließlich ist es bekannt, an einen Tragkörper aus Stahl einen Verschleißkörper aus einer Hartlegierung nach Anlegen einer Gießform an den Tragkörper anzugie­ ßen (AT-PS 2 82 213). Durch die beiden letztgenannten Verfahren wird aber der eigentliche, aus einem ein­ heitlichen Material bestehende Verschleißkörper an einem Tragkörper befestigt, während durch das erfin­ dungsgemäße Verfahren ein Verschleißkörper erzeugt wird, der aus unterschiedlichem Material zusammenge­ setzt ist.
Die Erfindung umfaßt auch das durch das beschriebene Verfahren hergestellte Schlagwerkzeug, das dadurch ge­ kennzeichnet ist, daß es aus mehreren mit Abstand von­ einander und parallel zueinander angeordneten Stahl­ blechen besteht, zwischen denen im Tauchverfahren ein­ gebrachte Schichten aus einer Hartlegierung angeordnet sind.
Damit die Hartlegierungsschichten überall gleich stark sind, sind die Stahlbleche durch Abstandhalter mitein­ ander verbunden. Diese können verhältnismäßig schwach ausgebildet sein und aus solchem Werkstoff bestehen, daß sie beim Tauchvorgang ebenfalls eine intensive Bindung mit der Hartlegierung eingehen.
Bei Schlagleisten für Prallmühlen ist es häufig not­ wendig, daß sie an ihren Längsseiten rippenartige oder sonstwie geformte Vorsprünge aufweisen, mit denen sie sich von innen gegen Teile des Rotors anlegen. Solche Vorsprünge können bei der erfindungsgemäßen Ausbildung der Schlagleiste beispielsweise durch Aufschweißen von Profilstahlleisten oder von ähnlichen Stahlkörpern auf die Außenfläche eines oder beider Außenbleche gebildet werden. Am einfachsten lassen sich solche Rippen durch Verformung, z.B. Bördeln, der Außenbleche herstellen. Die dabei auf der Innenseite der Außenbleche entste­ henden Hohlräume werden dann beim Tauchen mit der Hartlegierung ausgefüllt.
In der Zeichnung ist die Schlagleiste gemäß der Erfin­ dung in zwei Ausführungsformen in perspektivischer An­ sicht dargestellt.
Die Schlagleiste besteht in beiden Fällen aus mehreren rechteckigen Stahlblechen 1, deren Länge und Höhe der Länge und Höhe der Schlagleiste entspricht. Sie haben beispielsweise eine Dicke von 5 mm und sind parallel nebeneinander mit lichten Abständen von 15 mm angeord­ net, die durch Abstandhalter 2 bestimmt sind.
In den Zwischenräumen zwischen den Blechen 1 befindet sich eine Hartmetallegierung 3, die durch Tauchen des Blechpakets in ein entsprechendes Schmelzbad einge­ bracht worden ist. Auf der Außenseite der beiden Außenbleche 1 sind Rippen 4 angebracht, die bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 aus Profilleisten aus Dreikantstahl bestehen, die mit ihren Schenkelkanten an den Außenblechen angeschweißt sind, während sie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 aus Ausbördelungen der Außenbleche gebildet sind.

Claims (10)

1. Verfahren zur Herstellung von Schlagwerkzeugen, insbe­ sondere von Schlagleisten für Prall- oder Hammermüh­ len, die aus Schichten unterschiedlicher Härte beste­ hen, dadurch gekennzeichnet, daß man mehrere mit Ab­ stand parallel zueinander gehaltene Stahlbleche in ein Schmelzbad aus einer Hartlegierung taucht und dadurch die Zwischenräume zwischen den Stahlblechen unter inniger Bindung zwischen dem Blechmaterial und der Hartlegierung mit dieser ausfüllt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlbleche vor dem Tauchen erhitzt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlbleche in einem Abstand von 10 bis 20 mm ge­ halten werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tauchen der Stahlbleche mehrmalig unter Aufschmel­ zen dünner Schichten bis zur Ausfüllung der Zwischen­ räume erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Blechpaket in Richtung der Ausdehnung der Blech­ ebene in das Schmelzbad eingetaucht und nach einer Schwenkung von 90° quer zur Richtung der Blechebenen aus dem Schmelzbad herausgehoben wird.
6. Schlagwerkzeug, insbesondere Schlagleiste für Prall- und Hammermühlen, das aus Schichten unterschiedlicher Härte besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlag­ werkzeug aus mehreren mit Abstand voneinander und pa­ rallel zueinander angeordneten Stahlblechen (1) be­ steht, zwischen denen im Tauchverfahren eingebrachte Schichten (3) aus einer Hartlegierung angeordnet sind.
7. Schlagwerkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich­ net, daß die Stahlbleche durch Abstandhalter (2) mit­ einander verbunden sind.
8. Schlagwerkzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich­ net, daß auf der Außenfläche eines der beiden oder beider Außenbleche (1) Rippen (4) oder andere Vor­ sprünge vorgesehen sind.
9. Schlagwerkzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich­ net, daß die Rippen (4) durch Aufschweißen von Pro­ filstahlleisten gebildet sind.
10. Schlagwerkzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich­ net, daß die Rippen (4) durch Verformung, z.B. Ausbör­ deln der Außenbleche (1) gebildet sind.
DE19914100656 1990-02-07 1991-01-11 Schlagwerkzeug fuer prall- und hammermuehlen Withdrawn DE4100656A1 (de)

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DE (1) DE4100656A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4233614A1 (de) * 1992-10-06 1994-04-07 Verschleis Technik Dr Ing Hans Rostbalken
CN102489361A (zh) * 2011-12-21 2012-06-13 常熟市电力耐磨合金铸造有限公司 超高锰镶块锤头

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DE4233614A1 (de) * 1992-10-06 1994-04-07 Verschleis Technik Dr Ing Hans Rostbalken
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Legal Events

Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: NOELL SERVICE UND MASCHINENTECHNIK GMBH, 30853 LAN

8139 Disposal/non-payment of the annual fee