DE4100334C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D41/00—Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Brennstoffregelvorrichtung für
eine Brennkraftmaschine, die eine
Einlaßluftmenge-Erfassungsvorrichtung zum Erfassen einer
Einlaßluftmenge für die Maschine umfaßt, eine
Kurbelwinkel-Erfassungsvorrichtung zum Erfassen eines
Kurbelwinkels der Maschine, und eine
Brennstoffeinspritzvorrichtung zum Einspritzen von
Brennstoff in die Maschine in einer von einer
Berechnungsvorrichtung erhaltenen
Brennstoffeinspritzmenge, sowie eine Abfragevorrichtung
zum Abfragen der Einlaßluftmenge zu jedem vorgegebenen
Zeitpunkt.
Fig. 1 zeigt schematisch den Aufbau einer elektronischen
Regelvorrichtung für eine Brennkraftmaschine. In Fig. 1
bezeichnet das Bezugszeichen (1) einen Luftfilter, das
Bezugszeichen (2) einen Hitzdraht-Luftströmungssensor, das
Bezugszeichen (3) einen Einlaßluft-Temperatursensor zum
Erfassen der Temperatur der angesaugten Luft, das
Bezugszeichen (4) eine in einem Lufteinlaßrohr
angeordnete Drosselklappe zur Steuerung einer in die
Maschine (16) anzusaugende Luftmenge, das Bezugszeichen
(5) einen Drosselklappenöffnungswinkelsensor, der mit der
Drosselklappe (4) verbunden ist, um einen Öffnungswinkel
der Drosselklappe zu erfassen, das Bezugszeichen (6) einen
Zwischenbehälter, das Bezugszeichen (7) ein
Nebenluftmenge-Einstellventil, das in einer Luftleitung
(14) angeordnet ist, die den Zuström- und den
Abströmbereich der Drosselklappe (4) miteinander
verbindet, das Bezugszeichen (8) einen Einlaßverteiler,
das Bezugszeichen (9) einen Wassertemperatursensor, der an
einer Kühlwasserleitung befestigt ist, in der Kühlwasser
zum Kühlen der Maschine (16) strömt, das Bezugszeichen
(10) eine an jedem Zylinder befestigte Einspritzdüse, das
Bezugszeichen (11) ein durch einen (nicht dargestellten)
Nocken angetriebenes Lufteinlaßventil, das Bezugszeichen
(12) einen Zylinder, das Bezugszeichen (13) einen
Kurbelwinkelsensor zum Erfassen eines Kurbelwinkels und
der Umlaufgeschwindigkeit der Maschine (16), und das
Bezugszeichen (15) eine Regeleinheit (ECU).
Die Betriebsweise der Brennstoffregelvorrichtung, wie sie
in ähnlicher Weise aus DE 36 09 070 A1 bekannt ist, wird
nunmehr beschrieben.
Die Regeleinheit (15) soll eine Brennstoffzufuhrmenge zur
Maschine auf der Grundlage einer Einlaßluftmenge
bestimmen, die durch den Luftströmungssensor (2) erfaßt
wird, sowie eines Kurbelwinkelsignals, das vom
Kurbelwinkelsensor (13) erzeugt wird und einer
Kühlwassertemperatur, die vom Wassertemperatursensor (9)
erfaßt wird, und die Einspritzdüse (10) veranlassen,
Brennstoff synchron mit dem Kurbelwinkelsignal
einzuspritzen. Die Ausgangssignale des
Einlaßlufttemperatursensors (3) und des
Drosselklappenöffnungswinkelsensors (5) werden als
Hilfsparameter verwendet. Die Regeleinheit (15) reguliert
ferner das Nebenluftmenge-Einstellventil (7). Jedoch
werden die Einzelheiten des Betriebes bezüglich der
Regelung des Einstellventils (7) weggelassen.
Bei der Berechnung der Einlaßluftmenge durch die
Regeleinheit (15) erfolgt die Berechnung der
Einlaßluftmenge (Q) derart, daß die vom
Luftströmungssensor (2) erfaßte Einlaßluftmenge (Q) in
konstanten Zeitabständen abgefragt und der Mittelwert
(QA) der abgefragten Einlaßluftmengen synchron mit
einer vorderen Flanke (oder hinteren Flanke),
beispielsweise einem Punkt (B) eines Kurbelwinkelsignals,
erhalten wurde. Anders ausgedrückt, der Mittelwert (QA)
der Einlaßluftmengen wurde in der Zeitspanne zwischen
benachbarten Vorderflanken, beispielsweise den Punkten (A,
B) des Kurbelwinkels erhalten. Somit gilt:
Somit wurde eine Brennstoffmenge für die Maschine auf der
Grundlage dieses Wertes erhalten.
Da die vorstehend aufgeführte bekannte Vorrichtung derart
betrieben wurde, daß die Brennstoffmenge für die Maschine
auf der Grundlage des Mittelwertes der Einlaßluftmengen
berechnet wurde, die zwischen gegebenen Kurbelwinkeln
abgefragt wurde, wurde bei Betrieb der Maschine mit hohen
Umlaufzahlen gemäß Fig. 3 die Periode eines
Kurbelwinkelsignals kurz. Dies führt zu einer Verringerung
der Anzahl der Abfragen der Einlaßluftmenge. Entsprechend
haben, selbst wenn jede Einlaßluftmenge für die Maschine
bei gleichmäßigem Betrieb konstant ist, eine am Punkt (D)
berechnete Einlaßluftmenge (QAD) und eine am Punkt (E)
berechnete Einlaßluftmenge (QAE) jeweils Werte (Q10/1 und
Q20/1); somit sind die Werte (QAD) und (QAE) von der
tatsächlichen Einlaßluftmenge verschieden. Dies liegt
daran, daß die Anzahl der Abfragen relativ zu einer
Kurbelwinkelperiode zu klein ist. Um eine ausreichende
Anzahl von Abfragen zu gewährleisten, kann in Betracht
gezogen werden, daß eine Berechnungsperiode eines
Kurbelwinkels zwei- oder dreimal so lang wie eine
Kurbelwinkelsignalsperiode sein sollte. In diesem Falle
ist jedoch das Problem eines schlechten Ansprechens
vorhanden, da die Anzahl der Abfragen zu groß ist, wenn
die Maschine bei einer niedrigen Drehzahl betrieben wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Brennstoffregelvorrichtung für eine Brennkraftmaschine zu
schaffen, die in der Lage ist, die Einlaßluftmenge in
einem Bereich von einer niedrigen Drehzahl bis zu einer
hohen Drehzahl der Maschine korrekt und rasch zu berechnen
und die Brennstoffeinspritzung zuverlässig zu regeln.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine erste
Berechnungsvorrichtung zur Berechnung eines Mittelwertes
der abgefragten Werte jedesmal bei einem vorbestimmten
Kurbelwinkel, eine Schaltvorrichtung zur Änderung des
Wertes des vorbestimmten Kurbelwinkels entsprechend der
Maschinendrehzahl, und eine zweite Berechnungsvorrichtung
zur Berechnung einer Brennstoffeinspritzmenge auf der
Grundlage des berechneten Mittelwertes.
Eine vollständigere Würdigung der Erfindung und vieler
ihrer begleitenden Vorteile ergibt sich zum besseren
Verständnis derselben aus der nachfolgenden detaillierten
Beschreibung in Verbindung mit den anliegenden
Zeichnungen; es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer elektronischen
Regelvorrichtung für eine
Brennkraftmaschine, die den gleichen Aufbau
wie die erfindungsgemäße Vorrichtung hat;
Fig. 2 eine Darstellung des Betriebes einer
bekannten Brennstoffregelvorrichtung;
Fig. 3 eine Darstellung des Betriebes, die eine
Schwierigkeit der bekannten Vorrichtung
angibt; und
Fig. 4 und 5 jeweils Ablaufdarstellungen, die den
Betrieb einer Ausführungsform der
erfindungsgemäßen
Brennstoffregelvorrichtung angeben.
Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Brennstoffregelvorrichtung wird unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen beschrieben. Der Aufbau einer Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Brennstoffregelvorrichtung ist
der gleiche wie in Fig. 1 angegeben.
In einer Ablaufdarstellung, die Abfragevorgänge angibt,
die gemäß Fig. 4 in konstanten Zeitabständen durchgeführt
werden, ist es erwünscht, daß die Abfrageperiode kürzer
ist als die kleinste Periode, die als Periode eines
Kurbelwinkelsignals betrachtet werden kann.
In der Stufe (S1) wird eine Einlaßluftmenge (Q) aus einem
Ausgangssignal des Luftströmungssensors (2) erhalten. In
der Stufe (S2) wird die abgefragte Einlaßluftmenge (Q) zu
einem integrierten Wert (QSUM) addiert und der vom Zähler
gezählte Wert (N) wird auf (N+1) gestellt. Somit ist die
Behandlung beendet.
Fig. 5 ist eine Ablaufdarstellung, um synchron mit den
vorderen oder hinteren Flanken des Kurbelwinkelsignals den
Durchschnitt der zu führenden Einlaßluftmengen zu nehmen.
In der Stufe (S10) wird bestimmt, ob die Drehzahl der
Maschine einen vorgegebenen oder höheren Wert aufweist
oder nicht aufweist. Ist die Maschinendrehzahl niedriger
als der vorgegebene Wert, womit die Kurbelwinkelperiode
ausreichend lang ist, geht die nachfolgende Stufe zur
Stufe (S11), in welcher ein Mittelwert (QA) der
Einlaßluftmenge erhalten wird, indem der integrierte Wert
der Einlaßluftmenge (QSUM) durch die Anzahl (N) der
Abfragen in einer Kurbelwinkelperiode geteilt wird.
Hat die Maschinendrehzahl einen vorgegebenen oder
größeren Wert, d. h. daß in diesem Falle die Periode des
Kurbelwinkelsignals kurz ist, so geht die folgende Stufe
zur Stufe (S12). In der Stufe (S12) werden die Anzahl (N)
der Abfragen in einer vorliegenden Periode des
Kurbelwinkelsignals, die Anzahl (N(i-1)) der Abfragen in
einer vorhergehenden Periode und die Anzahl (N(i-2)) in
einer vor der vorhergehenden Periode liegenden Periode
summiert. Andererseits werden die integrierten Werte der
Einlaßluftmenge (QSUM, QSUM(i-1) und QSUM(i-2)) in den
vorstehend aufgeführten Kurbelwinkelperioden summiert.
Anschließend wird ein Mittelwert der Einlaßluftmenge
erhalten, indem der durch Summierung der integrierten
Werte der Einlaßluftmenge erhaltene Wert durch die Größe
erhalten wird, die durch Summierung der Anzahl der
Abfragen erhalten wird.
In der Stufe (S13) werden sowohl der integrierte Wert
(QSUM) und der gezählte Wert (N) auf Null gelöscht, die
folgende Stufe geht zur nächsten weiter.
In der vorstehend aufgeführten Ausführungsform werden die
in einer Kurbelwinkelperiode abgefragten Einlaßluftmengen
gemittelt, da bei niedriger Maschinendrehzahl die
Kurbelwinkelperiode lang ist. Ist andererseits die
Maschinendrehzahl hoch, d. h. die Kurbelwinkelperiode kurz,
so wird eine Durchschnittsermittlung der Einlaßluftmengen
über drei Kurbelwinkelperioden hinweg durchgeführt. Somit
können die Nachteile eines schlechten Ansprechens bei
niedriger Maschinendrehzahl und von nicht korrekten Daten
bezüglich der Einlaßluftmenge bei hoher Maschinendrehzahl
vermieden werden.
Obwohl bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform
ein einzelner vorgegebener Wert bezüglich der
Maschinendrehzahl verwendet wird, wird eine Beurteilung
zur Mittelung der Einlaßluftmengen einmal durchgeführt,
abhängig davon, ob die Maschinendrehzahl höher oder
niedriger als der vorgegebene Wert ist. Jedoch können eine
Anzahl vorgegebener Werte derart verwendet werden, indem
diese so unterteilt werden, daß eine Beurteilung eine
Anzahl von Male durchgeführt wird. Ferner kann die
Kurbelwinkelperiode ebenfalls abhängig von einem
verwendeten System geändert werden. Schließlich ist es
weiter möglich, die Einlaßluftmengen abhängig von der
Kurbelwinkelperiode zu mitteln.
Somit wird erfindungsgemäß der Kurbelwinkel abhängig von
der Maschinendrehzahl geändert und es wird ein Mittelwert
der abgefragten Einlaßluftmengen, entsprechend dem durch
die Maschinendrehzahl bestimmten Zustand, berechnet. Der
Kurbelwinkel zur Mittelung der Einlaßluftmenge wird groß
gemacht, wenn die Maschinendrehzahl hoch ist, und er wird
klein gemacht, wenn diese niedrig ist. Somit kann eine
geeignete Anzahl Abfragen in einem Bereich von niedriger
Drehzahl bis zu hoher Drehzahl vorgesehen werden und die
Berechnung der Einlaßluftmenge kann korrekt und rasch
erhalten werden. Ferner kann die Brennstoffregelung
ebenfalls erhalten werden.
Claims (2)
1. Brennstoffregelvorrichtung für eine Brennkraftmaschine,
die eine Einlaßluftmenge-Erfassungsvorrichtung (2) zum
Erfassen einer Einlaßluftmenge für die Maschine umfaßt,
eine Kurbelwinkel-Erfassungsvorrichtung (13) zum
Erfassen eines Kurbelwinkels der Maschine, und eine
Brennstoffeinspritzvorrichtung (10) zum Einspritzen von
Brennstoff in die Maschine in einer von einer
Berechnungsvorrichtung (15) erhaltenen
Brennstoffeinspritzmenge, sowie eine Abfragevorrichtung
zum Abfragen der Einlaßluftmenge zu jedem vorgegebenen
Zeitpunkt,
gekennzeichnet durch eine erste
Berechnungsvorrichtung zur Berechnung eines
Mittelwertes der abgefragten Werte jedesmal bei einem
vorbestimmten Kurbelwinkel, eine Schaltvorrichtung zur
Änderung des Wertes des vorbestimmten Kurbelwinkels
entsprechend der Maschinendrehzahl, und eine zweite
Berechnungsvorrichtung zur Berechnung einer
Brennstoffeinspritzmenge auf der Grundlage des
berechneten Mittelwertes.
2. Brennstoffregelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß, wenn die
Maschinendrehzahl einen vorgegebenen oder höheren
Wert hat, der Mittelwert erhalten wird, indem die
Summe der gesammelten Werte der Lufteinlaßmenge
(QSUM) infolge der Abfrage in einer gegenwärtig
vorliegenden Kurbelwinkelperiode und der gesammelten
Werte der Lufteinlaßmenge infolge der
Abfrage in zumindest einer vorausgehenden
Kurbelwinkelperiode durch die Summe der Anzahl (N)
der gegenwärtigen Abfragen und die Anzahl (N(i-1))
zumindest der vorausgehenden Abfrage geteilt wird.
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- 1990-02-06 JP JP2026610A patent/JPH03233157A/ja active Pending
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1991
- 1991-01-07 US US07/637,836 patent/US5060612A/en not_active Expired - Fee Related
- 1991-01-08 DE DE4100334A patent/DE4100334A1/de active Granted
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Also Published As
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| DE4100334A1 (de) | 1991-08-14 |
| JPH03233157A (ja) | 1991-10-17 |
| US5060612A (en) | 1991-10-29 |
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