DE4042035A1 - Dichtanordnung an der spindel einer armatur - Google Patents

Dichtanordnung an der spindel einer armatur

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DE4042035A1
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DE
Germany
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ring
spindle
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groove
sealing ring
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Withdrawn
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DE19904042035
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Horst Walter
Armin Dr Schweitzer
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BASF SE
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BASF SE
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K41/00Spindle sealings
    • F16K41/02Spindle sealings with stuffing-box ; Sealing rings
    • F16K41/04Spindle sealings with stuffing-box ; Sealing rings with at least one ring of rubber or like material between spindle and housing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Dichtanordnung an der Spindel einer Armatur.
Bei den bisher für Armaturen, beispielsweise Ventile, verwendeten Dichtungen handelt es sich im wesentlichen um Stopfbuchspackungen oder Faltenbalgdichtungen. Höchste Anforderungen an die Dichtheit von Armaturen können von Stopfbuchspackungen nicht sicher erfüllt werden. Faltenbalg­ dichtungen sind nur bei kleineren Armaturen (Nennweit < 300 mm) einsetzbar.
Es war daher die Aufgabe zu lösen, eine Dichtanordnung für die Spindel von Armaturen aller Größen zu entwickeln, die eine nahezu abolute Dichtheit gewährleistet.
Die Aufgabe wurde durch die Kombination einer Stopfbuchse und eines spann­ baren elastischen Dichtringes gelöst, der zum Anpressen an den Spindel­ umfang mittels einer Stelleinrichtung in einer Nut am Innenumfang eines die Spindel umgebenden Halterings angeordnet ist.
Die Dichtanordnung nach der Erfindung ist anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen nachfolgend im einzelnen beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 eine Spindel mit einer Dichtanordnung aus einer Stopfbuchspackung und einem Dichtring mit Stellring, im Längsschnitt (halbseitige Darstellung),
Fig. 2 eine Spindel mit einer Dichtanordnung aus einer Stopfbuchspackung und einem druckbeaufschlagbaren Hohlprofildichtring, im Längs­ schnitt (halbseitige Darstellung).
Zum Abdichten der Spindel 1 einer betätigbaren Armatur, beispielsweise eines Ventils, zwischen einem Behälter oder einer Rohrleitung, der bzw. die ein unter Druck stehendes Medium führt, und der Umgebungsatmosphäre ist die Spindel in üblicher Weise von einer Stopfbuchspackung 2 umgeben, die in einer Ausnehmung 3 eines Flanschrings 4 gehalten und mittels einer Stopfbuchsbrille 5 gespannt ist (Fig. 1). Hierzu sind Flanschring und Stopfbuchsbrille durch Spannschrauben 6 miteinander verbunden. Durch ring­ förmig die Spindel umgebende Federelemente 7, beispielsweise in Form meh­ rerer am Umfang verteilter Schraubenfedern oder übereinandergeschichteter Tellerfedern, erhält die Packung eine stets wirksame Vorspannung.
Durch die Betätigungen der Armatur, d. h. durch das Drehen der Spindel, können mit der Zeit sowohl zwischen Stopfbuchspackung 2 und Flanschring 4 als auch zwischen Packung 2 und Spindel 1 Leckagen auftreten. Zur Unter­ bindung der Leckagen ist einerseits zwischen den sich berührenden stirn­ flächen des Flanschringes und der Stopfbuchsbrille und andererseits in einer Nut 8 am Innenumfang der Stopfbuchsbrille 5 jeweils ein elastischer Dichtring 9, 10, beispielsweise ein O-Ring, angeordnet. Das spaltfreie Anliegen des Dichtrings 9 zwischen den Stirnflächen erfolgt gleichzeitig mit dem Spannen der Stopfbuchspackung 2 mittels der Spannschrauben 6 (Wirkung des O-Ringes durch steigenden Innendruck).
Das Anpressen des in der Nut 8 sich befindenden Dichtrings 10 an den Spindelumfang wird mit Hilfe einer Stelleinrichtung 11 vorgenommen, die, wie in Fig. 1 zu sehen, aus einem Stellring 12 besteht, der in einem Gewinde 13 am Innenumfang der Stopfbruchsbrille 5 gegen den Dichtring führ­ bar ist. Während der Betätigung der Armatur wird der Anpreßdruck durch Lösen des Stellrings zurückgenommen.
In einer weiteren, in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform der Stellein­ richtung ist als Dichtring ein Hohlprofilring 14 vorgesehen, der an eine an der Zeichnung nicht näher dargestellte, einstellbare Druckmediums­ quelle, beispielsweise eine Druckluftquelle, angeschlossen ist, so daß der Anpreßdruck durch Aufblähen des Hohlprofilrings 14 hergestellt werden kann.

Claims (3)

1. Dichtanordnung an der Spindel einer Armatur, gekennzeichnet durch die Kombination einer Stopfbuchse (2) und eines spannbaren elastischen Dichtringes (10), der zum Anpressen an den Spindelumfang mittels einer Stelleinrichtung (11) in einer Nut (8) am Innenumfang eines die Spindel (1) umgebenden Halterings (5) angeordnet ist.
2. Dichtanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelleinrichtung aus einem die Spindel (1) umgebenden Stellring (12) besteht, der in einem Gewinde (13) am Innenumfang des Halteringes (5) gegen den Dichtring (10) führbar ist.
3. Dichtanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring ein Hohlprofilring (14) ist, der mit Hilfe eines Druckmediums gegen den Spindelumfang preßbar ist.
DE19904042035 1990-01-12 1990-12-28 Dichtanordnung an der spindel einer armatur Withdrawn DE4042035A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2022101012A1 (en) 2020-11-13 2022-05-19 Asco Sas Valve system with improved sealing

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