DE4041908C1 - Sliding roof for motor vehicle - has CAM surfaces on cross-member to guide leading canopy over rear canopy - Google Patents

Sliding roof for motor vehicle - has CAM surfaces on cross-member to guide leading canopy over rear canopy

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    • B60J7/02Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
    • B60J7/04Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels
    • B60J7/047Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels movable to overlapping or nested relationship

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrzeugdach mit zwei in ihrer Schließstellung hintereinanderliegenden Deckeln zum wahlweisen Verschließen oder zum mindestens teilweisen Freilegen einer Dachöffnung in der festen Dachfläche, sowie mit zwei unterhalb der Deckel angeordneten, jeweils in Fahrzeuglängsrichtung verstellbar geführten Schiebehimmeln.
Bei einem bekannten Fahrzeugdach dieser Art (JP 1-2 02 521 A) sind zur Führung der beiden Schiebehimmel auf beiden Dachseiten jeweils zwei übereinanderliegende, in Fahrzeuglängsrichtung verlaufende Führungsbahnen vorgesehen, von denen die eine seitlich abstehende Gleitstücke des einen Schiebehimmels aufnimmt, während in die andere Führungsbahn von dem anderen Schiebehimmel seitlich vorstehende Gleitstücke eingreifen. Die Schiebehimmel befinden sich dabei sowohl in ihrer Schließstellung als auch in jeder beliebigen anderen Stellung in derart unterschiedlicher Höhenlage, daß sie im Zuge einer reinen Translationsbewegung übereinander geschoben werden können. Im Falle des bekannten Fahrzeugdaches sieht der Fahrzeughimmel als Ganzes vom Fahrzeuginnenraum her in lotrechter Richtung gestuft aus, was in vielen Fällen mindestens bezüglich des ästhetischen Eindrucks wenig befriedigend ist.
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fahrzeugdach der eingangs genannten Art zu schaffen, das auch bei geschlossenen Schiebehimmeln ein besonders ansprechendes Aussehen hat, gleichwohl aber ohne eine komplizierte und aufwendige Verstellmechanik für die Schiebehimmel auskommt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die beiden Schiebehimmel in ihrer Schließstellung mindestens näherungsweise auf gleicher Höhe liegen und in Fahrzeuglängsrichtung durch einen feststehenden Quersteg voneinander getrennt sind, sowie daß der Quersteg Nockenflächen trägt, welche beim Verschieben des vorderen Schiebehimmels diesen über den in Schließstellung befindlichen hinteren Schiebehimmel lenken und welche bei Verschieben des hinteren Schiebehimmels diesen über den in Schließstellung befindlichen vorderen Schiebehimmel lenken.
Vorteilhafte weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Bei dem Fahrzeugdach nach der Erfindung ist die unschöne Stufung des Fahrzeughimmels in der Schließstellung der beiden Schiebehimmel vermieden. Das Dach vermittelt eine ruhige, geschlossene Innenansicht. Der Fertigungs- und Montageaufwand für die dem Verstellen der Schiebehimmel dienenden Funktionsteile sind denkbar gering.
Vorzugsweise ist das Fahrzeugdach so ausgelegt, daß sich der jeweils nach oben ausgelenkte Schiebehimmel bei weiterem Verschieben auf den in Schließstellung befindlichen anderen Schiebehimmel auflegt. Die Schiebehimmel tragen zweckmäßig zu beiden Seiten jeweils seitlich abstehende Gleitstücke, die mit jeweils einer gemeinsamen Führung auf jeder der beiden Dachseiten zusammenwirken, wobei als Gleitstücke insbesondere mit dem jeweiligen Schiebehimmel über Federträger verbundene Gleitschuhe vorgesehen sein können. Ein besonders einfacher Aufbau wird dadurch erhalten, daß die beiden Führungen jeweils so ausgebildet sind, daß sie die Gleitstücke der übereinandergeschobenen Schiebehimmel in einer gemeinsamen Führungsbahn aufnehmen. Dabei weisen zweckmäßig die beiden Führungen jeweils eine nach oben und innen geneigte seitliche Führungsfläche auf, gegen die sich die Gleitstücke der Schiebehimmel seitlich anlegen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 die Draufsicht auf das Fahrzeugdach,
Fig. 2a und 2b, 3a und 3b, 4a und 4b, 5a und 5b sowie 6a und 6b jeweils paarweise nebeneinandergelegt Längschnitte durch das Fahrzeugdach nach Fig. 1 bei unterschiedlichen Deckelstellungen sowie
Fig. 7 den Querschnitt entlang der Linie VII-VII der Fig. 6a.
Das in Fig. 1 in Schließstellung veranschaulichte Fahrzeugdach weist einen bei geschlossenem Dach vorne stehendem Deckel 10 sowie einen Deckel 11 auf, der bei geschlossenem Dach in gleicher Höhe wie und unmittelbar hinter dem Deckel 10 angeordnet ist. In der Stellung gemäß Fig. 1 verschließen die beiden Deckel 10 und 11 eine durchgehende Dachöffnung 12, die in der festen Dachfläche ausgebildet ist. Bei der veranschaulichten Ausführungsform ist der vordere Deckel 10 als Lüfterdeckel ausgebildet, der beidseitig mit einer eine vordere und eine hintere Höhenverstelleinrichtung 14 bzw. 15 aufweisenden Stellmechanik in Wirkungsverbindung steht. Die Begriffe "vorne" und "hinten" beziehen sich auf die Vorwärtsfahrtrichtung des Fahrzeuges, in welches das Dach eingebaut ist. Das erläuterte Fahrzeugdach ist einschließlich seiner Stellmechanik im wesentlichen spiegelsymmetrisch mit Bezug auf eine Längssymmetrieachse aufgebaut.
Zum Verstellen des Deckels 10 ist ein Antrieb 16 vorgesehen, zu dem zwei Antriebskabel 17 gehören, die mittels eines Antriebsmotors 18 mit nachgeschaltetem Untersetzungsgetriebe 19 angetrieben werden. Statt des Antriebsmotors 18 und des Untersetzungsgetriebes 19 kann auch eine Handkurbel oder dergleichen vorgesehen sein. Das Untersetzungsgetriebe 19 weist ausgangsseitig ein Ritzel auf, das mit beiden Antriebskabeln 17 in Antriebsverbindung steht. Zu beiden Seiten der Dachöffnung 12 erstreckt sich jeweils eine durchgehende Längsführung 20, die beispielsweise als dachfest montierte Führungsschiene oder als Teil des bei 21 angedeuteten Dachrahmens ausgebildet sein kann. Jede der Längsführungen 20 umfaßt einen Kabelführungskanal 22 für das der jeweiligen Dachseite zugeordnete Antriebskabel 17 sowie eine zur Dachöffnung 12 hin offene Gleitbahn 23.
Die Höhenverstelleinrichtungen 14 und 15 sind unter dem Einfluß der Verstellbewegung der Antriebskabel 17 unabhängig voneinander betätigbar, und sie können in der im einzelnen in der Patentanmeldung P 39 16 905.7 gezeigten und erläuterten Weise aufgebaut sein.
Zu der vorderen Höhenverstelleinrichtung 14 gehört ein zwangsverstellbarer Schwenkhebel 24, der im Bereich seines vorderen Endes für eine Drehbewegung um eine feststehende, quer zur Deckelverschieberichtung verlaufende Achse 25 gelagert ist. In Längsrichtung des Schwenkhebels 24 erstreckt sich eine nach hinten ansteigende Kulissenbahn 26. In die Kulissenbahn 26 greift ein Kulissenzapfen 27 ein, der Teil eines mit dem Antriebskabel 17 verbundenen Mitnehmers 28 ist und dessen Längsbewegungen mitmacht. Die Kulissenbahn 26 geht im Bereich des hinteren Endes des Schwenkhebels 24 in eine nach hinten offene, gabelförmige Führungsbahn 29 über. An dem Deckel 10 oder einem deckelfesten Teil 30, beispielsweise einem Deckelrahmen, ist ein Gleitelement 31 angebracht, das sich in die Führungsbahn 29 einlegt, wenn der Deckel 10 seine vordere Endstellung gemäß Fig. 2a einnimmt. Die Führungsbahn 29 und das Gleitelement 31 sorgen auf diese Weise für eine lösbare Kupplung zwischen der vorderen Höhenverstelleinrichtung 14 und dem Deckel 10.
Eine einen Bolzen 32 tragende Deckelstütze 33 ist mit Mitnehmer 28 über eine Stange 34 verbunden. In der Gleitbahn 23 ist ein Riegelstück 35 in Längsrichtung verschiebbar geführt, das über eine Stange 36 mit der Deckelstütze 33 und damit auch mit dem Mitnehmer 28 und dem Antriebskabel 17 fest verbunden ist. Hinter dem Riegelstück 35 sitzt ein in der Gleitbahn 23 gleichfalls längsverschiebbar angeordnetes Gleitstück 37, an dem das eine, in der Deckelschließstellung untere Ende eines kurzen Ausstellhebels 38 der hinteren Höhenverstelleinrichtung 15 für eine Schwenkbewegung um eine waagrechte Achse 39 angelenkt ist. Das deckelfeste Teil 30 ist mit dem anderen, in der Deckelschließstellung oberen Ende des Ausstellhebels 38 über einen Gelenkbolzen 40 verbunden. Auf dem Gelenkbolzen ist eine Rolle 41 drehbar gelagert. Der Ausstellhebel 38 trägt eine weitere Rolle 42, die in der Deckelschließstellung mit Bezug auf die Rolle 41 nach hinten versetzt angeordnet ist. Auf die Längsführung 20 ist eine dachfeste Kulisse 43 aufgesetzt, die zwei Kulissenschlitze 44 und 45 aufweist, welche mit der Rolle 41 bzw. der Rolle 42 zusammenwirken. Im vorderen Teil der Kulisse 43 ist eine Öffnung ausgebildet, die, wenn der Deckel 10 in seiner vorderen Endstellung steht, den oberen Teil eines Riegelsteins 46 aufnimmt, der in einer Durchgangsöffnung des Gleitstücks 37 senkrecht zur Verschieberichtung dieses Gleitstücks gleitbeweglich geführt ist. In der in den Fig. 2a und 2b veranschaulichten Stellung schiebt sich eine an dem Riegelstück 35 ausgebildete Sicherungsbahn 47 unter den Riegelstein 46, um diesen mit der Kulisse 43 in Eingriff zu halten. In dem Riegelstück 35 ist eine sich nach oben öffnende Ausnehmung 48 ausgebildet, die den unteren Teil des Riegelsteins 46 aufnehmen kann, wenn das Riegelstück 35 nach hinten geschoben wird (Fig. 3a und 3b bzw. 4a und 4b).
Unterhalb des vorderen Deckels sitzt als Deckelverkleidung ein vorderer Schiebehimmel 50, der mit dem Deckel 10 über einen nahe dem vorderen Deckelende angreifenden Verbindungshebel 51 auf Mitnahme bei Deckelverschiebebewegungen gekoppelt ist. In der Schließstellung des Deckels 10 deckt der Schiebehimmel 50 eine vordere Rahmenöffnung 52 ab, die von dem Dachrahmen 21 und einem feststehenden Quersteg 53 begrenzt ist.
Der bei geschlossenem Fahrzeugdach hinten stehende Schiebedeckel 11 ist auf vorderen und hinteren Deckelträgern 54 bzw. 55 abgestützt. Die Deckelträger 54, 55 sind über Gleitschuhe 56 entlang von seitlich der Dachöffnung verlaufenden durchgehenden Längsführungen 57 verschiebbar geführt, die entsprechend dem in Fig. 7 veranschaulichten Ausführungsbeispiel als gesonderte Führungsschienen ausgebildet sind. Die Längsführungen 57 können aber auch mit den Längsführungen 20 einstückig verbunden sein. Zum Verstellen des Deckels 11 ist ein Antrieb 58 vorgesehen, zu dem ein Antriebsmotor 59 mit nachgeschaltetem Untersetzungsgetriebe 60 und zwei drucksteif geführte Antriebskabel 61 gehören. Die Antriebskabel 61 stehen mit mindestens einem der Deckelträger 54, 55 auf der betreffenden Dachseite in Antriebsverbindung, wie dies in Fig. 7 veranschaulicht ist.
Unterhalb des Deckels 11 sitzt ein als Deckelverkleidung dienender Schiebehimmel 62. Dieser ist mit dem Deckel 11 über einen an den hinteren Enden von Deckel 11 und Schiebehimmel 62 angreifenden Mitnehmer 63 verbunden, um Schiebebewegungen des Deckels 11 mitzumachen. In der Schließstellung des Deckels 11 überdeckt der Schiebehimmel 62 eine hintere Rahmenöffnung 64, die von dem Dachrahmen 21 und dem Quersteg 53 begrenzt ist.
Die Schiebehimmel 50 und 62 tragen zu beiden Seiten jeweils seitlich abstehende Gleitstücke, vorzugsweise in Form von Gleitschuhen 65, die mit dem jeweiligen Schiebehimmel über Federträger 66 (Fig. 7) verbunden sind. Zu beiden Seiten des Daches erstreckt sich jeweils eine den Schiebehimmeln 50 und 62 gemeinsam zugeordnete durchgehende Führung 67. Die Führungen 67 sind bei der veranschaulichten Ausführungsform mit dem Dachrahmen 21 einstückig verbunden und bilden eine der Dachöffnung 12 zugewendete Begrenzung von seitlichen Wasserkanälen 68. Jede der beiden Führungen 67 bildet eine Führungsbahn 69 zur gemeinsamen Aufnahme der Gleitschuhe 65 beider Schiebehimmel 50 und 62. Dabei weisen die Führungen 67 jeweils eine nach oben und innen geneigte seitliche Führungsfläche 70 auf, gegen die sich die Gleitschuhe 65 der Schiebehimmel 50 und 62 seitlich anlegen.
Wenn die beiden Deckel 10 und 11 in ihrer Schließstellung stehen (Fig. 2a und 2b), stützen sich die Gleitschuhe 65 beider Schiebehimmel 50 und 62 auf einer unteren Gleitfläche 71 der Führungsbahn 65 ab. Die beiden hintereinander angeordneten Schiebehimmel 50 und 62 liegen dabei mindestens näherungsweise auf gleicher Höhe. Vorder- und Hinterkante der Schiebehimmel 50, 62 sind auf dem Dachrahmen 21 bzw. einem den Dachrahmen 21 untergreifenden festen Dachhimmel 72 sowie auf dem Quersteg 53 abgestützt.
Der Schwenkhebel 24 ist in die in Fig. 2a dargestellte Lage hochgeschwenkt, in welcher das mit dem Deckel 10 verbundene Gleitelement 31 von der gabelförmigen Führungsbahn 29 des Schwenkhebels 24 gefaßt und nach oben in eine Stellung gebracht ist, in welcher die Deckelvorderkante 73 mit der Vorderkante der Dachöffnung 12 mindestens nahezu bündig liegt. Gleichzeitig nimmt der Ausstellhebel 38 eine im wesentlichen lotrechte Stellung gemäß Fig. 2b ein, in welcher der Gelenkbolzen 40 den Deckel in eine solche Lage bringt, daß die Hinterkante 74 des Deckels 10 mit der Vorderkante 75 des hinteren Deckels 11 mindestens nahezu bündig liegt. Der Riegelstein 46 greift in die Ausnehmung am vorderen Ende der dachfesten Kulisse 43 ein, wodurch das Gleitstück 37 gegen Verschiebebewegungen mit Bezug auf dachfeste Teile gesichert ist. Die Sicherungsbahn 47 verhindert, daß der Riegelstein 46 aus der Ausnehmung der Kulisse 43 unbeabsichtigt austritt.
Soll der Lüfterdeckel 10 ausgehend von der Schließstellung in die Lüfterstellung gemäß Fig. 3a gebracht werden, wird über den Antriebsmotor 18 das Antriebskabel 17 mit seinem antriebsseitigen Ende nach hinten verstellt. Während dabei über den Mitnehmer 28 der Kulissenzapfen 27 entlang einem vorderen, in dieser Schwenkhebelstellung parallel zu der Gleitbahn 23 verlaufenden Abschnitt der Kulissenbahn 26 nach hinten verstellt wird, gibt die mit dem Mitnehmer 28 über die Stange 34 verbundene Deckelstütze 33 den Schwenkhebel 24 für eine Schwenkbewegung im Uhrzeigersinn (in Fig. 2a) frei. Wandert dann der Kulissenzapfen 27 entlang dem nach hinten ansteigenden Abschnitt der Kulissenbahn 26, wird der Schwenkhebel 24 im Uhrzeigersinn (in Fig. 2a) verschwenkt und dabei von der in Fig. 2a dargestellten Stellung in die Schwenkstellung gemäß Fig. 3a abgesenkt. Dabei nimmt der Schwenkhebel 24 das Gleitelement 31 nach unten mit, wobei das Gleitelement 31 über eine Ausnehmung 76 der oberen Begrenzungswand 77 der Gleitbahn 23 in die Gleitbahn 23 eintaucht. Aufgrund der Schwenkbewegung des Schwenkhebels 24 wird der Deckel 10 um eine von den Gelenkbolzen 40 der hinteren Höhenverstelleinrichtungen 15 bestimmte, nahe der Hinterkante 74 des Deckels 10 liegende Schwenkachse aus der Schließstellung der Fig. 2a in die Lüfterstellung gemäß Fig. 3a verschwenkt. Über Lüftungsöffnungen 78, die vor dem in Schließstellung befindlichen Schiebehimmel 50 liegen, wird der Wageninnenraum entlüftet. Der vordere Schiebehimmel 50 wird über den Verbindungshebel 51 geringfügig nach hinten verschoben. Er deckt jedoch die vordere Rahmenöffnung 52 nach wie vor vollständig ab.
Bei weiterem Verstellen des Antriebskabel 17 nach hinten kommt das Gleitelement 31 außer Eingriff mit dem Schwenkhebel 24. Der Riegelstein 46 kommt von der Kulisse 43 frei, und er legt sich in die Ausnehmung 48 des Riegelstücks 35 ein, wodurch das Gleitstück 37 mit dem Antriebskabel 17 auf Mitnahme gekoppelt wird. Das Riegelstück 35 und das Gleitstück 37 bewegen sich gemeinsam nach hinten. Durch den Eingriff zwischen der Rolle 41 und dem Kulissenschlitz 44 wird der an dem Gleitstück 37 angelenkte Ausstellhebel 38 zu einer Schwenkbewegung entgegen dem Uhrzeigersinn (in den Fig. 2b, 3b und 4b) veranlaßt. Der Ausstellhebel 38 schwenkt in die in Fig. 4b veranschaulichte Stellung. Dadurch wird der Deckel 10 im Bereich seiner Hinterkante 71 abgesenkt, wobei die Rolle 41 von dem Kulissenschlitz 44 in die Gleitbahn 23 übergeht. Im Zuge dieses Bewegungsablaufs wird der Deckel 10 um das in der Gleitbahn 23 geführte Gleitelement 31 verschwenkt, das gegenüber der Deckelvorderkante 73 nach hinten versetzt ist. Infolgedessen steigt der Deckel 10 mit seiner Vorderkante 73 wieder um einen gewissen Betrag nach oben, wie dies aus einem Vergleich der Fig. 3a und 4a zu erkennen ist. Der Schiebehimmel 50 wird um ein kleines Stück weiter nach hinten geschoben, deckt aber weiterhin die vordere Rahmenöffnung 52 ab, und er ist nach wie vor mit dem hinteren Schiebehimmel 62 ausgerichtet.
Ausgehend von der Zwischenstellung gemäß der Fig. 4a kann der vordere Deckel 10 jetzt parallel zu der festen Dachfläche 13 nach hinten unter den hinteren Deckel 11 geschoben werden. Dabei läuft der von dem Deckel 10 mitgenommene Schiebehimmel 50 mit seiner Hinterkante 79 auf eine nach hinten und oben geneigte vordere Nockenfläche 80 des Querstegs 53 auf. Die Nockenfläche 80 hebt den Schiebehimmel 50 an und lenkt diesen bei weiterem Nachhintenschieben von Deckel 10 und Schiebehimmel 50 über den in seiner Schließstellung stehenden hinteren Schiebehimmel 62 (Fig. 5b). Die vordere Rahmenöffnung 52 und der darüberliegende vordere Teil der Dachöffnung werden freigegeben (Fig. 5a).
Wird die Antriebsrichtung des Antriebskabels 17 umgekehrt, werden der Deckel 10 und der Schiebehimmel 50 wieder nach vorne geschoben, bis die Rolle 42 auf den Kulissenschlitz 45 trifft. Bei weiterer Vorbewegung des Gleitstücks 37 wird der Ausstellhebel 38 durch das Zusammenwirken von Rolle 42 und Kulissenschlitz 45 zu einer Hochstellbewegung veranlaßt. Der Deckel 10 wird hochgestellt. Die oben erläuterten Vorgänge laufen sinngemäß in umgekehrter Richtung ab.
Ausgehend von der Zwischenstellung gemäß den Fig. 4a und 4b kann aber auch der hintere Deckel (Schiebedeckel) 11 nach vorne verstellt werden. Dabei trifft der von dem Deckel 11 mitgenommene hintere Schiebehimmel 62 mit seiner Vorderkante 81 auf eine nach vorne und oben ansteigende hintere Nockenfläche 82 des Querstegs 53. Durch das Zusammenwirken mit der Nockenfläche 82 wird der Schiebehimmel 62 nach oben ausgelenkt, so daß er sich beim weiteren Vorbewegen des Deckels 11 über den in seiner Schließstellung befindlichen vorderen Schiebehimmel 50 legt (Fig. 6a). Dabei werden die hintere Rahmenöffnung 64 und der darüberliegende hintere Teil der Dachöffnung 12 freigegeben.
Es versteht sich, daß die vorliegend erläuterte Ausbildung und Führung der Schiebehimmel 50 und 62 nicht auf die beschriebene kombinierte Anwendung eines Lüfterdeckels und eines Schiebedeckels beschränkt ist. Beispielsweise kann auch der hintere Deckel als Lüfterdeckel ausgebildet werden, indem ihm eine Stellmechanik entsprechend der Stellmechanik des Lüfterdeckels 10 zugeordnet wird. Es ist ferner möglich, den vorderen Deckel als Schiebedeckel und den hinteren Deckel als Lüfterdeckel auszubilden. Des weiteren können für einen oder beide Deckel Stellmechaniken vorgesehen werden, die den betreffenden Deckel nach Art eines Schiebehebedaches mit seinem hinteren Ende über die feste Dachfläche 13 ausstellen.

Claims (6)

1. Fahrzeugdach mit zwei in ihrer Schließstellung hintereinanderliegenden Deckeln zum wahlweisen Verschließen oder zum mindestens teilweisen Freilegen einer Dachöffnung in der festen Dachfläche, sowie mit zwei unterhalb der Deckel angeordneten, jeweils in Fahrzeuglängsrichtung verstellbar geführten Schiebehimmeln, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schiebehimmel (50 und 62) in ihrer Schließstellung mindestens näherungsweise auf gleicher Höhe liegen und in Fahrzeuglängsrichtung durch einen feststehenden Quersteg (53) voneinander getrennt sind, sowie daß der Quersteg Nockenflächen (80 und 82) trägt, welche beim Verschieben des vorderen Schiebehimmels (50) diesen über den in Schließstellung befindlichen hinteren Schiebehimmel (62) lenken und welche bei Verschieben des hinteren Schiebehimmels (62) diesen über den in Schließstellung befindlichen vorderen Schiebehimmel (50) lenken.
2. Fahrzeugdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der jeweils nach oben ausgelegte Schiebehimmel (50 bzw. 62) bei weiterem Verschieben auf den in Schließstellung befindlichen anderen Schiebehimmel auflegt.
3. Fahrzeugdach nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebehimmel (50 und 62) zu beiden Seiten jeweils seitlich abstehende Gleitstücke (Gleitschuhe 65) tragen, die mit jeweils einer gemeinsamen Führung (67) auf jeder der beiden Dachseiten zusammenwirken.
4. Fahrzeugdach nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Gleitstücke mit dem jeweiligen Schiebehimmel über Federträger (66) verbundene Gleitschuhe (65) vorgesehen sind.
5. Fahrzeugdach nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Führungen (67) jeweils so ausgebildet sind, daß sie die Gleitstücke (Gleitschuhe 65) der übereinandergeschobenen Schiebehimmel (50 und 62) in einer gemeinsamen Führungsbahn (69) aufnehmen.
6. Fahrzeugdach nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Führungen jeweils eine nach oben und innen geneigte seitliche Führungsfläche (70) aufweisen, gegen die sich die Gleitstücke (Gleitschuhe 65) der Schiebehimmel (50 bzw. 62) seitlich anlegen.
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