DE4032640C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE4032640C2 DE4032640C2 DE19904032640 DE4032640A DE4032640C2 DE 4032640 C2 DE4032640 C2 DE 4032640C2 DE 19904032640 DE19904032640 DE 19904032640 DE 4032640 A DE4032640 A DE 4032640A DE 4032640 C2 DE4032640 C2 DE 4032640C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cassette
- magnetic tape
- drive
- reverse
- play
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B15/00—Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
- G11B15/18—Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
- G11B15/44—Speed-changing arrangements; Reversing arrangements; Drive transfer means therefor
- G11B15/442—Control thereof
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B15/00—Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
- G11B15/02—Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing
- G11B15/10—Manually-operated control; Solenoid-operated control
- G11B15/106—Manually-operated control; Solenoid-operated control mechanically operated
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B15/00—Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
- G11B15/675—Guiding containers, e.g. loading, ejecting cassettes
- G11B15/67544—Guiding containers, e.g. loading, ejecting cassettes with movement of the cassette parallel to its main side and subsequent movement perpendicular thereto, i.e. front loading
Landscapes
- Automatic Tape Cassette Changers (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Magnetbandkassetten
gerät mit einem reversierbaren Laufwerk für Magnetband
kassetten, die in einen Kassettenschacht einschiebbar und
mit dessen Hilfe in eine Spielposition überführbar sind,
in der die Wickelkerne der eingeschobenen Magnetband
kassette auf Wickeldornen des Laufwerkes aufsitzen, die
entsprechend der eingestellten Laufrichtung des Magnet
bandes antreibbar sind mittels eines Spielmechanismus, der
zwischen einer Vorwärts- und einer Rückwärts(Reverse)-
Spiel-Richtung umschaltbar ist mittels einer Richtungs
umkehrvorrichtung.
Ein Magnetbandkassettengerät mit einem reveresierbaren
Laufwerk ist beispielsweise bekannt aus der
DE 37 19 890 C1. Bei diesem Magnetband
kassettengerät wird die Magnetbandkassette in einen
Kassettenschacht eingeschoben, der sie dann in eine Spiel
position überführt. In die Wickelkerne der Magnetband
kassette greifen in der Spielposition Wickeldorne, die
entsprechend der eingestellten Laufrichtung das Magnetband
aufwickeln. Der Transport des Tonbandes wird mit Hilfe von
Tonwellen vorgenommen, gegen die das Magnetband mittels
Andruckrollen drückbar ist.
Der Komfort eines Magnetbandgerätes ist abhängig von
seinen Funktionseigenschaften, insbesondere von einem
übersichtlichen Funktionsablauf. Bei dem aus der
DE 37 19 890 C1 bekannten Magnetbandkassettengerät werden
die Laufwerksfunktionen über einen Mikroprozessor
gesteuert. Mit Hilfe eines solchen Mikroprozessors ist es
auch mögliche, die Spielrichtung des Laufwerkes nach dem
Ausschalten und Wieder-Einschalten beizubehalten oder beim
neuen Einschieben einer Kassette in den Kassettenschacht
sicherzustellen, daß das Laufwerk immer in der Vorwärts-
Spiel-Richtung anläuft. Bei mechanisch gesteuerten Geräten
ist der Neu-Anlauf in der Vorwärts-Spiel-Richtung nach dem
Wieder-Einschieben einer Kassette in den Kassettenschacht
schwierig.
Aus der DE 22 48 026 B2 ist es bekannten, beim Entnehmen
einer Magnetbandkassette, gesteuert über eine um eine
horizontale Schwenkachse schwenkbare Chassisplatte, eine
Schaltplatte so zu verstellen, daß das Laufwerk in die
Vorwärtsspielrichtung umgeschaltet wird. Das Vorhandensein
einer Kassette ist dabei nicht in den Umschaltvorgang
einbezogen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Magnetbandkassettengerät
mit einem reversierbaren Laufwerk der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, bei dem nach dem Entnehmen und Wieder-
Einschieben einer Kassette der gesicherte Anlauf in der
Vorwärts-Spiel-Richtung, jedoch nach Auswurf und
Wiedereinschub ohne Kassettenentnahme der Anlauf in der
zuletzt gespielten Richtung auf mechanische Weise sicher
gestellt wird.
Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch
- - einen Kassettentasthebel, der ständig im Kassetten schacht ertastet, ob eine Kassette in ihn eingeschoben ist
- - ein Stellglied, das unberührt bleibt, wenn eine Kassette im Kassettenschacht verblieben ist, und das vom Kassettentasthebel bei leerem Kassettenschacht in eine Steuerstellung überstellbar ist, in der es arretierbar ist, wobei mittels des Stellgliedes in der Steuer stellung bei in Rückwärts(Reverse)-Spiel-Richtung befindlichem Spielmechanismus die Richtungsumkehr vorrichtung in Betrieb setzbar ist, die ihrerseits die Arretierung des Stellgliedes wieder aufhebt, womit das Laufwerk nach jedem Einsetzen einer Kassette in den leeren Kassettenschacht in der Vorwärts-Spiel-Richtung anläuft.
Der Kassettentasthebel prüft dabei den Zustand des
Kassettenschachtes in Eject-Stellung, und zwar, ob dieser
leer oder mit einer Kassette gefüllt ist, und im Falle
eines leeren Kassettenschachtes verschiebt er das Stell
glied in eine Steuerstellung, aus der heraus die
Richtungsumkehrvorrichtung gezwungen wird, die Richtungs
umkehr vorzunehmen. Wird die Kassette nach Eject nicht
entnommen und ist sie im Kassettenschacht verblieben, dann
wird auch das Stellglied nicht verschoben, so daß keine
Richtungsumkehr erfolgt.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorge
sehen, daß das Stellglied einen Lagerstift trägt, der mit
einem Kraftübertragungsglied der Richtungsumkehrvorrich
tung zusammenwirkt, das bei in der Steuerstellung befind
lichem Stellglied bestrebt ist, eine Transportstange in
eine Eingriffsstellung mit dem Antrieb der Richtungs
umkehrvorrichtung zu bringen, um beim Aufstarten des
Antriebes beim Einschieben einer Kassette in den leeren
Kassettenschacht die Richtungsumkehrvorrichtung in Betrieb
zu setzend, wobei dieses In-Eingriff-Bringen nur möglich
ist, wenn sich der Spielmechanismus in der
Rückwärts (Reverse)-Spiel-Richtung befindet.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorge
sehen, daß das Kraftübertragungsglied eine Feder ist, die
die Transportstange, die bei in Rückwärts(Reverse)-Spiel-
Richtung befindlichem Spielmechanismus in Richtung auf den
Antrieb für die Richtungsumkehr verschieblich ist, in die
Eingriffsstellung mit diesem Antrieb verschiebt, so daß
beim Aufstarten des Antriebes sofort die Richtungsumkehr
in die Vorwärts-Spiel-Richtung beginnt. Das Stellglied
greift also im Falle der eingestellten Rückwärts-Spiel-
Richtung unmittelbar in die Richtungsumkehrvorrichtung ein
und verschiebt noch bei Stillstand des Laufwerkes die
Transportstange so, daß beim erneuten Aufstarten durch
das neue Einschieben einer Magnetbandkassette erst der
Richtungsumkehrvorgang zur Vorwärts-Spiel-Richtung
ablaufen muß, ehe der Abspielbetrieb des Magnetbandes
beginnt.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorge
sehen, daß die Transportstange bei in Vorwärts-Spiel-
Richtung befindlichem Spielmechanismus von einer Umkehr
platte der Richtungsumkehrvorrichtung gegen ein
Verschieben festgehalten ist, so daß eine Betätigung der
Richtungsumkehrvorrichtung nicht möglich ist. Dieses Fest
halten kann dadurch erfolgen, daß die Umkehrplatte eine
Mulde aufweist, die in der Vorwärts-Spiel-Richtung über
einen Mitnehmer der Transportstange fällt, der die
Transportstange damit in der Vorwärts-Spiel-Stellung gegen
ein Verschieben blockiert.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorge
sehen, daß die Feder beim Überstellen des Stellgliedes in
die Steuerstellung vom Lagerstift des Stellgliedes in
Richtung auf die Eingriffsstellung mit dem Antrieb der
Richtungsumkehrvorrichtung verschwenkt wird, wobei sie
über den Mitnehmer der Transportstange diese, wenn sie in
der Rückwärts(Reverse)-Spiel-Richtung frei verschieblich
ist, in die Eingriffsstellung verschiebt. Wenn die
Transportstange in der Vorwärts-Spiel-Richtung blockiert
ist, dann wird sich die Feder durchbiegen, weil bei ihrem
Verschwenken in Richtung auf die Eingriffsstellung mit dem
Antrieb der Mitnehmer der Transportstange stehen bleibt.
Ist die Transportstange aber in der Rückwärts(Reverse)-
Spiel-Richtung nicht blockiert und damit verschieblich,
dann nimmt die verschwenkende Feder den Mitnehmer der
Transportstange mit und schiebt die Transportstange in die
Eingriffsstellung mit dem Antrieb der Richtungsumkehr
vorrichtung.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorge
sehen, daß die Feder eine Schenkelfeder mit im Ruhezustand
parallelen Schenkeln ist, die zwischen sich den Lagerstift
und den Mitnehmer der Transportstange einschließen, wo die
Schenkelfeder um ihre Windung verschwenkbar ist. Beim
Verwenden einer solchen um ihre Windung verschwenkbaren
Schenkelfeder können die Schenkel beim Stehenbleiben der
Transportstange in der Vorwärts-Spiel-Richtung
auseinanderspreizen, und die Feder wird damit weniger
belastet.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorge
sehen, daß beim Aufstarten des Antriebes dieser die mit
ihm in Eingriff gebrachte Transportstange zur Weiter
führung des Umkehrvorganges verfährt, bis ein an der
Transportstange vorgesehener Leitstift, der auf die
verschenkbare Umkehrplatte aufläuft, diese so weit
verstellt hat, bis ein Mitnehmer der Umkehrplatte über ein
Steuerorgan einen Zentral-Schalthebel gezwungen hat, sich
aus der Stellung für Rückwärts(Reverse)-Spiel-Richtung in
die Stellung für Vorwärts-Spiel-Betrieb umzustellen und
dann die Antriebsrichtung des Magnetbandes auf Gegenrichtung
umzuschalten. Die Transportstange schwenkt also die
Umkehrplatte in Richtung auf die Vorwärts-Spiel-Richtung
und wirkt unmittelbar auf das Steuerorgan des Laufwerkes
ein, welches für die Durchführung des Umkehrvorganges
verantwortlich ist, indem es den zentralen Schalthebel des
Spielmechanismus von der Rückwärts(Reverse)-Spielrichtung
in die Vorwärts-Spiel-Richtung zwingt.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorge
sehen, daß das Stellglied mit einem Federarm versehen ist,
der einen Federhaken trägt, wobei der Federarm den Feder
haken so belastet, daß dieser in der Steuerstellung hinter
eine Chassisnase fallen und dadurch das Stellglied in der
Steuerstellung arretieren kann, wobei die Arretierung auf
hebbar ist mittels eines Teiles des Spielmechanismus, der
beim Verschwenken des Zentral-Schalthebels gegen den
Federarm stößt und den Federhaken aus der Chassisnase
herausdrückt. Wenn das Stellglied in seine Steuerstellung
verfahren wurden, dann wird es aus dieser immer wieder in
seine Ausgangsstellung zurückgeschoben, sobald der Spiel
mechanismus von der einen Spielrichtung in die andere
Spielrichtung verschwenkt.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorge
sehen, daß das Teil des Spielmechanismus, welches den
Federhaken von der Chassisnase wegdrückt, ein am zentralen
Schalthebel gelagertes Kupplungs-Doppelrad ist, das je
nach der gewünschten Spielrichtung mit dem Schwungrad der
einen oder der anderen Tonwelle des Laufwerkes kraft
übertragend in Verbindung bringbar ist. Das Teil des
Spielmechanismus, welches die Arretierung aufhebt, ist
also ein für ganz andere Antriebszwecke eingesetztes
Bauteil. Das Kupplungs-Doppelrad kommt entsprechend der
Vorwärts- oder Rückwärts-Spiel-Richtung mit dem
Schwungrad-Zahnrad der einen Tonwelle oder der anderen
Tonwelle in Eingriff und stellt damit die
Antriebsverbindung in der einen oder anderen Drehrichtung
her.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1a und b in einer Getriebe- und einer Schaltebene
das Laufwerk eines Magnetbandkassettengerätes für
Reverse-Betrieb mit einer Einrichtung für den logischen
schnellen Vor- und Rücklauf, in einer Stellung für
Rückwärts-Spiel(Reserve-Play)-Betrieb,
Fig. 1c eine Kupplungsdarstellung des Laufwerkes nach
Fig. 1a/b im Schnitte,
Fig. 2a und 2b eine Vorrichtung zum Erreichen einer
bevorzugten Spielrichtung nach dem Einschieben einer
Kassette.
Das Magnetbandkassettengerät weist ein Laufwerk (Fig. 1a
und b) mit einer Chassisplatte 3 auf, an der alle
Geräteaufbauten und Bauteile des Laufwerkes befestigt
sind. Dazu gehören ein Lademechanismus 5 und ein
Spielmechanismus. Zum Spielmechanismus gehört ein
Antriebsmotor 9, der über eine Peese 11 Tonwellen 13a und 13b
antreibt. Die Tonwellen 13a und 13b sind mit
Schwungscheiben 15a und 15b verbunden. Zum
Spielmechanismus gehören weiterhin Wickelteller 17a, 17b,
die mit Wickelwellen 19 zum Antreiben von Wickeldornen 330
dienen.
Zum Spielmechanismus gehört weiterhin eine Kopfplatte 21
mit einem Tonkopf 23. Diese Kopfplatte 21 ist
quer zur Kassetteneinschubrichtung 25 verschieblich. Zum
Transportieren des Magnetbandes 153 sind Druckrollen 202a,
202b vorgesehen, die entsprechend der Bandzug
richtung an die eine oder andere Tonwelle 13a, 13b
andrückbar sind. Zum Andrücken dient eine Andruckrollen
steuerung 201.
In Fig. 1a und b sind Drucktasten für eine Schnellspul
einrichtung 31 dargestellt, und zwar eine Taste 33 für
schnellen Rücklauf und eine Taste 35 für schnellen
Vorlauf. Zur Taste 33 gehört eine Tastenstange 37 für
schnellen Rücklauf, und zur Taste 35 für schnellen Vorlauf
gehört eine Tastenstange 39 für schnellen Vorlauf. Beide
Tastenstangen 37, 39 sind mittels einer Feder 40 in Aus
schieberichtung belastet. Beide Tastenstangen 37, 39 sind
mit Leitkonturen 41a, b, 42a, b versehen, die verstellend
auf die Schnellspuleinrichtung 31 einwirken können.
Die Schnellspuleinrichtung 31 weist einen Zentral-Schalt
hebel 43 auf, der um eine zentrale Achse 44 schwenkbar
ist, um die auch ein Zwischenrad 45 drehbar ist. Das
Zwischenrad 45 besteht aus zwei übereinander angeordneten,
starr miteinander verbundenen Zahnrädern 45a, b. Die
zentrale Achse 44 ist in der Chassisplatte 3 in einem
Schlitz 44a verschiebbar gelagert.
Auf dem Zentral- Schalthebel 43 ist ein als Antriebsrad
für die Wickelteller 17a, 17b und die Schnellspuleinrich
tung 31 dienendes Kupplungs-Doppelrad 46 um eine
Kupplungsachse 72 drehbar gelagert. Wie Fig. 1c zeigt,
besteht dieses Kupplungs-Doppelrad 46 aus zwei auf der
Achse 72 angeordneten Zahnrädern, einem Kupplungsprimärrad
46a und einem Kupplungssekundärrad 46b, die gegeneinander
verdrehbar sind. Das Primärrad 46a dient als
Antriebszahnrad, das von den Schwungscheiben-Zahnrädern
47a oder b der Tonwellen 13a, 13b kämmend antreibbar ist.
Das Sekundärrad 46b wirkt als Abtriebszahnrad. Das
Kupplungsprimärrad 46a und das Kupplungssekundärrad 46b
sind mittels einer Kupplung 46c miteinander reibschlüssig
verbunden.
Zur Schnellspuleinrichtung 31 gehört ein zweiter Schalt
hebel 48, an dem wiederum verschwenkbar ein dritter
Schalthebel 49 gelagert ist.
In der Chassisplatte 3 ist ein vorzugsweise aus zwei
fluchtenden Teilen 50a, 50b bestehender Führungsschlitz
vorgesehen, in den Führungsstifte 51, 51a des zweiten
Schalthebels 48 eingreifen. Ein weiterer Schlitz 53 des
Chassis, in dem ein Führungsstift 53a läuft, weist eine
fächerförmige Führungskontur auf, die eine zulässige
Schwenkbewegung des Führungsstiftes 53a nach links und
rechts begrenzt. Der zweite Schalthebel 48 ist aufgeteilt
in einen geradlinig, mittels der Führungsstifte 51, 51a in
den Schlitzteilen 50a, 50b geführten Schalthebelteil 48f
und einen am geradlinig geführten Schalthebelteil 48f
schwenkbar gelagerten Schalthebelteil 48g. Die Schwenk
bewegung des schwenkbaren Schalthebelteiles 48g erfolgt je
nach Drehrichtung um beiderseits einer Zustellinie 48e
versetzt angeordnete Achsköpfe 52a oder 52b, die je nach
Schwenklage in Lagermulden 52c, 52d des geradlinig
geführten Teiles 48f des zweiten Schalthebels 48 drehen
können. Auf diese Weise ist es möglich, eine durchgängige
Schwenkbewegung des schwenkbaren Teiles 48g des zweiten
Schalthebels 48 von einer Endlage (SVL im Vorwärtsspiel
betrieb) in eine andere Endlage (SVL im Rückwärtsspiel
betrieb) zu erreichen, ohne daß der Achsabstand und damit
der Zahneingriff der Räder 45 und 64a unzulässig verändert
wird.
Der schwenkbare Schalthebelteil 48g trägt an seinem
inneren Ende 48h den Führungsstift 53a und an einem
Ausleger 48i einen Anschlag 51c, der mit Konturen der
Tastenstangen 37, 39 zusammenwirkt. Der von den Führungs
stiften 51 und 51a geradlinig geführte Schalthebelteil 48f
wirkt mit Stellköpfen 54c, 54d auf Anschlagkanten 55a,
55b des Zentral-Schalthebels 43 und kann diesen unter der
Wirkung von Stellkonturen 48a, 48b der Tastenstangen 37,
39 verschieben und verdrehen. Eine Feder 54a belastet den
zweiten Schalthebel 48 ständig in Ausfahrrichtung. Der
zweite Schalthebel 48 kann ein Kunststoffteil seine, das
beispielsweise in Outsert-Moulding-Technik auf die
Chassisplatte 3 verschiebbar aufgespritzt ist. Der dritte
Schalthebel 49 ist um den Führungsstift 53a verschwenkbar
am schwenkbaren Schalthebelteil 48g gelagert; er trägt
zwei Stifte 61, 62, die mit den Leitkonturen 41a,
41b bzw. 42a, 42b der Tastenstangen 37, 39 zusammenwirken.
Um den Führungsstift 53a, um den der dritte Schalthebel 49
am zweiten Schalthebelteil 48g verschwenkbar ist, ist ein
koaxialer Zahnradsatz 64 drehbar. Dieser koaxiale Zahnrad
satz 64, der aus zwei starr miteinander verbunden Zahn
rädern 64a, 64b besteht, kämmt ständig mit dem Schnell-
Rücklaufzahnrad 65, das auf dem dritten Schalthebel 49
gelagert und ebenso wie ein Zahnrad 64b mit den Wickel
tellern 17a und 17b in Eingriff bringbar ist. Eine Zug
feder 66 greift mit einem Ende an dem Stift 61 des dritten
Schalthebels 49 an, während ihr anderes Ende an der
Zentralachse 44 befestigt ist.
Während des normalen Spielbetriebes (Play) wird das
Magnetband entweder in Vorwärtsrichtung, d. h. die rechte
Tonwelle 13b zieht das Magnetband und der rechte Wickel
teller 17b wickelt es auf, oder in Rückwärts(Reverse)-
Richtung am Tonkopf 23 vorbeigezogen. Im letzteren Fall
zieht die linke Tonwelle 13a, und der linke Wickelteller
17a wickelt auf. In den Fig. 1 befindet sich das Laufwerk
im Rückwärts-Spiel(Reverse-Play)-Betrieb, d. h. die
Tonwelle 13a zieht das Magnetband und der linke
Wickelteller 17a wickelt auf.
Das Laufwerk ist mit einer Einrichtung versehen, die dafür
sorgt, daß der Anlauf nach jedem neuen Einschieben einer
Kassette in den leeren Kassettenschacht 321 immer in der
Normal-Spiel-Richtung erfolgt, wenn also die Kassette 200
nach dem Auswerfen (Eject) ganz aus dem Kassettenschacht
321 entnommen wurde. Verblieb die Kassette 200 im Schacht
321 und wird sie zum erneuten Aufstarten wieder ganz
eingeschoben, so spielt das Laufwerk in der zuvor
gespielten Richtung weiter.
Die Fig. 2a und 2b zeigen die Wirkungsweise dieser
Einrichtung. Zu ihr gehört ein Kassettentasthebel 501, der
um ein chassisfestes Tastenhebellager 501a verschwenkbar
ist. Der Kassettentasthebel 501 hat einen ersten Tastarm
501b und einen zweiten Tastarm 501c. Der erste Tastarm
501b trägt einen Taststift 501d. Der Taststift 501d ist so
angeordnet, daß ihn eine eingeschobene Magnetbandkassette
200 beiseite drückt, wodurch der Kassettentasthebel 501 im
Uhrzeigersinn verschwenkt.
Auf den Kassettentasthebel 501 wirkt eine Feder 502, die
bestrebt ist, ihn entgegen dem Uhrzeigersinn zu verschwen
ken. Dies ist nur mögliche, wenn keine Kassette 200 ein
geschoben ist. Es ist ein Stellglied 503 vorgesehen, das
mit einem Federarm 503a versehen ist, an dem sich ein
Federarmhaken 503b befindet, der hinter einer Chassisnase
504 verhaken kann. Das Stellglied 503 trägt außerdem einen
Stellstift 101c, der sich zwischen den Schenkeln 107a, b
der Rückstellfeder 107 befindet.
Auf das Stellglied 503 wirkt eine Ausschiebefeder 506, die
bestrebt ist, das Stellglied 503 gegen den Tastarm 501c zu
drücken und ihn im Uhrzeigersinn zu verschwenken. Dies ist
aber nur möglich, wenn der Federarmhaken 503b von der
Chassisnase 504 entrastet ist und sich im Kassettenschacht
321 keine Kassette befindet. Dann verschiebt die Feder 506
das Stellglied 503 nach links, und der Kassettentasthebel
501 verschwenkt im Uhrzeigersinn.
Es wird jetzt davon ausgegangen, daß sich das Laufwerk in
der Rückwärts-Wiedergabestellung nach Fig. 1 und Fig. 2
befindet. Im Kassettenschacht 321 befindet sich keine
Kassette 200. Der Kassettentasthebel ist also entgegen dem
Uhrzeigersinn verschwenkt, und der Taststift 501d greift
in den leeren Kassettenschacht 321 hinein.
Beim vorangegangenen Abspielvorgang hatte sich der Feder
armhaken 503b hinter der Chassisnase 504 verhakt. Dadurch
befindet sich das Stellglied 503, arretiert vom Chassis
nocken 504 und dem Federarmhaken 503b, in der nach rechts
verschobenen Stellung. Die Rückstellfeder 107 ist vom nach
rechts verschobenen und auf den Schenkel 107b wirkenden
Lagerstift 101c im Uhrzeigersinn verschwenkt. Der Schenkel
107a hat über den Mitnehmer die Transportstange 98 nach
rechts verschoben. Der Zahnstangenabschnitt 98b ist mit
dem Schwungrad-Zahnrad 47b im Eingriff.
Solange keine Kassette 200 in das Laufwerk eingeschoben
ist, steht der Antriebsmotor 9 still. Das In-Eingriff-
Kommen von Zahnstangenabschnitt 98b und Schwungscheiben-
Zahnrad 47b hat also nur zu einer formschlüssigen Verbin
dung, jedoch zu keiner weiteren Bewegung geführt. Wird nun
eine Kassette 200 in das Laufwerk eingeschoben, wobei der
Kassettentasthebel 501 im Uhrzeigersinn verschwenkt und
den Kontakt mit dem Stellglied verliert, startet der Motor
9 auf. Das Schwungscheibenzahnrad 47b zieht die Transport
stange nach rechts. Der Mitnehmer 100a drückt dabei gegen
die Kante 87d der Umkehrplatte 87 und schwenkt diese aus
der Rückwärts-Spiel-Stellung in Richtung auf die
Vorwärts-Spiel-Stellung. Damit setzt der Richtungsumkehr
vorgang ein, bei dem der zentrale Schalthebel 43 aus der
Rückwärts-Stellung in die Vorwärtsstellung
umgelegt wird.
Parallel zum Umkehrvorgang, bei dem der Zentral-Schalt
hebel 43 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt, schwenkt
das Kupplungsdoppelrad 46a, b mit dem Zentral-Schalthebel 43
entgegen dem Uhrzeigersinn und stößt gegen den Federarm
503a. Dieser weicht aus, und der Federarmhaken 503b wird
bei diesem Ausweichvorgang auf der Arretierstellung hinter
der Chassisnase 504 weggedrückt. Das bis dahin in der nach
rechts geschobenen Stellung arretierte Stellglied 503 wird
nun von der Rückstellfeder 506 nach links verschoben.
Damit wird der Kontakt zwischen dem Kassettentasthebel 501
und dem Stellglied 503 wieder hergestellt. Der Lagerstift
101c hebt seine dem Schenkel 107b vorspannende Kraft auf,
und der Schenkel 107b schiebt die Transportstange 98 in
ihre Mittelstellung zurück auf die im Abschnitt Reversier
mechanismus beschriebene Weise.
Beim Abschluß der Umkehrbewegung befindet sich das Lauf
werk in der Vorwärts-Spiel-Stellung. Die eingeschobene
Kassette wird damit in der Vorwärts-Spiel-Stellung
abgespielt.
Wird im Rahmen eines Auswerfvorganges, bei dem sich das
Laufwerk in Vorwärts-Wiedergabestellung nach Fig. 2
befindet, eine Magnetbandkassette 200 aus dem Laufwerk
ausgeschoben und ganz entnommen, dann verschwenkt die
Feder 502 den Kassettentasthebel 501 entgegen dem Uhr
zeigersinn, und der Taststift 501d schwenkt in den leeren
Kassettenschacht 321 ein. Bei diesem Verschwenken, das
einem Abfragen des Laufwerkes über das Vorhandensein oder
Nicht-Vorhandensein einer eingeschobenen Kassette gleich
kommt, verschiebt der zweite Tastarm 501c das Stellglied
503 parallel zur Verschieberichtung der Transportstange
98. Mit dem Stellglied 503 fährt der Federarm 503a, an
dessen Ende sich der Federarmhaken 503b befindet, hinter
die Chassisnase 504 des Chassis und verrastet.
Bei dieser Stellung nach Fig. 2a befindet sich die
Umkehrplatte 87 in der Stellung für Vorwärts-Spiel-
Betrieb. Der Lagerstift 101c hat den Schenkel 107b der
Rückstellfeder 107 im Uhrzeigersinn verdrängt und dabei
vorgespannt. Der Mitnehmer 100b liegt in einer Mulde 505
der Umkehrplatte 87. Das bedeutet, daß die Transportstange
98 in der in Fig. 2a dargestellten Lage festgelegt ist
und die Zahnstange 98b nicht mit dem Schwungscheiben-Zahn
rad 47b in Eingriff kommen kann. Es kann also in dem
Betriebsfall, in dem sich die Umkehrplatte 87 bereits in
der Vorwärts-Spiel-Stellung befindet, bei ausgeschobener
Kassette 200 und leerem Kassettenschacht keine unnötige
Verstellung der Transportstange 98 geben. Der Mitnehmer
98d der Transportstange bleibt an seinem Platz stehen;
lediglich die Schenkel 107a, b spreizen auseinander.
Wird nun bei auf Vorwärts-Spiel-Betrieb geschaltetem Lauf
werk eine Kassette in den leeren Kassettenschacht 321 ein
geschoben, dann drückt diese Kassette 200 zwar über den
Taststift 501d den ersten Tastarm 501b im Uhrzeigersinn
beiseite. Die Ausschiebefeder 506 kann aber nicht wirksam
werden, um das Stellglied 503 in Richtung auf den zweiten
Tastarm 501c auszuschieben, weil der Federarmhaken 503b
hinter der Nase 504 verhakt bleibt. Wird also eine
Kassette 200 neu eingeschoben, dann beginnt der Spiel
betrieb wie gewünscht in der Vorwärts-Spiel-Richtung, wie
er zuvor geendet hatte.
Die Fig. 2a und b zeigen beide die Wieder-Anlaufrich
tung des Laufwerkes nach dem vollständigen Entnehmen einer
Kassette 200. Wurde diese Kassette 200 nicht entnommen,
d. h. sie verblieb im Schacht, dann konnte der Kassetten
tasthebel 501 keine Bewegungen ausführen und keine
Bewegungen auf das Stellglied 503 übertragen. Das
bedeutet, daß beim Wieder-Aufstarten des Gerätes, bei dem
die Kassette 200 im Kassettenschacht verblieb, das Lauf
werk stets in der zuletzt gespielten Spiel-Richtung wieder
anläuft.
Claims (11)
1. Magnetbandkassettengerät mit einem reversierbaren Laufwerk
für Magnetbandkassetten (200), die in einen
Kassettenschacht (321) einschiebbar und mit dessen Hilfe
in eine Spielposition überführbar sind, in der die Wickel
kerne (330) der eingeschobenen Magnetbandkassette auf
Wickeldornen des Laufwerkes aufsitzen, die entsprechend
der eingestellten Laufrichtung des Magnetbandes (153)
antreibbar sind mittels eines Spielmechanismus, der
zwischen einer Vorwärts- und einer Rückwärts(Reverse)-
Spiel-Richtung umschaltbar ist mittels einer Richtungs
umkehrvorrichtung (68), gekennzeichnet durch
- - einen Kassettentasthebel (501), der ständig im Kassettenschacht (321) ertastet, ob eine Kassette (200) in ihn eingeschoben ist,
- - ein Stellglied (503), das unberührt bleibt, wenn eine Kassette im Kassettenschacht verblieben ist, und das vom Kassettentasthebel (501) bei leerem Kassettenschacht (321) in eine Steuerstellung überstellbar ist, in der es arretierbar ist, wobei mittels des Stellgliedes (503) in der Steuerstellung bei in Rückwärts(Reverse)-Spiel- Richtung befindlichem Spielmechanismus die Richtungs umkehrvorrichtung (68) in Betrieb setzbar ist, die ihrerseits die Arretierung des Stellgliedes wieder aufhebt, womit das Laufwerk nach jedem Einsetzen einer Kassette (200) in der Vorwärts-Spiel-Richtung anläuft.
2. Magnetbandkassettengerät nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet daß das Stellglied (503) einen Lagerstift
(101c) trägt, der mit einem Kraftübertragungsglied (107)
der Richtungsumkehrvorrichtung (68) zusammenwirkt, das bei
in der Steuerstellung befindlichem Stellglied (503)
bestrebt ist, eine Transportstange (98) in eine Eingriffs
stellung mit dem Antrieb der Richtungsumkehrvorrichtung
(68) zu bringen, um beim Aufstarten des Antriebes beim
Einschieben einer Kassette in den leeren Kassettenschacht
die Richtungsumkehrvorrichtung (68) in Betrieb zu setzen,
wobei dieses In-Eingriff-Bringen nur möglich ist, wenn
sich der Spielmechanismus in der Rückwärts(Reverse)-
Spiel-Richtung befindet.
3. Magnetbandkassettengerät nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kraftübertragungsglied eine Feder
(107) ist, die die Transportstange (98), die bei in
Rückwärts (Reverse )-Spiel-Richtung befindlichem
Spielmechanismus in Richtung auf den Antrieb für die
Richtungsumkehr verschieblich ist, in die
Eingriffsstellung mit diesem Antrieb verschiebt, so daß
beim Aufstarten des Antriebes sofort die Richtungsumkehr
in die Vorwärts-Spiel-Richtung beginnt.
4. Magnetbandkassettengerät nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Transportstange (98) bei in
Vorwärts-Spiel-Richtung befindlichem Spielmechanismus von
einer Umkehrplatte (87) der Richtungsumkehrvorrichtung
(68) gegen ein Verschieben festgehalten ist, so daß eine
Betätigung der Richtungsumkehrvorrichtung (68) nicht
möglich ist.
5. Magnetbandkassettengerät nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Umkehrplatte eine Mulde (505)
aufweist, die in der Vorwärts-Spiel-Richtung über einen
Mitnehmer (101b) der Transportstange (98) fällt, der die
die
Transportstange (98) damit in der Vorwärts-Spiel-Stellung
gegen ein Verschieben blockiert.
6. Magnetbandkassettengerät nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Feder (107) beim Überstellen des
Stellgliedes (503) in die Steuerstellung vom Lagerstift
(101c) des Stellgliedes (503) in Richtung auf die
Eingriffsstellung mit dem Antrieb der Richtungsumkehr
vorrichtung (68) verschwenkt wird, wobei sie über den
Mitnehmer (98d) der Transportstange (98) diese, wenn sie
in der Rückwärts(Reverse)-Spiel-Richtung frei verschieb
lich ist, in die Eingriffsstellung verschiebt.
7. Magnetbandkassettengerät nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Feder (107) eine Schenkelfeder mit
im Ruhezustand parallelen Schenkeln (107a, 107b) ist, die
zwischen sich den Lagerstift (101c) und den Mitnehmer
(98d) der Transportstange (98) einschließen, wo die
Schenkelfeder (107) um ihre Windung (107e) verschwenkbar
ist.
8. Magnetbandkassettengerät nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß beim Aufstarten des Antriebes dieser
die mit ihm in Eingriff gebrachte Transportstange zur
Weiterführung des Umkehrvorganges verfährt, bis ein an der
Transportstange vorgesehener Leitstift (100a), der auf die
verschwenkbare Umkehrplatte (87) aufläuft, diese so weit
verstellt hat, bis ein Mitnehmer (507) der Umkehrplatte
(87) über ein Steuerorgan (77) einen Zentral-Schalthebel
(43) gezwungen hat, sich aus der Stellung für
Rückwärts(Reverse)-Spiel-Richtung in die Stellung für
Vorwärts-Spiel-Betrieb umzustellen und dann die Antriebs
richtung des Magnetbandes (2153) auf Gegenrichtung
umzuschalten.
9. Magnetbandkassettengerät nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Stellglied (503) mit einem Feder
arm (503a) versehen ist, der einen Federhaken (503b)
trägt, wobei der Federarm (503a) den Federhaken (503b) so
belastet, daß dieser in der Steuerstellung hinter eine
Chassisnase (504) fallen und dadurch das Stellglied (503)
in der Steuerstellung arretieren kann.
10. Magnetbandkassettengerät nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Arretierung aufhebbar ist mittels
eines Teiles (46a, b) des Spielmechanismus, der beim
Verschwenken des Zentral-Schalthebels (43) gegen den
Federarm (503a) stößt und den Federhaken (503b) aus der
Chassisnase (504) herausdrückt.
11. Magnetbandkassettengerät nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das Teil des Spielmechanismus, welches
den Federhaken (503b) von der Chassisnase (504) wegdrückt,
ein am zentralen Schalthebel (43) gelagertes Kupplungs-
Doppelrad (46a, b) ist, das je nach der gewünschten Spiel
richtung mit dem Schwungrad der einen oder der anderen
Tonwelle des Laufwerkes kraftübertragend in Verbindung
bringbar ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904032640 DE4032640A1 (de) | 1990-10-15 | 1990-10-15 | Magnetbandkassettengeraet mit einem reversierbaren laufwerk (bevorzugte anlaufrichtung) |
| DE9017963U DE9017963U1 (de) | 1990-10-15 | 1990-10-15 | Magnetbandkassettengerät mit einem reversierbaren Laufwerk (bevorzugte Anlaufrichtung) |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904032640 DE4032640A1 (de) | 1990-10-15 | 1990-10-15 | Magnetbandkassettengeraet mit einem reversierbaren laufwerk (bevorzugte anlaufrichtung) |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4032640A1 DE4032640A1 (de) | 1992-04-16 |
| DE4032640C2 true DE4032640C2 (de) | 1993-05-27 |
Family
ID=6416288
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904032640 Granted DE4032640A1 (de) | 1990-10-15 | 1990-10-15 | Magnetbandkassettengeraet mit einem reversierbaren laufwerk (bevorzugte anlaufrichtung) |
| DE9017963U Expired - Lifetime DE9017963U1 (de) | 1990-10-15 | 1990-10-15 | Magnetbandkassettengerät mit einem reversierbaren Laufwerk (bevorzugte Anlaufrichtung) |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9017963U Expired - Lifetime DE9017963U1 (de) | 1990-10-15 | 1990-10-15 | Magnetbandkassettengerät mit einem reversierbaren Laufwerk (bevorzugte Anlaufrichtung) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE4032640A1 (de) |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3870248A (en) * | 1971-09-30 | 1975-03-11 | Clairion Co Ltd | Tape player |
| DE3216452A1 (de) * | 1982-05-03 | 1983-11-03 | Blaupunkt-Werke Gmbh, 3200 Hildesheim | Tonband-kassettengeraet mit einem in der laufrichtung umschaltbaren umkehr-laufwerk |
| DE3719890C1 (de) * | 1987-06-13 | 1988-11-17 | Philips Patentverwaltung | Magnetbandkassettengeraet mit einer von einem Motor angetriebenen,hin und zurueck laengsverschieblichen Servostange |
-
1990
- 1990-10-15 DE DE19904032640 patent/DE4032640A1/de active Granted
- 1990-10-15 DE DE9017963U patent/DE9017963U1/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE9017963U1 (de) | 1993-04-01 |
| DE4032640A1 (de) | 1992-04-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2438697C3 (de) | Automatische Abstelleinrichtung für ein Magnetbandgerät | |
| EP0095815B1 (de) | Steuervorrichtung für das Laufwerk eines Magnetbandkassettengerätes | |
| DE2904992C2 (de) | ||
| DE4032638C2 (de) | ||
| DE2917716A1 (de) | Steuermechanismus zur steuerung einer vorgegebenen funktionsfolge in einem kassetten-bandgeraet | |
| DE68922777T2 (de) | Vorrichtung zum Laden einer Kassette. | |
| EP0121281B1 (de) | Vorrichtung an dem reversierenden Laufwerk eines Magnetbandkassettengerätes | |
| DE4032640C2 (de) | ||
| DE2835357A1 (de) | Bandkassetten-auswerfmechanismus | |
| DE3526688C2 (de) | ||
| EP0300187B1 (de) | Laufwerk für ein Magnetbandkassettengerät | |
| EP0121282B1 (de) | Schaltvorrichtung für ein Magnetbandkassettengerät für das Überleiten von einer Betriebsfunktion in eine andere | |
| DE3312134C1 (de) | Vorrichtung an dem reversierenden Laufwerk eines Magnetbandkassettengerätes | |
| DE3337359C1 (de) | Steuermechanismus fuer das Laufwerk eines Magnetbandkassettengeraetes | |
| EP0150078B1 (de) | Schaltvorrichtung an einem Magnetbandkassettengerät | |
| DE3401691C1 (de) | Schaltmechanismus fuer das Laufwerk eines Magnetbandkassettengeraetes | |
| DE4032641C1 (en) | Magnetic tape cassette drive mechanism - raises or lowers cassette between eject and play positions and has swivel and lever operated by inserted cassette | |
| DE4032635C2 (de) | ||
| DE4032634A1 (de) | Magnetbandkassettengeraet (motorschalter) | |
| DE3312135C1 (de) | Schaltvorrichtung für ein Magnetbandkassettengerät für das Überleiten von einer Betriebsfunktion in eine andere | |
| EP0167203B1 (de) | Steuervorrichtung an einem Magnetbandkassettengerät mit einem von einer Servostange um einen Drehpunkt verschwenkbaren Einzieh- bzw. Auswurfhebel | |
| DE3346893A1 (de) | Magnetbandgeraet | |
| DE4032637A1 (de) | Magnetbandkassettengeraet mit einm laufwerk (kopfplattenverstellung) | |
| DE3637323C1 (de) | Schaltmechanismus fuer ein Magnetband-Kassettengeraet | |
| DE3937907A1 (de) | Magnetbandkassettengeraet mit einem laufwerk fuer magnetbandkassetten |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |