DE396805C - Elektrizitaetszaehler nach dem Voltameterprinzip, bei dem die Zelle in eine anfaenglich bildsame Masse eingebettet ist - Google Patents

Elektrizitaetszaehler nach dem Voltameterprinzip, bei dem die Zelle in eine anfaenglich bildsame Masse eingebettet ist

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DE396805C
DE396805C DES62497D DES0062497D DE396805C DE 396805 C DE396805 C DE 396805C DE S62497 D DES62497 D DE S62497D DE S0062497 D DES0062497 D DE S0062497D DE 396805 C DE396805 C DE 396805C
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DE
Germany
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cell
voltameter
electricity meter
principle
embedded
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Expired
Application number
DES62497D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Waldemar Von Krukowski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R22/00Arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. electricity meters
    • G01R22/02Arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. electricity meters by electrolytic methods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)

Description

  • Elektrizitätszähler nach dem Voltameterprinzip, bei dem die Zelle in eine anfänglich bildsame Masse eingebettet ist. Die Erfindung bezieht sich auf Elektrizitätszähler nach dem Voltameterprinzip und im besonderen auf die Lagerung der voltametrischen Zellen solcher Zähler in ihren Gehäusen.
  • Für die Lagerung der Zelle wird in dem metallenen Gehäuse gewöhnlich ein Bett aus Gips oder einer anderen anfänglich bildsamen, dann erhärtenden Masse angebracht. Die Zelle wird mit einem Teile in die Masse eingedrückt, so daß sich das Bett nach der Zelle formt. Die Zelle und die Bettmasse können so beschaffen sein, daß die Zelle nach dfm Erhärten der Masse festsitzt. Es ist auch vorgeschlagen worden, das Einformen der Zelle in der Weise vorzunehmen, daß die Zelle wieder aus dem Bett herausgenommen werden kann. Es genügt, dafür die Zelle vor dem Eindrücken in eine weiche Gipsmasse einzufetten.
  • Bei Anwendung dieses Verfahrens ist es nicht unmöglich, für eine gebrochene Zelle eine neue in das vorhandene Bett zu setzen. Es kann aber dabei vorkommen, daß die neue Zelle nicht satt in das alte Bett paßt. Die Zellengefäße werden zwar in Formen geblasen, aber sie fallen doch nicht genau gleich aus. Es besteht deshalb die Gefahr, daß eine neue Zelle im alten Bett nur an einigen Stellen aufliegt und aus diesem Grunde wieder bricht.
  • Man kann dieser Gefahr vorbeugen, indem man nach dem Bruch einer Zelle auch das Bett aus dem Gehäuse entfernt und ein n(-nes Bett über der neuen Zelle formt. Dieses Verfahren ist aber für die Benutzer der Zähler zu umständlich, es macht eine Rücksendung des beschädigten Zählers an die Fabrik nötig.
  • Durch die Erfindung soll eine rasche Auswechselung einer zerbrochenen Zelle an Ort und Stelle ermöglicht werden. Zu dem Zweck wird jede Zelle eines Zählermodells mit einem aus einer anfänglich bildsamen Masse hergegestellten festen Polster versehen, und jede Gehäuse des Modells erhält ein Lager, auf das dieses Polster paßt.
  • Das Polster der Zelle und das Lager im Gehäuse können beispielsweise beide aus Gips geformt werderi. Das Polster kann mit Vorteil eine Bewehrung erhalten in Gestalt eines metallenen Schuhes, in den die Zelle eingegipst wird. Zur Lagerung und Befestigung einer solchen beschuhten Zelle im Gehäuse können die üblichen Mittel zur Verbindung von Metallteilen verwendet werden.
  • Auf der Zeichnung ist die zu'.etzt genannte Ausführung eines Zählers schematisch veranschaulicht. Abb. i zeigt die Zelle, die beispielsweise als Wasserstoffvoltameter gedacht ist, in Aufriß, ihr Polster und das Gehäuse im Schnitt. Abb. 2 zeigt einen Schnitt nach der Ebene x, x von Abb. i.
  • Die Zelle besteht aus einem Ballon i, der die Anode enthält, einem Kniestück 2, in dem die Kathode untergebracht ist, und einem Meßrohr 3. Die Elektroden und die übrigen elektrischen Teile des Gerätes sind in der Ztichnurg nicht mit dargestellt. Der Ballon i hat einen Fortsatz q. zum Aufstecken der Vorwiderstandsrolle. Hinter dem Meßrohr ist da: Skalenblatt 5 angeordnet. Es ist an zwei Winkeln 6 Lefestigt, die an den Seitenwänden des Gehäuses 7 sitzen.
  • Das Polster der Zelle besteht aus der Gipsmasse 8 und dem Metallschuh 9; diese Teile haften fest aneinander und bilden mit der Zelle ein Ganzes. Der Schuh hat in der Hauptsache die Gestalt einer Rinne mit bogenförmigem Profil. Er ist so geformt, daß er sich in die zylindrische Höhlung und das untere Knie des Gehäuses 7 einschmiegt.
  • Zur Befestigung des Schuhes ist am Gehäuse eine Klaue io und ein Bügel ii mit zwei Lappen 12 angebracht. Unter die Klaue io greift eine Nase 13 am unteren Ende des Schuhes. An die Lappen 12 wird das obere Ende des Schuhes angeschraubt. Die Schrauben 14. halten den Schuh fest an den beiden Lappen 15.
  • Zur Sicherung des Voltameters für den Fall, daß es .sich aus dem Polster lösen sollte, sind noch Federn 16 an den Seitenwänden des Gehäuses befestigt, die auf den Ballon i der Zelle drücken.
  • . Zur Auswechselung der Zelle werden zuerst die Schrauben gelöst, mit denen d,-s Skalenblatt 5 an den Winkeln 6 befestigt ist. Hierauf werden die Federn 16 entfernt, und nun kann nach Lösung der Schrauben 1.1 die Zelle samt ihrem Polster aus dem Gehäuse herausgedreht werden. In der umgekehrten Reihenfolge wird beim Einsetzen einer neuen Zelle# verfahren.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPrüctIr,: i. Elektrizitätszähler nach dein Voltameterprinzip, bei dem die Zelle in eine anfänglich bildsame Masse eingebettet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zelle mit einem außerhalb des Gehäuses über der Zelle aus der Bcttungsmasse geformten Polster (8) und das Gehäuse mit einem passenden Lager für dieses Polster versehen ist.
  2. 2. Elektrizitätszähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet daß das Polster mit einem Metallschuh (9) bewehrt urd das Gehäuse mit Vorkehrungen (io, 11, 12) für die Lagerung und Befestigung dieses Schuhes versehen ist.
DES62497D 1923-03-27 1923-03-27 Elektrizitaetszaehler nach dem Voltameterprinzip, bei dem die Zelle in eine anfaenglich bildsame Masse eingebettet ist Expired DE396805C (de)

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